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NSA - Nationales Sicherheits-Amt

CD Standard Audio Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

(77)
Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale Überwachung?

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt, und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, widersetzt Helene sich. Dabei muss sie nicht nur gegen das Regime kämpfen, sondern auch gegen ihren Vorgesetzten.
Portrait
Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Laura Maire
Anzahl 10
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 28.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783785757635
Genre Belletristik
Verlag Lübbe Audio
Auflage 2. Auflage 2018
Spieldauer 689 Minuten
Verkaufsrang 114
Hörbuch (CD)
16,89
bisher 19,99

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Buchhändler-Empfehlungen

„Was wäre wenn...“

Jana Torge, Thalia-Buchhandlung Freital

...es 1942 schon Computer und Internet gegeben hätte.
Mit gemischten Gefühlen bin ich an dieses Buch herangegangen. Andreas Eschbach schafft es wieder, eine "Was wäre, wenn " Überlegung so in einem packenden Roman zu schreiben, dass ich das absolut nachvollziehen kann. Es ist erschreckend, was alles auf welche Art und Weise überwacht werden könnte (kann?).
...es 1942 schon Computer und Internet gegeben hätte.
Mit gemischten Gefühlen bin ich an dieses Buch herangegangen. Andreas Eschbach schafft es wieder, eine "Was wäre, wenn " Überlegung so in einem packenden Roman zu schreiben, dass ich das absolut nachvollziehen kann. Es ist erschreckend, was alles auf welche Art und Weise überwacht werden könnte (kann?).

„Fiktiv und brandaktuell “

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Was wäre gewesen, wenn es im Dritten Reich bereits „Komputer“, das „Weltnetz“, „Elektrobriefe“, portable Telefone und überhaupt soziale Medien gegeben hätte...?

Andreas Eschbach hat hier sehr ungewöhnlich und faszinierend Fiktion und Realität verwoben!
Diese Geschichte ist absolut gekonnt geschrieben und gar nicht so unvorstellbar. Damals tatsächlich existentierede aber auch frei erfundene Protagonisten befinden sich in einem gespenstischen Szenario, der totalen Überwachung, welches einem den Schauer über den Rücken laufen lässt.

Der Schluss hat mich überrascht und ich werde noch länger an diesen Roman denken...
Was wäre gewesen, wenn es im Dritten Reich bereits „Komputer“, das „Weltnetz“, „Elektrobriefe“, portable Telefone und überhaupt soziale Medien gegeben hätte...?

Andreas Eschbach hat hier sehr ungewöhnlich und faszinierend Fiktion und Realität verwoben!
Diese Geschichte ist absolut gekonnt geschrieben und gar nicht so unvorstellbar. Damals tatsächlich existentierede aber auch frei erfundene Protagonisten befinden sich in einem gespenstischen Szenario, der totalen Überwachung, welches einem den Schauer über den Rücken laufen lässt.

Der Schluss hat mich überrascht und ich werde noch länger an diesen Roman denken...

Clara Ludwig, Thalia-Buchhandlung Gotha

Was wäre wenn? Ein wirklich gelungener und origineller Thriller, der einen mit seinen überraschenden Wendungen schockiert und den Atem stocken lässt. Was wäre wenn? Ein wirklich gelungener und origineller Thriller, der einen mit seinen überraschenden Wendungen schockiert und den Atem stocken lässt.

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Was wäre, wenn die Nazis bereits über E-Mail, Internet, What's App und Co verfügt hätten? Ein dramatisches Szenario, packend, fesselnd, aufwühlend und extrem realistisch! Was wäre, wenn die Nazis bereits über E-Mail, Internet, What's App und Co verfügt hätten? Ein dramatisches Szenario, packend, fesselnd, aufwühlend und extrem realistisch!

„Totale Überwachung“

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Der Nationalsozialismus unterstützt von Internet, modernsten Abhörtechniken und totaler Überwachung der Bürgerschaft mit Hilfe bargeldlosem Zahlungsverkehrs: der blanke Horror.
Der Leser begleitet Helene, eine begabte Programmiererin im 3. Reich, durch einen Teil ihres Lebens. Zunächst eher ahnungslos, merkt sie recht bald welchem System sie unterstellt ist...
Andreas Eschbachs gespenstisches Szenario hat mich von Anfang an gefangen genommen, obwohl es wirklich eine schlimme Geschichte ist. Allein die Vorstellung, was annähernd noch möglich gewesen wäre, hätten die Nazis damals über mehr technische Möglichkeiten verfügt - schrecklich.
Für mich fesselnde Lektüre und vor allem Warnung!
Der Nationalsozialismus unterstützt von Internet, modernsten Abhörtechniken und totaler Überwachung der Bürgerschaft mit Hilfe bargeldlosem Zahlungsverkehrs: der blanke Horror.
Der Leser begleitet Helene, eine begabte Programmiererin im 3. Reich, durch einen Teil ihres Lebens. Zunächst eher ahnungslos, merkt sie recht bald welchem System sie unterstellt ist...
Andreas Eschbachs gespenstisches Szenario hat mich von Anfang an gefangen genommen, obwohl es wirklich eine schlimme Geschichte ist. Allein die Vorstellung, was annähernd noch möglich gewesen wäre, hätten die Nazis damals über mehr technische Möglichkeiten verfügt - schrecklich.
Für mich fesselnde Lektüre und vor allem Warnung!

