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Die Hungrigen und die Satten

Roman. , Lesung. CD Standard Audio Format. Gekürzte Ausgabe

(37)
'Wenn Timur Vermes‘ Erstlingswerk ER IST WIEDER DA böse, realistisch und komisch ist, so ist sein zweiter Geniestreich böser, realistischer und komischer.'
CHRISTOPH MARIA HERBST

Deutschland hat eine Obergrenze für Asylsuchende eingeführt, ganz Europa ist bis weit nach Nordafrika hinein abgeriegelt. Jenseits der Sahara entstehen riesige Lager, in denen Millionen von Flüchtlingen warten, warten, warten. So lange, dass man in derselben Zeit eigentlich auch zu Fuß gehen könnte, wäre das nicht der sichere Tod.

Als die deutsche Starmoderatorin Nadeche Hackenbusch das größte dieser Lager besucht, erkennt der junge Lionel die einmalige Gelegenheit: Mit 150.000 Flüchtlingen nutzt er die Aufmerksamkeit des Fernsehpublikums und bricht zum Marsch nach Europa auf. Die Schöne und die Flüchtlinge werden zum Quotenhit. Und während sich der Sender über Live-Berichterstattung mit Zuschauerrekorden und Werbemillionen freut, reagiert die deutsche Politik mit hilflosem Wegsehen, Kleinreden und Aussitzen. Doch je näher der Zug rückt, desto mehr ist Innenminister Joseph Leubl gefordert. Und desto dringlicher stellen sich ihm und den Deutschen zwei Fragen: Was kann man tun? Und in was für einem Land wollen wir eigentlich leben?

Timur Vermes‘ neuer Roman ist eine Gesellschaftssatire, aktuell, radikal, beklemmend und komisch zugleich. DIE HUNGRIGEN UND DIE SATTEN fängt dort an, wo der Spaß aufhört.
Portrait
Timur Vermes wurde 1967 in Nürnberg als Sohn einer Deutschen und eines Ungarn geboren. Er studierte in Erlangen Geschichte und Politik und arbeitete anschließend als Journalist und Ghostwriter. Er schrieb bis 2001 für die Abendzeitung und den Kölner Express und später für mehrere Magazine. Sein 2012 erschienenes Werk Er ist wieder da ist eines der erfolgreichsten deutschen Debüts der letzten Jahrzehnte.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Christoph Maria Herbst
Anzahl 8
Erscheinungsdatum 27.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783785758007
Genre Belletristik
Verlag Lübbe Audio
Auflage 1. Auflage 2018
Spieldauer 555 Minuten
Verkaufsrang 40
Hörbuch (CD)
14,69
bisher 17,99

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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

Eine Gesellschaftssatire,unglaublich,beklemmend und am Schluss radikal.Eine groteske Fiktion und so aktuell. Eine Gesellschaftssatire,unglaublich,beklemmend und am Schluss radikal.Eine groteske Fiktion und so aktuell.

„Keine leichte Kost“

Sandra Riesenbeck, Thalia-Buchhandlung Münster

Der Roman als Hörbuch von Christoph Maria Herbst gelesen ist keine leichte Kost. Die Parallelen zu aktuellen Ereignissen und Personen des öffentlichen Lebens machen nachdenklich. Herbst schafft es perfekt, die jeweilige Stimmung der Protagonisten aufzugreifen. Man fragt sich immer wieder, wie würde ich in dieser Situation handeln? Ist das, was dort passiert, überhaupt vertretbar? Was wäre eine Alternative, gibt es die überhaupt? Das Ende verstört und hinterlässt ein Gefühl der Fassungslosigkeit. Der Roman als Hörbuch von Christoph Maria Herbst gelesen ist keine leichte Kost. Die Parallelen zu aktuellen Ereignissen und Personen des öffentlichen Lebens machen nachdenklich. Herbst schafft es perfekt, die jeweilige Stimmung der Protagonisten aufzugreifen. Man fragt sich immer wieder, wie würde ich in dieser Situation handeln? Ist das, was dort passiert, überhaupt vertretbar? Was wäre eine Alternative, gibt es die überhaupt? Das Ende verstört und hinterlässt ein Gefühl der Fassungslosigkeit.

Alexandra Sand, Thalia-Buchhandlung Landau

Gelungene Gesellschaftssatire von Timur Vermes.
Sarkastisch, böse, hintergründig, aber auch politisch relevant.
Gelungene Gesellschaftssatire von Timur Vermes.
Sarkastisch, böse, hintergründig, aber auch politisch relevant.

