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Der Junge, der nicht hassen wollte

Eine wahre Geschichte


Eine wahre Geschichte über das, was Menschsein ausmacht

» … denn als ich das Ausmaß der Katastrophe zu verstehen begann, als mir bewusst wurde, was das Erlebte in mir anrichten würde, beschloss ich, über das, was uns widerfahren war, weder zu weinen noch es zu hassen – sondern zu vergeben. Ich war achtzehn Jahre alt, und die Zukunft lag noch vor mir.« Shlomo Graber Behütet und umsorgt wächst der kleine Shlomo Graber im Kreise seiner drei jüngeren Geschwister in einem ungarischen Städtchen auf. Sein weiser Großvater und seine liebende, fürsorgliche Mutter prägen die glücklichen Kinderjahre des Jungen. Er ist 14 Jahre alt, als sein Leben eine tragische und völlig unerwartete Wendung nimmt: Er und seine Eltern werden von den Nazis deportiert. Mit seinem unbändigen Lebenswillen, einem unerschütterlichen Glauben an sich selbst, aber auch mit Nächstenliebe und manchmal gar mit Humor überlebt Schlomo in den folgenden Jahren drei Konzentrationslager – und entscheidet sich dennoch gegen den Hass auf die Täter und für Vergebung.

Rezension
"Die ergreifende, unglaubliche Geschichte einer Kindheit und Jugend in unmenschlicher Zeit."
Die Harke am Sonntag 09.09.2018
Portrait
Shlomo Graber wurde 1926 in den Karpaten der Tschechoslowakei geboren. 1931 übersiedelte er nach Ungarn, wo er aufwuchs. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er zweimal deportiert und überlebte er drei Konzentrationslager. Am 8. Mai 1945 wurde er befreit, 1948 ging er nach Israel. Seit 1989 wohnt er mit seiner zweiten Frau Myrtha in Basel, wo er als Kunstmaler und Referent tätig ist. Im Juli 2015 wurden Graber und seine Frau von Bundespräsident Joachim Gauck auf Schloss Bellevue in Berlin empfangen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 31.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14658-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,4/2,2 cm
Gewicht 246 g
Abbildungen mit Illustrationen
Illustrator Jan Reiser
Verkaufsrang 3206
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Genial!
von einer Kundin/einem Kunden aus Münsingen am 30.12.2019

Was für eine Geschichte. Es täte uns allen gut diese Geschichte zu lesen, wir dürfen niemals vergessen was zwischen 1939 und 1945 passiert war! Ich musste zweimal weinen, diese Geschichte hat mich so berührt.

Herzzerreissend
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Äusserst Lesenswert. Sehr bildhaft und spannend geschrieben. Unglaublich, was diese Menschen durchmachen mussten und zu was der Mensch fähig ist. Diese Geschichte geht unter die Haut.

Unfassbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Worms am 17.01.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Wie sein Vater schon sagte, scheint Shlomo mehrere Leben zu haben. Und immer, wenn er eines seiner Leben abgeben muss, kann man als Leser die Umstände kaum fassen, doch noch unglaublicher scheint der Mut und manchmal auch das Glück zu sein, durch welches der Autor es lebend aus der Hölle schaffte. Er erzählt ehrlich und mit einf... Wie sein Vater schon sagte, scheint Shlomo mehrere Leben zu haben. Und immer, wenn er eines seiner Leben abgeben muss, kann man als Leser die Umstände kaum fassen, doch noch unglaublicher scheint der Mut und manchmal auch das Glück zu sein, durch welches der Autor es lebend aus der Hölle schaffte. Er erzählt ehrlich und mit einfachen Worten, denn für alle die erlebten Grausamkeiten, braucht er keine Beschönigungen oder Umschreibungen zu finden. Innerhalb des Buches sind schöne Illustrationen zu finden, welche in ihrer anmutigen Schlichtheit den Text untermauern.