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Herbststurm

Reitmeyers dritter Fall. Kriminalroman

Kommissär Reitmeyer 3

Ermittlungen in zwei Mordfällen führen den unerschrockenen Münchner Kommissär Reitmeyer in die Kreise russischer Exil-Monarchisten, die sich nach der Oktoberevolution in der Stadt niedergelassen haben. In eben jene Kreise, in denen sein bester Freund, der Rechtsanwalt Sepp Leitner, die Tochter einer illustren russischen Adeligen suchen lässt, um sein Salär aufzubessern. Doch was hat das Verschwinden der Anja Alexandrowa mit den beiden toten Männern zu tun?

München, 1922. Die Inflation galoppiert, wegen der Reparationsforderungen werden Anschläge auf die Französische Gesandtschaft verübt und in der Stadt marodieren Mitglieder der inzwischen verbotenen Freikorps. Kommissär Reitmeyer hingegen könnte es eigentlich gut gehen – immerhin hat sich die Beziehung zu seiner Jugendfreundin Caroline deutlich entspannt. Doch seine Ermittlungen zwischen gestrandeten Ex-Militärs und zwielichtigen russischen Damen erweisen sich schwieriger als gedacht – zumal sich der Verdacht erhärtet, dass sein schlimmster Widersacher in den eigenen Reihen sitzt.

Portrait

Angelika Felenda hat Geschichte und Germanistik studiert und arbeitet als literarische Übersetzerin in München.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.11.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783518759561
Verlag Suhrkamp
Dateigröße 2142 KB
Verkaufsrang 4.705
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Buchhändler-Empfehlungen

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

München 1922-Kommissär Reitmeyers Ermittlungen führen ihn zu rechtsnationalen Kreisen.
Der 3.Teil der Serie-wieder ein ausgezeichneter historischer Kriminalroman !

München 1922-Kommissär Reitmeyers Ermittlungen führen ihn zu rechtsnationalen Kreisen.
Der 3.Teil der Serie-wieder ein ausgezeichneter historischer Kriminalroman !

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dritter Teil um den Münchner Kommissar Sebastian Reitmeyer, der im Jahr 1922 durch den "braunen Sumpf" waten muss um ein Verbrechen aufzuklären.
Sehr spannend gemacht !!!
Dritter Teil um den Münchner Kommissar Sebastian Reitmeyer, der im Jahr 1922 durch den "braunen Sumpf" waten muss um ein Verbrechen aufzuklären.
Sehr spannend gemacht !!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Krimi mit historischer Milieuschilderung der 20er
von einer Kundin/einem Kunden aus Siegen am 02.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Vordergründig geht es in diesem Krimi um die Aufklärung zweier Mordfälle, beide Opfer waren Angehörige eines Freikorps, die offenbar miteinander verknüpft sind, und um die Suche nach einer jungen Russin aus zaristischen Kreisen, die seit längerer Zeit in München lebt. Der Krimi kam langsam in Schwung, nahm dann aber... Vordergründig geht es in diesem Krimi um die Aufklärung zweier Mordfälle, beide Opfer waren Angehörige eines Freikorps, die offenbar miteinander verknüpft sind, und um die Suche nach einer jungen Russin aus zaristischen Kreisen, die seit längerer Zeit in München lebt. Der Krimi kam langsam in Schwung, nahm dann aber Fahrt auf und präsentierte ein überraschendes, aber nachvollziehbares Ende. Was mich beeindruckt hat, ist die Milieuschilderung dieser Zeit. Darüber wußte ich sehr wenig, am ehesten hatte ich Kenntnisse über die Auswirkungen der Inflation für den kleinen Mann. Sehr überrascht hat mich die große Rolle, die Exil-Russen im damaligen München spielten, und dass bereits zu dieser Zeit Hitler und seine Parolen in Erscheinung traten. Mir ist klar geworden, dass es sehr schwierig war, in dieser Zeit zu leben, denn Feinde fanden sich überall. Hier hat die Autorin hervorragende Recherchearbeit betrieben! Der Schreibstil war manchmal etwas anstrengend, besonders in den Hintergrundschilderungen musste ich manchmal etwas zweimal lesen. Gefesselt hat mich das Buch aber trotzdem, ich habe immer gern weitergelesen. Mein Lieblingsprotagonist ist der Ermittler Korbinian Rattler. Er geht schon mal eigene Wege und folgt seinem Gespür, ohne dies mit seinem Vorgesetzten Reitmeyer abzusprechen. Als besonders gelungen empfand ich die Szenen mit Larissa, seiner Russischlehrerin, in die er sich abgrundtief verliebt, die ihn aber, wie man schnell merkt, nur benutzt. Die Autorin hat die Beziehung zwischen den beiden so phänomenal beschrieben, dass ich mich immer gefreut habe, wenn wieder eine solche Szene kam. Reitmeyer hat mich nicht so überzeugt, vielleicht liegt es daran, dass ich die Vorgängerbände nicht kenne. Ich empfehle das Buch jedem, der historisch interessiert ist, denn hier bekommen wir mehr Informationen über die damalige bewegte Zeit als in so manchem Geschichtsbuch, sowie denjenigen, die an solider Krimikost mit einleuchtenden Tatmotiven interessiert sind.

