Meine Filiale

Den Himmel stürmen

Roman

Paolo Giordano

(8)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
22,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

12,00 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

22,00 €

Accordion öffnen
  • Den Himmel stürmen

    Rowohlt

    Sofort lieferbar

    22,00 €

    Rowohlt

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch

ab 12,49 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

ab 15,00 €

Accordion öffnen

Beschreibung

In dem Bestseller aus Italien porträtiert Paolo Giordano vier junge Leute auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Teresa kommt jede Sommerferien zu ihrer Großmutter nach Apulien. Eines Nachts beobachtet sie, wie drei Jungs, fast noch Kinder, heimlich in das Schwimmbad eindringen. Sie sind frei, voller Leidenschaft. Die nächsten zwanzig Jahre werden sie gemeinsam verbringen, einen Hof führen, dem Rhythmus der Natur angepasst, säen, ernten, zerstören, auf der fiebrigen Suche nach dem Feuer, das sie am Leben hält. Mit einer enormen Beobachtungsgabe schreibt Paolo Giordano über Beziehungen, über Menschen, die ihre Ideale leben. In ihrer Sehnsucht nach einer alternativen Welt sind sie zu allem bereit. Sie kennen keine Grenzen, sie wollen den Himmel stürmen.

Ein Glücksfall. Michael Stoessinger Stern 20181031

Paolo Giordano wurde 1982 in Turin geboren, wo er Physik studierte und mit einer Promotion in Theoretischer Physik abschloss. Danach arbeitete er als profilierter Journalist. Sein erster Roman «Die Einsamkeit der Primzahlen» war ein internationaler Bestseller. Er wurde in über vierzig Sprachen übersetzt und verfilmt. Zuletzt erschien sein vielbeachteter Roman "Den Himmel stürmen". Giordano erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den angesehensten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega. Paolo Giordano lebt in Rom..
Barbara Kleiner, geboren 1952. Übersetzerin u.a. von Primo Levi, Ippolito Nievo, Italo Svevo, Paolo Giordano, Davide Longo; ausgezeichnet 2007 mit dem Übersetzerpreis der Kulturstiftung Nordrhein Westfalen und mit dem Deutsch–italienischen Übersetzerpreis 2011. 

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 09.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-02533-5
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 20,5/12,5/3,6 cm
Gewicht 619 g
Originaltitel Divorare il cielo
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Barbara Kleiner

Buchhändler-Empfehlungen

Was wirklich zählt

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Mit „Den Himmel stürmen“ gelingt Paolo Giordano endlich wieder ein ganz großer Entwicklungsroman. Wie schon bei „Die Einsamkeit der Primzahlen“ zieht die Geschichte die Leserschaft in ihren Bann. Unbedingt lesen.

Für lange Winterabende geeignet!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein Roman zum Abtauchen und Versinken! Ein interessanter und vielschichtiger Entwicklungs-Roman und Liebesroman über vier junge Menschen in Apulien. Unglaublich, was sich so alles in zwanzig Jahren ereignen kann!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
7
0
1
0
0

Der Hund liegt in den Details begraben
von T. Schroeer am 17.06.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Ein sehr spannendes Buch, das Hörbuch sehr angenehm zu hören. Leider gab es diverse Unstimmigkeiten in den Details, die einem auffallen, wenn mensch sich selbst mit alternativen Wohnformen, Gärten, etc. beschäftigt. Mit der etwas unmotivierten Hauptdarstellerin, die von sich aus selbst kaum etwas zu der Geschichte beiträgt oder... Ein sehr spannendes Buch, das Hörbuch sehr angenehm zu hören. Leider gab es diverse Unstimmigkeiten in den Details, die einem auffallen, wenn mensch sich selbst mit alternativen Wohnformen, Gärten, etc. beschäftigt. Mit der etwas unmotivierten Hauptdarstellerin, die von sich aus selbst kaum etwas zu der Geschichte beiträgt oder gar eine eigene klare Meinung vertritt, hatte ich ehrlich gesagt etwas Mühe. Aber alles in allem würde ich das Buch weiterempfehlen.