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Die Erfindung des Computers in den 1840er Jahren führt zu einem nationalsozialistischen Überwachungsstaat. Spannender und eindringlicher Was-wäre-wenn-Roman - ein großes Highlight! Die Erfindung des Computers in den 1840er Jahren führt zu einem nationalsozialistischen Überwachungsstaat. Spannender und eindringlicher Was-wäre-wenn-Roman - ein großes Highlight!

Buchhändlerin , Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Was wäre wenn? Die Fantasie von Eschbach ist grandios- spannend, „gruselig“ Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Was wäre wenn? Die Fantasie von Eschbach ist grandios- spannend, „gruselig“ Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

„Ein Hammer Buch !“

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Die Geschichte um eine junge Programmstrickerin und einen Datenanalysten ist unwahrscheinlich fesselnd. Das dritte Reich hat Alles. Es gibt ein Weltnetz, die Elektropost, ein Volkshandy und kein Bargeld. Und das Nationale Sicherheits Amt hat Zugriff auf alle erzeugten Daten. Anhand von historischen Ereignissen erlebt der Leser, unwichtige Daten gibt es nicht. Dieser Pageturner ist erschreckend reell und macht nachdenklich. Dieser Eschbach ist phänomenal.

Die Geschichte um eine junge Programmstrickerin und einen Datenanalysten ist unwahrscheinlich fesselnd. Das dritte Reich hat Alles. Es gibt ein Weltnetz, die Elektropost, ein Volkshandy und kein Bargeld. Und das Nationale Sicherheits Amt hat Zugriff auf alle erzeugten Daten. Anhand von historischen Ereignissen erlebt der Leser, unwichtige Daten gibt es nicht. Dieser Pageturner ist erschreckend reell und macht nachdenklich. Dieser Eschbach ist phänomenal.

„Wissen ist Macht - und sie wissen alles...“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Sie, das sind die Mitarbeiter des NSA (Nationales Sicherheits-Amt).

Was wäre gewesen, wenn es im "Dritten Reich" bereits folgendes gegeben hätte: Komputer, das Weltnetz, Elektro-Briefe und ein sog. Deutsches Forum?

Andreas Eschbach beschreibt es: In seinem mehr als umfangreichen neuen Roman stellt er zwei Mitarbeiter des NSA, Helene Bodenkamp, Programm-Strickerin, und Eugen Lettke, Daten-Analyst, in den Mittelpunkt und erzählt in diesem bitterbösen Roman die Geschichte des "1000-jährigen Reichs" neu.

Vieles wäre genauso geschehen, wie es passiert ist, anderes wäre noch schlimmer (falls das überhaupt möglich ist!) gekommen.

Eindrucksvoll ist die Wandlung Helenes, die im Laufe der Zeit immer mehr versteht, was sie mit ihren Programmen anrichtet, im gleichen Maße wandelt sich auch Eugen, aber zum negativen.

Schon der Titel des Buchs ist natürlich doppeldeutig, Eschbach warnt vor der totalen Überwachung, dem unüberlegten weitergeben von Daten, dem hemmungslosen agieren in sozialen Netzwerken, aber auch vor dem, was sich so leicht wieder im Land breit machen kann. Und das völlig ohne erhobenen Zeigefinger, sondern extrem spannend und intelligent...

Beste Unterhaltung mit ordentlich Tiefgang - endlich wieder ein "echter" Eschbach halt!!!

Sie, das sind die Mitarbeiter des NSA (Nationales Sicherheits-Amt).

Was wäre gewesen, wenn es im "Dritten Reich" bereits folgendes gegeben hätte: Komputer, das Weltnetz, Elektro-Briefe und ein sog. Deutsches Forum?

Andreas Eschbach beschreibt es: In seinem mehr als umfangreichen neuen Roman stellt er zwei Mitarbeiter des NSA, Helene Bodenkamp, Programm-Strickerin, und Eugen Lettke, Daten-Analyst, in den Mittelpunkt und erzählt in diesem bitterbösen Roman die Geschichte des "1000-jährigen Reichs" neu.

