Meine Filiale

Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne

Roman

Marieke Nijkamp

(9)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
14,99
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

14,99 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

12,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Kurz bevor Corey in den Weihnachtsferien in ihre Heimatstadt zurückkommt, um ihre beste Freundin Kyra zu besuchen, erfährt sie, dass Kyra gestorben ist. Sie wurde unter einer Eisfläche im Wasser treibend gefunden. Hat sie sich umgebracht, oder war es ein Unfall? Corey ist am Boden zerstört und verwirrt. Alle Leute, die sie kennt, sprechen nur im Flüsterton über Kyra und sagen immer wieder, ihr Tod sei vorherbestimmt gewesen. Und sie behandeln Corey wie eine Fremde, obwohl sie erst vor ein paar Monaten mit ihrer Familie weggezogen ist. Die Wahrheit darüber herauszufinden, was mit ihrer besten Freundin passiert ist, erweist sich als beinahe so schwierig, wie den Winterhimmel in Alaska zu erhellen.

Ein sehr berührender, authentischer und nachdenklich stimmender Roman. Bücherwelt von Corniholmes 20181102

Marieke Nijkamp hat Philosophie und Geschichte studiert und spricht ein Dutzend Sprachen. Ihr erster Roman »54 Minuten« war ein Überraschungserfolg in den USA und über ein Jahr lang in den Top 10 der »New York Times«-Bestsellerliste. Die Autorin lebt in den Niederlanden..
Mo Zuber begann nach ihrem Studium an der FU Berlin u.a. der amerikanischen Literatur mit dem Übersetzen und hat in über zwanzig Jahren Romane von Autorinnen wie Sue Monk Kidd, Laura Lippman, Jaclyn Moriarty und Marieke Nijkamp übertragen. Sie lebt und arbeitet im Rhein-Neckar-Gebiet und praktiziert und unterrichtet nebenbei Yoga.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 24.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8414-4026-6
Verlag Fischer Fjb
Maße (L/B/H) 21,3/13,4/3 cm
Gewicht 431 g
Originaltitel Before I Let Go
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Mo Zuber
Verkaufsrang 101759

Buchhändler-Empfehlungen

Nathalie Bierstedt, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Ein sehr bewegender und tiefgründiger Jugendroman, in dem die Protagonistin versucht, den Tod ihrer besten Freundin aufzuarbeiten und zu verstehen. Keine leichte Kost.

Tina Lehmann, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

So wie die Wetterlage in Alaska ist, kalt und dunkel, so ist auch die Geschichte. Corey versucht den Tod ihrer besten Freundin zu verstehen. Nichts für Romantiker!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
4
4
1
0
0

