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Roter Rabe

Kriminalroman

Max Heller Band 4

Spion im eigenen Land

Im Spätsommer 1951 kehrt Oberkommissar Heller mit seiner Familie aus dem staatlich genehmigten Ostseeurlaub nach Dresden zurück. Für seine Frau Karin geht die Fahrt gleich weiter, denn sie hat überraschend die Reiseerlaubnis in den Westen zu Sohn Erwin erhalten. Heller ist besorgt. Doch sein neuer Fall lässt ihm keine Zeit zum Grübeln: Zwei unter Spionageverdacht stehende Männer, Zeugen Jehovas, sterben in ihren Gefängniszellen. Und es geschehen weitere mysteriöse Todesfälle. Bei einem der Opfer wird eine geheimnisvolle Botschaft gefunden: »Eine Flut wird kommen.« Heller beschleicht eine schreckliche Ahnung.

Rezension
"Spannung bis zur letzten Minute!"
LaMa - der lachende Manager 01.02.2019
Portrait
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 21.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-26209-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,1/13,5/3,5 cm
Gewicht 510 g
Verkaufsrang 15389
Buch (Paperback)
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Katalin Kocsis, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Im 4. Teil werden wieder die politischen und gesellschaftlichen Zustände während des Aufbaus der DDR dargestellt. Wieder gelingt es Frank Goldammer, die Ermittlungen in einigen mysteriösen Todesfällen, mit dem Leben voller Mißtrauen und Ängsten der Bevölkerung, zu verknüpfen.

Spannung zur Zeiten des Kalten Krieges

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Dresden 1951: Heller muss sich mit einem vermeintlich amerikanischem Spion, mysteriösen Todesfällen und seinem eigenen Gewissen herumschlagen. Wartet im Westen ein besseres Leben? Top!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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Wer spioniert her für wen?
von Tina Bauer aus Essingen am 11.03.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Max Heller kämpft in Dresden im Jahr 1951 an mehreren Fronten. Ein scheinbarer Selbstmord von zwei Zeugen Jehovas in Polizeigewahrsam weckt Hellers Neugierde, als der frisch erholt von seinem Familienurlaub mit seiner Frau Karin und der Tochter Anni zurückkehrt. Schnell merkt Heller, das hinter dem Tod mehr zu stecken schein... Max Heller kämpft in Dresden im Jahr 1951 an mehreren Fronten. Ein scheinbarer Selbstmord von zwei Zeugen Jehovas in Polizeigewahrsam weckt Hellers Neugierde, als der frisch erholt von seinem Familienurlaub mit seiner Frau Karin und der Tochter Anni zurückkehrt. Schnell merkt Heller, das hinter dem Tod mehr zu stecken scheint und beginnt zu ermitteln. Die Russen schieben ihm schnell einen Riegel vor, stehen die Toten doch im Verdacht, Spione gewesen zu sein. Karin erhält die Reiseerlaubnis nach Westdeutschland und so muss Heller gleichzeitig auch noch sein Familienleben organisieren. Nachts meldet sich unverhofft ein alter russischer Weggefährte, der Heller klar macht, dass er hier in ein Wespennest aus Spionage, Attentätern und Menschen übelster Sorte gestochen hat. Alles deutet auf einen übermächtigen Spion der Amerikaner hin, die mit ihrem „Roten Raben“ den Russen und natürlich auch der DDR den Kampf ansagen. Als in Dresden der Schmuggel mit Uranerz auffliegt, sehen Werner und Peter, seine Assistenten einen Zusammenhang, doch beide verschwinden darauf hin spurlos. Heller ist sich nach weiteren Toten, einem jugendlichen Schmugglerpärchen und mysteriösen Zeitungsannoncen nicht mehr sicher, wer hier der eigentliche Strippenzieher ist. Der verlorene Krieg, das spurlose Verschwinden seiner Mitarbeiter und der Auftritt mehrerer Geheimdienste machen es ihm in seinen Ermittlungen nicht leicht. Als zuhause plötzlich alles aus den Fugen gerät und Karin im Westen verschollen bleibt, beginnt Heller, den Fall mit ganz anderen Augen zu betrachten. Frank Goldammer hat mit Max Heller eine spannende Krimireihe rund um das Ende des zweiten Weltkrieges in Dresden geschaffen. Max Heller ist so begnadet anständig, das Konfrontationen mit ehemaligen Kriegstreibern, dem treibenden und tonangebenden KGB sowie den Menschen in seiner Umgebung nicht ausbleiben. Man befindet sich mit Max und seiner Familie stets in dem Zwiespalt der Trennung Deutschlands. Auf der einen Seite der aufblühende Westen und auf der anderen Seite das leidgeplagte von den Russen kontrollierte Volk des Ostens. Ein würdiger vierter Teil!

Wenn der Autor doch nur schreiben könnte....
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 10.03.2019

Ich bin ein großer Freund historischer Krimis, die vor oder nach der Kriegszeit spielen (beispielsweise die Reihe von Volker Kutscher). Auch Kommissar Max Heller könnte mir gefallen, zumal der Handlungsort mit Dresden gut gewählt ist und die historischen Fakten anschaulich vermittelt werden. Was jedoch hier meinen Lesespaß fulm... Ich bin ein großer Freund historischer Krimis, die vor oder nach der Kriegszeit spielen (beispielsweise die Reihe von Volker Kutscher). Auch Kommissar Max Heller könnte mir gefallen, zumal der Handlungsort mit Dresden gut gewählt ist und die historischen Fakten anschaulich vermittelt werden. Was jedoch hier meinen Lesespaß fulminant stört, ist die Unfähigkeit des Autors, mit Sprache umzugehen. Viele Wiederholungen, belanglose Ansichten und endloses Treten auf der Stelle vermiesen mir die Freude. Eine gute Idee, aber eine äußerst schwache Umsetzung - das reicht nicht!

Lahm und spannungsarm
von einer Kundin/einem Kunden aus Merseburg am 04.03.2019

Dieses Buch war für mich eine Enttäuschung. Kein Tempo, viele Wiederholungen und ein Schreibstil, der in seiner Einfachheit an einen Groschenroman erinnert. Wer in Dresden wohnt und an der Vergangenheit Interesse hat, findet hier sicher dementsprechendes Lokalkolorit, wer jedoch einen spannenden Krimi erwartet, wird zwangsläufig... Dieses Buch war für mich eine Enttäuschung. Kein Tempo, viele Wiederholungen und ein Schreibstil, der in seiner Einfachheit an einen Groschenroman erinnert. Wer in Dresden wohnt und an der Vergangenheit Interesse hat, findet hier sicher dementsprechendes Lokalkolorit, wer jedoch einen spannenden Krimi erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht sein.