Vieles wäre genauso geschehen, wie es passiert ist, anderes wäre noch schlimmer (falls das überhaupt möglich ist!) gekommen.

Eindrucksvoll ist die Wandlung Helenes, die im Laufe der Zeit immer mehr versteht, was sie mit ihren Programmen anrichtet, im gleichen Maße wandelt sich auch Eugen, aber zum negativen.

Schon der Titel des Buchs ist natürlich doppeldeutig, Eschbach warnt vor der totalen Überwachung, dem unüberlegten weitergeben von Daten, dem hemmungslosen agieren in sozialen Netzwerken, aber auch vor dem, was sich so leicht wieder im Land breit machen kann. Und das völlig ohne erhobenen Zeigefinger, sondern extrem spannend und intelligent...

Beste Unterhaltung mit ordentlich Tiefgang - endlich wieder ein "echter" Eschbach halt!!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Dieses Buch fesselt, fasziniert und schockiert gleichzeitig. Die 800 Seiten lesen sich wie im Flug! Wahnsinn! Dieses Buch fesselt, fasziniert und schockiert gleichzeitig. Die 800 Seiten lesen sich wie im Flug! Wahnsinn!

„Was wäre wenn ...“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Was wäre wenn die Technik zur Zeit des Dritten Reiches schon Komputer, Mobiltelefone und ein Weltnetz zur Verfügung gehabt hätte ??
Helene Bodenkamp ( Programmstrickerin ) und Eugen Lettke ( Analyst ) arbeiten für den NSA , das Nationale Sicherheits-Amt des Deutschen Reiches, welches die innere Sicherheit des Reiches überwacht. Die Abfragen, die man dort entwickelt betreffen das alltägliche Leben - bis zu dem Tag, als sie zum ersten Mal ein Programm gestrickt haben um versteckte Volksgegner zu finden.
Irgendwann ist jede denkbare Variation der Überwachung möglich ....
Aber auch Helene und Eugen haben ihre Geheimnisse ....
Spannender Roman dessen Idee so gruselig ist, das man eigentlich nicht darüber nachdenken möchte was heute so alles möglich ist .....
Was wäre wenn die Technik zur Zeit des Dritten Reiches schon Komputer, Mobiltelefone und ein Weltnetz zur Verfügung gehabt hätte ??
Helene Bodenkamp ( Programmstrickerin ) und Eugen Lettke ( Analyst ) arbeiten für den NSA , das Nationale Sicherheits-Amt des Deutschen Reiches, welches die innere Sicherheit des Reiches überwacht. Die Abfragen, die man dort entwickelt betreffen das alltägliche Leben - bis zu dem Tag, als sie zum ersten Mal ein Programm gestrickt haben um versteckte Volksgegner zu finden.
Irgendwann ist jede denkbare Variation der Überwachung möglich ....
Aber auch Helene und Eugen haben ihre Geheimnisse ....
Spannender Roman dessen Idee so gruselig ist, das man eigentlich nicht darüber nachdenken möchte was heute so alles möglich ist .....

Philip Szykulla, Thalia-Buchhandlung Lünen

Wie wäre die Geschichte verlaufen, hätte die NSDAP unsere heutigen technischen Möglichkeiten gehabt? Beklemmend akkurat, jedoch inhaltlich mit einigen Längen. Wie wäre die Geschichte verlaufen, hätte die NSDAP unsere heutigen technischen Möglichkeiten gehabt? Beklemmend akkurat, jedoch inhaltlich mit einigen Längen.

