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Die Liebe in diesen Zeiten

Roman


Eine große Liebesgeschichte in Zeiten des Krieges

London bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Wie so viele andere meldet sich die junge Mary North zur Truppenunterstützung, denn sie sieht darin die Chance, ihr Leben selbstbewusst in die Hand zu nehmen. Während die ersten Bomben fallen, engagiert sie sich als Hilfslehrerin und lernt Tom kennen. Als sie wenig später jedoch Toms Freund Alistair begegnet, fühlt sie sich augenblicklich zu ihm hingezogen – aber Alistair muss zurück an die Front. Während die Welt in Schutt und Asche versinkt, geben allein ihre Briefe den beiden Liebenden Halt.

Rezension
"Ein herausragender und unvergesslicher Roman!"
Stefanie Rufle, booksection.de 25.04.2017
Portrait
Chris Cleave hat u.a. als Kolumnist für den englischen 'Guardian' geschrieben, als Barmann und Hochseematrose gearbeitet, Meeresnavigation unterrichtet und eine Internetfirma aufgezogen. Bereits sein erster Roman 'Lieber Osama' wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, sein zweiter, 'Little Bee', zu einem Weltbestseller. Er lebt mit seiner Familie in London.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 26.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21754-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,4/3,2 cm
Gewicht 371 g
Originaltitel Everyone brave is forgiven
Übersetzer Susanne Goga-Klinkenberg
Buch (Taschenbuch)
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10,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Ursula Schirmer, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein Roman über Krieg und Liebe, ein Thema was schon häufig beschrieben wurde. Die Geschichte ist ergreifend und nachvollziehbar mit viel informativem Hintergrund.

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Lebendige, echte Charaktere, überraschende Wendungen und eine Geschichte, die lange nachhallt. Wie (über)lebt man, wenn man nicht weiß, ob man die nächste Stunde noch erleben wird?

Kundenbewertungen

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Antikriegsroman und Liebesbeziehung
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 13.08.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Die Handlung des Antikriegsromans spielt in London und auf der Insel Malta. In den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs wird die englische Hauptstadt von den Deutschen bombardiert. Mittendrin die junge Londoner Mary North, die sich freiwillig meldet und als Hilfslehrerin eingeteilt wird. Unter ihren Schülern ist der farbige Zach... Die Handlung des Antikriegsromans spielt in London und auf der Insel Malta. In den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs wird die englische Hauptstadt von den Deutschen bombardiert. Mittendrin die junge Londoner Mary North, die sich freiwillig meldet und als Hilfslehrerin eingeteilt wird. Unter ihren Schülern ist der farbige Zachary, dessen Schicksal sie berührt. Dann lernt Mary den Freiwilligen Alistair kennen, der auf Heimaturlaub ist. Zwischen beiden entwickeln sich heftige, nie gekannte Gefühle, doch bald wird die Liebesbeziehung durch den Krieg überschattet. Beide werden wieder getrennt, Alistair muss zurück an die Front. Der Autor Chris Cleave beschreibt die Abscheulichkeit des Krieges und den Überlebenswillen seiner Protagonisten präzise und erschütternd. Ein Leseerlebnis, nachdenklich und doch unterhaltsam.

