Offener Brief an die Tiere und alle, die sie lieben

Frederic Lenoir

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Beschreibung

Ein offener Brief an Tiere? Sie können ihn nicht lesen. Aber wir sollten es tun – und Antworten geben auf Fragen, die sich für uns stellen: Warum behandeln wir Menschen die Tiere so schlecht? War das schon immer so? Was sagen die Weltreligionen und die großen Denker Descartes, Montaigne oder Darwin dazu? Wie unterscheidet sich überhaupt der Mensch vom Tier? Und was können wir tun, um das Miteinander von Mensch und Tier gerechter und harmonischer zu gestalten?
Lenoirs »Brief« ist kein radikales Pamphlet, sondern ein Buch, das aus Philosophie, Religion, Geschichte und Biologie schöpft, das so sachkundig wie unterhaltsam erzählt und mit  zahlreichen Anekdoten aus dem Leben des Autors (und seiner Haustiere) jedem Leser Anknüpfungspunkte bietet. Es geht darin nicht um eine Rückkehr in ein längst verlorenes Paradies. Es geht darum, unsere heutige Welt so sanft und so nachhaltig wie möglich mit der der Tiere zu versöhnen.
Ein undogmatisches Buch, das in Frankreich lange auf der Bestsellerliste stand.

»Absolutes Must-read für das 21. Jahrhundert!«
Peter Iwaniewicz, Falter, 19.06.2019

»Der Autor ist kein Dogmatiker [...], sondern ein differenzierter Beobachter, der für Respekt plädiert, ab und zu aber auch ein gebratenes Hähnchen genießt.«
Claudia Mäder, Neue Zürcher Zeitung, 10.01.2019

»Ein guter Überblick über unser Verhältnis zur Natur.«
Welf Grombacher, Freie Presse, 30.01.2019

»Was Lenoir zu sagen hat, ist nicht neu, stimmt aber trotzdem und verfehlt seine Wirkung nicht.«
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine WOCHE, 22.03.2019

»Weder verbissen noch fanatisch, sondern von Liebe und Sorge durchdrungen«
Kathrin Meier-Rust, NZZ am Sonntag, 09.12.2018

Frédéric Lenoir, geb. 1962, ist Religionswissenschaftler, Soziologe und Schriftsteller. Auf Deutsch erschienen zuletzt Was ist ein geglücktes Leben?, der Roman Der Fluch des Mont-Saint-Michel und Der kleine Philosoph. Wie Kinder denken.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 28.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-011169-7
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2 cm
Gewicht 308 g
Übersetzer Ute Kruse-Ebeling

Buchhändler-Empfehlungen

Raus aus der bequemen Unwissenheit

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

F. Lenoir versucht zu erklären, warum unser Verhältnis zu den Tieren so ist, wie es ist. Er erklärt es an Hand von Geschichte, Religion, Philosophie, aber auch mit Hilfe unserer Kultur und Tradition. Er erzählt in diesem Brief den Tieren, was diese natürlich schon wissen, aber eben viele Menschen nicht. Er stellt auch extreme Weltanschauungen gegenüber und versucht einen für Mensch und Tier gangbaren Mittelweg zu finden. Ein Buch, das hoffentlich vielen Menschen die Augen öffnet! Hier noch eines der vielen Zitate berühmter Persönlichkeiten, die dieses Buch ergänzen: 'Die wahre moralische Prüfung der Menschheit (...)äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren. Und gerade hier ist es zum grundlegenden Versagen des Menschen gekommen, zu einem so grundlegenden Versagen, dass sich alle anderen aus ihm ableiten lassen.' Milan Kundera Unbedingt lesen!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 20.07.2019
Bewertet: anderes Format

In dieser rührenden Liebeserklärung an die Tiere lässt der Autor seine Sorgen und Bedenken sprechen. Sehr schön zu lesen mit vielen Zitaten von Philosophen und Schriftstellern.