„"Er schlägt wieder zu..."“

Mario Lindemann, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Eisleben

diesmal noch um einiges schonungsloser und bösartiger als im Vorgänger "Er ist wieder da".
Beim Lesen dieses Werks fragte ich mich mehr als einmal,
ist es Satire, Provokation oder die Einsicht, dass unserer heutigen weltpolitischen Situation nur noch mit Zynismus und einer gehörigen Portion Übertreibung beizukommen ist?
Ein rasantes und dennoch schwerwiegendes Werk, welches zum Nachdenken anregt.
Prädikat: Lesenswert.
diesmal noch um einiges schonungsloser und bösartiger als im Vorgänger "Er ist wieder da".
Beim Lesen dieses Werks fragte ich mich mehr als einmal,
ist es Satire, Provokation oder die Einsicht, dass unserer heutigen weltpolitischen Situation nur noch mit Zynismus und einer gehörigen Portion Übertreibung beizukommen ist?
Ein rasantes und dennoch schwerwiegendes Werk, welches zum Nachdenken anregt.
Prädikat: Lesenswert.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein Vermes, wie man ihn erwartet: bitterböse Persiflage auf Politik, Gesellschaft, Medien.. also eigentlich einfach mal auf alles, was uns so umgibt. Darf der das? Jawohl, DER darf Ein Vermes, wie man ihn erwartet: bitterböse Persiflage auf Politik, Gesellschaft, Medien.. also eigentlich einfach mal auf alles, was uns so umgibt. Darf der das? Jawohl, DER darf

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Provokante, kluge Abrechnung mit der Flüchtlings-"Krise". Schonungslos hält uns Vermes den Spiegel vor und hinterfragt unsere Werte. Achtung: harte Satire! Nicht jedermanns Humor!
Provokante, kluge Abrechnung mit der Flüchtlings-"Krise". Schonungslos hält uns Vermes den Spiegel vor und hinterfragt unsere Werte. Achtung: harte Satire! Nicht jedermanns Humor!

N. Canje-Erfurt, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Ein aktuelles Thema skurril verpackt. Wenn eine Flüchtlingsgruppe zu Fuß unterwegs ist und dies per TV übertragen wird. Als Hörbuch von Christoph Maria Herbst wunderbar erzählt. Ein aktuelles Thema skurril verpackt. Wenn eine Flüchtlingsgruppe zu Fuß unterwegs ist und dies per TV übertragen wird. Als Hörbuch von Christoph Maria Herbst wunderbar erzählt.

„Böse böse bitterböse“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Der Verlag schreibt: Das Buch fängt da an, wo der Spaß aufhört...

Diese Aussage kann ich nur voll und ganz unterstreichen! Bei dieser Geschichte fing ich im letzten Drittel schon an zu schlucken!

Ich habe mir das Hörbuch angehört. Gelesen von Christoph Maria Herbst, war es natürlich ein Highlight und verdient 5 Sterne! An die Geschichte als solche vergebe ich aufgrund des letzten Drittels nur 3... Das war mir zu heftig!
Der Verlag schreibt: Das Buch fängt da an, wo der Spaß aufhört...

Diese Aussage kann ich nur voll und ganz unterstreichen! Bei dieser Geschichte fing ich im letzten Drittel schon an zu schlucken!

Ich habe mir das Hörbuch angehört. Gelesen von Christoph Maria Herbst, war es natürlich ein Highlight und verdient 5 Sterne! An die Geschichte als solche vergebe ich aufgrund des letzten Drittels nur 3... Das war mir zu heftig!

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Gelungene Satire , dessen beklemmendes " Was-wäre-wenn "-Szenario allerdings einige Längen hat und dessen überraschendes Ende viele Fragen offen lässt.
Gelungene Satire , dessen beklemmendes " Was-wäre-wenn "-Szenario allerdings einige Längen hat und dessen überraschendes Ende viele Fragen offen lässt.

Maren Koenig, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Erstaunlich, wie es Timur Vermes gelingt, ein solch ernstes Thema mit so viel Humor zu erzählen und mich und damit mein ganzes Umfeld dabei zum Nachdenken bringt. Fabelhaft! Erstaunlich, wie es Timur Vermes gelingt, ein solch ernstes Thema mit so viel Humor zu erzählen und mich und damit mein ganzes Umfeld dabei zum Nachdenken bringt. Fabelhaft!

„"Es ist nicht das Leben, das die besten Geschichten schreibt, es ist das Fernsehen!"“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Darf Timur Vermes das? Einen Roman schreiben, über das sogenannte Flüchtlingsproblem? Eine Satire sogar? Über "deutsche Ängste" vor Überfremdung? Über die gesamte politische Landschaft des Landes? Über die Medien?

Definitiv: Ja!

Weil er einen der bösesten und gleichzeitig lustigsten Romane der letzten Jahre veröffentlicht hat, wortgewaltig, gallig und so unglaublich gut!

Die Handlung an sich ist schnell erzählt: Eine erfolgreiche Moderatorin des "Trash-TV", Nadeche Hackenbusch, fliegt für ein Special ihrer Sendung "Engel im Elend" direkt nach Afrika, um in einem der riesigen Flüchtlingslager zu drehen. Diese Lager sind das Ergebnis der totalen Abschottungspolitik Europas, die Staaten zahlen den diversen afrikanischen Ländern Millionen an Euro, damit diese ihre Bewohner erst gar nicht mehr auch nur zur Küste gelangen lassen,
Hackenbuschs Aufnahmen aus einem Lager werden der totale Quoten-Hit in Deutschland, aber nach einer Woche möchte sich "My-TV" wieder anderen Themen zuwenden.
Dummerweise hat sich Nadeche in den charismatischen Afrikaner Lionel verliebt, und als sie diesem eröffnet, daß sie nun abreisen muss, ihn aber leider nicht mitnehmen kann (wg der absoluten Abschottung Deutschlands...), beschließt dieser, halt nicht allein mitzukommen. Er organisiert einen "Fußmarsch nach Europa", wohl wissend, daß ab einer gewissen Menge an Menschen, niemand diesen Zug noch stoppen kann. Als die Menschen die türkische Grenze erreichen, sind sie 350000 Mann stark - und Europa wackelt....

