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Helle Tage, helle Nächte

Roman

(82)
Zwei ungleiche Frauen,

eine alles für immer verändernde Entscheidung

und die große Weite der Natur.

Frühling. Die Kirschbäume blühen. Es könnte so idyllisch sein. Doch Anna Albinger, die in einer Kleinstadt am Fuß der Schwäbischen Alb lebt, wird schwer krank. Plötzlich wird sie von dem Gefühl eingeholt, dass es für manche Dinge irgendwann zu spät sein könnte. Denn es gibt diese große Lüge in ihrem Leben. Schweren Herzens schreibt sie einen langen Brief, den ihre Nichte Frederike für sie nach Lappland bringen soll.

Frederike, frisch geschieden und auf der Suche nach einem neuen Anfang, ist wenig begeistert. Nur widerwillig lässt sie die kranke Tante zurück und bricht in den menschenleeren Norden auf, sucht den Mann, an den Annas Brief adressiert ist. Doch Petter Svakko scheint verschwunden. Allein auf sich gestellt in der Bergwelt Lapplands, merkt Frederike, dass man manchmal auch am falschen Ort sein kann und trotzdem das Richtige findet.
Portrait
Hiltrud Baier hat eine so authentische deutsch-schwedische Familiengeschichte geschrieben, wie es nur

eine Frau kann, die selbst in Süddeutschland geboren und dann nach Lappland

ausgewandert ist. An Nordschweden liebt Hiltrud Baier vor allem die spektakuläre Natur und, dass man

stundenlang unterwegs sein kann, ohne eine Menschenseele zu treffen. Die

Minustemperaturen im Winter und die lange Dunkelheit mag sie nicht so sehr. Aber sie hat

ein gutes Alternativprogramm entwickelt: prasselndes Holzfeuer, samische Musik und viel

heißen Tee. Die Autorin lebt mit ihrem Mann im schwedischen Lappland, in Jokkmokk, und hat zwei

Töchter.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 25.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8105-3038-7
Verlag Fischer Krüger
Maße (L/B/H) 21,8/14,4/3,5 cm
Gewicht 564 g
Auflage 1
Verkaufsrang 12.981
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Eine Reise nach Lappland und zu sich selbst. Ein stilles Buch das seine Besonderheit langsam entwickelt und dessen Personen und Landschaften den Leser berühren. Eine Reise nach Lappland und zu sich selbst. Ein stilles Buch das seine Besonderheit langsam entwickelt und dessen Personen und Landschaften den Leser berühren.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Eine nett geschriebene Familiengeschichte über zwei eigensinnige Frauen. Beste Unterhaltung mit Schauplatz Lappland! Eine nett geschriebene Familiengeschichte über zwei eigensinnige Frauen. Beste Unterhaltung mit Schauplatz Lappland!

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Ein Roman,der in den Bergen Lapplands spielt und schon aufgrund seiner Naturbeschreibungen lesenswert ist . Das Schicksal 2-er Generationen entscheidet sich in der Stille Lapplands Ein Roman,der in den Bergen Lapplands spielt und schon aufgrund seiner Naturbeschreibungen lesenswert ist . Das Schicksal 2-er Generationen entscheidet sich in der Stille Lapplands

Cornelia Hilbk, Thalia-Buchhandlung Münster

Nach dieser Lektüre möchte man nur eins: mit Wanderstiefeln und Daunenjacke durch Lapplands Wälder streifen und in Petters türkisblauen Augen versinken... Nach dieser Lektüre möchte man nur eins: mit Wanderstiefeln und Daunenjacke durch Lapplands Wälder streifen und in Petters türkisblauen Augen versinken...

Annas Reise in die weite und stille Schönheit Lapplands wird zu einer Reise in die Vergangenheit ihrer Familie und letztlich zu sich selbst. Anrührend und wunderschön erzählt. Annas Reise in die weite und stille Schönheit Lapplands wird zu einer Reise in die Vergangenheit ihrer Familie und letztlich zu sich selbst. Anrührend und wunderschön erzählt.

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine wunderbare Familiengeschichte und eine Reise in die Vergangenheit und in das wilde, karge und schöne Lappland. Sehr angenehme Lektüre. Eine wunderbare Familiengeschichte und eine Reise in die Vergangenheit und in das wilde, karge und schöne Lappland. Sehr angenehme Lektüre.