Zwischen Freundschaft und Liebe
von Girdin aus Erkelenz am 16.01.2019

Paolo Giordano schreibt in seinem Roman „Den Himmel stürmen“ über vier Jugendliche, die beim Heranwachsen einen Weg suchen, im Einklang mit Mensch, Tier und Pflanzenwelt zu leben. Mit teilweise hohem körperlichem Einsatz und dem Wissen über Zusammenhänge in der Natur streben sie nach einem unabhängigen Leben, dem entsprechend de... Paolo Giordano schreibt in seinem Roman „Den Himmel stürmen“ über vier Jugendliche, die beim Heranwachsen einen Weg suchen, im Einklang mit Mensch, Tier und Pflanzenwelt zu leben. Mit teilweise hohem körperlichem Einsatz und dem Wissen über Zusammenhänge in der Natur streben sie nach einem unabhängigen Leben, dem entsprechend dem Titel kaum Grenzen gesetzt scheinen. Die Erzählung beginnt im Jahr 1993 als die 14-jährige Protagonistin und Ich-Erzählerin Teresa Gasparro aus Turin/Italien wie in jedem Sommer ihre Ferien auf dem Anwesen ihrer Großmutter in Apulien verbringt. Als Leser konnte ich die Geschichte der vier Freunde über die kommenden Jahre bis 2015 verfolgen. In einer lauen Sommernacht lernt Teresa die wenig älteren Jungen Nicola, Bern und Tommaso kennen, die auf dem benachbarten Hof wohnen. Bald schon ist Teresa jeden Tag zu Gast bei den Nachbarn, hilft bei der Arbeit und verbringt dort ihre Freizeit. Sie findet hier ein Leben vor, das sich um vieles von dem Stadtleben zu Hause in Turin unterscheidet. Die vier Jugendlichen werden untereinander so vertraut, dass auch die Schamgrenze fällt und sie unbeschwerte Nähe genießen. Zu Bern fühlt sie sich ein paar Jahre später ganz besonders hingezogen. Beide entwickeln mehr als freundschaftliche Gefühle füreinander, was von den anderen Brüdern mit unterschiedlichen Empfindungen aufgenommen wird. Vorbereitungen auf einen schulischen Abschluss und einen zukünftigen Beruf bringen große Veränderungen mit sich. Eine Trennung und ein Erbe werden in den kommenden Jahren für Teresa zum Schicksal, das sie wieder nach Apulien und zu den Freunden führen wird. Obwohl es im Roman vier Protagonisten gibt, verweilt die Handlung bei Theresa als Ich-Erzählerin und durch ihre Nähe zu Bern widmet der Autor auch ihm eine erhöhte Aufmerksamkeit. Erst aus der Retrospektive und einigen Gesprächen heraus ist es Teresa möglich von den Geheimnissen zu erfahren, die die Jungen untereinander geteilt oder auch für sich behalten haben. Ebenso haben ihre leiblichen beziehungsweise Pflegeeltern Heimlichkeiten vor ihren Söhnen gehabt. Vieles davon erfährt Teresa von Tommaso, dem jüngsten der Brüder im ersten von drei Teilen des Romans. In diesem ersten Teil beschreibt die Ich-Erzählerin die Sommer ihrer Kindheit in Apulien. Danach erfolgt ein Sprung an das Ende der Geschichte, was mir als Leser aber zunächst nicht bewusst war. Teresa hat Tommaso einen Gefallen erwiesen und erfährt im Gegenzuge einen Teil der Geschichte aus seiner Sicht. Erst hierdurch wird die tiefe Beziehung der Jungen untereinander nicht nur für Teresa sicht- und spürbar. Im zweiten und dritten Teil geschehen sehr viele unvorhersehbare Ereignisse und es treten Wendungen auf, die mich in ihren Bann zogen. Durch immer mehr Details werden zum Schluss des Buchs die aufgeworfenen Fragen beantwortet. Vom Leben der Familie auf dem Nachbarhof war Teresa von Beginn an fasziniert, weil es in starkem Kontrast zu ihrem eigenen städtischen in Turin stand. Zu dem Verstandesmenschen Bern, der dazu aber tief in seinem Glauben verwurzelt ist, fühlt sie sich in besonderem Maße hingezogen. Er ist es, der damit beginnt, die Dinge zu hinterfragen, der seine Skepsis äußert und erwägt seine Grenzen auszuloten. Bern hat nie, wie die beiden anderen Jungen, einen Grund gehabt den Hof zu verlassen, für ihn öffnet sich durch die Literatur eine eigene Welt, die er sich vorgestellt hat und selbst erkunden möchte. Zunächst befriedigen ihn jedoch der Wissenserwerb und seine Liebe zu Teresa. Als es zu einem Bruch in der Beziehung kommt, nimmt er wie zum Trost und aus Trotz sein Ziel der Selbstverwirklichung wieder auf. Der Autor besitzt einen Schreibstil, der die Figuren und die Welt in der sie leben dem Leser sehr nahe bringt. Ich glaubte die Hitze zu spüren und den Schweiß der erhitzten Gemüter im Einsatz für eine gemeinsame Sache. Durch den fehlenden Schulbesuch war es nicht immer einfach für die Brüder sich im Alltag außerhalb der geschützten Umgebung zurechtzukommen. Schnell konnten sie für Sachen begeistert werden. Die gesetzten Ziele wurden jedoch immer größer und die Mittel zu ihrer Umsetzung immer radikaler, der Himmel erschien greifbar. Aus dem gemeinsamen Schaffen kristallisiert jeder sich mit seinen Stärken als Individualist. Es gelingt Paolo Giordiano diese Entwicklung nachvollziehbar darzustellen. Dabei schneidet der Autor viele Themen an, die er ohne zu werten darstellt. Der Roman führt zu einem Fiasko am Ende, doch mit einem geschickt gesetzten weiteren Ereignis ließ er mich als Leser mit einem kleinen Funken Freude zurück. Im Buch „Den Himmel stürmen“ überzeugt Paolo Giordano mit gut ausformulierten, interessanten Charakteren und vielen ereignisreichen unerwarteten Wendungen in einer Geschichte über die Schattierungen von Freundschaft und Liebe, die vielschichtig dargestellt wird. Mich hat der Roman überzeugt und daher empfehle ich ihn gerne weiter.