„Die Nazis und das Weltnetz“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Man muss sich auf ein absurdes Gedankenspiel einlassen, wenn man beginnt, dieses Buch zu lesen. Nämlich sich vorstellen, dass es während des Dritten Reiches bereits "Komputer", Mobiltelefone, das Weltnetz und Soziale Medien gegeben hätte. Wie hätten die Nazis diese Hilfsmittel für ihren Überwachungsstaat genutzt? Ziemlich lückenlos und beängstigend, jedenfalls stellt es sich Andreas Eschbach so vor.
Anhand seiner beiden Protagonisten, einer Programmiererin und ihres Vorgesetzten im Nationalen Sicherheits Amt, das für die umfassende Überwachung der Kommunikation im gesamten Reich zuständig ist, werden Aufstieg, Machtergreifung und Vereinnahmung der Volksgemeinschaft durch die Nazis geschildert. Sobald man sich auf diese Binnenlogik eingelassen hat, entfaltet die Geschichte ihre furchteinflößende Sogwirkung, und während man Seite für Seite verschlingt, wird es unmöglich, die Parallelen zur heutigen Zeit zu ignorieren.
Und so ist "NSA" mehr als nur ein packender Thriller, sondern bietet auch den ein oder anderen wirklich guten Denkanstoß.
Man muss sich auf ein absurdes Gedankenspiel einlassen, wenn man beginnt, dieses Buch zu lesen. Nämlich sich vorstellen, dass es während des Dritten Reiches bereits "Komputer", Mobiltelefone, das Weltnetz und Soziale Medien gegeben hätte. Wie hätten die Nazis diese Hilfsmittel für ihren Überwachungsstaat genutzt? Ziemlich lückenlos und beängstigend, jedenfalls stellt es sich Andreas Eschbach so vor.
Anhand seiner beiden Protagonisten, einer Programmiererin und ihres Vorgesetzten im Nationalen Sicherheits Amt, das für die umfassende Überwachung der Kommunikation im gesamten Reich zuständig ist, werden Aufstieg, Machtergreifung und Vereinnahmung der Volksgemeinschaft durch die Nazis geschildert. Sobald man sich auf diese Binnenlogik eingelassen hat, entfaltet die Geschichte ihre furchteinflößende Sogwirkung, und während man Seite für Seite verschlingt, wird es unmöglich, die Parallelen zur heutigen Zeit zu ignorieren.
Und so ist "NSA" mehr als nur ein packender Thriller, sondern bietet auch den ein oder anderen wirklich guten Denkanstoß.

„Brilliant!“

Jefferson Davis Richter, Thalia-Buchhandlung Leipzig

NSA ist ein zuerst langsamer, dann immer schnellerer Abstieg von einer relativ freien Gesellschaft in einen totalen Überwachungsstaat. Was mich hierbei so fasziniert und schockiert ist die Kombination unserer modernen Technik mit dem Dritten Reich, womit eindrucksvoll dargestellt wird, wie bargeldlose Zahlung, Handyortung, Internetspionage und automatische Gesichtserkennung unsere Freiheit auf unterschiedlichste Weise bedrohen und einschränken können. Dabei sieht man die ganze Zeit den Erschaffern des Systems über die Schulter, welche sich zeitweise selbst nicht darüber im Klaren sind, was sie da eigentlich schaffen, weil sie nur auf ihren persönlichen Erfolg bedacht sind. Man möchte sie anschreien, von ihren „Komputern“ wegzerren und dem Wahnsinn ein Ende bereiten, doch bald ist das System so komplex und verselbstständigt dass selbst dies nichts mehr ändern würde.
Dieses Buch hat mich zutiefst erschüttert zurückgelassen und ich empfehle es Fans politischer Thriller ebenso wie jedem, der sich über Technik und die Grenzen, die sie haben sollte, Gedanken macht.
NSA ist ein zuerst langsamer, dann immer schnellerer Abstieg von einer relativ freien Gesellschaft in einen totalen Überwachungsstaat. Was mich hierbei so fasziniert und schockiert ist die Kombination unserer modernen Technik mit dem Dritten Reich, womit eindrucksvoll dargestellt wird, wie bargeldlose Zahlung, Handyortung, Internetspionage und automatische Gesichtserkennung unsere Freiheit auf unterschiedlichste Weise bedrohen und einschränken können. Dabei sieht man die ganze Zeit den Erschaffern des Systems über die Schulter, welche sich zeitweise selbst nicht darüber im Klaren sind, was sie da eigentlich schaffen, weil sie nur auf ihren persönlichen Erfolg bedacht sind. Man möchte sie anschreien, von ihren „Komputern“ wegzerren und dem Wahnsinn ein Ende bereiten, doch bald ist das System so komplex und verselbstständigt dass selbst dies nichts mehr ändern würde.
Dieses Buch hat mich zutiefst erschüttert zurückgelassen und ich empfehle es Fans politischer Thriller ebenso wie jedem, der sich über Technik und die Grenzen, die sie haben sollte, Gedanken macht.

N. Canje-Erfurt, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Andreas Eschbach gibt Hitler die heutigen technischen Möglichkeiten und zeigt auf, wie man diese nutzen kann. Ein spannendes Buch bis zur letzten Minute. Als Hörbuch super. Andreas Eschbach gibt Hitler die heutigen technischen Möglichkeiten und zeigt auf, wie man diese nutzen kann. Ein spannendes Buch bis zur letzten Minute. Als Hörbuch super.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Wow, welch ein Buch! Ein wenig Orwell, eine Prise Volker Kutscher und ein bischen "The Circle" und schon entsteht der gewagteste und brisanteste Roman des Herbstes! Wow, welch ein Buch! Ein wenig Orwell, eine Prise Volker Kutscher und ein bischen "The Circle" und schon entsteht der gewagteste und brisanteste Roman des Herbstes!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Gruselig, aufwühlend und hoffentlich niemals Wirklichkeit! Eschbach erdenkt sich ein Szenario in welchem moderne Technologie auf alte Schrecken trifft - ein faszinierendes Werk. Gruselig, aufwühlend und hoffentlich niemals Wirklichkeit! Eschbach erdenkt sich ein Szenario in welchem moderne Technologie auf alte Schrecken trifft - ein faszinierendes Werk.

