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Das Heim

Roman

(28)
Der neue Horror-Roman von LITERATUR SPIEGEL-Bestsellerautor Mats Strandberg.

Zum ersten Mal nach zwanzig Jahren kehrt Joel zurück in sein Heimatstädtchen an der schwedischen Westküste, um seine demenzkranke Mutter zu pflegen. Seit ihrem Infarkt ist Monika nicht mehr dieselbe, und schweren Herzens bringt Joel sie im Seniorenheim unter, wo sie sich zunächst zu erholen scheint.

Doch schon bald verschlechtert sich Monikas Zustand: Sie magert ab. Wird ausfallend. Und spricht dunkle Geheimnisse aus, von denen sie eigentlich gar nichts wissen kann. Manche der Alten halten sie deshalb für einen Engel, andere für einen Dämon, und auch auf Joel wirkt seine Mutter, als wäre sie nicht sie selbst.

Eine von Monikas Pflegerinnen ist Joels Jugendfreundin Nina. Seit zwanzig Jahren haben die beiden nicht miteinander gesprochen, und so schmerzhaft sich ihre Wege damals getrennt haben, so schmerzhaft ist jetzt ihr Wiedersehen.

Und als sich die beklemmenden Vorkommnisse im Heim häufen, findet Joel ausgerechnet in Nina eine Verbündete, um dem Grauen entgegenzutreten.

Für Leser von Stephen King, Justin Cronin und Sebastian Fitzek.

'Mats Strandbergs holt den Horror mitten in den Alltag.'

Dagens Nyheter

'Sehr bildlich und mit Figuren von großer psychologischer Tiefe. Mats Strandberg versetzt seine Leser höchst raffiniert in Angst und Schrecken.'

Sveriges Television
Rezension
Erneut überzeugt Strandberg mit den Figurenzeichnungen. Michael Graber St. Galler Tagblatt 20181102
Portrait
Strandberg, Mats
Mats Strandbergs Horror-Debüt 'Die Überfahrt' wurde in Schweden wie in Deutschland zum Überraschungsbestseller und machte ihn auf einen Schlag berühmt. Mit 'Das Heim' hat sich Strandberg erneut auf alle skandinavischen Bestsellerlisten geschrieben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 24.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70367-8
Verlag Fischer TOR
Maße (L/B/H) 21,6/13,6/3,5 cm
Gewicht 547 g
Auflage 1
Übersetzer Nina Hoyer
Verkaufsrang 4.994
Buch (Paperback)
14,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Horror im Heim “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Er wird als schwedischer Stephen King bezeichnet. Eine Beschreibung wie sie treffender nicht sein könnte. Wer es gruselig mag, ist hier richtig.
In diesem Altenheim ist nichts wie es scheint – niemandem ist zu trauen! Mit einem Gespür für beklemmende Stimmung und mystische Atmosphäre schafft Mats Strandberg einen Psychothriller mit Gänsehaut-Feeling. Schritt für Schritt baut er die Spannung auf und spielt raffiniert mit den Urängsten seiner LeserInnen und überrascht mit einem wahrlich fulminatem Ende. Freunden spannender Psychothriller wärmstens empfohlen!
Er wird als schwedischer Stephen King bezeichnet. Eine Beschreibung wie sie treffender nicht sein könnte. Wer es gruselig mag, ist hier richtig.
In diesem Altenheim ist nichts wie es scheint – niemandem ist zu trauen! Mit einem Gespür für beklemmende Stimmung und mystische Atmosphäre schafft Mats Strandberg einen Psychothriller mit Gänsehaut-Feeling. Schritt für Schritt baut er die Spannung auf und spielt raffiniert mit den Urängsten seiner LeserInnen und überrascht mit einem wahrlich fulminatem Ende. Freunden spannender Psychothriller wärmstens empfohlen!

Christine Kais, Thalia-Buchhandlung Peine

Mats Strandberg versteht es gekonnt eine düstere und beklemmende Stimmung zu erzeugen.
Gänsehaut garantiert!
Mats Strandberg versteht es gekonnt eine düstere und beklemmende Stimmung zu erzeugen.
Gänsehaut garantiert!

Lisa Teichmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Für King Fans! Unbedingt lesen, wenn man auf Horror und Spannung steht. Für King Fans! Unbedingt lesen, wenn man auf Horror und Spannung steht.

