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Die letzten Meter bis zum Friedhof

Antti Tuomainen

(18)
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Beschreibung

Jaakko ist 37, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er sterben wird: Jemand hat ihn vergiftet. Das an sich ist schon genug, um einem Mann den Tag zu verderben. Leider wird Jaakko zu Hause auch noch Zeuge, wie ihn seine Frau mit dem jungen Angestellten der gemeinsamen Firma betrügt. Der Firma, die jüngst gefährliche Konkurrenz bekommen hat. Der Export von Matsutake-Pilzen nach Japan läuft nämlich blendend, und in Finnlands Wäldern wachsen nun mal die besten. Doch die neuen Mitbewerber kämpfen mit harten Bandagen. Ist es da Jaakkos Schuld, wenn jemand zu Tode kommt? Eins ist jedenfalls klar: Mit dem Tod vor Augen geht’s auch irgendwie leichter.

"Dieser düster-spannende, komische und intelligente Roman erinnert an FARGO und enthält Humor in geradezu tödlicher Dosis." Sofi Oksanen

Antti Tuomainen, Jahrgang 1971, ist einer der angesehensten und erfolgreichsten finnischen Schriftsteller. Er wurde u.a. mit dem Clue Award, dem finnischen Krimipreis, ausgezeichnet, seine Romane erscheinen in über 25 Ländern. Antti Tuomainen lebt mit seiner Frau in Helsinki..
Niina Katariina Wagner wurde 1975 in einer kleinen Küstenstadt im Südwesten Finnlands geboren. Sie studierte Soziologie, Psychologie und Kulturgeschichte in Turku und lebt seit 2000 als freie Künstlerin in der Nähe von Frankfurt..
Jan Costin Wagner, Jahrgang 1972, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main. Seine Romane um den finnischen Ermittler Kimmo Joentaa wurden von der Presse gefeiert, vielfach ausgezeichnet (u. a. Deutscher Krimipreis, Nominierung zum Los Angeles Times Book Prize) und in 14 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien sein Roman «Sommer bei Nacht», der mit Erscheinen im März 2020 sofort auf Platz 1 der KrimizeitBestenliste einstieg. «Jan Costin Wagner schreibt psychologische Romane, die auch noch spannende Krimis sind. Kein deutscher Autor kann das so gut wie er. Beneidenswert.» Matthias Brandt zu "Sommer bei Nacht» «Ich bewundere schon lange, wie mühelos er es schafft, mich immer wieder in seine Geschichten hineinzuziehen.»" Bjarne Mädel

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 22.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27388-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/3,2 cm
Gewicht 342 g
Originaltitel Mies joka kuoli
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Niina Katariina Wagner, Jan Costin Wagner
Verkaufsrang 46919

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Feel-Good-Buch für Liebhaber des Kauzigen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Duisburg

Das ist mal ein Humor! Schräg,halt typisch finnisch. Eine Geschichte, die Spaß macht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
12
4
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2019
Bewertet: anderes Format

Tuomainen bringt es fertig, mit einer klaren, einfachen Sprache in kurzen Sätzen, und in der Ich-Form, eine fesselnde, überzeugende und stimmige Geschichte entstehen zu lassen. Mit seinem skurrilen finnischen Humor trifft Antti Tuomainen mal wieder voll meinen Geschmack.

Belletristik/ Krimi/ Spannung/ schwarzer Humor
von Booksandcatsde am 09.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Beim Bloggertreffen des Rowohlt Verlags auf der Buchmesse in Leipzig hat eine Bloggerin über das Buch geschwärmt. Es klang nach wirklich etwas Besonderem: ein Kriminalroman mit einem makabren Thema, das trotzdem lustig, ja sogar skurril sein soll! Das Buch wollte ich dann sehr schnell lesen. Gesagt – getan! ... Meine Meinung: Beim Bloggertreffen des Rowohlt Verlags auf der Buchmesse in Leipzig hat eine Bloggerin über das Buch geschwärmt. Es klang nach wirklich etwas Besonderem: ein Kriminalroman mit einem makabren Thema, das trotzdem lustig, ja sogar skurril sein soll! Das Buch wollte ich dann sehr schnell lesen. Gesagt – getan! Jaako ist eine tolle Figur, die mich von der ersten Seite an begeistert hat. Ein Charakter, der trotz seiner tödlichen Diagnose oder vielleicht auch gerade deswegen auf dem Boden der Tatsachen bleibt und versucht das beste daraus zu machen. Leider ist es nun direkt am Anfang so, dass er zusätzlich zu der Todesnachricht auch noch bemerkt, dass seine Frau ihn mit einem jüngeren Mitarbeiter betrügt. Die Szene war einer meiner Lieblinge. Herrlich daneben, dabei witzig und gleichzeitig so traurig. Jaakos Reaktion hat mich überrascht, aber im Nachhinein war es intelligent. So wird aus einem „Ich habe den Tod vor Augen – also werde ich den Rest meines Lebens genießen“ eine Suche nach dem Mörder, denn irgendjemand muss ihn ja vergiftet haben. Schnell wird Jaako klar, wer das gewesen sein muss. Er nutzt also seine verbliebene Zeit, um seine Firma weiter voran zu bringen, sich gegenüber dem Konkurrenzunternehmen abzugrenzen, denen zu zeigen, „wo der Hammer hängt“ und um den Mörder zu finden. Bei diesen ganzen Unternehmungen und Aktionen geht es teilweise hoch her und es wird richtig gefährlich, teilweise wird es aber auch sehr leise und besinnlich, wenn auch irgendwie immer mit einem Zwinkern. Das Buch befasst sich mit dem Thema „Tod“, hinterlässt aber letzten Endes nur einen kleinen bittersüßen Nachgeschmack. Ich für meinen Teil habe durch Jaako wieder vor Augen geführt bekommen, dass jeder sterben muss. Da muss jeder durch. Es fragt sich also, wie man die Zeit bis dahin verbringt und mit welchen Menschen man sich bis dahin umgibt! Fazit: Für mich ein besonderes Buch, da es verschiedene Genres vereint, spannend und lustig ist und dabei auch emotional und tiefsinnig! Es ist aber keine Geschichte für nebenbei. Ich musste mich beim Lesen aufgrund der doch literarischen Schreibweise konzentrieren. Ok, ein Dialog ist sehr modern und frech! Dafür auch unheimlich witzig!