„Eine Reise zugleich in Vergangenheit und Zukunft.“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite gepackt und in den Bann gezogen. Hiltrud Baiers eindrückliche Sprache lässt Bilder vor Augen entstehen und man ist mitten drin im Geschehen. 2 Frauen stellen sich ihrem Leben und müssen sich über ihre Gefühle klar werden. Beide verbindet sehr viel und so nehmen wir Teil an den Gedanken, an der Freude aber auch an den Ängsten. Die raue Landschaft in Lappland reduziert alle bisher gewohnten Alltäglichkeiten und Frederike kommt ins Nachdenken über ihr Leben und findet einen neuen Anfang während es für Anna darum geht am Ende alles zu ordnen. Sehr authentisch geschrieben, dazu eine traumhafte Landschaft. In eindrücklicher Sprache hat Hiltrud Baier ein sehr berührendes Buch geschrieben, sehr lesenswert. Ich hätte gerne noch weitergelesen nach der letzten Seite! Dieses Buch hat mich von der ersten Seite gepackt und in den Bann gezogen. Hiltrud Baiers eindrückliche Sprache lässt Bilder vor Augen entstehen und man ist mitten drin im Geschehen. 2 Frauen stellen sich ihrem Leben und müssen sich über ihre Gefühle klar werden. Beide verbindet sehr viel und so nehmen wir Teil an den Gedanken, an der Freude aber auch an den Ängsten. Die raue Landschaft in Lappland reduziert alle bisher gewohnten Alltäglichkeiten und Frederike kommt ins Nachdenken über ihr Leben und findet einen neuen Anfang während es für Anna darum geht am Ende alles zu ordnen. Sehr authentisch geschrieben, dazu eine traumhafte Landschaft. In eindrücklicher Sprache hat Hiltrud Baier ein sehr berührendes Buch geschrieben, sehr lesenswert. Ich hätte gerne noch weitergelesen nach der letzten Seite!

„Wunderschön“

Heike Steinert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Jede Familie hat Geheimnisse, was ist im Leben wirklich wichtig ? Manchmal findet man auf der Suche nach dem Glück, das Glück an einem Ort wo man nicht damit gerechnet hat. Wie hier im Buch in Norwegen, still und leise hält das Glück Einzug in das Leben von Frederike so wunderschön wie die Landschaft im hohen Norden. Jede Familie hat Geheimnisse, was ist im Leben wirklich wichtig ? Manchmal findet man auf der Suche nach dem Glück, das Glück an einem Ort wo man nicht damit gerechnet hat. Wie hier im Buch in Norwegen, still und leise hält das Glück Einzug in das Leben von Frederike so wunderschön wie die Landschaft im hohen Norden.

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Ein wundervoller Roman über Sehnsüchte, Erkenntnisse und einer Lebensbeichte.
Reicht die Zeit und vor allem der Mut dafür?

Gefühle in Zeilenform
Leseempfehlung
Ein wundervoller Roman über Sehnsüchte, Erkenntnisse und einer Lebensbeichte.
Reicht die Zeit und vor allem der Mut dafür?

Gefühle in Zeilenform
Leseempfehlung

„Eine deutsch-schwedische Familiengeschichte,...“

Katrin Weber, Thalia-Buchhandlung Siegburg

die mich leider nicht für sich einnehmen konnte. Dabei hörte sich der Klappentext ganz nach einem Buch für mich an - zumal ich für Geschichten, die in der Natur spielen, empfänglich bin. Und genau diese Landschaftsbeschreibung Lapplands und die positive Wirkung der Natur auf Frederikes Wesen haben mich am ehesten an dieser Geschichte überzeugen können. Kein Wunder, wenn man weiß, dass die Autorin zwar in Süddeutschland geboren wurde, später aber nach Lappland auswanderte und nun in Jokkmokk lebt. Diese Authentizität hat mich das Buch zu Ende lesen lassen. die mich leider nicht für sich einnehmen konnte. Dabei hörte sich der Klappentext ganz nach einem Buch für mich an - zumal ich für Geschichten, die in der Natur spielen, empfänglich bin. Und genau diese Landschaftsbeschreibung Lapplands und die positive Wirkung der Natur auf Frederikes Wesen haben mich am ehesten an dieser Geschichte überzeugen können. Kein Wunder, wenn man weiß, dass die Autorin zwar in Süddeutschland geboren wurde, später aber nach Lappland auswanderte und nun in Jokkmokk lebt. Diese Authentizität hat mich das Buch zu Ende lesen lassen.