Maximiliane Lütge-Varney, Thalia-Buchhandlung Essen

Auch der zweite Streich von Standberg lässt die Herzen der Horrorfans wieder höher schlagen und steht den Werken von Stephen King in Nichts nach! Große Leseempfehlung! Auch der zweite Streich von Standberg lässt die Herzen der Horrorfans wieder höher schlagen und steht den Werken von Stephen King in Nichts nach! Große Leseempfehlung!

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Packender und mitreißender Psychothriller mit übernatürlichen Elementen für Fans von King oder Tremayne. Definitiv nichts für schwache Nerven. Packender und mitreißender Psychothriller mit übernatürlichen Elementen für Fans von King oder Tremayne. Definitiv nichts für schwache Nerven.

„Spannung pur!“

Alex Crespo, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Der Einstieg in "das Heim" von Strandberg, ist sehr gediegen. Doch was zunächst als ganz harmlose Geschichte daher kommt, entpuppt sich schon sehr bald zu einem spannungsgeladenen Werk. Es trifft genau den richtigen Gruselfaktor auch wenn dieser hin und wieder etwas zu kurz kommt.
Durch den Wechsel der Sichtweisen auf die Handlung zwischen Joel und Nina fällt dieser Verlust aber nicht wirklich ins Gewicht.
Mein Fazit:
Mir hat "Das Heim" sehr viel Freude bereitet. Es lässt sich super lesen und man möchte es auch nicht aus der Hand legen bis man am Schluss angelangt ist!
Der Einstieg in "das Heim" von Strandberg, ist sehr gediegen. Doch was zunächst als ganz harmlose Geschichte daher kommt, entpuppt sich schon sehr bald zu einem spannungsgeladenen Werk. Es trifft genau den richtigen Gruselfaktor auch wenn dieser hin und wieder etwas zu kurz kommt.
Durch den Wechsel der Sichtweisen auf die Handlung zwischen Joel und Nina fällt dieser Verlust aber nicht wirklich ins Gewicht.
Mein Fazit:
Mir hat "Das Heim" sehr viel Freude bereitet. Es lässt sich super lesen und man möchte es auch nicht aus der Hand legen bis man am Schluss angelangt ist!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein super Buch zum gruseln und fürchten - hier bleibt garantiert das Licht an beim Lesen! Schokmomente, Übersinnliches, Unheimliches und Unerklärliches sind unterhaltsam kombiniert Ein super Buch zum gruseln und fürchten - hier bleibt garantiert das Licht an beim Lesen! Schokmomente, Übersinnliches, Unheimliches und Unerklärliches sind unterhaltsam kombiniert

Sonja Köln, Thalia-Buchhandlung Vechta

Im Heim werden die Bewohner von einem Geist befallen. Es geschehen unheimliche Dinge.
Fand es sehr packend und gruselig. Das Ende ist schon echt spuki!!
Im Heim werden die Bewohner von einem Geist befallen. Es geschehen unheimliche Dinge.
Fand es sehr packend und gruselig. Das Ende ist schon echt spuki!!

Julia Obermaier, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Dieser Thriller geht unter die Haut!In einem Altenheim gehen merkwürdige Dinge vor sich...Auch Mars Strandbergs zweites Buch überzeugt! Dieser Thriller geht unter die Haut!In einem Altenheim gehen merkwürdige Dinge vor sich...Auch Mars Strandbergs zweites Buch überzeugt!

