Mord unterm Mistelzweig

Der fünfte Fall für Wells & Wong

Wells & Wong Band 5

Robin Stevens

(5)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Hazel und Daisy verbringen die Weihnachtsferien nicht im Internat, sondern im verschneiten Cambridge, wo Daisys Bruder Bertie studiert. Hazel freut sich auf die romantische Universitätsstadt, gemütliche Bibliotheken und einladende Teehäuser – und auf ein Wiedersehen mit Alexander, mit dem sie seit dem Mord im Orientexpress befreundet ist. Doch auf den dunklen Treppen des Maudlin College lauert die Gefahr …

Drei Tage vor Weihnachten passiert ein schrecklicher Unfall. Jedenfalls scheint es ein Unfall zu sein – bis das Detektivduo etwas genauer hinschaut und herausfindet: Es war Mord! Eine Spurensuche beginnt, bei der Hazel und Daisy von Erwachsenen wieder einige Steine in den Weg gelegt werden, die Mädchen detektivische Unterstützung bekommen und beide schließlich sogar selbst ins Visier des Mörders geraten. Sie müssen all ihr Können einsetzen, um dem Täter auf die Spur zu kommen – rechtzeitig bis Weihnachten, versteht sich.

»Wer diese Buchreihe noch nicht kennt, hat spätestens mit "Mord unterm Mistelzweig" einen guten Grund, das zu ändern.«

Damaris Metzger, Damaris liest.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95728-125-8
Verlag Knesebeck
Maße (L/B/H) 22,1/14,9/3,4 cm
Gewicht 509 g
Originaltitel Mistletoe and Murder
Abbildungen 4 Schwarz-Weiß- Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Nadine Mannchen
Verkaufsrang 3195

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Buchhändler-Empfehlungen

Dr. Katrin Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Der lang erwartete Weihnachtskrimi von Wells und Wong, diesmal spielt der spannende Mordfall in einem Cambridger College - und Wong verliebt sich heftig und unerwartet. Fabelhaft!

Kundenbewertungen

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Fünfter Fall einer überaus charmanten Reihe!
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 03.04.2019

Am Montag, dem 23. Dezember 1935, beginnt Hazel Wong mit ihrem Bericht über den „Fall der Weihnachtsverbrechen“ im Rahmen der Ermittlungen der Detektei Wells & Wong. Dabei wollten die beiden Deepdean-Schülerinnen bloß die Ferien in Cambridge verbringen – zusammen mit den beiden Mitgliedern der Detektei Junior Pinkertons. Bereits... Am Montag, dem 23. Dezember 1935, beginnt Hazel Wong mit ihrem Bericht über den „Fall der Weihnachtsverbrechen“ im Rahmen der Ermittlungen der Detektei Wells & Wong. Dabei wollten die beiden Deepdean-Schülerinnen bloß die Ferien in Cambridge verbringen – zusammen mit den beiden Mitgliedern der Detektei Junior Pinkertons. Bereits kurz nachdem sie eingetroffen sind, schrillen bei Daisy und Hazel die Alarmglocken; und auch Alexander und George entgeht nicht, dass ein Verbrechen verhindert werden muss: An dem College, an welchem auch Bertie studiert, werden einem Studenten üble Streiche gespielt. Diese werden immer gefährlicher und als sein jüngerer Zwilling kurz vor ihrem Geburtstag verstirbt, denken die meisten noch an einen Unfall. Chummy soll in seine eigene, für Donald aufgestellte, Falle getappt und dabei ums Leben gekommen sein. Nur die erfahrenen Ermittler glauben nicht an einen tragischen Unfall und sehen sich in ihrem Verdacht bestätigt. Doch hatten sie ein anderes Opfer vermutet… Die Ermittlungen gestalten sich schwieriger als gedacht und die Mädchen sehen sich gezwungen, mit den Junior Pinkertons gemeinsam zu ermitteln. Es gibt zahlreiche Verdächtige, viele Motive und reichlich Komplikationen. Größte Aufmerksamkeit ist geboten, besonders da sich Bertie besonders verdächtig verhält… Und wie viele Kriminalromane haben wir bereits gelesen, bei denen der Mörder es bei nur einem Opfer belassen hätte…? Dies ist bereits der fünfte Fall für Wells & Wong – dieses Mal allerdings fernab des Deepdean-Internates. Die Kulisse Cambridge passt wunderbar zu dem weihnachtlichen Fall und wird wunderbar detailverliebt beschrieben. Sehr gut hat mir zudem die Idee gefallen, den Mord in einem College geschehen zu lassen, zu dem Mädchen nicht einfach Zutritt haben, sodass sie auf die Unterstützung der „Konkurrenzdetektei“ angewiesen sind. Auch trifft man auf alte Charaktere, beispielsweise dürfen Hazel und Daisy im St. Lucy’s College in König Henrys Zimmer wohnen. Als Ermittlerteam funktioniert die Vierertruppe bestens und erzielt schnell erste Erfolge. Wie gewohnt ist das Buch liebevoll gestaltet – mit Skizzen der Colleges und Cambridge, dem Fallbuch oder auch der Liste möglicherweise unbekannter Wörter am Ende. Mir sind die Charaktere bereits so sehr ans Herz gewachsen, dass ich kaum den nächsten Fall abwarten kann. Auch für diesen überaus charmanten Krimi vergebe ich 5 – dieses mal weihnachtlich funkelnde – Sterne!