Frauke Geiger, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Eine schöne Familiengeschichte, die nach Lappland führt. Interessante Charaktere vor toller Kulisse. Ein guter Schmöker! Eine schöne Familiengeschichte, die nach Lappland führt. Interessante Charaktere vor toller Kulisse. Ein guter Schmöker!

Sonja Köln, Thalia-Buchhandlung Vechta

Oftmals sehr ausschweifend erzählte Gedankengänge von Anna und Frederike. Zu viele Details der landschaftlichen Umgebung, dafür dann aber ein fast abruptes Ende der Geschichte. Oftmals sehr ausschweifend erzählte Gedankengänge von Anna und Frederike. Zu viele Details der landschaftlichen Umgebung, dafür dann aber ein fast abruptes Ende der Geschichte.

„Jeder braucht eine Familie“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Anna verspürt das dringende Bedürfnis, ihr Leben zu ordnen. Deshalb bittet sie ihre Nichte Frederike nach Lappland zu fahren, um einen Brief zu überbringen. Hier lebt der Rentierzüchter Petter Svakko, dem Anna und ihre Schwester Marie bei ihrer Reise durch Lappland vor vielen Jahren begegneten. Frederike, frisch getrennt aber emotional unaufgeräumt, reist nach Lappland. Dort trifft sie schließlich auf Petter. In der rauen und wunderschönen Natur, umgeben von Stille, beginnen Frederikes Wunden zu heilen und sie erkennt, was im Leben wirklich zählt.

Über die Autorin erfährt man, dass sie in Süddeutschland geboren, dann nach Lappland ausgewandert ist und die spektakuläre Natur Nordschwedens liebt - diese Liebe hat Hiltrud Baier in jede Seite dieser lesenswerten Geschichte gepackt lässt sie zu uns sprechen!
Anna verspürt das dringende Bedürfnis, ihr Leben zu ordnen. Deshalb bittet sie ihre Nichte Frederike nach Lappland zu fahren, um einen Brief zu überbringen. Hier lebt der Rentierzüchter Petter Svakko, dem Anna und ihre Schwester Marie bei ihrer Reise durch Lappland vor vielen Jahren begegneten. Frederike, frisch getrennt aber emotional unaufgeräumt, reist nach Lappland. Dort trifft sie schließlich auf Petter. In der rauen und wunderschönen Natur, umgeben von Stille, beginnen Frederikes Wunden zu heilen und sie erkennt, was im Leben wirklich zählt.

Über die Autorin erfährt man, dass sie in Süddeutschland geboren, dann nach Lappland ausgewandert ist und die spektakuläre Natur Nordschwedens liebt - diese Liebe hat Hiltrud Baier in jede Seite dieser lesenswerten Geschichte gepackt lässt sie zu uns sprechen!

Birgit Krompaß, Thalia-Buchhandlung Passau

Frederike reist ihrer Tante zuliebe von Süddeutschland in den hohen Norden Lapplands um einen geheimnisvollen Brief zu überbringen. Tolle Familiengeschichte! Einzigartige Kulisse! Frederike reist ihrer Tante zuliebe von Süddeutschland in den hohen Norden Lapplands um einen geheimnisvollen Brief zu überbringen. Tolle Familiengeschichte! Einzigartige Kulisse!

„Wunderbar.“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Klassischer Frauen- und Familienroman. Wirklich toll zu lesen und durch die Schauplätze im hohen Norden und das Eintauchen in die Landschaft dort einfach besonders. Absoluter Tipp!
Anna, Frederike und Paula müssen erst die Geheimnisse der Vergangenheit klären, um die Zukunft annehmen zu können. Allerbester Schmökerstoff.
Klassischer Frauen- und Familienroman. Wirklich toll zu lesen und durch die Schauplätze im hohen Norden und das Eintauchen in die Landschaft dort einfach besonders. Absoluter Tipp!
Anna, Frederike und Paula müssen erst die Geheimnisse der Vergangenheit klären, um die Zukunft annehmen zu können. Allerbester Schmökerstoff.