Toller historischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 28.12.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Der Münchner Kommissar Reitmeyer ermittelt 1922 gleich in zwei Mordfällen. Zwei ehemalige Freikorps-Kämpfer, die bei der Niederschlagung der Räterepublik dabei waren, wurden erschossen. Die Ermittlungen führen Reitmeyer in die rechten Münchner Kreise. Gleichzeitig wird Reitmeyers Freund, der Rechtsanwalt Leitner, beauftragt, die verschwundene Tochter einer Exilrussin ausfindig zu machen. Hängen... Der Münchner Kommissar Reitmeyer ermittelt 1922 gleich in zwei Mordfällen. Zwei ehemalige Freikorps-Kämpfer, die bei der Niederschlagung der Räterepublik dabei waren, wurden erschossen. Die Ermittlungen führen Reitmeyer in die rechten Münchner Kreise. Gleichzeitig wird Reitmeyers Freund, der Rechtsanwalt Leitner, beauftragt, die verschwundene Tochter einer Exilrussin ausfindig zu machen. Hängen diese beiden Fälle vielleicht zusammen ? Der Roman von Angelika Felenda ist für mich eine echte Entdeckung des Jahres 2018. Der Krimi ist spannend erzählt, hat ein überraschendes und trotzdem absolut nachvollziehbares Ende und schafft es, den Leser in die damalige Zeit hineinzuziehen. Überdies ist er ausgesprochen gut recherchiert und verbindet Fakten und Fiktion auf wunderbare Weise. Für mich hat der Roman die Höchstwertung verdient. Ich freue mich bereits jetzt auf weitere Fälle des Kommissars und werde auch die die beiden schon erschienen Romane der Reihe auf meine literarische "To-Do Liste" setzen.

Stürmische Zwanziger
von Sago aus Falkensee am 16.12.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Hier haben wir nun den dritten Teil aus der Serie um Kommissär Reitmeyer, der im München der nur vermeintlich Goldenen Zwanziger ermittelt. Meiner Meinung nach sollte man die ersten beiden Bände unbedingt gelesen haben, um das volle Vergnügen beim Lesen zu erreichen. 1922 galoppiert die Inflation und Reitmeyers Freund, der... Hier haben wir nun den dritten Teil aus der Serie um Kommissär Reitmeyer, der im München der nur vermeintlich Goldenen Zwanziger ermittelt. Meiner Meinung nach sollte man die ersten beiden Bände unbedingt gelesen haben, um das volle Vergnügen beim Lesen zu erreichen. 1922 galoppiert die Inflation und Reitmeyers Freund, der Anwalt Sepp Leitner, nimmt einen Auftrag einer reichen Exilrussin an, nach ihrer verschwundenen Tochter Anna zu suchen, um seine Kanzlei über Wasser zu halten. Reitmeyer dagegen bekommt es mit dem Mord an zwei Männern zu und, die beide mit einer russischen Kriegswaffe erschossen wurden. Beide Fälle scheinen sich bald auf raffinierte Weise zu überschneiden, obwohl Reitmeyer die Spur zu gewaltbereiten und dubiosen rechten Bünden führt. Auch Korbinian Rattler spielt wieder eie wichtige Rolle. So manches Mal ermittelt er auf eigene Faust, vor allem nachdem er die schöne, geheimnisvolle Russin Larissa kennengelernt und sich in sie verliebt hat. Steht sie ebenfalls mit den Ereignissen in Verbindung? Während Reitmeyers Freundschaft zu Caroline sich endlich weiter entwickelt, entfalten rechte Kreise immer mehr Macht. Auch Hitlers steigender Einfluss jagt so machen Schauer über den Rücken. Doch Reitmeyer wäre nicht er selbst, wenn er sich einschüchtern und seinen Idealen nicht treu bliebe. Wie schade, dass es nur vier Jahreszeiten gibt. Ich hoffe, der nächste Teil, der den Frühling im Titel tragen wird, ist nicht schon der Abschlussband dieser hervorragenden Serie, bei der ich ganz nebenbei immer noch etwas Geschichtliches dazulerne.