Kann ein Buch ein Leben verändern?
von Connie Ruoff am 12.12.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

REZENSION: ZUM INHALT Ich bin tief beeindruckt. Die Geschichte ist eine klassische Tragödie, die in den siebziger Jahren beginnt. Paolo Giordano erzählt einen Zeitraum von über zwanzig Jahren. Er zeigt uns ein Geflecht von großen Gefühlen. Es geht um die Auseinandersetzung mit Religion, Naturschutz und Nachhaltigkeit, „Ausste... REZENSION: ZUM INHALT Ich bin tief beeindruckt. Die Geschichte ist eine klassische Tragödie, die in den siebziger Jahren beginnt. Paolo Giordano erzählt einen Zeitraum von über zwanzig Jahren. Er zeigt uns ein Geflecht von großen Gefühlen. Es geht um die Auseinandersetzung mit Religion, Naturschutz und Nachhaltigkeit, „Aussteigen“ aus der Gesellschaft – Main Stream und Radikalisierung. Der erste Teil des Romanes zeigt die Jugendjahre der Freunde in Apulien. Dann kommt eine Zäsur. Erst Jahre später sehen sich Theresa und Bern beim Begräbnis von Theresas Großmutter. Im zweiten Teil zieht Theresa zu Bern und den Öko-Aktivisten auf den Hof. Ende des zweiten Teiles kommt es zum katastrophalen Höhepunkt. Der dritte Teil offenbart Geheimnisse und lässt Theresa die Vergangenheit besser verstehen. Paolo Giordano zeigt in seinem Roman Vergänglichkeit und Absurdität. Ausgangspunkt ist die Sommerzeit in Apulien. Die Freunde sind unzertrennlich und verbringen die Zeit zusammen. Dann kommen die Konflikte! Die Wege der Freunde trennen sich zu Ende des Sommers und jeder geht seinen eigenen Weg. Was wird anders sein, wenn sie sich wieder treffen. Haben die individuellen Lebenswege die Charaktere verändert? Haben sie sich voneinander getrennt oder sind sie sich nähergekommen? Die erlebte Zeit verändert die Beurteilung der eigenen Vergangenheit. Drei Bücher haben in „Den Himmel stürmen“ große Bedeutung: Die Bibel Max Stirner, „Der Einzige und sein Eigentum“ „Der Baron auf den Bäumen“, Italo Calvino – italienischer Klassiker EXKURS ZU MAX STIRNER „Der Einzige und sein Eigentum“ wurde 1844 veröffentlicht. Grundgedanken sind zwei Zitate von Goethe. „Ich hab mein Sach auf Nichts gestellt.“ „Mir geht nichts über mich.“ Konkretisierend weist Stirner ausdrücklich darauf hin: „Ich bin [nicht] Nichts im Sinne der Leerheit, sondern das schöpferische Nichts, das Nichts, aus welchem Ich selbst als Schöpfer alles schaffe.“ (creatio ex nihilo) Die Schrift gilt als konsequenter Nihilismus, nimmt aber philosophiegeschichtlich keinen großen Raum ein. Damit beschäftigt haben sich: Marx, Nietzsche, Steiner und Jünger. Auch Reinhold Messmer beschäftigt sich mit Max Stirner. Paolo Giordano hat bei Max Stirners Schrift den Titel des Buches „Den Himmel stürmen“ entliehen: Das Jenseits außer Uns ist allerdings weggefegt, und das große Unternehmen der Aufklärer vollbracht; allein das Jenseits in Uns ist ein neuer Himmel geworden und ruft Uns zu erneuten Himmelsstürmen auf. Oder mit den Worten von Karl Marx „Den Himmel auf die Erde holen“ Die Lektüre Max Stirners „Der Einzige und sein Eigentum“ verändert Bern. Der ehemals von Cesare streng gläubig nach der Bibel erzogene und selbst gläubige Christ verinnerlicht die nihilistischen Gedanken und ändert seine Haltung zum Leben. Die Werte, die bislang für ihn wichtig waren, werden hinterfragt und viele abgelehnt. 