Robin Limper, Thalia-Buchhandlung Hilden

Jeder kennt die Geschichte des 3. Reiches. Und jetzt stellen Sie sich diese mit den perfekten Überwachungsmöglichkeiten unserer digitalen Welt vor. Es bleibt hoffentlich Dystopie Jeder kennt die Geschichte des 3. Reiches. Und jetzt stellen Sie sich diese mit den perfekten Überwachungsmöglichkeiten unserer digitalen Welt vor. Es bleibt hoffentlich Dystopie

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Was wäre, wenn...Eschbach versucht sich dran und denkt jedes makabre Detail konsequent zu Ende; das Ergebnis: gruselige Faszination, Unterhaltung auf hohem Niveau. Für Vermes-Fans. Was wäre, wenn...Eschbach versucht sich dran und denkt jedes makabre Detail konsequent zu Ende; das Ergebnis: gruselige Faszination, Unterhaltung auf hohem Niveau. Für Vermes-Fans.

„Erschreckendes Szenario “

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Vechta

Was für ein Buch! Ich habe mich nicht eine Seite gelangweilt. Sehr spannend, was für eine Welt Eschbach hier entwirft. Dem zweiten Weltkrieg verpasst er ein neues Gewand, das durch eine rasante Entwicklung der Technik ganz neue Möglichkeiten der Kriegsführung gewährt.
Das Ende hat mir besonders gut gefallen.
Was für ein Buch! Ich habe mich nicht eine Seite gelangweilt. Sehr spannend, was für eine Welt Eschbach hier entwirft. Dem zweiten Weltkrieg verpasst er ein neues Gewand, das durch eine rasante Entwicklung der Technik ganz neue Möglichkeiten der Kriegsführung gewährt.
Das Ende hat mir besonders gut gefallen.

„Zweiter Weltkrieg 2.0“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Stellen Sie sich vor, zu Zeiten des Dritten Reiches hätte es schon die heutigen technischen Möglichkeiten gegeben, die sozialen Netzwerke... Eschbach entwickelt ein Szenario, welches dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt. Stellen Sie sich vor, zu Zeiten des Dritten Reiches hätte es schon die heutigen technischen Möglichkeiten gegeben, die sozialen Netzwerke... Eschbach entwickelt ein Szenario, welches dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Was wäre wenn... Ein atemberaubender Roman über die totale Überwachung und wie sie eigentlich jetzt schon ist! Diesen Roman sollte jeder lesen, der alleine nur schon ein Handy hat! Was wäre wenn... Ein atemberaubender Roman über die totale Überwachung und wie sie eigentlich jetzt schon ist! Diesen Roman sollte jeder lesen, der alleine nur schon ein Handy hat!

M. Döll, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Einfach nur großartig! Andreas Eschbach hat eine faszinierende " was wäre wenn " Story geschaffen, die einen sofort in ihren Bann zieht! Einfach nur großartig! Andreas Eschbach hat eine faszinierende " was wäre wenn " Story geschaffen, die einen sofort in ihren Bann zieht!

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wenn 1984 auf the Circle trifft kommt keine schöne neue Welt dabei heraus! Was harmlose Daten strategisch verknüpft in einem totalitären System anrichten können zeigt Kapitel eins. Wenn 1984 auf the Circle trifft kommt keine schöne neue Welt dabei heraus! Was harmlose Daten strategisch verknüpft in einem totalitären System anrichten können zeigt Kapitel eins.

„Fesselndes Gedankenexperiment!“

Julia Obermaier, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Deutschland zur Nazizeit-schrecklich genug, doch was, wenn die Nazis damals schon über die technologischen Mittel von heute verfügt hätten? Internet, Smartphones und schließlich die Abschaffung des Bargelds bieten die perfekten Überwachungsmöglichkeiten...Den neuen Krimi von Andreas Eschbach dürfen Sie sich nicht entgehen lassen! Deutschland zur Nazizeit-schrecklich genug, doch was, wenn die Nazis damals schon über die technologischen Mittel von heute verfügt hätten? Internet, Smartphones und schließlich die Abschaffung des Bargelds bieten die perfekten Überwachungsmöglichkeiten...Den neuen Krimi von Andreas Eschbach dürfen Sie sich nicht entgehen lassen!