Ein ebenso melancholisches wie intensives Buch
von Silke Schröder aus Hannover am 29.06.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Chris Cleave erzählt mit “Liebe in diesen Zeiten”, im englischen Original “Everyone brave is forgiven”, eine überzeugende Geschichte, die in den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges spielt. Die sehr persönlichen Ereignisse werden aus der Sicht der jungen Londoner Lehrerin Mary und des Restaurators Alistair Heath geschildert, de... Chris Cleave erzählt mit “Liebe in diesen Zeiten”, im englischen Original “Everyone brave is forgiven”, eine überzeugende Geschichte, die in den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges spielt. Die sehr persönlichen Ereignisse werden aus der Sicht der jungen Londoner Lehrerin Mary und des Restaurators Alistair Heath geschildert, der sich gleich zu Kriegsbeginn freiwillig gemeldet hat und nun schreckliche Erfahrungen an der Front macht. Cleave berichtet über diese schrecklichen Dinge unaufgeregt und gerade deshalb besonders eindringlich. Anhand seiner Liebesgeschichte wird deutlich, dass niemand vom Krieg verschont bleibt und alle ihre Blessuren davontragen, innerlich wie äußerlich. Dabei geht es dem Autor nicht darum, den Gegner (in diesem Fall wir, die Deutschen) als Monster darzustellen, sondern die Abscheulichkeiten des Krieges in Erinnerung zu rufen. Für seinen Roman hat Cleave authentische Erfahrungen seines Großvaters verwendet und auf Malta, wo ein Teil seiner Handlung spielt, selbst mit Augenzeugen der damaligen Ereignisse gesprochen. So ist “Liebe in diesen Zeiten” ein ebenso melancholisches wie intensives Buch, in dem der Autor mit einer sehr persönlichen Geschichte aufzeigt, dass Krieg kein abstraktes TV-Spektakel ist, sondern immer eine furchtbare und traumatisierende Erfahrung, die man niemandem wünscht.

Eine ergreifende Geschichte
von leseratte1310 am 27.06.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Wenige Minuten nachdem der Krieg erklärt wurde, hat sich Mary North als Freiwillige verpflichtet. Sie hatte bestimmte Vorstellung davon, was sie nun erwartet, aber dann muss sie feststellen, dass sie als Hilfslehrerin Dienst tun muss. Doch wider Erwarten gefällt ihr gefällt das Unterrichten. Aber bei der Evakuierung der Kinder e... Wenige Minuten nachdem der Krieg erklärt wurde, hat sich Mary North als Freiwillige verpflichtet. Sie hatte bestimmte Vorstellung davon, was sie nun erwartet, aber dann muss sie feststellen, dass sie als Hilfslehrerin Dienst tun muss. Doch wider Erwarten gefällt ihr gefällt das Unterrichten. Aber bei der Evakuierung der Kinder erfährt sie, dass man sie nicht mehr will. Wenig später lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie mag ihn, aber sie möchte auch seine Hilfe, um wieder unterrichten zu können. Aber als sie Toms Freund Alistair kennenlernt, fühlt sie sich auch zu ihm hingezogen. Der jedoch hat sich freiwillig gemeldet und zieht in den Krieg. Mary und Alistair bleiben brieflich aber in Kontakt. Anhand des Titels hatte ich eine Liebesgeschichte erwartet, doch das Buch bietet so viel mehr, denn die Liebe steht nicht im Vordergrund. Es ist eine Zeitgeschichte, die das Schreckliche des Krieges beschreibt und wie die Menschen in versucht haben zu überleben und nicht an den Grausamkeiten zugrunde zu gehen. Das alles ist sehr erschütternd. Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Die Erzählperspektiven wechseln, so dass man ein gutes umfassendes Bild bekommt. Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben. Mary ist ein Mädchen aus gutem Haus. Sie weiß, dass die Familie es nicht billigen wird, dass sie sich freiwillig meldet und geht geschickt vor, das ihr keine Knüppel in den Weg geworfen werden können. Sie ist jung und hat keine Ahnung vom Leben und so naiv verhält sie sich anfangs auch. Aber die Umstände bringen sie dazu, sich zu ändern und sie entwickelt sich zu einer jungen Frau, die auch Verantwortung für andere übernimmt. Mir hat es gefallen, wie sie sich um den kleinen schwarzen Jungen Zachary kümmert, der unter Rassismus zu leiden hat. Marys sympathische Freundin Hilda steht mit beiden Beinen auf dem Boden und ist Mary eine wirklich gute Freundin. Tom ist ein Mensch, der nicht so recht von dieser Welt ist; er ist ein wenig verträumt und so ganz anders als sein Freund Alistair, der immer weiß, was er will. Mary liebt beide Männer, aber ihre Gefühle für Alistair sind tiefer. Eine berührende Geschichte in schrecklichen Zeiten, die mir sehr gut gefallen hat.