Eine Geschichte, die nachhallt...
von Caterina aus Magdeburg am 19.03.2019

Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Bereits vor einigen Jahren war Marieke Nijkamp mit ihrem Debüt "54 Minuten" in aller Munde. Schon da wollte ich zur Menge dazugehören, die dieses Buch gelesen haben. Aber bis heute habe ich es nicht. Nun ist ihr neuer Roman "Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne" auf dem Markt und diese... Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Bereits vor einigen Jahren war Marieke Nijkamp mit ihrem Debüt "54 Minuten" in aller Munde. Schon da wollte ich zur Menge dazugehören, die dieses Buch gelesen haben. Aber bis heute habe ich es nicht. Nun ist ihr neuer Roman "Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne" auf dem Markt und dieses Mal sollte kein Weg dran vorbeiführen. Das Cover finde ich sehr gelungen auch wenn es für mich auf dem ersten Blick nicht wirklich zur Geschichte passen wollte. Aber dieses Düstere sprach mich dann doch an. Auch der Klappentext klang überzeugend, so dass ich mit dem Buch begann. Einstieg: Die Autorin beginnt mit einer kurzen Einleitung, die den Handlungsort Lost Creek genauer vorstellt. Als Einstieg empfand ich dies als sehr gelungen, denn schon in diesen wenigen Sätzen schafft Marieke Nijkamp eine sehr mystische und irgendwie auch bedrückende Stimmung, die mich prima auf die Geschichte einstimmte. Anschließend beginnt die eigentliche Handlung und der Leser begleitet Protagonistin Corey, die nach dem plötzlichen Tod ihrer besten Freundin in ihre Heimat Lost Creek zurückkehrt. Zunächst überrumpelte mich dies, denn als Leser bekommt man von der Benachrichtigung nichts mit, denn Kyra ist bereits zu Beginn der Geschichte verstorben. Diese Grundvoraussetzung erschwerte mir ein wenig den Einstieg, was allerdings vom sehr angenehmen Schreibstil der Autorin wieder wettgemacht wurde. Charaktere: Hauptsächlich spielt die Geschichte im Heute. Hier erzählt Corey aus der Ich-Perspektive im Präsens wie ihr Leben nach dem Tod von ihrer besten Freundin Kyra verläuft. Dabei versucht sie in erster Linie herauszufinden, was zu Kyras Tod führte. Corey war für mich von Beginn an recht schwer zu greifen. Je weiter ich jedoch voranschritt, umso mehr ergaben einzelne Puzzleteilchen letztendlich ein Gesamtbild. Und im Nachhinein konnte ich sie sogar sehr gut verstehen. Mir würde es nicht anders ergehen, auch ich würde vermutlich jeden Stein umdrehen um herauszufinden was passiert sein könnte. Ähnlich erging es auch Corey. Während sie sich im Heute immer mehr verrennt und stets auch mit Schuldgefühlen und Angstbewältigung kämpfen muss, so lernt der Leser durch einzelne Passagen aus der Vergangenheit auch Kyra kennen. Kyra konnte ich deutlich früher einschätzen, als es noch bei Corey der Fall war. Sie ist ein lebensfroher Mensch, probiert gerne neue Dinge aus und malt für ihr Leben gern. Schnell ahnte ich jedoch, dass dies nur die Fassade ihres Charakters ist. Was Kyra hatte, möchte ich an dieser Stelle nicht sagen. Dennoch zieh ich meinen Hut vor Marieke Nijkamp. Denn sie hat Kyra allein durch Erinnerungen von Corey zum Leben erweckt und absolut greifbar gemacht. Während ich für die beiden Mädchen Verständnis und Mitgefühl entwickelte, so war für mich das Handeln der Dorfbewohner wie auch das von Coreys bzw. Kyras Eltern völlig unverständlich. Das war für mich nicht nachvollziehbar und trübte leider ein wenig das Gesamtbild. Handlung: Durch das gesamte Buch zieht sich die Frage, was zum plötzlichen Tod der doch so lebensfrohen Kyra führte. Marieke Nijkamp ließ sich hier viel Zeit um diese Frage zu beantworten. Dabei lockt sie den Leser immer wieder auf die falsche Fährte, was ich sehr gelungen fand. Auch wenn ich dann schon bald eine Ahnung hatte, so war ich mir nie zu 100% sicher, ob dies wirklich stimmen könnte. Die wiederkehrenden Szenen aus der Vergangenheit machten Kyra wieder lebendig. Durch diese Einblicke verstand ich immer mehr, warum Kyra und auch Corey so geworden sind, was ihre Freundschaft so besonders machte und welche Rolle Corey an Kyras Tod spielte. All diese Fragen interessierten mich brennend und so allmählich bekam ich einen Durchblick. Aber auch im Heute wurde es nicht langweilig. Denn die Autorin lässt immer wieder teils mystische Elemente in ihre Geschichte einfließen, die das Spannungslevel noch etwas höher schrauben ließen. Die Geschichte verläuft überwiegend sehr ruhig, ist aber zu keinem Moment langweilig, denn all die sensiblen Themen, die die Autorin hier einfließen ließ, verliehen dem gesamten Buch eine bedrückende Stimmung. Die Auflösung war sehr nahegehend, auch wenn ich mir diese insgesamt etwas "runder" gewünscht hätte. Mit manchen Entwicklungen war ich so nicht ganz einverstanden. Dennoch lässt diese die Geschichte gut ausklingen. Schreibstil: Die Erzählart von Marieke Nijkamp gefiel mir gleich. Ihr teils sehr poetischer Schreibstil entfachte schon bald einen gewissen Lesesog, dem ich nicht entkommen wollte. Auch wenn die Geschichte gut ohne Action auskam, wird es nicht langweilig. Dafür sorgen die wiederkehrenden mystischen Elemente, als auch die sensiblen Themen, die hier zur Sprache kamen. So wurde die bedrückende Stimmung, die ich bereits zu Beginn spürte durch Themen wie Verlust, Trauer, Angstbewältigung und Schuldgefühle noch greifbarer. Und das zeugt davon, dass hier viel Recherche betrieben wurde.   Mein Urteil   "Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne" trägt einen poetischen Titel. Aber die Geschichte ist keineswegs so seicht. Themen wie Angstbewältigung, Trauer, Verlust und Schuldgefühle werden hier authentisch dargestellt und verleihem dem gesamten Buch eine sehr bedrückende Stimmung. Ein Buch, welches einen zum Nachdenken bringt und in Erinnerung bleibt. Der teils sehr poetische Schreibstil von Marieke Nijkamp sowie die tiefgründigen Figuren, entfachten einen Lesesog, dem ich so schnell nicht entkommen wollte. Ich vergebe gute 4 von 5 Welten.

