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Die Glücksreisenden

Roman

(9)

Können Menschen ihr Glück machen? Oder fällt es ihnen zu wie die Sterne in diesem Kometensommer?

Ausgerechnet zum großen Fest in Haus Tide - Inge Boysen wird 80, ihre Enkelin 18 - hat sich Komet »Fortune« über der Nordseeinsel angekündigt. Eine ungewöhnliche Festgesellschaft versammelt sich im alten Haus hinter dem Deich: Familie Boysen, geladene und ungeladene Gäste, Glücksritter, Spinner und Sternengucker. Die einen hoffen, »Fortune« verheiße Fülle und Freuden, andere sehen den Weltuntergang nahen, Inge stellt für alle Fälle Champagner kalt. Das Himmelsereignis setzt eine Reise in Gang: Inge, ihre Kinder und Kindeskinder, Nachbarn, Postbote, Astronom und Vogelwartin - sie alle machen sich auf, ihr Glück zu suchen, zu finden und notfalls zu erfinden. Und Sohn Boy, der mit einer waghalsigen Wette das Elternhaus gerettet hat, muss erleben, wie schnell das Blatt sich wieder wendet - für ihn, Haus Tide und die ganze Familie.

Portrait
Sybil Volks lebt als Autorin in Berlin. Sie hat mehrere Romane sowie Erzählungen und Gedichte veröffentlicht. Der historische Berlin-Krimi ›Café Größenwahn‹ war nominiert für den Glauser-Preis als bestes Krimidebüt. Ihr hochgelobter Roman ›Torstraße 1‹ erzählt von zwei Familien und einem geschichtsträchtigen Gebäude im Herzen Berlins. 2015 erschien der Roman ›Wintergäste‹ um drei Generationen in einem eingeschneiten Inselhaus, der ein Bestseller wurde. In ihrem vierten Roman ›Die Glücksreisenden‹ gibt es ein Wiedersehen mit Haus Tide und den Boysens aus ›Wintergäste‹
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 20.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-26203-3
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/3,5 cm
Gewicht 498 g
Verkaufsrang 42.376
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Eine verrückte Familiengeschichte“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

2012 habe ich mein erstes Buch von Sybil Volks gelesen – „Torstraße 1“. Das Buch über ein Haus und zwei Familien, deren Geschichte eng mit diesem Haus verbunden ist, hat mich damals begeistert. Ich hatte mich dann sehr gefreut, als 2015 von der Autorin das Buch „Wintergäste“ erschien. Doch zu der Zeit war es anscheinend nicht das richtige Buch, ich bin einfach nicht hineingekommen. Nun ist in diesem Jahr „Die Glücksreisenden“ erschienen, und irgendwie hat es dieses Mal für ein neues Buch von Sybil Volks gestimmt.

Ich habe zwar nun „Die Glücksreisenden“ gelesen, ohne vorher die „Wintergäste“ gelesen zu haben, aber Ihnen würde ich dieses Vorgehen nicht empfehlen. „Die Glücksreisenden“ ist nämlich die Fortsetzung von den „Wintergäste“n. Allerdings hat die Autorin die Geschichte so aufgebaut, dass man natürlich der Handlung auch folgen kann, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Aber ich denke, dass der neue Roman noch mehr Spaß macht, wenn man den vorherigen gelesen hat.

Sybil Volks erzählt die Geschichte der Familie Boyens, die auf einer nicht näher beschriebenen nordfriesischen Insel im Haus Tide aufgewachsen ist. Aktuell wohnen dort die Matriarchin Inge und ihre Schwiegertochter Kerrin. Seit dem stürmischen Jahreswechsel aus dem vorherigen Buch hat sich auch die Tochter Gesa mit ihrem Baby Stella dort einquartiert. Ihre beiden Kinder Marten und Kaija aus der Ehe mit Jochen pendeln jedes Wochenende zu ihrer Mutter. In der Woche wohnen sie beim Vater. Enno, Kerrins Ehemann, der dem Tod gerade noch einmal von der Schippe gesprungen ist, wandelt auf einer Kreuzfahrt durch die Weltgeschichte. Inka, Kerrins und Ennos Adoptivtochter, ist in Petersburg in der Schule. Allerdings wird sie zu dem großen Doppelgeburtstag, den sie und Oma Inge innerhalb von 2 aufeinanderfolgenden Tagen feiern, Zuhause zurückerwartet. Außerdem gehören noch Berit, die jüngere Tochter und Boy, der jüngere Sohn zur Familie. Berit lebt in Berlin und träumt davon einen Roman zu schreiben. Und Boy fährt als Pianist auf Kreuzschiffen über die Weltmeere. Er war schon lange nicht mehr Zuhause.