Kampf ums Erbe
von einer Kundin/einem Kunden aus Eisenach am 27.12.2018

Der Mord an der Schulsprecherin in der Guy-Fawkes-Nacht ist erst wenige Wochen her, als sich Daisy zusammen mit ihrer Freundin Hazel aufmacht, während der Weihnachtsferien ihren Bruder Berti zu besuchen, der mittlerweile in Cambridge studiert. Dort lernen die beiden Amateurdetektivinnen die Mellin-Brüder kennen, die wegen einer ... Der Mord an der Schulsprecherin in der Guy-Fawkes-Nacht ist erst wenige Wochen her, als sich Daisy zusammen mit ihrer Freundin Hazel aufmacht, während der Weihnachtsferien ihren Bruder Berti zu besuchen, der mittlerweile in Cambridge studiert. Dort lernen die beiden Amateurdetektivinnen die Mellin-Brüder kennen, die wegen einer in Kürze bevorstehenden Erbschaft uneins sind. Hazel und Daisy wollen einen sich abzeichnenden Mord verhindern. Als einer der Brüder jedoch schon in der folgenden Nacht bei einem verdächtigen ‚Unfall‘ stirbt, sind sich die Freundinnen sofort sicher, dass das ein Mord war. Allerdings gehört auch Bertie zum Kreis der Verdächtigen, dessen Auswahl sehr überschaubar ist. Außerdem sind auch die ‚Junior-Pinkertons‘ Alexander und George vor Ort, und beide Hobby-Detekteien wollen sich gegenseitig beweisen, wer besser ist. Nachdem Band 4 („Feuerwerk mit Todesfolge“) den Leser erstmals nach Band 1 („Mord ist nichts für junge Damen“) wieder an das Deepdean-Internat für junge Damen führte, stoßen die beiden Jungdetektivinnen diesmal wieder in den Ferien auf ihren nächsten Fall. Schauplatz des aktuellen Mordes ist ein elitäres College in Cambridge. Da es zu dieser Zeit natürlich unvorstellbar ist, als Mädchen in einem Männer-College zu übernachten – selbst wenn der Gastgeber der eigene Bruder wäre –, kommen Daisy und Hazel während ihres Besuches in einem (weit weniger elitären) Frauen-College unter, das von Daisys Großtante geleitet wird. Dass diese darauf besteht, die beiden Mädchen nur in Begleitung einer ‚Anstandsdame‘ aus dem Haus zu lassen, stellt für deren Forscherdrang natürlich ein ernsthaftes Hindernis dar. Dieses Problem lässt sich mit Berties Hilfe allerdings schnell klären. Robin Stevens schafft es auch im mittlerweile 5. Band der „Ein Fall für Wells & Wong“-Reihe, einen spannenden Fall in der Tradition der klassischen englischen Detektivgeschichten zu konzipieren, der es schafft, den Leser auf gleich mehrere falsche Spuren zu führen. Dass sich die zunächst offensichtliche Spur als falsch herausstellt, muss man da wohl kaum betonen. Wie von den vorhergehenden Bänden gewohnt, vermittelt auch dieser Roman wieder viel Lokal- und Zeitkolorit. Bei vielen Situationen und Moralvorstellungen kann sich der heutige Leser kaum vorstellen, dass sie vor deutlich weniger als 100 Jahren tatsächlich noch der Wirklichkeit entsprachen. Auch wenn die beiden Detektivinnen (und wohl auch die Autorin) einen möglichen Tathergang übersehen und deshalb gar nicht in Erwägung ziehen*, ist auch dieses neue Abenteuer Daisys und Hazels ein rundum gelungener Detektiv-Krimi, der allen Fans solcher Geschichten ungeachtet des jungen Alters der Protagonistinnen sehr empfohlen werden kann. *Welche Möglichkeit das ist, kann ich nicht verraten, ohne zu viel vom Inhalt preiszugeben. Wenn jemand nicht selbst darauf kommt und es unbedingt wissen will, werde ich es in den Kommentaren verraten. Für diese gilt dann natürlich: Spoileralarm! Fazit: Man kann diese Reihe ohne Übertreibung als Kult bezeichnen. Eine unbedingte Leseempfehlung für alle Miss-Marble- und Sherlock-Holmes-Fans!