„Ein sehr interessantes Gedankenspiel...“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

... spielt Andreas Eschbach in seinem neuen Roman "NSA".
Er beschäftigt sich mit der Frage, was wäre wenn es zu Zeiten des 3. Reichs bereits Computer, Mobiltelefone und Internet gegeben hätte. Es entsteht eine Mischung aus Dave Eggers “The Circle” und Marc Elsbergs “Zero” und das Ganze gut gewürzt mit Gerorg Orwells “1984”. Lesen!!!

... spielt Andreas Eschbach in seinem neuen Roman "NSA".
Er beschäftigt sich mit der Frage, was wäre wenn es zu Zeiten des 3. Reichs bereits Computer, Mobiltelefone und Internet gegeben hätte. Es entsteht eine Mischung aus Dave Eggers “The Circle” und Marc Elsbergs “Zero” und das Ganze gut gewürzt mit Gerorg Orwells “1984”. Lesen!!!

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein interessantes Gedankenspiel, wie wäre die Geschichte verlaufen wenn die Nazis schon Computer gehabt hätten? Gut und spannend geschrieben. Ein interessantes Gedankenspiel, wie wäre die Geschichte verlaufen wenn die Nazis schon Computer gehabt hätten? Gut und spannend geschrieben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
77 Bewertungen
Übersicht
66
10
1
0
0

So ein wichtiges Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Muttenz am 10.12.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch beginnt mit einer schockierenden Szene. Mit Hilfe von Datenüberwachung wird die Familie Frank gefunden, viel früher als im , das Tagebuch von Anne Frank wird zerstört und die Familie direkt ins KZ abgeschoben. Und das nur mir einigen wenigen Klicks und Computerdaten. Bereits da ist mir klar... Das Buch beginnt mit einer schockierenden Szene. Mit Hilfe von Datenüberwachung wird die Familie Frank gefunden, viel früher als im , das Tagebuch von Anne Frank wird zerstört und die Familie direkt ins KZ abgeschoben. Und das nur mir einigen wenigen Klicks und Computerdaten. Bereits da ist mir klar geworden, dass das ein ganz aussergewöhnliches Buch werden würde, welches mich noch lange begleiten würde. Nach diesem Anfang gibt es einen Zeitsprung zurück und über mehrere Kapitel werden uns die beiden Protagonisten Helene Bodenkamp und Eugen Lettke vorgstellt. Beide sind Deutsche Bürger und beide erleben die politischen Veränderungen anders. Doch beide machen bereits früh Erfahrungen mit Daten und Computern. Eugen weiss genau, wie er Daten nutzen muss um andere Menschen zu erpressen, auszuspionieren oder finden kann. Beide beginnen im Nationalen Sicherheits-Amt in Weimar zu arbeiten. Zu Beginn von Hitlers Regierungszeit nimmt es keine grosse Rolle ein und das ändert sich auch lange nicht, bis der Wert von Daten erkannt wird. Helene dagegen ist zu Beginn sehr naiv und obwohl sie ein ausserordentliches Talent fürs Programmieren zu haben scheint, realisiert sie erst nach und nach, was sie eigentlich tut. Denn sie macht viel. Von Überwachung der Deutschen Bürger über Geheimdienstarbeiten in Amerika. Mit Computern und Daten lässt sich die ganze Welt kontrollieren. Mit 800 Seiten ist das Buch ein Wälzer und ich bin immer seh skeptisch gegenüber dicken Büchern. Aber dieses Buch benötigt jede einzelne Seite, denn Andreas Eschbach will dem Leser die Welt in der Helene und Eugen leben zuerst vorstellen. Dafür benötigt er Zeit und während dieser Zeit stellt er uns auch gleich seine zwei komplett verschiedenen Protagonisten vor. Beide begleiten wir von ihrer Kindheit bis ins NSA. Von beiden bilden wir uns schnell eine Meinung. Eugen ist ein unsympathischer, rachsüchtiger, missbrauchender und unsympathsicher Charakter (Das soll nicht negativ klingen! Die Geschichte würde ohne ihn nicht funktionieren.) Helene ist die sympathische junge Frau, welche schon immer gerne alles hinterfragte und mit klaren Vorstellungen durchs Leben geht. Ich habe beide Sichten extrem gerne gelesen, denn der Autor erweckt diese Personen zum Leben und schafft es, dass ich mich mitten ins Geschehen versetzt fühle. Allgemein schreibt Eschbach grossartig. Ganz anders als alles, was ich sonst kenne. Aber genau das macht ihn so besonders! Aber kommen wir zur Handlung & Idee dieses dystopischen Historikroman (Es gibt keine wirklich Genrebezeichnung). Denn das ist hier das wirklich grosse Thema. Andreas Eschbach hat sich ein geniales Konzept überlegt. Computer während des zweiten Weltkriegs. Er hat sich alles genaustens durchdacht, geschichtliche Folgen überlegt und einen schockierenden Roman geschrieben. Denn dieser Roman zeigt ganz deutlich auf, wie überwachbar wir eigentlich sind. Gleichzeitig zeigt er auch, wie unwissend wir sind und dass man mehr hinterfragen sollte. Denn Helene programmiert nicht selten ein Programm und denkt sich nichts schlechtes dabei und schlussendlich ist sie mitverantwortlich, dass tausende Juden entdeckt werden. Dieses Buch umfasst so viele Themen. Es ist erschreckend, wie man teilweise selbst vergisst, in welchem Verhältnissen Deutschland zu dieser Zeit steckt. Denn Helene wächst sehr privilegiert auf und Eugen macht sich nie Gedanken über den Krieg. Auch als Leser fokussiert man sich so auf das Geschehen des Romans, die privaten Schicksale der Protagonisten und erst gegen Ende wird einem selbst bewusst, was sie getan haben. Fazit Andreas Eschbach hat ein Meisterwerk geschrieben. Von der Idee über die Umsetzung zu den Charakteren hin stimmt alles. Er trifft einen Zeitgeist und schreibt über ein hochaktuelles Thema. Digitalisierung, rechte Parteien und Überwachung sind für uns auch heute noch ein Thema und auch wenn Eschbach das Gedankenexperiment in der Vergangenheit spielen lässt, ist Fiktion nahe an Realität und das ist beängstigend. Eine geniale Geschichte, bei der jedes Wort sitzt, jedes Detail durchdacht ist und ich nicht selten schockiert worden bin. «NSA» trifft einen wunden Punkt und rüttelt wach. Gleichzeitig bin ich bestens unterhalten worden und habe nicht nur die grosse Gesamtgeschichte interessiert mitverfolgt, auch die persönlichen Geschichten der Protagonisten haben mich fasziniert. Auf emotionaler Ebene hat dieser Roman ebenfalls überzeugt, denn ich habe regelrecht mitgefiebert und gehofft, dass alles gut kommt. Das stärkste und wichtigste Buch, welches ich 2018 gelesen habe. Ich kann es euch allen nur ans Herzen legen und vergebe 5 von 5 Sterne für diesen aussergewöhnlichen Roman, dem ich mit dieser Rezension nicht im geringsten gerecht geworden bin. Lest es! Ist NSA von Andreas Eschbach empfehlenswert? JA! JA! JA! Ein wichtiges Thema verpackt in einer genialen Geschichte. Schreibstil top! Ich bedanke mich ganz herzlich beim Lübbe Verlag für mein Exemplar!