Dreh- und Angelpunkt dieses Romans ist ein Tag im Juni. An diesem Tag wird Oma Inge 80 Jahre alt. Und einen Tag später ihre Enkelin 18 Jahre alt. Dieses Fest soll als ein Doppelgeburtstag groß gefeiert werden. Allerdings hat sich ausgerechnet auch für diesen Tag der Komet „Fortune“ angekündigt. Er soll ausgerechnet an diesem Tag an diesem Küstenabschnitt der Insel abstürzen. Dadurch kommen an diesem Tag natürlich nicht nur die ganzen geladenen Festgäste auf die Insel, sondern auch noch ganz viele andere Menschen, die diesem Spektakel um den Kometen beiwohnen wollen. Es sind die merkwürdigsten Leute, die dort auflaufen. Und auch auf der Insel selbst werden die verrücktesten Dinge angestellt. Wir verfolgen diese Geschichte beginnend mit der Geburtstagsvorbereitung hin zum großen Fest, wo es einen großen Knall gibt und dem dann folgenden Ende. Wir lernen nach und nach die Geschichten der einzelnen Familienmitglieder kennen. Wir erkennen die einzelnen Stärken und Schwächen der Einzelnen. Und man ist die ganze Zeit gespannt, wie sich das Ganze noch entwickeln wird.

Es ist eine verrückte Familiengeschichte, die mich ein wenig an die Romane von Vea Kaiser „Blasmusikpop“ und „Makarionissi“ erinnert hat. Skurrile Charaktere und eine teilweise etwas überdrehte Handlung, bei der man lachen muss. Es gibt aber auch immer wieder einmal nachdenkliche Momente. Besonders dann, wenn Oma Inge dankbar für jeden Tag ist, den sie noch erleben darf. Oder wenn Gesa überlegt, wie ihr Leben weitergehen soll. Soll sie zu ihrem Ehemann Jochen und in ihre Frauenarztpraxis zurückkehren, oder soll sie einen Neuanfang mit ihrem jüngeren, italienisch-stämmigen Geliebten Matteo, dem Vater von Stella, wagen?

Es ist ein Roman, der das Leben feiert!. Feiern wir mit!
2012 habe ich mein erstes Buch von Sybil Volks gelesen – „Torstraße 1“. Das Buch über ein Haus und zwei Familien, deren Geschichte eng mit diesem Haus verbunden ist, hat mich damals begeistert. Ich hatte mich dann sehr gefreut, als 2015 von der Autorin das Buch „Wintergäste“ erschien. Doch zu der Zeit war es anscheinend nicht das richtige Buch, ich bin einfach nicht hineingekommen. Nun ist in diesem Jahr „Die Glücksreisenden“ erschienen, und irgendwie hat es dieses Mal für ein neues Buch von Sybil Volks gestimmt.

Ich habe zwar nun „Die Glücksreisenden“ gelesen, ohne vorher die „Wintergäste“ gelesen zu haben, aber Ihnen würde ich dieses Vorgehen nicht empfehlen. „Die Glücksreisenden“ ist nämlich die Fortsetzung von den „Wintergäste“n. Allerdings hat die Autorin die Geschichte so aufgebaut, dass man natürlich der Handlung auch folgen kann, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Aber ich denke, dass der neue Roman noch mehr Spaß macht, wenn man den vorherigen gelesen hat.

Sybil Volks erzählt die Geschichte der Familie Boyens, die auf einer nicht näher beschriebenen nordfriesischen Insel im Haus Tide aufgewachsen ist. Aktuell wohnen dort die Matriarchin Inge und ihre Schwiegertochter Kerrin. Seit dem stürmischen Jahreswechsel aus dem vorherigen Buch hat sich auch die Tochter Gesa mit ihrem Baby Stella dort einquartiert. Ihre beiden Kinder Marten und Kaija aus der Ehe mit Jochen pendeln jedes Wochenende zu ihrer Mutter. In der Woche wohnen sie beim Vater. Enno, Kerrins Ehemann, der dem Tod gerade noch einmal von der Schippe gesprungen ist, wandelt auf einer Kreuzfahrt durch die Weltgeschichte. Inka, Kerrins und Ennos Adoptivtochter, ist in Petersburg in der Schule. Allerdings wird sie zu dem großen Doppelgeburtstag, den sie und Oma Inge innerhalb von 2 aufeinanderfolgenden Tagen feiern, Zuhause zurückerwartet. Außerdem gehören noch Berit, die jüngere Tochter und Boy, der jüngere Sohn zur Familie. Berit lebt in Berlin und träumt davon einen Roman zu schreiben. Und Boy fährt als Pianist auf Kreuzschiffen über die Weltmeere. Er war schon lange nicht mehr Zuhause.

