Das Gen

Eine sehr persönliche Geschichte

Siddhartha Mukherjee

(7)
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Beschreibung

Großartig, fesselnd und folgenreich: Pulitzer-Preis-Träger und Bestseller-Autor Siddhartha Mukherjee erzählt meisterhaft die Geschichte der Entzifferung des Mastercodes, der unser Menschsein bestimmt. Das große Buch eines begnadeten Erzählers und Arztes, das gewaltige Panorama einer machtvollen Entdeckung.

Als Siddhartha Mukherjee seinen Bestseller »Der König aller Krankheiten« beendet hatte, macht er sich auf eine Reise in die indische Heimat. Er besucht Cousin Moni, der an Schizophrenie leidet – wie auffällig viele seiner Verwandten. Fasziniert beginnt Mukherjee, sich mit der Geschichte der Gene zu beschäftigen: Von den Erbsenkreuzungen Mendels bis zur neuesten Genbearbeitungsmethode CRISPR schreibt Mukherjee den spannenden Roman einer wissenschaftlichen Suche und verwebt ihn mit der Geschichte seiner Familie. Packend und einzigartig.

Leicht verständlich und unterhaltsam, aber ohne grobe Vereinfachungen [...], gewürzt mit einer Prise Humor und jeder Menge Fantasie. Michael Lange Deutschlandfunk 20170524

Siddhartha Mukherjee, der 2011 den Pulitzer Preis gewann, ist Mediziner und Autor. Sein Buch »Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biographie« war ein weltweiter Erfolg. In seinem Labor arbeitet er in erster Linie in der Krebs- und Stammzellenforschung. Er lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in New York.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 768
Erscheinungsdatum 27.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-03235-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/14,4/3,8 cm
Gewicht 633 g
Originaltitel The Gene: An Intimate History of Heredity
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Ulrike Bischoff

Buchhändler-Empfehlungen

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Spannend, lehrreich ohne belehrend zu sein & nicht trocken. Vor dem Hintergrund seiner Familiengeschichte, schafft Mukherjee ein anschauliches Bild der Genforschung ab dem Beginn bis zur Gegenwart. Ein Vorwissen ist nicht zwingend erforderlich aber Interesse sollte bestehen.

Friederike Barf, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Unglaublich geschrieben, sehr persönlich und nie trocken. Unheimlich viel Wissen zwischen zwei Buchdeckeln, vom Anfang der Forschung bis Heute. Um Materievorkenntnis wird Gebeten.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein sehr aufschlussreiches, spannendes, gekonnt geschriebenes Werk.
von Wedma am 22.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext fasst den Inhalt prima zusammen. Auf rund 643 Seiten reinen Textes, chronologisch gegliedert in 6 Teile samt Prolog und Epilog, Glossar 4 S., Chronologie 2 S., Anmerkungen/Quellen 51 S., Bibliographie 30 S., Register 19 S. u. Danksagung erzählt S. Mukherjee gekonnt und spannend die Geschichte der Genforschung von Men... Klappentext fasst den Inhalt prima zusammen. Auf rund 643 Seiten reinen Textes, chronologisch gegliedert in 6 Teile samt Prolog und Epilog, Glossar 4 S., Chronologie 2 S., Anmerkungen/Quellen 51 S., Bibliographie 30 S., Register 19 S. u. Danksagung erzählt S. Mukherjee gekonnt und spannend die Geschichte der Genforschung von Mendel bis heute. Dabei gibt es auch eine ganz persönliche Seite: Der Autor versucht zu verstehen, was die Erkrankungen an Schizophrenie seiner Onkel väterlicherseits für ihn, seiner Kinder bedeuten. Ob er davon ausgehen soll, dass auch er und/oder die Kinder früher oder später die bekannten Symptome zeigen und nach und nach der Krankheit, die in den Genen seiner Familie verankert zu sein scheint, erliegen werden. Er stellt Fragen, die viele Menschen in seinem Alter bewegen: Sorge um älter werdenden Eltern, um die heranwachsenden Kinder, denen man gute, lebenswerte Zukunft ermöglichen möchte. Im Teil 5 wird die Familiengeschichte besonders interessant, da neue Details, weil eng mit der Geschichte Indiens verbunden. Die Vergleiche, die der Autor bei den Zwillingen anstellt, die Ähnlichkeiten und Unterschiede, sind toll beobachtet und sehr lesenswert. Dieser Part des Buches wurde schon fast wie ein guter Familienroman erzählt. So viele Aspekte des Lebens durch das Prisma der Gen-Thematik beleuchtet worden, dass man immer weiter gespannt die Seiten blättert, da die Fragen ggf. auch einen selbst betreffen. Aufschlussreiche Ausführungen zu IQ (Intelligenzquotient) und seiner Entstehung und Handhabe findet man im Teil 5. Fragen wie „Ist allgemeine Intelligenz erblich?“ werden besprochen und mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchungen illustriert. Auch auf Krebs als Erbkrankheit kommt Mukherjee zurück, insb. über die Frauen mit Brustkrebs in mehreren Generationen und ob es unbedingte Notwendigkeit gibt, vorbeugend operativ einzugreifen. Ausflüge in die Geschichte, mehrmals zum 2.ten Weltkrieg, sind sehr interessant, da der Blickwinkel der Genetik spannende neue Details ermöglicht, z.B.: dass sich der Hungerwinter in den Niederlanden 1944-45 auf die vermehrten Fälle der Herzkreislauferkrankungen und Fettleibigkeit der nachfolgenden Generationen ausgewirkt hat. In 1990-ger Jahren konnten die Wissenschaftler den großen Hunger in den Genen der jüngeren Generationen quasi ablesen. Auch Fragen genetischer Auswahl wurden besprochen: vom ersten Mal als sich eine Frau in USA 1973 gegen das Kind mit Down Syndrom entschieden hat bis zu den Möglichkeiten, die heute der Wissenschaft zur Verfügung stehen, auf genetischer Ebene das Genom zu verändern und einen genmanipulierten Menschen zu erzeugen. Toll fand ich, dass der Autor zu seinen Ausführungen oft auch Gegenmeinungen präsentiert hat. So wirken seine Darstellungen differenziert statt besserwisserisch und dogmatisch, und geben dem eigenen Nachdenken, ggf. den Diskussionen mit Freunden und Familie viel reichhaltigen Stoff. Auch dass er Parallelen zu den bekannten Fabeln zieht, z.B. über das Streben mancher nach ewiger Jugend, wenn er über die neusten Erkenntnisse der Wissenschaft spricht, verleiht dem Ganzen Tiefe und erhöht auch den Unterhaltungsfaktor. Das Lesen dieses Buches ist vielmehr ein Dialog, bei dem man auf einer Augenhöhe aktiv und gerne mit dabei ist. Zugegeben, manchmal geht Mukherjee schon tief in die Materie hinein, Besprechungen der Gensequenzen und deren austauschbaren Teile fühlen so manche Seite. Möglichst detailliert möchte der Autor argumentieren, seine Gedanken in all ihrer Genauigkeit an die Leser bringen. Das gelingt ihm auch wunderbar. Insb. im letzten Teil kommt Mukherjee auf die ethischen Aspekte der Genforschung zu sprechen, wobei er auch in den früheren Kapiteln immer wieder darauf zurückkam. Fazit: Ein sehr aufschlussreiches, gekonnt geschriebenes Werk, das nicht nur eine Fülle spannender Informationen liefert, sondern auch vorzüglich unterhält und zum Nachdenken/Diskutieren anregt.


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