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Vox

Roman

Christina Dalcher

(194)
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Beschreibung

In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.

Das ist der Anfang.

Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.

Aber das ist nicht das Ende.

Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.

»'Vox' zeigt die Dringlichkeit der #metoo-Bewegung und die grundlegende Wichtigkeit von Sprache.« Vanity Fair

»Intelligent, spannend, provokativ und verstörend – genau wie ein großer Roman sein muss.« Lee Child

»Fans feministischer Dystopien werden dieses Jahr mit Neuerscheinungen überschüttet - und 'Vox' sticht daraus klar hervor.« Irish Independent

Ein feministischer Thriller [...] Christina Dalcher [...] macht deutlich, wie radikal sich das Miteinander verschiebt, sobald es an Dialog fehlt. Claudia Voigt Der Spiegel 20180804

Christina Dalcher pendelt zwischen den Südstaaten und Neapel. Die gebürtige Amerikanerin, zu deren Helden Stephen King und Carl Sagan zählen, promovierte an der Georgetown University in Theoretischer Linguistik und forschte über Sprache und Sprachverlust. Ihre Kurzgeschichten und Flash Fiction erschienen weltweit in Magazinen und Zeitschriften, u.a. wurde sie für den Pushcart Prize nominiert. »Vox« ist ihr Debütroman.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 15.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397407-2
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,5 cm
Gewicht 499 g
Auflage 2
Übersetzer Susanne Aeckerle, Marion Balkenhol
Verkaufsrang 142623

Kundenbewertungen

Durchschnitt
194 Bewertungen
Übersicht
115
60
14
3
2

Als Frau kommt man nicht umhin dieses Buch zu lesen!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe, wie viele andere sicher auch, die Serie "Report der Magd" gesehen, war zutiefst erschüttert und wollte mehr in diese Richtung. Mit "Vox" bin ich fündig geworden. Hier sind Frauen auch wieder als Hausfrau und Mutter zu Hause und haben absolut kein Mitspracherecht. Es geht aber noch einen Schritt weiter: Sie werden auch ... Ich habe, wie viele andere sicher auch, die Serie "Report der Magd" gesehen, war zutiefst erschüttert und wollte mehr in diese Richtung. Mit "Vox" bin ich fündig geworden. Hier sind Frauen auch wieder als Hausfrau und Mutter zu Hause und haben absolut kein Mitspracherecht. Es geht aber noch einen Schritt weiter: Sie werden auch jeglicher Kommunikation beraubt und dürfen nur mehr 100 Wörter am Tag sprechen, die meist für Organisatorisches wie Einkaufen verbraucht werden. Über ein Armband werden sie kontrolliert und wenn nötig auch bestraft. Meiner Meinung nach war der Spannungsbogen etwas zu lasch, ich hätte auch gerne mehr Protagonistinnen gehabt, aber ich habe das Buch trotzdem verschlungen, weil die Autorin sehr gut auf Zwischenmenschliches eingeht. Wie geht der Ehemann damit um? Wie finden sich die Kinder in dieser Situation zurecht?

von einer Kundin/einem Kunden am 04.01.2020
Bewertet: anderes Format

Erdrückende und eindringliche Dystopie mit originellem Plot und flüssigem Schreibstil: Ein wirklich außergewöhnlicher Roman, den ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe!

Provokative Dystopie über die Bedeutung von Gleichberechtigung und Sprache
von Anna-Lena am 15.08.2019

"Das Böse triumphiert, wenn gute Menschen nichts tun." (Edmund Burke) Die Protagonistin und Wissenschaftlerin Jean ist konfrontiert mit einer erschreckenden Realität, in der Frauen nicht mehr als 100 Wörter pro Tag sprechen dürfen. Dazu kommen noch einige weitere Repressalien, wie das Verbot, ihre Berufe auszuüben. So soll di... "Das Böse triumphiert, wenn gute Menschen nichts tun." (Edmund Burke) Die Protagonistin und Wissenschaftlerin Jean ist konfrontiert mit einer erschreckenden Realität, in der Frauen nicht mehr als 100 Wörter pro Tag sprechen dürfen. Dazu kommen noch einige weitere Repressalien, wie das Verbot, ihre Berufe auszuüben. So soll die "alte harmonische Ordnung" von vergangener Zeit, die das traditionelle Familienmodell vorsieht, wiederhergestellt werden. Doch Jean ist entschlossen, gegen dieses strikte System vorzugehen... Die Idee des Buches hat mich von Anfang an fasziniert. Es greift hochaktuelle Themen wie Feminismus, Gleichberechtigung und Homosexualität auf und betont auf verstörende Weise deren Bedeutung. Jedoch konnte ich mich leider mit der Protagonistin Jean McClellan nicht so recht anfreunden. Sie war mir recht unsympathisch, was nicht nur an ihrer direkten und weniger schönen Ausdrucksweise und ihrer starken Abneigung gegenüber eines ihrer Kinder lag. Ein weiterer Kritikpunkt ist das schnelle und unglaubwürdige Ende des Romans, das eher an einen vorhersehbaren Actionfilm erinnert. Trotzdem war das Buch sehr gut und flüssig zu lesen und regt den Leser durchaus zum Nachdenken an. So haben mich einige Stellen haben mich recht schockiert zurückgelassen. Fazit: Trotz der mir persönlich unsympathischen Protagonistin eine interessante Lektüre für zwischendurch- vor allem für Leser, die sich mehr mit den zuvor genannten Themen auseinandersetzen möchten.


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