5/5 Punkten PROTAGONISTEN Nicola ist Cesares leiblicher Sohn. Bern und Tommaso werden von Cesare und seiner Frau in die Familie aufgenommen und betrachten sich als Brüder. Die Hauptperson ist der charismatische Bern. Bei ihm laufen letztendlich die Handlungsstränge zusammen. Er bestimmt das Geschehen in der Gruppe. Er ist der „Einzige“ und sein Eigentum ist „Alles“. Das es etwas über ihm gibt, so etwas, wie Gott oder Schicksal, kann er nicht akzeptieren. Schöpferkomplex? Tommaso wird zum dritten Bruder. Die drei wachsen zusammen unter dem Diktat von Cesares Bibelauslegung auf. Theresa und Bern finden sich und verlieren sich immer und immer wieder. Dennoch baut sie ihr Leben um ihn herum. Als Figur verblasst sie neben Bern. Aber das liegt wohl in der Geschichte begründet. Bern ist der Mittelpunkt ihres Lebens, zumal er sich ihr immer wieder entzieht. SPRACHLICHE GESTALTUNG Paolo Giordano hat die Ich-Form des Erzählers gewählt – eines weiblichen Erzählers. Normalerweise bewirkt die Ichform, dass man der Figur ganz nahe kommt. Das erscheint mir hier anders beabsichtigt. Theresa, das fiktive Ich, lässt den Leser teilweise an ihrem Leben teilhaben. Meistens sind es Gespräche und Erinnerungen. Somit erfahren wir mehr, was Theresa später über das Geschehen denkt und wenig darüber, was sie zum damaligen Zeitpunkt dachte. Das Buch erzählt die Vergangenheit, nur wenige Passagen sind fiktive Gegenwart. Vielleicht hat der Autor diese Vorgehensweise gewählt, um zu demonstrieren, dass sie keinen Einfluss auf das Geschehen hat, sondern das Geschehen reißt sie mit und sie kann sich nicht entziehen. Für Theresa ist Bern der „heilige Gral“, den Bern selbst nie gefunden hat. Die sprachliche Gestaltung zeigt die Passivität Theresas. Sie wird vom Geschehen mitgezogen. 5/5 Punkten FAZIT Paolo Giordano hat in „Den Himmel stürmen“ das Psychogram eines Menschen gezeichnet, der sein Leben, seine Werte, Hoffnungen und Ängste, aufgrund der Lektüre eines Buches ändert. Aber es ist nicht einfach irgendein Buch, sondern es ist das Buch des konsequenten Nihilismus. Bern liest es nicht nur. Das Buch verändert sein Leben. Wie weit ist es mit der Aufklärung? Sind wir mündige Bürger? Sind Gewissen, das Freudsche Über-Ich nur Behinderungen? Heißt den „Himmel stürmen“ unsere Werte, Moral, Gewissen ja vielleicht sogar Empathie, über Bord zu werfen und der Amoralität anzuhängen? Dennoch lässt Bern der Natur viel Raum. Die Natur lebt nach dem Egoismus, die Art zu erhalten. Darauf kann er sich einlassen. Der Leser spürt, mit welcher Intensität Bern lebt und leuchtet. Seine Umwelt spürt dieses Charisma. Aber es polarisiert: Manchen macht er Angst, andere werden zu Anhängern. Sie können sich ihm nicht entziehen. Bei der Buchvorstellung auf der Frankfurter Buchmesse, verwendete Paolo Giordano, für diese Anziehungskraft, der Beziehung zu Bern, den Ausdruck: schwarzes Loch. Ich finde das eine hervorragende Metapher. Bern ist ein strahlender Stern, der sich zur Supernova entwickelt und als schwarzes Loch zurückbleibt, das alles mitreißt. Theresa ist der Gegenpart zu Bern. Sie gibt sich ihm hin und trotz vieler Konflikte kann sie sich nicht von ihm lösen. Was ist die Prämisse? Such deinen Sinn im Leben! Führe ein aufgeklärtes Leben! Benutze deinen Verstand! Lebe nach deinen Regeln! Ich glaube, diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Ich gebe die volle Punktzahl, weil das Buch mich aus der Komfortzone holt und mir neue Denkansätze liefert. Natürlich hat es mich auch gut unterhalten. Es ist sehr emotional, vielleicht auch mal überspitzt! Aber das ist rund. Griechische Tragödie! Der Held versucht, sich erfolglos, aus der Mühle des Schicksals zu befreien. Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1