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Was von uns übrig bleibt

Wenn wir einen Ort, einen Menschen oder die Welt verlassen

Sven Stillich

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Beschreibung

Wir sind Menschen, wir können nicht anders: Wir hinterlassen Spuren, überall. Mal wirbelt der Wind ein Bonbonpapier von uns davon, mal ist ein Fingerabdruck noch Jahre später nicht verwischt. Und nicht nur das: Wir schreiben uns ein in die Gehirne der Menschen, die wir treffen, in die unserer Familie, in die unserer Freunde. Manchmal hallt etwas, das wir gesagt haben, in einem Fremden ewig nach – ohne dass wir davon wissen. Etwas von uns bleibt in der Welt, auch wenn wir nicht mehr da sind: der Geruch im Lieblingspullover der Mutter, Geld auf der Bank, ein Selfie in einem Facebook-Eintrag, der Witz, den Vater immer erzählt hat.

Vieles vergeht schnell, manches bleibt für immer. Jeder kennt das. Deswegen wird das Buch beim Leser immer wieder den Impuls auslösen, sich selbst Fragen zu stellen: Was würde ich eigentlich zurücklassen, wenn ich aus meiner Heimat fliehen müsste? Und was würde ich einpacken? Sollte ich nicht mal mit Oma über ihre Kindheit reden, solange sie noch da ist? Und wann habe ich zum letzten Mal ein Backup meiner wichtigsten Daten gemacht? Wie viel meines Humors ist eigentlich der meiner Partnerin? Und wenn ich mal nicht mehr da sein werde: Was sollte mich überdauern? Wer soll mich wie in Erinnerung behalten – und habe ich überhaupt Einfluss darauf?

Sven Stillich macht sich auf die Suche nach unseren biologischen, geistigen und kulturellen Spuren: was von uns übrig bleibt, wenn wir einen Ort verlassen, einen Menschen oder die Welt.

«Wir hinterlassen unmerkbar Spuren in der Welt und verändern ihren Lauf. Ein Denkmal gibt es dafür selten, oft nicht mal ein Dankeschön. Dennoch leben wir so in anderen weiter. Wir bewahren Menschen in uns auf und werden in anderen Menschen aufbewahrt – für die einen ist das nur eine Gehirnfunktion. Für die anderen ein großer Trost.»

Voller Wissens-Nuggets, gepaart mit großer Klugheit, Pflichtlektüre für naturwissenschaftlich Interessierte - und für alle anderen auch. Stern 20190103

Sven Stillich, geboren 1969, hat Sprachwissenschaften studiert und im Anschluss die Henri-Nannen-Journalistenschule besucht. Seitdem arbeitet er als Autor für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen sowie als Lektor. Lange füllte er den Blog «Verweilen im Vorübergehen» mit Alltagsfotografien, -texten und -gedanken. Stillich ist im Hamburger Gängeviertel aktiv und arbeitet an seinem Langzeitprojekt «Erfundstücke». 2007 erschien bei Ullstein «Second Life. Wie virtuelle Welten unser Leben verändern».

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 20.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-09396-9
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,7 cm
Gewicht 383 g
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

"Das Leben wird sich an uns erinnern..."

Janin Arend, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Frage, was von uns übrig bleibt, wenn wir einen Ort, einen Menschen oder sogar die Welt verlassen. Es ist zugleich tröstend, faszinierend und spannend und trumpft mit zahlreichen abenteuerlichen Fakten auf. Sven Stillich widmet sich dem Thema aus biologischer, geistiger und kultureller Sicht und beleuchtet die Epidoden unseres täglichen Lebens mit scharfen Auge und klugen, manchmal poetischen, Worten. Dieses Buch lässt einen so schnell nicht wieder los und man geht nach der Lektüre mit ganz anderen Augen durch die Welt und fragt sich was man in diesem Moment, vielleicht sogar für immer, hinterlässt, an diesem Ort,bei diesem Menschen oder in der Welt.

Woran wird man sich erinnern

E.Rieger, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

Was bleibt, wenn wir gehen? Damit ist nicht nur der Tod gemeint, sondern auch das Verlassen eines Ortes oder eines Menschen. Materielle Dinge bleiben zurück, Gefühle, Erinnerungen. Evtl ausgelöst durch Gerüche, Melodien und vieles mehr. Am Ende bleibt doch mehr, als man sich gedacht hätte.

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