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Die Villa an der Elbchaussee

Roman

Die große Hamburg-Saga 1

Hamburg, 1919: Das Kontor Hannemann & Tietz handelt nicht nur mit Kakao, sondern betreibt auch eine eigene Schokoladenmanufaktur. Frieda, jüngster Spross der traditionsreichen Kaufmannsfamilie, würde am liebsten ihre Tage in der Speicherstadt oder in der Schokoladenküche verbringen. Als ihr Vater sie mit dem Sohn eines befreundeten Handelspartners verheiraten will, um das Überleben der Firma zu sichern, bricht für Frieda eine Welt zusammen. Nicht nur, weil ihr Herz für einen andren schlägt. Wird es ihr gelingen, das Erbe der Familie zu retten, ohne ihre Liebe zu verraten?
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 18.01.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783841216083
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 3276 KB
Verkaufsrang 777
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Frieda und die Schokolade
von Lerchie am 20.01.2019

Hamburg 1919. Frieda Hannemanns Vater war, wie eben damals üblich der Meinung, dass eine Frau als Ehefrau ins Haus gehörte, und die Kinder zu erziehen hatte. Doch er wurde von seiner Tochter eines Besseren belehrt und er konnte nicht umhin, ihr die Leitung der Schokoladenmanufaktur zu überlassen. Auch... Hamburg 1919. Frieda Hannemanns Vater war, wie eben damals üblich der Meinung, dass eine Frau als Ehefrau ins Haus gehörte, und die Kinder zu erziehen hatte. Doch er wurde von seiner Tochter eines Besseren belehrt und er konnte nicht umhin, ihr die Leitung der Schokoladenmanufaktur zu überlassen. Auch wenn sie zunächst nur heimlich verkaufen konnten, sozusagen unter der Ladentheke beim Kaufhaus Mendel einem Freund von ihm. Frieda selbst war mit der Tochter des Hauses befreundet. Eine Idee hatten sie ja, wie sie das Verbot umgehen könnten. Als die Schokoladenherstellung schließlich erlaubt war, durfte Frieda eine kleine Schokoladenmanufaktur leiten. Sie erfand die Rezepte und stellte die Schokolade her. Seinen Sohn Hans, der gezeichnet aus dem Krieg zurück gekommen war, wollte er zu seinem Nachfolger ausbilden, was sich jedoch als unmöglich erwies. Doch bevor es erst mal soweit war, hatten ihre Eltern beschlossen, dass Frieda heiraten solle. Das Kennenlernen ging allerdings gewaltig schief. Und der junge Mann wurde später nicht mehr erwähnt. Frieda hatte auch inzwischen jemanden kennen gelernt, quasi durch einen Zusammenstoß. Doch dann sah sie etwas, was ihr sagte, dass sie ihn besser vergessen sollte. Doch später sollte sie ihn noch einmal wiedersehen. Und dann kam die Krankheit ihres Vaters hinzu und Frieda sah sich vor die Aufgabe gestellt, das im Mai 1920 stattfinden sollende Kakao-Dinner zu organisieren. Dazu musste sie eine Spezialität kreieren, die es so noch nie gegeben hatte. Friedas Bruder Hans trieb es immer schlimmer. Er gab das Geld aus, das er eigentlich gar nicht hatte. Wieso war in Deutschland die Schokoladenherstellung zunächst verboten? Wie wollten die Hannemanns dieses Verbot umgehen? Welche Ideen hatte Frieda für die Rezepturen ihrer Schokolade? Was war bei dem Kennenlernen passiert? Warum meinte Frieda das Kakao-Dinner organisieren zu müssen? Wer war der junge Mann, in den sich Frieda quasi verliebt hatte? Was war mit ihrem Bruder Hans Meine Meinung Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es gab auch keine Unklarheiten bezüglich der Ausdrucksweise der Autorin, der Schreibstil war unkompliziert. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst in Frieda, die nicht der Meinung war, dass Frauen nur für den Haushalt und die Kinder zuständig seien. Die nicht bereit war, nur weil sie weiblich war, auf eine Bildung zu verzichten. Die gerne im Kontor gearbeitet hätte, wogegen jedoch ihr Vater war. Gerade noch, dass er ihr zugestand, die Schokoladenmanufaktur zu leiten, hatte er doch gemerkt, dass sie ein gutes Händchen für die Rezepturen hatte. Frieda, die auch noch betrogen wurde. Doch weiter will ich hier nichts verraten, will ja nicht spoilern. Hans konnte ich nicht wirklich verstehen. Vielleicht zu Anfang, als er gerade vom Krieg nach Hause gekommen war, aber dann? Nein! Dass ihre Eltern sie verheiraten wollten, es war halt damals so, und sie durfte ja trotzdem wählen. Auf jeden Fall hat mich das Buch doch berührt, es war spannend von Anfang an bis zum Ende. Für wen würde sich Frieda entscheiden? Was war mit Hans? Gegen Ende bekam sogar der Titel noch einen Sinn. Das Buch hat mich gut unterhalten, mir sehr gut gefallen und bekommt von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten und eine Empfehlung. Das Buchende lässt nicht denken, dass es eine Fortsetzung geben könnte, denn es ist nichts Derartiges am Anfang oder auch am Ende erwähnt. Erst jetzt, wo ich die Rezension posten wollte, stellte ich fest, dass es als ?Hamburg-Saga Band 1? betitelt wird. Es wird also wohl einen Mehrteiler geben.