eher bedrohlich als spannend
von Booksandcatsde am 09.01.2019

Meine Meinung: Die Autorin kenne ich schon von ihrem Buch „54 Minuten„, das ich vom Thema her sehr, sehr gut fand, es mich aber noch komplett begeistern konnte. So war es leider dieses Mal auch wieder. Das mag auch daran liegen, dass ich eine gänzlich andere Geschichte hinter diesem Titel und dem Klappentext erwartet habe.... Meine Meinung: Die Autorin kenne ich schon von ihrem Buch „54 Minuten„, das ich vom Thema her sehr, sehr gut fand, es mich aber noch komplett begeistern konnte. So war es leider dieses Mal auch wieder. Das mag auch daran liegen, dass ich eine gänzlich andere Geschichte hinter diesem Titel und dem Klappentext erwartet habe. Eher ein Krimi, ein Thriller. Das war es aber nicht wirklich, denn richtig spannend empfand ich die Geschichte erst ganz am Ende. Es ist aber nicht diese „ich-will-den-Fall-lösen-Spannung“, sondern eher eine sehr bedrohliche Atmosphäre, die hier von der Autorin geschaffen wird. Ich denke, dass es der Autorin eher, wie auch schon in ihrem anderen Buch, mehr darum geht, aufzuzeigen, zu was Menschen fähig sind, in was sie sich verrennen können, wie sehr sie zu einer Gruppe/Gesellschaft dazugehören wollen und wie wichtig Freundschaft und Liebe sind! Das Buch hat mich beim Lesen ebenso bedrückt und emotional mitgenommen wie auch schon „54 Minuten“. Es ließ mich aber auch an mehreren Stellen völlig verwirrt zurück, da ich nicht wusste, ob das jetzt die Realität darstellen soll oder nur einer Vorstellung einer der Charaktere entsprungen ist. Manche Szenen waren surreal und eher mysteriös. Diese empfand ich als unpassend und habe bis jetzt nicht verstanden, wofür diese gut sind. Sehr gut gelungen empfand ich die Art und Weise wie die Autorin Kyra, das tote Mädchen, noch einmal zu Wort kommen lässt und letztendlich die Geschichte bzw. Kyras Tod gelöst wird. Auch den Zeitfaktor fand ich sehr gut gewählt. Die Geschichte spielt sich innerhalb 6 Tagen ab, was ich perfekt gewählt finde! Für mich ein Buch, das mich emotional berühren konnte, das ich aber eher als bedrohlich als spannend empfand. Das lag auch an den immer wieder vorkommenden Situationen, die ich unverständlich und als nicht passend ansehe. (3 / 5)

Emotionalität, wie es sie selten gibt
von einer Kundin/einem Kunden aus Uelzen am 22.12.2018

Dieses Cover ist sehr mysteriös gestaltet, der Inhalt hat sich sehr stark emotional und interessant angehört, aus diesem Grund wanderte das Buch sofort auf meine Wunschliste. Als ich es endlich in den Händen halten durfte, habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich es dann gelesen habe, ob das gut oder doof war, erfahrt ihr in die... Dieses Cover ist sehr mysteriös gestaltet, der Inhalt hat sich sehr stark emotional und interessant angehört, aus diesem Grund wanderte das Buch sofort auf meine Wunschliste. Als ich es endlich in den Händen halten durfte, habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich es dann gelesen habe, ob das gut oder doof war, erfahrt ihr in dieser Rezension. Kyra, die beste Freundin von Correy ist auf mysteriöse Art und Weise gestorben, in diesem Buch wird aufgeklärt, was die Ursachen waren, ob es Selbstmord oder Mord war, die Vergangenheit wird aufgewühlt, Kyras tiefsten Geheimnisse werden aufgedeckt und im Zentrum steht Correy, die es immer noch nicht fassen kann. Ich habe dieses Buch gelesen. Ich habe es beendet. Ich saß eine Zeit und habe darüber nachgedacht. Ich bin begeistert. Es ist kaum zu beschreiben, wie genial die Autorin die Emotionalität rüberbringen kann. Sie beschreibt die Angst, die Hoffnung, den Tot so detailliert, dass sie den Leser über diese wichtigen Themen aufklärt und gleichzeitig dafür sorgt, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Autorin löst beim Leser ein Zittern, bei vielen berechtigterweise vielleicht sogar Tränen aus, weil dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, hier werden sehr ernste Themen behandelt, wer den Mut aufbringt, dieses Buch zu lesen, hat den größten Respekt verdient. Die Handlung ist durchgehend fokussiert, es gibt hier kaum Nebenhandlungen, das Buch wird durch Rollenspiele, Briefe, innere Monologe und Dialoge erzählt, alle Figuren versuchen, den Tot aufzudecken. Die Auflösung und die Art sowie die Weise, wie die Figuren mit diesem umgehen und wie engagiert sie darin sind, ist schockierend. Das soll nicht heißen, dass es doof war, im Gegenteil: Ich war fasziniert, wie sich alle für die Aufklärung einsetzen. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, der Schreibstil ist auch wahnsinnig flüssig, sodass ich durch die Seiten geflogen bin. Kyra wird als eine Person beschrieben, der es in ihrem Leben nie sonderlich gut ging, sie hatte Geheimnisse und war eine sehr verletzliche Seele, ihr Charakter ist sehr interessant ausgearbeitet, ihr müsst diese Figur einfach kennenlernen. Ebenso verdammt genial war Correy, dessen Schmerz man in diesem Buch förmlich mitfühlen kann. Ich habe sie sofort in mein Herz schließen können. Schlusswort Dieses Buch ist ein absolutes Highlight, die Autorin konnte mich unbeschreiblich begeistern und ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben, wie grandios dieses Buch war. Volle 5/5 Sterne.


  • Artikelbild-0