„Horror im Altenheim“

Kristin Reinert, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Gelungener Horrorroman im Stil von "the Conjuring": man merkt genau, dass etwas nicht stimmt, kann aber noch nicht genau sagen wie oder warum. Offensichtlich ist nur, dass etwas gerade gewaltig falsch läuft. Es gibt zwar nur wenige konkrete Schreckszenen, es ist mehr die Atmosphäre und das sich nach und nach steigernde Grauen das bei diesem Buch für Gänsehaut sorgt. Die letzten 100 Seiten habe ich das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen können weil ich endlich wissen MUSSTE was genau in diesem Altenheim vor sich geht. Die Hintergrundidee zu dem Buch fand ich auch sehr interessant: Einerseits ist das Setting in einem Altenheim genial gewählt, denn dort fällt es wohl am wenigsten auf wenn schaurige Dinge vor sich gehen ( Da leider doch einige Bewohner Demenz haben, glaubt ihnen eh niemand). Ich muss dazu allerdings sagen, dass man keine Verwandte oder Bekannte mit Demenz haben sollte, denn die Hilflosigkeit der Bewohner tut beim Lesen weh und wenn man das aus dem echten Leben kennt will man davon nicht lesen, vor allem nicht in einem Horrorroman. Abgesehen davon fand ich das Buch gut, wer auf paranormale Horrorgeschichten steht wird es auf jeden Fall mögen (Vor allem das Ende, mehr verrate ich dazu nicht!).
Es sei nur so viel gesagt: ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung...
Gelungener Horrorroman im Stil von "the Conjuring": man merkt genau, dass etwas nicht stimmt, kann aber noch nicht genau sagen wie oder warum. Offensichtlich ist nur, dass etwas gerade gewaltig falsch läuft. Es gibt zwar nur wenige konkrete Schreckszenen, es ist mehr die Atmosphäre und das sich nach und nach steigernde Grauen das bei diesem Buch für Gänsehaut sorgt. Die letzten 100 Seiten habe ich das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen können weil ich endlich wissen MUSSTE was genau in diesem Altenheim vor sich geht. Die Hintergrundidee zu dem Buch fand ich auch sehr interessant: Einerseits ist das Setting in einem Altenheim genial gewählt, denn dort fällt es wohl am wenigsten auf wenn schaurige Dinge vor sich gehen ( Da leider doch einige Bewohner Demenz haben, glaubt ihnen eh niemand). Ich muss dazu allerdings sagen, dass man keine Verwandte oder Bekannte mit Demenz haben sollte, denn die Hilflosigkeit der Bewohner tut beim Lesen weh und wenn man das aus dem echten Leben kennt will man davon nicht lesen, vor allem nicht in einem Horrorroman. Abgesehen davon fand ich das Buch gut, wer auf paranormale Horrorgeschichten steht wird es auf jeden Fall mögen (Vor allem das Ende, mehr verrate ich dazu nicht!).
Es sei nur so viel gesagt: ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung...

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Hilden

Hier wird eine unheimlich beklemmende und bedrückende Atmosphäre erzeugt, so dass sich der kalte Grusel hervorragend ausbreiten kann. Spannend! Hier wird eine unheimlich beklemmende und bedrückende Atmosphäre erzeugt, so dass sich der kalte Grusel hervorragend ausbreiten kann. Spannend!

Johanna Frauendorf, Thalia-Buchhandlung Lüdenscheid

Eine spannende, schaurige und düstere Geschichte, bei der es einem beim Lesen eiskalt den Rücken runterläuft. Eine spannende, schaurige und düstere Geschichte, bei der es einem beim Lesen eiskalt den Rücken runterläuft.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Düster, beklemmend und irre spannend, kommt dieser Roman daher und wird den Leser bestimmt begeistern. Wunderbar! Düster, beklemmend und irre spannend, kommt dieser Roman daher und wird den Leser bestimmt begeistern. Wunderbar!

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Beim Lesen lief es mir eiskalt den Rücken hinunter. Schaurig guter Gruselroman! Beim Lesen lief es mir eiskalt den Rücken hinunter. Schaurig guter Gruselroman!

„Erschreckend einfach! Einfach erschreckend!“

Lukas Limberg, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

"Das Heim" zu lesen war für mich ein etwas zweigeteiltes Vergnügen. Einerseits war die Sprache stellenweise für meinen Geschmack etwas zu simpel und nüchtern, was die Schockmomente irgendwie ein wenig entkräftete. Zudem habe ich im Buch wenig gefunden, das ich nicht schon aus anderen Werken kannte und auch das persönliche Drama einiger Figuren empfand ich als etwas schleppend.
Andererseits war das Geschilderte an vielen Stellen wirklich bedrückend und/oder eklig und hatte dadurch einen sehr erschreckenden Effekt. Der langsame Aufbau der Handlung sorgt für eine stetig anwachsende Spannung und der Leser fragt sich immer wieder, welche Auflösung wohl am Ende lauert.
Dieses Konzept könnte zwar den einen oder anderen Leser abschrecken, für mich passt es aber gut in den Kontext der Geschichte.