Überwachung auf Schritt und Tritt
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 30.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit seinen 800 Seiten hat der bereits bekannte Autor Andreas Eschbach ein Szenario geschaffen, welches unheimlich interessant, aber auch beängstigend wirkt. Die historische Vergangenheit zur Zeit des 2. Weltkriegs wird gepaart mit der digitalen Welt von heute. Im Hintergrund steht die Frage, wie hätten sich die Kriegsgeschehen damals... Mit seinen 800 Seiten hat der bereits bekannte Autor Andreas Eschbach ein Szenario geschaffen, welches unheimlich interessant, aber auch beängstigend wirkt. Die historische Vergangenheit zur Zeit des 2. Weltkriegs wird gepaart mit der digitalen Welt von heute. Im Hintergrund steht die Frage, wie hätten sich die Kriegsgeschehen damals verändert, wenn die Leute zu dieser schon so überwacht gewesen wären? Hätten sich Juden auf Dauer verstecken können? Das war ja damals schon sehr schwer genug. Oder was würde heute passieren, wenn ähnliche Kriegsgeschehnisse unser Land überschatten würden? Ich hatte bei den Personen die Darsteller von Babylon Berlin im Kopf, da die Serie parallel im Fernsehen lief. Die im Buch vorkommenden Personen waren allesamt detailliert dargestellt, manche habe ich sehr gerne gemocht, andere gehasst. Dafür gibt es großes Lob an den Autor. Die Sache mit der Datenspeicherung geht mir nicht aus dem Kopf, dürfen im Buch die Daten nicht persönlich gespeichert werden, sondern müssen in Datensilos abgelegt werden. Völlige Datenüberwachung ist somit garantiert. Auch, dass das Bargeld abgeschafft wurde, macht totale Kontrolle kinderleicht. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, es war unterhaltsam, die Sprache angenehm lesbar, aber es regt auch sehr zum Nachdenken an. Ich werde diese außergewöhnliche Geschichte sicher nicht so schnell vergessen.