"In Cambridge wirkt jeder schrecklich klug"
von Dr. M. am 20.11.2018

Was so wirkt, muss jedoch nicht immer stimmen. Für den fünften Band dieser Reihe hat sich Robin Stevens einen besonderen Tatort ausgesucht. Zweimal mussten Daisy und Hazel an ihrem Schulinternat ermitteln, einmal im Zuhause von Daisy und einmal im Orient-Express. Nun also Cambridge. Aber natürlich wissen das die beiden noch nich... Was so wirkt, muss jedoch nicht immer stimmen. Für den fünften Band dieser Reihe hat sich Robin Stevens einen besonderen Tatort ausgesucht. Zweimal mussten Daisy und Hazel an ihrem Schulinternat ermitteln, einmal im Zuhause von Daisy und einmal im Orient-Express. Nun also Cambridge. Aber natürlich wissen das die beiden noch nicht als sie Daisys Bruder zu Weihnachten dort besuchen. Neben Daisys Bruder Bertie studieren am Maudlin College noch andere männliche Sprößlinge der oberen Zehntausend des britischen Empire. Dazu gehören auch zwei Zwillinge, von denen der ältere demnächst sein Erbteil antreten wird. Man munkelt, dass der Benachteiligte seinen Bruder gerne aus der Welt schaffen würde. Doch es kommt genau andersherum: Mitten in der Nacht stürzt er eine dunkle Treppe im College hinunter und stirbt. Es stellt sich heraus, dass über der Treppe nicht gleich sichtbar ein Draht gespannt war. Diesen Mordfall wollen Daisy und Hazel nun aufklären. Dummerweise kommen sie aber gar nicht so einfach in das Gebäude des Colleges. Deshalb helfen ihnen Alexander, den sie aus ihren Ermittlungen im Orient-Express kennen, und sein Freund. Als ich den ersten Band dieser Reihe gelesen hatte, war ich skeptisch, weil die Geschichten in einer Zeit spielen, die sich junge Leser von heute nicht wirklich vorstellen können. Und sie folgen dem Stil des klassischen englischen Kriminalromans, wo noch (heute undenkbar) einzig mit dem eigenen Verstand ermittelt wurde. Doch offensichtlich hat diese Reihe inzwischen sehr viele Fans. Und das völlig berechtigt. Auch der fünfte Band lässt nichts zu wünschen übrig. Er variiert das Erfolgsmodell diesmal an einem Ort, den jeder kennt. Seine Dramaturgie folgt dem klassischen Vorbild: ein rätselhafter Mord, naheliegende Verdächtige, von denen es einer schließlich gewesen sein muss, und dann am Ende eine überraschende, aber in sich logische Wende, auf die man kommt, wenn man Fakten sammelt und einen nach dem anderen Verdächtigen ausschließen kann, bis einer übrig bleibt, dem man die Tat ursprünglich nicht zugetraut hätte, weil er kein Motiv zu haben scheint. Perfekt. Man kann gespannt sein, was im nächsten Band passiert.


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