Absolute Empfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Modautal am 25.11.2018

Buchrezension: Offener Brief an die Tiere und alle, die sie lieben von Frederic Lenoir Autor: Frederic Lenoir Die Originalausgabe erschien unter dem Titel Lettre ouverte aux animaux (et a ceux qui les aiment) bei Librairie Artheme Fayard Paris. Aus dem französischen übersetzt von Ute Kruse- Ebeling Erscheinungstag: ... Buchrezension: Offener Brief an die Tiere und alle, die sie lieben von Frederic Lenoir Autor: Frederic Lenoir Die Originalausgabe erschien unter dem Titel Lettre ouverte aux animaux (et a ceux qui les aiment) bei Librairie Artheme Fayard Paris. Aus dem französischen übersetzt von Ute Kruse- Ebeling Erscheinungstag: 28.9.2018 Verlag: Reclam Verlag Seitenanzahl: 144 Seiten Kosten: 18 Euro Inhalt: Der bekannte Wissenschaftler und Schriftsteller Frederic Lenoir richtet sich in Briefform an die Tiere und erklärt, warum wir Tiere mal verhätscheln und mal schlachten, was den Menschen nun eigentlich vom Tier unterscheidet, was die Philosophen zu dem Thema zu sagen haben und warum Katzen vorausahnen, wann ihr Halter nach Hause kommt. Es geht dann auch darum was es in der heutigen modernen Welt es für Möglichkeiten gibt, die Tiere besser zu schützen und anzuerkennen. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier gilt es zu verbessern. Meinung: Frederic Lenoir, Religionswissenschaftler, Soziologe und Schriftsteller, ist mit Offener Brief an die Tiere und alle, die sie lieben ein Bestseller in Frankreich gelungen. Endlich ist jetzt im September 2018 die deutsche Übersetzung im Reclam Verlag erschienen. Das Buch behandelt ein Thema, was mir persönlich sehr am Herzen liegt. Der Tierschutz wird zu wenig behandelt bzw. sollte dieser viel mehr in den Blickpunkt des Interesses gelangen. Das Cover zeigt einen Schimpansen und ist in Brauntönen gehalten. Ein sehr passendes stimmiges Cover, eben auch weil zu Beginn im Buch darauf eingegangen wird, dass der Mensch vom Affen abstammt. Interessant war, wie es dazu kam, dass der Mensch, die Tiere gezähmt hat und sie für Ackerbau etc. genutzt hat und wie sich schließlich eine Ausbeutung entwickelt hat. Es wird erörtert ob Tiere nichts weiter als Sachen sind, ob wir wirklich so unterschiedlich sind, unsere Eigenheiten, wie wir von der Ausbeutung zum Schutz der Tiere kommen, dass wir alle kämpfen müssen darum und wie wir das umsetzen können. Ich habe dieses Buch zusammen mit meinem Freund gelesen und es hat uns zum darüber sprechen bzw. diskutieren gebracht. Wir sind beide schon Tierfreunde, aber es gilt immer wieder darüber nachzudenken und zu hinterfragen, wie wir uns gegenüber den Tieren verhalten, was man machen kann, um sie zu unterstützen und zu respektieren. Respektieren ist zu wenig, man sollte sie wertschätzen, nicht unterschätzen und so behandeln wie wir selbst auch behandelt werden wollen. Ein Thema was viel mehr diskutiert werden muss!!! Sprachlich ist es gut zu folgen und zu verstehen, auch wenn es ein wenig philosophisch bzw. umständlich geschrieben ist. Zwischendurch sind immer wieder passende Zitate von berühmten Forschern, Dichtern, Philosophen, Historikern, Denkern, Mönchen, Ärzten und Schriftstellern. Das gefiel mir sehr gut, denn so war immer Raum zum Nachdenken. Fazit: Ein empfehlenswert zu lesendes Buch für jeden. Jedes Tier ist ein wertzuschätzendes, empfindsames, liebenswertes und schützenswertes Wesen. Wir alle sollten alles dafür tun, dass Tiere gut behandelt werden und nicht ausgebeutet. Sie wollen genauso behandelt werden, wie man selbst behandelt werden möchte. Ein jeder sollte darüber nachdenken bzw. anfangen danach zu handeln. Für mich ein vier Sterne Buch, inhaltlich sogar fünf Sterne, aus sprachlichen Gründen am Ende vier Sterne.


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  • Liebe (nichtmenschliche) Tiere …
    Wie Homo sapiens zum Herrscher über die Welt wurde
    Von der Zähmung zur Ausbeutung
    Seid Ihr also nichts weiter als Sachen?
    Sind wir wirklich so unterschiedlich?
    Unsere Eigenheiten
    Von der Ausbeutung zum Schutz
    Jenseits der »Speziesismus«-Debatte
    Was tun?
    Ein Kampf für alle
    Wie uns Tiere guttun
    Zum Schluss

    Nachwort
    Danksagung
    Anmerkungen
    Literaturhinweise