K. Heidschötter, Thalia-Buchhandlung Köln

Ruhiges und dennoch wunderschönes Familiendrama in unsagbar faszinierender Kulisse! Ruhiges und dennoch wunderschönes Familiendrama in unsagbar faszinierender Kulisse!

„Helle Tage, helle Nächte“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Frederike erfährt, dass ihre Tante Anna, bei der sie nach dem Tod ihrer Eltern aufwuchs, an Krebs erkrankt ist: Anna hat eine Bitte an ihre Nichte: Frederike soll einen Brief persönlich in das 3000 km entfernte Lappland bringen....

„Helle Tage, helle Nächte“ ist ein wunderbar entschleunigender und vielschichtiger Roman, in dem dem Leser die Stille und menschenleere Schönheit Lapplands nahegebracht wird.

Lesenswert!

Frederike erfährt, dass ihre Tante Anna, bei der sie nach dem Tod ihrer Eltern aufwuchs, an Krebs erkrankt ist: Anna hat eine Bitte an ihre Nichte: Frederike soll einen Brief persönlich in das 3000 km entfernte Lappland bringen....

„Helle Tage, helle Nächte“ ist ein wunderbar entschleunigender und vielschichtiger Roman, in dem dem Leser die Stille und menschenleere Schönheit Lapplands nahegebracht wird.

Lesenswert!

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Irgendwann kann es für die Wahrheit zu spät sein, daher beschließt Anna jetzt ihr Leben zu ordnen. Es ist nicht einfach und unbequem aber fühlt sich richtig an. Tolle Lektüre. Irgendwann kann es für die Wahrheit zu spät sein, daher beschließt Anna jetzt ihr Leben zu ordnen. Es ist nicht einfach und unbequem aber fühlt sich richtig an. Tolle Lektüre.

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein dunkles Geheimnis wird gelüftet und verändert alles.
Ein wunderbarer, unterhaltsamer Familienroman, der besonders spannend ist, da er aus zwei Perspektiven erzählt wird.
Ein dunkles Geheimnis wird gelüftet und verändert alles.
Ein wunderbarer, unterhaltsamer Familienroman, der besonders spannend ist, da er aus zwei Perspektiven erzählt wird.

„Mittsommer in Lappland“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Zu meinem und hoffentlich auch Ihrem Glück hat der Verlag mir dieses Buch sehr ans Herz gelegt. Die Autorin, die selbst aus Süddeutschland stammt und jetzt in Lappland lebt, kannte ich bisher noch nicht. Beim Krüger Verlag ist es ihr erster Roman.

Hiltrud Baier erzählt immer wechselseitig die Geschichte von Anna und Frederike. Anna, eine über siebzigjährige Frau, die in Beuren in der schwäbischen Alb lebt, ist an Lungenkrebs erkrankt. Jetzt, wo ihr der nahende Tod vor Augen steht, möchte sie endlich ein lang gehütetes Familiengeheimnis aufklären, damit sie beruhigt sterben kann. Sie schreibt einen Brief an einen gewissen Petter Svakko, einem Samen, der im schwedischen Lappland lebt. Den Brief soll ihre Nichte Frederike überbringen. Warum dieser Brief durch Frederike persönlich überbracht werden soll, erzählt Anna nicht. Das wird sich dann klären, ist ihre vage Antwort auf die Frage Frederikes. Frederike, Anfang fünfzig, relativ frisch geschieden, übernimmt diese Aufgabe eher zähneknirschend. Da sie nach der Scheidung gerade in einer Findungsphase ist, hat sie auf jeden Fall die Zeit dafür. Sie bricht mit ihrem VW-Bus auf und beginnt eine Reise, die ihr Leben komplett verändern wird.

