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Weihnachten im Alten Land

Roman

Sanne Jellings

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Beschreibung

Weihnachten so schön wie der Norden: zwei Schwestern, ein Obsthof und ein altes Bratapfelrezept

Meike und Anne - unterschiedlicher könnten Schwestern nicht sein: die eine beruflich erfolgreich in Hamburg, die andere noch immer auf der gegenüberliegenden Elbseite im Alten Land. Zum Weihnachtsfest kommen beide auf den väterlichen Apfelhof. Meikes Ehe ist gescheitert, Anne möchte der Familie ihren neuen Freund vorstellen. Beim Streit über das Festtagsmenu kochen schnell alte Konflikte hoch. Und dann kündigt sich auch noch unerwarteter Besuch an. Thees, der Vater der beiden, bleibt gelassen. Bei Deichspaziergängen und Weihnachtsmarktbesuch in Stade kommt schließlich doch noch Weihnachtsstimmung auf. Auch dank des familieneigenen Bratapfelrezepts …

Zum Fest der Familie das perfekte Geschenk für Mutter, Schwester, Freundin …

Perfekte Lektüre zum Fest

Sanne Jellings wurde in Süddeutschland geboren und hat während des Studiums ihre Liebe zu Isak Dinesen alias Karen Blixen-Finecke entdeckt. Mit Anfang zwanzig besuchte sie erstmals deren Geburtshaus  Rungstedlund am Oresund. Seitdem ist der alte Hof mit dem großen Park für sie ein ganz besonderer Ort. Sanne Jellings arbeitet als Lektorin und Übersetzerin und lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 23.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27591-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 16,7/11,2/1,5 cm
Gewicht 145 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 104343

Buchhändler-Empfehlungen

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Eine weihnachtliche Geschichte um Familie, Beziehung, Konflikte. Und - passend zum Fest der Liebe - Versöhnung. Nett zu lesen mit norddeutscher Atmosphäre, viel Gefühl und "Bratapfelduft".

Ein gemütlicher Winterabend in Norddeutschland

Rebecca Hanneken, Thalia-Buchhandlung Giessen

In der Familie von Maike und Anne hängt der Haussegen schief! Ein gemeinsamer Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, mit herrlichem Bratapfelduft und Budenzauber, soll für eine friedliche Stimmung sorgen. Am Weihnachtsabend sorgt ein unverhoffter Gast für Sprachlosigkeit! Wird es noch ein Fest der Liebe? Ein wunderschöner Roman mit ganz vielen Gefühlen!

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Weihnachtliche Kurzgeschichte um Zugehörigkeit, Mutterliebe, Versöhnung und den Mut, Vergangenes hinter sich zu lassen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 28.12.2019

Maike verbringt nach der Trennung von ihrem Ehemann zum ersten Mal Weihnachten mit ihrem dreijährigen Sohn im Alten Land auf dem Apfelhof ihres Vaters, wo auch ihrer ältere Schwester Anne lebt. Anne hat an Heiligabend ihren neunen Freund Malek eingeladen, einen Asylbewerber aus Syrien, der von ihrem Vater abgelehnt wird. Kon... Maike verbringt nach der Trennung von ihrem Ehemann zum ersten Mal Weihnachten mit ihrem dreijährigen Sohn im Alten Land auf dem Apfelhof ihres Vaters, wo auch ihrer ältere Schwester Anne lebt. Anne hat an Heiligabend ihren neunen Freund Malek eingeladen, einen Asylbewerber aus Syrien, der von ihrem Vater abgelehnt wird. Konflikte sind vorprogrammiert, gerade da an Weihnachten die schmerzlichen Erinnerungen an eine intakte Familie zurückkehren, als Maikes und Annes Mutter Katharina noch bei ihnen lebte. Sie hatte die Familie vor 17 Jahren verlassen und ist in die Schweiz gezogen. Über die Gründe wurde in der Familie geschwiegen. Bei "Weihnachten im Alten Land" handelt es sich um eine weihnachtliche Kurzgeschichte, die man bequem an einem Abend lesen kann. Sie wird abwechselnd aus der Sicht von Maike bzw. Anne erzählt, so dass man einen Einblick in beider Gefühlswelten erhält. Die Stimmung am Vorweihnachtsabend ist gedrückt, da jedes Familienmitglied mit seinen eigenen Sorgen und Problemen zu kämpfen hat, wobei die Feiertage keine Ausnahme machen. Die Schwestern, die sich über die Distanz entfremdet hatten, nähern sich aber schnell wieder an. Maike trifft ihre Jugendliebe wieder und die Gründe, weshalb Thees Annes Beziehung zu Malek skeptisch sieht, werden verständlich und sind längst nicht so verwerflich wie anfangs gedacht, so dass dem Fest der Liebe nichts entgegen steht. Zudem sind sie durch einen überraschenden Besuch in der Lage, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und sich mit ihrer Familienkonstellation zu versöhnen. Für beide Schwestern zeigen sich konkrete Wege für einen zufriedeneren Neuanfang auf. Die Geschichte bleibt trotz der Kürze nicht oberflächlich. Es geht um Fragen der Zugehörigkeit, Alltagsrassismus, Mutterliebe, um Versöhnung und den Mut, Vergangenes hinter sich zu lassen und neu zu beginnen. Das Weihnachtsfest rückt dabei jedoch nicht in den Hintergrund, sondern ist durch Besuch des Weihnachtsmarkts, Baumschmücken und gemeinsames Kochen stets präsent, weshalb man sich auch ohne Kitsch und große Liebesgefühle mit diesem Buch in Weihnachtsstimmung versetzen lassen kann. Darum ist es eigentlich schade, dass das Büchlein nur so wenige Seiten hat, Potenzial hätte die Geschichte für einen längeren Roman gehabt, gerade um die Beziehungen zwischen den Charakteren intensiver zu beleuchten.


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