Beginn einer Saga?
von Katjuschka am 18.01.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

1919 ist der Krieg in Europa zwar vorbei, doch die Wirtschaft liegt am Boden und das Geld ist knapp. Die Bevölkerung leidet unter Arbeitslosigkeit und Hunger. Auch die wohlhabende Kaufmannsfamilie Hannemann spürt diese Auswirkungen, denn das Handelskontor Hannemann & Tietz kämpft mit der immer noch andauernden Blockade, die Schokoladenmanufaktur steht... 1919 ist der Krieg in Europa zwar vorbei, doch die Wirtschaft liegt am Boden und das Geld ist knapp. Die Bevölkerung leidet unter Arbeitslosigkeit und Hunger. Auch die wohlhabende Kaufmannsfamilie Hannemann spürt diese Auswirkungen, denn das Handelskontor Hannemann & Tietz kämpft mit der immer noch andauernden Blockade, die Schokoladenmanufaktur steht mehr oder weniger still. Die junge Frieda liebt die Schokoladenherstellung und kreiert in ihrer kleinen Schokoladenküche immer neue süße Tafeln und Produkte. Gern würde sie den Betrieb übernehmen, aber sie ist ja "nur" ein Mädchen! Der Plan der Eltern: Bruder Hans übernimmt Kontor, incl. Manufaktur, Frieda heiratet den Sohn eines Reeders! Aber die Realität sieht anders aus. Frieda hat ihr Herz an einen anderen verloren und Hans ist seit seiner Rückkehr von der Front ein gebrochener Mann, der am Leben nach und nach zerbricht. Nun muss Frieda zeigen was in ihr steckt. Kann sie ihren Traum von einem selbstbestimmten Leben, ohne Abhängigkeit von einem Ehemann, verwirklichen? Hilfe erhält sie von ganz unerwarteter Stelle.... Die Hauptprotagonistin Frieda ist eine selbstbewusste junge Frau, die ihre Interessen und Ziele klar im Blick hat. Sehr behütet aufgewachsen, erkennt sie nach und nach immer deutlicher, welch Elend in manchen Teilen Hamburgs den Tag bestimmt. Kommt sie zu Beginn manchmal etwas naiv rüber, kann man bei ihr dann aber miterleben, wie sie langsam erwachsen wird. Dabei ist das bei ihrer Familie nicht selbstverständlich! Der Vater ist zwar ein herzenguter Mann, aber er ist auch ein sehr traditioneller hanseatischer Kaufmann, bei dem das Familienunternehmen an erster Stelle zu stehen scheint. Dazu kommt eine extrem egoistische und stellenweise kaltherzige Mutter, für die nur der erstgeborene Sohn und der Stand innerhalb der Gesellschaft wichtig zu sein scheint. Mit Hans hatte ich zuerst großes Mitleid, aber das hat sich dann leider irgendwann geändert.... Als klassischen Gegenpol zu ihm gibt es Friedas Jugendfreund Ernst, der als kleiner Laufbursche beginnt und sich, anders als Hans, nicht unterkriegen lässt und seine Träume nicht aus dem Blick verliert! Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Aber der Fremde mit den schönen Augen, dem Frieda immer wieder über den Weg läuft (und in den sie sich dann auch verliebt), der scheint ein Geheimnis zu haben. Und irgendwann muss sie sich entscheiden zwischen Liebe und Pflichtbewusstsein. Oder doch nicht? "Die Villa an der Elbchaussee" ist ein Roman voller Hamburger Lokalkolorit und hat mich beim lesen an die schöne Alsterstadt entführt. Die Beschreibungen sind zeitgemäß sehr gut gelungen und ich konnte die alte Speicherstadt, die Binnenalster, und auch die Menschen dort, vor meinem geistigen Auge wieder auferstehen lassen. Das Ende fand ich zwar stimmig, aber auch relativ abrupt und ich hoffe jetzt einfach mal, es ist ein Cliffhanger für einen Folgeband. Ich würde gern wissen wie es mit den Geschwistern Frieda und Hans weitergeht. Hat sie sich für den richtigen Mann entschieden? Schafft er den Neubeginn? Wird aus Ernst tatsächlich ein richtiger Kaufmann oder segelt er um die Welt? Wie geht es nach dem Erstarken der Nationalsozialisten weiter mit Friedas jüdischer Freundin aus Kindertagen? Auch interessiert mich das Schicksal von Ulli und ihrer tauben Schwester Marianne. Gern würde ich weiterlesen.....

Nette Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 18.01.2019

Lena Johannson kenne ich schon von einigen Romanen. Sie hat einen leichten lockeren Schreibstil. Der Roman ?Die Villa an der Elbchaussee? spielt ab 1919 in Hamburg. Frieda Hannemann fängt mit 17 Jahren an, in der väterlichen Schokoladenmanufaktur, an Rezepten für Schokolade und Pralinen zu experimentieren. Die Eltern möchten sie reich verheiraten,... Lena Johannson kenne ich schon von einigen Romanen. Sie hat einen leichten lockeren Schreibstil. Der Roman ?Die Villa an der Elbchaussee? spielt ab 1919 in Hamburg. Frieda Hannemann fängt mit 17 Jahren an, in der väterlichen Schokoladenmanufaktur, an Rezepten für Schokolade und Pralinen zu experimentieren. Die Eltern möchten sie reich verheiraten, denn nach dem Krieg, liegt der Hhandel danieder. Sie will aus Liebe heiraten. Ihr Bruder kommt versehrt aus dem Krieg zurück und hat Probleme damit fertig zu werden. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mit Frieda warm wurde. Sie war so von sich überzeugt, das sie sogar ihre Freundin verprellte. Lena Johannson lässt ihre Protagonisten immer zu perfekt aussehen. Dadurch halte ich immer etwas Abstand, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran. Ein netter Roman für leichte Unterhaltung.