Mich hat die Geschichte dieser zwei Frauen und wie die Autorin sie erzählt, sehr fasziniert. Sie erzählt immer wechselseitig die Geschichte der beiden Frauen, so dass wir sie nach und nach immer besser kennenlernen. Anna, die Zeit ihres Lebens für andere da war, erinnert sich zurück. An ihre Kindheit mit ihrer schwedischen Mutter und ihrem deutschen Vater, an ihre etwas jüngere Schwester Marie, die immer so viel offener und fröhlicher war, als sie selbst. An die Zeit, als sowohl ihre Mutter als auch ihre Schwester gestorben waren und sie sich um ihren Vater und um ihre Nichte gekümmert hat. Es ist eine Geschichte, die mich ein wenig traurig gestimmt hat. Doch dann erfahren wir so ganz langsam, was es mit dem Brief auf sich haben könnte. Zeitgleich erfahren wir auch Frederikes Geschichte. Frederike, die enttäuscht von ihrem Ehemann ist. Und die noch nicht wirklich weiß, was sie jetzt machen möchte. Am Anfang ist sie vollkommen genervt davon, dass ihre Tante sie auf diese Reise geschickt hat. Doch dann entdeckt sie in der Einsamkeit Lapplands etwas, womit sie nicht mehr gerechnet hat. Und das ist nicht die Liebe!

Ich bin leider jemand, der grundsätzlich schlecht einschätzen kann, ob ein Buch eher literarisch ist oder nicht. Für mich gehört dieses Geschichte eindeutig auf Grund der Art der Geschichte und wie die Autorin schreibt zu den eher literarischen Büchern. Ich fand es toll zu lesen, obwohl die Autorin sehr sachlich und fast telegrammartig schreibt. Und mich hat diese Geschichte und wie die Autorin sie erzählt sehr gefesselt. Es ist für mich keine banale Liebesgeschichte, sondern eine psychologisch dichte Geschichte über zwei Frauen, die lange brauchen, bis sie erkennen, dass sie selbst bestimmen können, was Glück für sie sein kann.

Man merkt dem Buch eindeutig an, dass die Autorin den schwedischen Teil Lapplands kennt. Er ist mit so viel Liebe und Sachverstand geschildert, dass man einfach neugierig auf dieses Land und seine Bewohner wird. Sie beschreibt die Atmosphäre so, dass man wirklich meint, dieses einzigartige Licht zu sehen, eins mit der Natur zu werden und die Ruhe zu genießen.
Zu meinem und hoffentlich auch Ihrem Glück hat der Verlag mir dieses Buch sehr ans Herz gelegt. Die Autorin, die selbst aus Süddeutschland stammt und jetzt in Lappland lebt, kannte ich bisher noch nicht. Beim Krüger Verlag ist es ihr erster Roman.

Hiltrud Baier erzählt immer wechselseitig die Geschichte von Anna und Frederike. Anna, eine über siebzigjährige Frau, die in Beuren in der schwäbischen Alb lebt, ist an Lungenkrebs erkrankt. Jetzt, wo ihr der nahende Tod vor Augen steht, möchte sie endlich ein lang gehütetes Familiengeheimnis aufklären, damit sie beruhigt sterben kann. Sie schreibt einen Brief an einen gewissen Petter Svakko, einem Samen, der im schwedischen Lappland lebt. Den Brief soll ihre Nichte Frederike überbringen. Warum dieser Brief durch Frederike persönlich überbracht werden soll, erzählt Anna nicht. Das wird sich dann klären, ist ihre vage Antwort auf die Frage Frederikes. Frederike, Anfang fünfzig, relativ frisch geschieden, übernimmt diese Aufgabe eher zähneknirschend. Da sie nach der Scheidung gerade in einer Findungsphase ist, hat sie auf jeden Fall die Zeit dafür. Sie bricht mit ihrem VW-Bus auf und beginnt eine Reise, die ihr Leben komplett verändern wird.

Mich hat die Geschichte dieser zwei Frauen und wie die Autorin sie erzählt, sehr fasziniert. Sie erzählt immer wechselseitig die Geschichte der beiden Frauen, so dass wir sie nach und nach immer besser kennenlernen. Anna, die Zeit ihres Lebens für andere da war, erinnert sich zurück. An ihre Kindheit mit ihrer schwedischen Mutter und ihrem deutschen Vater, an ihre etwas jüngere Schwester Marie, die immer so viel offener und fröhlicher war, als sie selbst. An die Zeit, als sowohl ihre Mutter als auch ihre Schwester gestorben waren und sie sich um ihren Vater und um ihre Nichte gekümmert hat. Es ist eine Geschichte, die mich ein wenig traurig gestimmt hat. Doch dann erfahren wir so ganz langsam, was es mit dem Brief auf sich haben könnte. Zeitgleich erfahren wir auch Frederikes Geschichte. Frederike, die enttäuscht von ihrem Ehemann ist. Und die noch nicht wirklich weiß, was sie jetzt machen möchte. Am Anfang ist sie vollkommen genervt davon, dass ihre Tante sie auf diese Reise geschickt hat. Doch dann entdeckt sie in der Einsamkeit Lapplands etwas, womit sie nicht mehr gerechnet hat. Und das ist nicht die Liebe!