Spannendes Gedankenspiel, unempathisches Ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschweiler am 28.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

1942, Weimar. Die Nazis sind an der Macht in Deutschland und befinden sich mit der Welt im Krieg. Doch in diesem Szenario steht ihnen das Weltnetz (eine Art heutige Form des Internets) zur Verfügung und somit die totale Überwachung. Was lässt sich damit anfangen? Kann damit der Krieg gewonnen... 1942, Weimar. Die Nazis sind an der Macht in Deutschland und befinden sich mit der Welt im Krieg. Doch in diesem Szenario steht ihnen das Weltnetz (eine Art heutige Form des Internets) zur Verfügung und somit die totale Überwachung. Was lässt sich damit anfangen? Kann damit der Krieg gewonnen werden? Es ist ein wenig schwierig über den Inhalt oder gar das ganze Buch zu schreiben, weil es so viele verschiedene Facetten hat und dabei ein sehr sensibles Thema behandelt. Das Buch beschreibt eine Parallelwelt. Historische Ereignisse liegen zugrunde geschmückt mit dem Internet, was also niemals stattgefunden hat. Ich fand das Buch überraschend leicht zu lesen. Die Seiten flogen so dahin, während die Bedrückung über weite Teile bei mir ausblieb. Ich weiß aber, dass es anderen anders ging. Aber von vorne. Eschbach nimmt sich die Zeit uns Leserinnen in seine erdachte Welt einzuführen. Wie kam es, dass es 1942 schon das Weltnetz gab? Was ist das Weltnetz? All das und noch mehr erklärt er direkt zu Beginn. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es ein mühsames Eingewöhnen in die Welt erspart hat und man von Anfang an mittendrin sein konnte. Um zu verdeutlichen, was das Weltnetz kann, wird direkt zum Einstieg eine Szene gewählt, in der versteckte Juden anhand der Kalorienzahl, die Menschen einkaufen (Bargeld wurde schon vor einiger Zeit abgeschafft, so dass nur noch elektronisch bezahlt werden kann), gefunden werden. Ein bisschen plakativ stößt man hier direkt auf Anne Frank und ihre Familie. Danach macht Eschbach einen Zeitsprung zurück und wir lernen zwei der beteiligten Figuren und ihren Weg ins NSA (=Nationales Sicherheits-Amt) kennen: Helene und Eugen. Unterschiedlicher können Figuren kaum sein. Helene ist schüchtern, aber sehr intelligent und somit eine der begabtesten Programmiererinnen. Ein Beruf, der damals als reiner Frauenberuf galt. Eugen will vor allem zwei Dinge: Dem Krieg entkommen und sich an ein paar Frauen rächen, die ihn als Kind gedemütigt haben. Dadurch "entdeckt" er seine Vorliebe für sexuelle Gewalt und lebt diese an den Frauen aus. Das gelingt ihm vor allem dadurch, weil er Zugang zu sämtlichen Daten hat. Durch Eugen wird also auch der private Missbrauch von Daten thematisiert. Doch ich habe in beiden Personen Entwicklungen gesehen, die mich durchaus gefesselt haben. So wird die Handlung durch diese beiden Personen getragen und im Gegensatz zu manch einer negativen Stimmen fand ich die Personen nicht zu einseitig dargestellt. Es stimmt zwar, dass die Facettenpalette eher schmal gehalten ist, aber dennoch nicht einseitig und vor allem - so empfand ich es - an die damalige Zeit angepasst wurde. Helene ist so das Produkt ihrer Gesellschaft, auch wenn gewisse Umstände sie in den Widerstand zwingen, so wäre sie aus eigenem Antrieb nicht dorthin gekommen. Manche Ereignisse basieren auf vielen Zufällen. Ich habe das mit ein wenig Skepsis wahrgenommen, aber dadurch dass es der Spannung des Plots diente, konnte ich die so hinnehmen. Alles in allem hat der Roman mich gut unterhalten, aber weniger zum Nachdenken gebracht, als ich anfangs gedacht habe. Zudem habe ich einen großen Kritikpunkt, was das Ende von Helene angeht. (Zumindest die Entscheidung von ihr kurz vor dem Ende.) Ich will darauf jetzt nicht zu detailreich eingehen, aber das war für mein Empfinden ziemlich unempathisch. Dennoch lohnt sich das kleine Gedankenspiel, welches Andreas Eschbach hier verfolgt.