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Zum ewigen Frieden

Ein philosophischer Entwurf

In Form eines Friedensvertrages wendet Kant in der Schrift 'Zum ewigen Frieden' seine Moralphilosophie auf die Politik an, um die Frage zu beantworten, ob und wie dauerhafter Frieden zwischen den Staaten möglich wäre. Für Kant ist er kein natürlicher Zustand zwischen Menschen, deshalb muss er gestiftet und abgesichert werden. Moderne Bedeutungen des Begriffs Frieden gehen entscheidend auf die hier vorgestellte Theorie zurück. Kants Alterswerk hat auch die Charta der Vereinten Nationen wesentlich inspiriert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 30.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7306-0677-3
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/1,7 cm
Gewicht 172 g
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Ja, wenn es nur so einfach wäre...
von Zitronenblau am 15.01.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Ob diese satirische Überschrift..." beginnt Kant seinen rechtsphilosophischen Entwurf und schafft sich ex aequo eine Tür ins Hinterzimmer, denn wie konkret er auch politische Maßnahmen zum ewigen Frieden fordert, sei es die Reblublik, die Weltrepublik, und siehe die Präliminarien, so berücksichtigt er beim Animal rationale die Vernunft, jedoch nicht... "Ob diese satirische Überschrift..." beginnt Kant seinen rechtsphilosophischen Entwurf und schafft sich ex aequo eine Tür ins Hinterzimmer, denn wie konkret er auch politische Maßnahmen zum ewigen Frieden fordert, sei es die Reblublik, die Weltrepublik, und siehe die Präliminarien, so berücksichtigt er beim Animal rationale die Vernunft, jedoch nicht das Herz. Vergessen kann er das Allgemeine, wenn er nicht die Bedingungen aus dem Besonderen ableitet. Sind die gegeben? Ja, und so wie es den Frieden gibt, so gibt es auch den Krieg; besser: Frieden und (exakter:) Unfrieden (mit dem Krieg als dessen Superlativ) sind die zwei Seiten ein und derselben Medaille. Eine Medaille, die notwendig ihre Seiten braucht und nichts anderes bedeutet als die ewige Dialektik und keine - von ihm so gewünschte - teleologische Synthese zum ewigen Frieden evozieren kann! Doch gibt es zwei Bedingungen des Friedens: es gibt nur noch einen Menschen auf der Welt (und der leidet nicht an einer Persönlichkeitsspaltung), oder aber die Abschaffung des Herzens zum Frieden und seiner Negation. Wie man sieht geraten wir mit diesen Bedingungen bedauerlicherweise zu den Un-Möglichkeiten. Netter Versuch Kant, aber leider doch wieder nur Träumereien eines viel zu optimistischen, zu vernunftverliebten Philosophen...