Ich bin leider jemand, der grundsätzlich schlecht einschätzen kann, ob ein Buch eher literarisch ist oder nicht. Für mich gehört dieses Geschichte eindeutig auf Grund der Art der Geschichte und wie die Autorin schreibt zu den eher literarischen Büchern. Ich fand es toll zu lesen, obwohl die Autorin sehr sachlich und fast telegrammartig schreibt. Und mich hat diese Geschichte und wie die Autorin sie erzählt sehr gefesselt. Es ist für mich keine banale Liebesgeschichte, sondern eine psychologisch dichte Geschichte über zwei Frauen, die lange brauchen, bis sie erkennen, dass sie selbst bestimmen können, was Glück für sie sein kann.

Man merkt dem Buch eindeutig an, dass die Autorin den schwedischen Teil Lapplands kennt. Er ist mit so viel Liebe und Sachverstand geschildert, dass man einfach neugierig auf dieses Land und seine Bewohner wird. Sie beschreibt die Atmosphäre so, dass man wirklich meint, dieses einzigartige Licht zu sehen, eins mit der Natur zu werden und die Ruhe zu genießen.

„mit dem Bully nach Lappland“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Wenn die schwedischen Wälder nicht gerade so bedrohlich brennen würden, könnte man glatt die Reiselust nach Schweden bekommen und das Buch fast als Reiseführer nehmen. Da wäre allerdings noch der persönlich zu überbringende geheimnisvolle Brief und ein nicht weniger mysteriöse Petter ja und Anna , Friederike , Marie und die ganz alte Frage : kann man gleichzeitig mehrere große Lieben leben? Um es vorweg zu nehmen , das Rad kann man nicht neu erfinden aber vielleicht diese Lebensfrage neu interpretieren ... sehr schön erzählt , die Autorin kennt sich in Schweden aus und alle finden ein Stück zu sich selbst zurück .Was will man mehr ? Wenn die schwedischen Wälder nicht gerade so bedrohlich brennen würden, könnte man glatt die Reiselust nach Schweden bekommen und das Buch fast als Reiseführer nehmen. Da wäre allerdings noch der persönlich zu überbringende geheimnisvolle Brief und ein nicht weniger mysteriöse Petter ja und Anna , Friederike , Marie und die ganz alte Frage : kann man gleichzeitig mehrere große Lieben leben? Um es vorweg zu nehmen , das Rad kann man nicht neu erfinden aber vielleicht diese Lebensfrage neu interpretieren ... sehr schön erzählt , die Autorin kennt sich in Schweden aus und alle finden ein Stück zu sich selbst zurück .Was will man mehr ?

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Eine emotionale Familiengeschichte vor der Schönheit Lapplands.Dieses Buch lässt einen nicht unberührt zurückt.Besonders die Beschreibungen dieser wunderschönen Gegend waren toll. Eine emotionale Familiengeschichte vor der Schönheit Lapplands.Dieses Buch lässt einen nicht unberührt zurückt.Besonders die Beschreibungen dieser wunderschönen Gegend waren toll.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
82 Bewertungen
Übersicht
45
23
12
1
1

Lebenslüge und Neuanfang im einsamen Lappland
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 20.10.2018

