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Die Wiedergutmacher

Das Nachkriegstrauma und die Flüchtlingsdebatte

Angela Merkels historische Entscheidung vom Sommer 2015 setzte die deutsche Gesellschaft unter Strom, politisierte und polarisierte das Land wie seit den Zeiten der Weimarer Republik nicht mehr. Über eine Million Zuwanderer teilten Deutschland in zwei geistige Bürgerkriegsparteien, deren Fronten sich zusehends verschärfen. Hat die Bundeskanzlerin mit ihrer historischen Willkommensgeste endgültig bewiesen, dass Deutschland seine dunkle Vergangenheit bewältigt hat? Oder handeln sie und viele andere der deutschen Eliten im Traumaschatten der Geschichte? In seinem Buch widmet sich Raymond Unger – selbst vom transgenerationalen Trauma betroffen – erneut den Auswirkungen nicht verarbeiteter Kriegstraumata auf die nachfolgenden Generationen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Babyboomer-Eliten, die aufgrund fehlender persönlicher Reife und nicht verarbeiteter Schuld-und Sühne-Komplexe mit ihren Entscheidungen die Gesellschaft polarisieren und den sozialen Frieden gefährden. Außerdem spürt er den Ursachen für den dramatischen Rückbau mühsam errungener Freiheiten in Kunst, Kultur und Medienlandschaften und für das Wiedererstarken von überwunden geglaubten, religiös fundamentalen Orientierungen nach, die zunehmend gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 21.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95890-234-3
Verlag Europa Verlag
Maße (L/B/H) 22,5/14,9/3,7 cm
Gewicht 654 g
Auflage 1. Auflage (1. Auflage)
Verkaufsrang 132817
Buch (gebundene Ausgabe)
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von HSL am 23.11.2018

Die Vergangenheit der Deutschen wird so stark diskutiert und immer wieder mit nicht verarbeiteter Schuld ins Bewusstsein gerufen, dass es schon sehr weh tut. Was geschehen ist, kann man nicht wieder gut machen und schon gar nicht mit der Geste einer Willkommenskultur. Ich habe selbst sehr viele Bücher über politische und gesells... Die Vergangenheit der Deutschen wird so stark diskutiert und immer wieder mit nicht verarbeiteter Schuld ins Bewusstsein gerufen, dass es schon sehr weh tut. Was geschehen ist, kann man nicht wieder gut machen und schon gar nicht mit der Geste einer Willkommenskultur. Ich habe selbst sehr viele Bücher über politische und gesellschaftliche Werke gelesen und stehe zu einem bunten Leben. Früher oder später traut man sich zu, die weltweite Lage einzuschätzen und den Sichtweisen von heutigen politischen Eliten und deren Medien zu widersprechen. Ich glaube sogar, dass sie nicht überblicken, was sie dem deutschen Volk nach so vielen Jahren des Kriegsendes aufbürden. Und irgendwann ist eine Grenze erreicht. Man stellt fest, dass überwiegend Menschen mit Hintergrund aus fundamentalen Religionen ins Land gelassen werden. Was das für unsere mühsam errungenen Werte bedeutet, kann wohl jeder erahnen. Frei nach dem Motto von Herrn Erdogan: „ Wir erobern die Welt mit den Bäuchen unserer Frauen.“ Raymond Unger lebt als Autor und bildender Künstler in Berlin, hält Vorträge und leitet Seminare zu den Themen Kunst, Psychologie und Politik. Er schrieb mehrere bemerkenswerte Bücher und Essays. Darunter seine Familienchronik „Die Heimat der Wölfe“. Besonders intensiv setzte er sich mit der deutschen Geschichte auseinander und deren Weitergabe kriegsbedingter Belastungen an nachfolgende Generationen. Seine Mutter war selbst Flüchtlingskind aus dem Osten und sein Vater überlebte den Hamburger Feuersturm, der 35.000 Menschen in den Tod riss, als 1943 Briten und Amerikaner, die bis dahin schwersten, Angriffe in der Geschichte des Luftkrieges flogen. Leider toben immer noch schreckliche Kriege, die wir nicht zu verantworten haben. Wer trägt nun diese Schuld und Scham? Etwa das deutsche Volk oder die Unfähigkeit von Regierungen, die den Waffenexporten zustimmen und einem Rüstungsetat der immer schneller wächst? Deutschland hat sich stark verändert mit der Politik von Angela Merkel und ihrem Kabinett. Sie drängen uns ihr Trauma auf. Mit der Flüchtlingskrise wird ein dramatischer Rückbau an Einigkeit, Recht, Freiheit, Kunst-, Kultur- und Medienlandschaften betrieben. Wer sich kritisch mit dem Thema Islam und Zuwanderung auseinandersetzt, kann zunehmend Probleme bekommen, was vor 15 Jahren undenkbar war. Doch durch die falsche Rücksichtnahme finden wir keine Orientierung mehr und wir Menschen sind nicht mehr die selben. Jeder der anders denkt, wird in die rechte Ecke gestellt, doch der größte Teil von ihnen ist besorgt und sie sehen tiefgreifende Gefahren. Es ist bewundernswert mit welcher Ehrlichkeit, ungeheurem Mut und einer aufrichtigen Darstellung der politischen Lage in unserem Land, der Autor die Vorgehensweisen unreifer Eliten, die über das Wohlergehen der Deutschen entscheiden, beleuchtet. Falsche Toleranz bringen unser Land in Gefahr. Hier gilt Moral vor Recht aus Rücksicht auf andere Kulturen, die zutiefst unser Heimatland spalten. Der Sprachstil ist lebhaft und mitnehmend, weil es sich mit persönlichen Erfahrungen und der Wirklichkeit deckt. Es ist ein Buch mit Niveau und zum Nachdenken für „Gutmenschen“.