Finnisches Roadmovie mit Tiefgang und Humor
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 30.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eigentlich steht Jaako mit seinen 37 Jahren in der Blüte seines Lebens: Er führt einen erfolgreichen Pilzhandel, hat eine großartige Köchin zur Ehefrau und bewohnt mit ihr ein hübsches Häuschen in der finnischen Provinz. Doch dann eröffnet ihm sein Arzt, dass er sterben wird - und zwar sehr bald. Die Laborwerte zeigen, dass Jaak... Eigentlich steht Jaako mit seinen 37 Jahren in der Blüte seines Lebens: Er führt einen erfolgreichen Pilzhandel, hat eine großartige Köchin zur Ehefrau und bewohnt mit ihr ein hübsches Häuschen in der finnischen Provinz. Doch dann eröffnet ihm sein Arzt, dass er sterben wird - und zwar sehr bald. Die Laborwerte zeigen, dass Jaako über einen längeren Zeitraum hinweg vergiftet wurde. Womit? Das lässt sich nicht genau sagen. Aber Jaako ist wild entschlossen, das herauszufinden - und natürlich auch, wer ihn auf dem Gewissen hat. Plötzlich steht sein Leben Kopf und die Ereignisse überschlagen sich ... Das Cover von Antti Toumainens Buch "Die letzten Meter bis zum Friedhof" hat mich auf magische Weise angezogen. Was sich wohl zwischen den schlichten, aber dennoch liebevoll-skurril gestalteten Buchdeckeln verbergen würde, habe ich mich gefragt. Cozy Crime? Ein Roman mit bitterbösem Humor? Ein abgedrehter Krimi? Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich diese Frage eindeutig beantworten: eine gelungene Mischung aus alldem. "Die letzten Meter bis zum Friedhof" lässt sich schwer in ein Genre pressen. Vielleicht sollte ich mich deshalb darauf beschränken aufzuzählen, was dieses Buch NICHT ist: langweilig, wehklagend, traurig. Jakko kommt schließlich auch nur selten dazu, über seinen nahenden Tod nachzudenken. Erst erwischt er seine vermeintlich treue Gattin im eigenen Garten beim Seitensprung, dann ist ihm die gefährliche Konkurrenz aus dem Pilzbusiness auf den Fersen. Antti Toumainen erzählt ein hinreißendes finnisches Roadmovie mit einem Helden in der Hauptrolle, den ich am liebsten geheiratet hätte. Nein, nicht weil er reich ist und bald sterben wird, sondern weil Jaako über einen beispiellosen Selbsthumor verfügt (er hadert beispielsweise trotz des herannahenden Ablebens noch immer mit seinem Übergewicht), niemals aufgibt und einen äußerst warmherzigen Protagonisten darstellt. Überhaupt sind alle Figuren des Romans einfach unverwechselbar. Aber wer nun meint, Autor Antti Toumainen würde das Thema Tod als lapidar abtun, der irrt. "Die letzten Meter bis zum Friedhof" ist nämlich ein wirklich lebenskluges Buch. Toumainen führt dem Leser ohne Pathos und erhobenen Zeigefinger, allerdings auch ohne den Tod ins Lächerliche zu ziehen, die eigene Endlichkeit vor Augen. "Ich werde nicht gesunden, natürlich nicht, ich werde sterben. Aber das haben wir alle gemeinsam, sogar mit denjenigen, die denken, sie würden ewig leben." (aus "Die letzten Meter bis zum Friedhof") Bemerkenswert sind auch die geradezu sinnlichen Beschreibungen der Landschaft. Man möchte auf der Stelle in den Flieger steigen und Finnland einen Besuch abstatten. Für die Übersetzung der Originalausgabe mit dem Titel "Mies joka kuoli" zeichneten übrigens der deutsche Krimiautor Jan Costin Wagner und seine aus Finnland stammende Frau Niina Katariina verantwortlich. Gemeinsam mit Annti Toumainen haben sie "Die letzten Meter bis zum Friedhof" zu einem meiner absoluten Leselieblinge gemacht.


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