Insgesamt empfand ich "Das Heim" als einen spannenden Schocker, der hier und da etwas emotionaler geschrieben sein könnte und nicht gerade eine Innovation ist, dennoch aber wirklich erschreckend erzählt wird und bis zum Ende zum Lesen motiviert!
"Das Heim" zu lesen war für mich ein etwas zweigeteiltes Vergnügen. Einerseits war die Sprache stellenweise für meinen Geschmack etwas zu simpel und nüchtern, was die Schockmomente irgendwie ein wenig entkräftete. Zudem habe ich im Buch wenig gefunden, das ich nicht schon aus anderen Werken kannte und auch das persönliche Drama einiger Figuren empfand ich als etwas schleppend.
Andererseits war das Geschilderte an vielen Stellen wirklich bedrückend und/oder eklig und hatte dadurch einen sehr erschreckenden Effekt. Der langsame Aufbau der Handlung sorgt für eine stetig anwachsende Spannung und der Leser fragt sich immer wieder, welche Auflösung wohl am Ende lauert.
Dieses Konzept könnte zwar den einen oder anderen Leser abschrecken, für mich passt es aber gut in den Kontext der Geschichte.

Insgesamt empfand ich "Das Heim" als einen spannenden Schocker, der hier und da etwas emotionaler geschrieben sein könnte und nicht gerade eine Innovation ist, dennoch aber wirklich erschreckend erzählt wird und bis zum Ende zum Lesen motiviert!

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Horror pur im Seniorenheim. Ist seine Mutter nur dement oder welcher Dämon beherrscht sie? Joel steht vor einem Rätsel, dabei hat er selbst genug Probleme. Wer kann helfen? Horror pur im Seniorenheim. Ist seine Mutter nur dement oder welcher Dämon beherrscht sie? Joel steht vor einem Rätsel, dabei hat er selbst genug Probleme. Wer kann helfen?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
7
19
2
0
0

Ein Horrorroman vom Feinsten!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.12.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Max Strandbergs ?Das Heim? überzeugte mich nicht nur vom Cover her, sondern auch vom Inhalt. Ein beeindruckender Horrorroman, der mich vom Stil an Stephen King erinnert. Spannendes und packendes Ende!

Realität vs. Horror-Stor
von einer Kundin/einem Kunden am 09.12.2018

Das Buch beginnt als realistische Schilderung eines Alltags in einem Heim. Man lernt die Geschichten und Hintergründe der Pfleger und Patienten, die hier Kunden genannt werden, kennen. Mit jedem Kapitel wird der Spannungsbogen aufgebaut und man weiß als Leser, dass irgendetwas passieren wird! Zum Ende des Buches weiß man, warum es... Das Buch beginnt als realistische Schilderung eines Alltags in einem Heim. Man lernt die Geschichten und Hintergründe der Pfleger und Patienten, die hier Kunden genannt werden, kennen. Mit jedem Kapitel wird der Spannungsbogen aufgebaut und man weiß als Leser, dass irgendetwas passieren wird! Zum Ende des Buches weiß man, warum es kein Thriller ist und auch immer Vergleiche mit Stephen King gezogen werden. Strandberg schreibt in kurzen Sätzen, schafft laufend Perspektivenwechsel und hat einen perfekten Spannungsbogen, der in einem fulminanten Schluss endet!