Dreh- und Angelpunkt dieses Romans ist ein Tag im Juni. An diesem Tag wird Oma Inge 80 Jahre alt. Und einen Tag später ihre Enkelin 18 Jahre alt. Dieses Fest soll als ein Doppelgeburtstag groß gefeiert werden. Allerdings hat sich ausgerechnet auch für diesen Tag der Komet „Fortune“ angekündigt. Er soll ausgerechnet an diesem Tag an diesem Küstenabschnitt der Insel abstürzen. Dadurch kommen an diesem Tag natürlich nicht nur die ganzen geladenen Festgäste auf die Insel, sondern auch noch ganz viele andere Menschen, die diesem Spektakel um den Kometen beiwohnen wollen. Es sind die merkwürdigsten Leute, die dort auflaufen. Und auch auf der Insel selbst werden die verrücktesten Dinge angestellt. Wir verfolgen diese Geschichte beginnend mit der Geburtstagsvorbereitung hin zum großen Fest, wo es einen großen Knall gibt und dem dann folgenden Ende. Wir lernen nach und nach die Geschichten der einzelnen Familienmitglieder kennen. Wir erkennen die einzelnen Stärken und Schwächen der Einzelnen. Und man ist die ganze Zeit gespannt, wie sich das Ganze noch entwickeln wird.

Es ist eine verrückte Familiengeschichte, die mich ein wenig an die Romane von Vea Kaiser „Blasmusikpop“ und „Makarionissi“ erinnert hat. Skurrile Charaktere und eine teilweise etwas überdrehte Handlung, bei der man lachen muss. Es gibt aber auch immer wieder einmal nachdenkliche Momente. Besonders dann, wenn Oma Inge dankbar für jeden Tag ist, den sie noch erleben darf. Oder wenn Gesa überlegt, wie ihr Leben weitergehen soll. Soll sie zu ihrem Ehemann Jochen und in ihre Frauenarztpraxis zurückkehren, oder soll sie einen Neuanfang mit ihrem jüngeren, italienisch-stämmigen Geliebten Matteo, dem Vater von Stella, wagen?

Es ist ein Roman, der das Leben feiert!. Feiern wir mit!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Zeit ins Glück
von Monice am 02.10.2018

"Die Glücksreisenden" von Sybil Volks, ist ein Buch voll Überraschungen und wichtigen Entscheidungen. Ich konnte aus diesem Buch sehr viel für mich mitnehmen. Die Autorin lässt uns an der Veränderung einer Familie teilhaben, die nicht nur die schönen Seiten des Lebens kennt. Sie lässt uns an den Gefühlen und an... "Die Glücksreisenden" von Sybil Volks, ist ein Buch voll Überraschungen und wichtigen Entscheidungen. Ich konnte aus diesem Buch sehr viel für mich mitnehmen. Die Autorin lässt uns an der Veränderung einer Familie teilhaben, die nicht nur die schönen Seiten des Lebens kennt. Sie lässt uns an den Gefühlen und an den Entscheidungsprozessen Teilhaben. Durch das Buch zieht sich der Komet Fortune als roter Faden. Das Glück und auch das Leben und der Tod sind große Themen in diesem Buch. Für mich hat es die Autorin geschafft, dass ich nun immer wieder nach denke über manche Situationen, Reaktionen und Handlungen. Auch darüber was Glück eigentlich für mich bedeutet und ist es nicht doch immer von vielen Faktoren abhängig was wir als Glück empfinden? Zum Inhalt: Als die Familie über den Tod von Inge informiert wird reisen alle an. Doch es stellt sich als Falsche Nachricht heraus und dennoch findet sich die ganze Familie im Haus Tide wieder. Unter einem Dach wegen dem Tod zusammengebracht kommt neues Leben auf die Welt, viele Probleme werden besprochen, doch die Familie findet nicht zu einer Gemeinschaft. Erst als der Komet Fortune im Sommer darauf auf die Insel und somit Haus Tide zurast arbeitet die Familie für Inges 80 Geburtstag Hand in Hand. Doch vieles ist anders als es scheint und so gibt es die ganze Wahrheit doch erst als Inge dem Leben entsagt.