In dem Roman "Helle Tage - helle Nächte" von Hiltrud Baier bekommt Frederike von ihrer krebskranken Tante Anna den Auftrag einen wichtigen Brief zu einem gewissen Petter Svakko persönlich zu bringen. Sie wundert sich zwar über den ungewöhnlichen Wunsch, aber macht sich doch auf den Weg in den einsamen... In dem Roman "Helle Tage - helle Nächte" von Hiltrud Baier bekommt Frederike von ihrer krebskranken Tante Anna den Auftrag einen wichtigen Brief zu einem gewissen Petter Svakko persönlich zu bringen. Sie wundert sich zwar über den ungewöhnlichen Wunsch, aber macht sich doch auf den Weg in den einsamen Norden. Der Roman wird abwechselnd aus Sicht von Anna und Frederike erzählt. So erfährt der Leser nach und nach die Lebensgeschichte von Anna, besonders an ihre Kindheit mit einer samischen Mutter erinnert sie sich sehr deutlich. Nach und nach erfährt man auch mehr über die Beziehung zu Petter und die Beweggründe für den Brief. Auch über Frederike erfährt man so einiges. Als sie endlich in der Einsamkeit von Lappland ankommt, wird sie zunächst von Petter tagelang alleine in einer Berghütte gelassen. Er muss zu einem Notfall mit Tieren und so bekommt Frederike ungeplant ausführlich Gelegenheit und Zeit über ihr bisheriges Leben nachzudenken. Unbeabsichtigt kommen doch einige Gemeinsamkeiten der beiden Frauen zu Tage, die doch sehr unterschiedliche Lebenswege hatten. Das Buch hat mir gut gefallen und regt auch bei so manchen Stellen an über sein eigenes Leben nachzudenken. Welche "Lebenslüge" trägt man selber mit sich rum und ist es nicht manchmal besser sich für andere zu öffnen, anstelle sich immer in sein Schneckenhaus zurückzuziehen?

von einer Kundin/einem Kunden am 19.10.2018
Bewertet: anderes Format

Eine Familiengeschichte die die Lust auf eine Reise nach Lappland weckt

Frederikes Reise
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2018

Klappentext : Frühling. Die Kirschbäume blühen. Es könnte so idyllisch sein. Doch Anna Albinger, die in einer Kleinstadt am Fuß der Schwäbischen Alb lebt, wird schwer krank. Plötzlich wird sie von dem Gefühl eingeholt, dass es für manche Dinge irgendwann zu spät sein könnte. Denn es gibt diese große... Klappentext : Frühling. Die Kirschbäume blühen. Es könnte so idyllisch sein. Doch Anna Albinger, die in einer Kleinstadt am Fuß der Schwäbischen Alb lebt, wird schwer krank. Plötzlich wird sie von dem Gefühl eingeholt, dass es für manche Dinge irgendwann zu spät sein könnte. Denn es gibt diese große Lüge in ihrem Leben. Schweren Herzens schreibt sie einen langen Brief, den ihre Nichte Frederike für sie nach Lappland bringen soll. Frederike, frisch geschieden und auf der Suche nach einem neuen Anfang, ist wenig begeistert. Nur widerwillig lässt sie die kranke Tante zurück und bricht in den menschenleeren Norden auf, sucht den Mann, an den Annas Brief adressiert ist. Doch Petter Svakko scheint verschwunden. Allein auf sich gestellt in der Bergwelt Lapplands, merkt Frederike, dass man manchmal auch am falschen Ort sein kann und trotzdem das Richtige findet. Meine Meinung: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Anna beziehungsweise Frederike erzählt, was ihr einen besonderen Reiz gibt. Nachdem Anna sich von ihrer Lebenslüge befreit hat,findet sie den Mut sich mit ihrer Krankheit auseinanderzusetzen und erklärt sich mit einer Behandlung einverstanden. Als Frederike nach einer längeren Reise Ihr Ziel erreicht und Petter den Brief ihrer Tante überreicht, erfährt sie, dass sich in dem Umschlag auch ein Brief an sie befindet. Nachdem sie den Inhalt einigermaßen verdaut hat,gewinnt sie Klarheit darüber, wie ihr künftiges Leben aussehen wird. Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen. Man merkt dass die Autorin, welche nach Lappland ausgewandert ist, weiß worüber sie schreibt. Durch viele kleine Details vermittelt sie dem Leser ein genaues Bild dieser wunderbaren Landschaft, welcher auch heute noch ihren Ursprung behalten hat. Auch wenn das Ende der Geschichte in großen Teilen vorhersehbar war ,hat die Spannung darunter nicht gelitten. Fazit: Ich habe diese sehr interessante und emotionale Geschichte gerne gelesen und spreche eine Leseempfehlung hierfür aus.