Das Grauen liegt in der Realität
von World of books and dreams am 03.12.2018

Nach einem Herzinfarkt erkrankt die zweiundsiebzigjährige Monika an einer unheilbaren Demenz. Ihr Sohn Joel, der nach zwanzig Jahren zum ersten Mal wieder nach Hause zurückkehrt, hat sich um seine Mutter gekümmert, doch er merkt schnell, dass er das alleine nicht kann. Als ein Platz im Pflegeheim Nebelfenn frei wird,... Nach einem Herzinfarkt erkrankt die zweiundsiebzigjährige Monika an einer unheilbaren Demenz. Ihr Sohn Joel, der nach zwanzig Jahren zum ersten Mal wieder nach Hause zurückkehrt, hat sich um seine Mutter gekümmert, doch er merkt schnell, dass er das alleine nicht kann. Als ein Platz im Pflegeheim Nebelfenn frei wird, bringt er Monika dort unter, denn dort bekommt sie alle Hilfe, die sie benötigt. Doch schon nach sehr kurzer Zeit bemerkt Joel Veränderungen an seiner Mutter. Sie nimmt immer mehr ab, spricht immer ausfallender und vor allem weiß sie von Dingen, von denen sie eigentlich gar nichts wissen dürfte. Auch die anderen Patienten, Kunden von ihren Betreuern genannt, aus dem Nebelfenn spüren, dass hier etwas vor sich geht. Eine der Pflegerinnen, Nina, einst Joels beste Freundin, versucht alles, um Monika besondere Pflege zuteil werden zu lassen, doch auch sie merkt, dass hier etwas nicht stimmt. Meine Meinung Ui, dieses Cover, auch wenn es sehr schlicht ist, wirkt es doch beklemmend, was wohl auch mit an den Augen der älteren Dame liegt. Mich hat es auf jeden Fall so neugierig gemacht, dass ich es gleich zur Hand nehmen musste und auch der Klappentext verspricht eine gruselige Story. Ich bin auch sehr gut in die Geschichte gekommen, was vor allem an Mats Strandbergs Schreibstil liegt. Dieser ist regelrecht minimalistisch, er verwendet wirklich kein Wort zu viel und doch spürt man Atmosphäre und kann sich Personen und Umgebungen sehr gut und klar vorstellen. Dank dieser knappen Sätze und auch der kurzen Kapitel fliegt man beim Lesen förmlich durch die Seiten und das Buch wurde rasch ein Pageturner. Was die Geschichte spannend gemacht hat, sind die eindrücklichen Beschreibungen des Lebens in dem Pflegeheim, sowohl was die Patienten angeht als auch, was die Angehörigen und die Mitarbeiter angeht. Es gab einen Satz, der mir beim Lesen permanent durch den Kopf ging: hoffentlich werde ich niemals so hilflos sein und so enden müssen. Lange Zeit war ich mir gar nicht so sicher, ob Strandberg hier nur mit der Psyche des Lesers spielt und der Horror der des alltäglichen Geschehens ist oder doch noch etwas eher übersinnliches hinzu kommt. Richtig gegruselt habe ich mich nicht und doch fand ich es sehr hart, sehr beängstigend und erschreckend. Auch wenn die Geschichte in Schweden spielt, so treffen die Bedingungen eines Pflegeheimes wohl auch auf uns zu: einsame, alte und vor allem hilfsbedürftige Menschen, deren Angehörige sich so gut wie gar nicht um sie kümmern und völlig überlastetes Pflegepersonal. Was sich dann als wirklich übernatürlich herauskristallisiert, mag für Leser fern des Horrorgenres dann ein wenig an den Haaren herbeigezogen wirken, hat mir aber soweit ganz gut gefallen, auch wenn ich doch gerne genauere Erklärung gehabt hätte. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven durch einen personellen Erzähler in dritter Person. Dieser erzählt aus Sicht Joels, Ninas und aus dem Pflegheim Nebelfenn. Der Leser bekommt hier einen guten Überblick, kann aber doch noch eine ganze Weile miträtseln, ob die unerklärlichen Erscheinungen, die Monika betreffen, wirklich geschehen oder ob es mit Monikas Krankheit zusammenhängt. Die Charaktere hat Strandberg wirklich sehr intensiv gezeichnet. Man kann sich ein genaues Bild machen sowohl von den Hauptcharakteren als auch von den Nebenfiguren. Ganz klar und deutlich kristallisiert sich heraus, dass hier doch so gut wie jeder Geheimnisse und etwas zu verbergen hat. Strandberg hält hier, vor allem in Nebelfenn, eine gewisse Anzahl an wirklich stereotyp wirkenden Charakteren bereit und hält hier durchaus der Gesellschaft den Spiegel vor. Mein Fazit Auch wenn ich es jetzt nicht allzu gruselig empfunden habe, war ich doch vom Inhalt gefesselt und gespannt auf die gesamte Entwicklung der Geschichte. Mats Strandberg erzählt hier durchaus auch über reale Schrecken in unserer Gesellschaft, die den Leser nicht allzu gern als eigene Altern denken lässt. Die stereotypen Charaktere passen hier hervorragend zur Geschichte und die Umstände im Heim wirken nur leider zu alltäglich. Genau das machte für mich hier eher den Horror aus, als das Übersinnliche. Unterhaltsam, spannend, kurzweilig.