Die Glücksreisenden
von nellsche am 08.09.2018

Im Haus Tide steht ein großes Fest an: Inge Boysen wird 80 und ihre Enkeln Inka 18. Zeitgleich hat sich der Komet ?Fortune? angekündigt. Diesem außergewöhnlichen Zusammentreffen sieht die ungewöhnliche Festgesellschaft freudig entgegen und alle machen sich auf, ihr Glück zu suchen, zu finden oder notfalls auch zu erfinden.... Im Haus Tide steht ein großes Fest an: Inge Boysen wird 80 und ihre Enkeln Inka 18. Zeitgleich hat sich der Komet ?Fortune? angekündigt. Diesem außergewöhnlichen Zusammentreffen sieht die ungewöhnliche Festgesellschaft freudig entgegen und alle machen sich auf, ihr Glück zu suchen, zu finden oder notfalls auch zu erfinden. Oder steht doch der Weltuntergang bevor? Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil das Cover und der Klappentext eine Geschichte voller Glück versprechen. Der Einstieg gelang mir leider nicht so gut, da es sehr viele Personen gab, die ich erstmal gedanklich ordnen musste, was seine Zeit dauerte. Auch kenne ich das Vorgängerbuch ?Wintergäste? leider nicht, zu dem dieses Buch die Fortsetzung darstellt. Den Lesern, die ?Wintergäste? bereits gelesen haben, dürfte der Einstieg wesentlich leichter fallen. Von diesen Startschwierigkeiten mal abgesehen fand ich den Schreibstil aber sonst angenehm und gut zu lesen, so dass ich auch recht zügig voran kam. Die Charaktere wurden sehr schön beschrieben und wirkten sehr authentisch und sympathisch auf mich. Ich konnte sie mir alle prima auf einer Nordseeinsel vorstellen. Allerdings hatte ich einfach manchmal das Gefühl, als wenn mir ein wenig Hintergrundwissen aus dem Vorgängerbuch fehlen würde, um die Charaktere noch besser zu kennen und zu verstehen. Und das obwohl es durchaus auch Rückblicke zum ersten Band gab. Sehr schön fand ich, dass es zwischendurch auch einige Szenen gab, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Denn insgesamt war die Geschichte doch recht schwermütig und problembehaftet. Damit hätte ich bei dem Titel und dem Verweis zum Glück so gar nicht gerechnet. Was ich toll fand, war die Atmosphäre der Nordsee. Ich spürte den Wind um die Nase und hörte den Kandis knacken, als der Tee eingegossen wurde. Ich war einfach mittendrin im Nordseefeeling, das die Autorin wunderbar eingefangen und wiedergegeben hat. Das empfand ich als unglaublich schön. Eine emotionale Familiengeschichte, die mich leider nicht vollständig packen konnte, wohl da ich den ersten Band nicht kannte. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Ein ungewöhnlicher Familienroman
von jam am 21.08.2018

?Da stehen sie vor ihm, siamesische Zwillinge: dieser Junge mit seinen biegsamen grünen Fasern und sein erwachsenes Selbst, in dem diese Fasern verholzen und brüchig werden. Der Junge schaut nach vorn, und der Mann schaut zurück. Und mittendrin teilen beide ein Herz.? Seite 195 Ein gutes Jahr lang dürfen wir Familie... ?Da stehen sie vor ihm, siamesische Zwillinge: dieser Junge mit seinen biegsamen grünen Fasern und sein erwachsenes Selbst, in dem diese Fasern verholzen und brüchig werden. Der Junge schaut nach vorn, und der Mann schaut zurück. Und mittendrin teilen beide ein Herz.? Seite 195 Ein gutes Jahr lang dürfen wir Familie Boysen in Haus Tide begleiten. Ein Jahr, dass Mutter Inge geschenkt wurde und geprägt ist von Hoffnung und Warten: Auf eine Entscheidung, auf das Glück. Und auf Fortune, der Komet, der genau an Inges 80igstem und Inkas 18ten Geburtstag der Insel und Haus Tide sehr nahe kommen soll und mit Freude, Angst, Ignoranz und einer großen Feier erwartet wird. Es ist ein turbulentes Jahr, das mit dem Ende des Vorgängerromans ?Wintergäste? beginnt. Ich kenne dieses Buch noch nicht, habe mir aber zwischendurch immer wieder gewünscht, ich hätte es gelesen, da mir doch manche Elemente fehlten. Die Familienmitglieder kehren immer wieder zu Haus Tide zurück, es ist neben Inge der eigentliche Protagonist dieser Geschichte. Viele Generationen haben schon unter diesem Dach gelebt, und um es zu erhalten, gehen sie oft seltsame Wege. Wir dürfen in dieser Zeit interessante Personen kennenlernen, seien es die sehr unterschiedlichen Familienmitglieder, angefangen bei dem verlorenen Sohn, der lesbischen Tochter, dem adoptierten Enkelkind, über Insulaner wie den barfüßigen Bürgermeister und Postboten oder die einsame Vogelwartin. Dennoch hat mir manchmal etwas gefehlt. Der Grundton ist ein trauriger. Teilweise war es mir zu sprunghaft. Spannende oder besonders rührende Momente durften wir im An- und Abklang erleben, der Höhepunkt dazwischen wurde oft ausgelassen. Fazit: Ein ungewöhnlicher Familienroman in einem wunderbaren Haus auf einer Nordseeinsel.