500 Seiten, keine einzige davon langweilig, aber jede komisch, so komisch, daß einem oft das Lachen im Hals stecken bleibt! Eine Satire, wie lange keine, allein die eingestreuten Presse-Artikel, die der Zeitschrift "Evangeline" entnommen sind, sind ganz große Kunst...

Gerade in diesen Zeiten: Lesen Sie dieses Buch - seit Jonathan Swift (Ein bescheidener Vorschlag, wie man die Kinder der Armen...) hat kaum ein Autor einem ganzen Land, ja einem Kontinent, so genial den Spiegel vorgehalten!

Ein Gespräch zwischen Innenminister und seinem ersten Staatssekretär:

"Das ist ein Haufen Flüchtlinge, der eine eigene Fernsehsendung hat. Moderiert von Nadeche Hackenbusch. Das fegt jede Daily Soap vom Markt!"

"Ach, das schläft ein..."

"Ich sage dir: Wenn sie es richtig machen, kriegen sie alle - Die Sensationsgeilen. Die Menschenfreunde. Die Nazis, weil es die rasend macht. Weil es so anders ist - Wenn ich`s mir recht überlege, ist das wie Dschungelcamp mit echten Toten und Nadeche Hackenbusch in Lebensgefahr. Wie können sie da überhaupt was falsch machen?"

"Sie wird ihnen ein Gesicht geben", sagte der Staatssekretär düster. "Und dann ist es aus. Dann kann man das Flüchtlingsproblem nicht mehr sachlich betrachten."

"Konnte man das jemals?"

"Dann werden wir zermahlen. Zwischen Flüchtlingsfans und richtigen Nazis..."
Darf Timur Vermes das? Einen Roman schreiben, über das sogenannte Flüchtlingsproblem? Eine Satire sogar? Über "deutsche Ängste" vor Überfremdung? Über die gesamte politische Landschaft des Landes? Über die Medien?

Definitiv: Ja!

Weil er einen der bösesten und gleichzeitig lustigsten Romane der letzten Jahre veröffentlicht hat, wortgewaltig, gallig und so unglaublich gut!

Die Handlung an sich ist schnell erzählt: Eine erfolgreiche Moderatorin des "Trash-TV", Nadeche Hackenbusch, fliegt für ein Special ihrer Sendung "Engel im Elend" direkt nach Afrika, um in einem der riesigen Flüchtlingslager zu drehen. Diese Lager sind das Ergebnis der totalen Abschottungspolitik Europas, die Staaten zahlen den diversen afrikanischen Ländern Millionen an Euro, damit diese ihre Bewohner erst gar nicht mehr auch nur zur Küste gelangen lassen,
Hackenbuschs Aufnahmen aus einem Lager werden der totale Quoten-Hit in Deutschland, aber nach einer Woche möchte sich "My-TV" wieder anderen Themen zuwenden.
Dummerweise hat sich Nadeche in den charismatischen Afrikaner Lionel verliebt, und als sie diesem eröffnet, daß sie nun abreisen muss, ihn aber leider nicht mitnehmen kann (wg der absoluten Abschottung Deutschlands...), beschließt dieser, halt nicht allein mitzukommen. Er organisiert einen "Fußmarsch nach Europa", wohl wissend, daß ab einer gewissen Menge an Menschen, niemand diesen Zug noch stoppen kann. Als die Menschen die türkische Grenze erreichen, sind sie 350000 Mann stark - und Europa wackelt....

500 Seiten, keine einzige davon langweilig, aber jede komisch, so komisch, daß einem oft das Lachen im Hals stecken bleibt! Eine Satire, wie lange keine, allein die eingestreuten Presse-Artikel, die der Zeitschrift "Evangeline" entnommen sind, sind ganz große Kunst...

Gerade in diesen Zeiten: Lesen Sie dieses Buch - seit Jonathan Swift (Ein bescheidener Vorschlag, wie man die Kinder der Armen...) hat kaum ein Autor einem ganzen Land, ja einem Kontinent, so genial den Spiegel vorgehalten!

Ein Gespräch zwischen Innenminister und seinem ersten Staatssekretär:

"Das ist ein Haufen Flüchtlinge, der eine eigene Fernsehsendung hat. Moderiert von Nadeche Hackenbusch. Das fegt jede Daily Soap vom Markt!"

"Ach, das schläft ein..."

"Ich sage dir: Wenn sie es richtig machen, kriegen sie alle - Die Sensationsgeilen. Die Menschenfreunde. Die Nazis, weil es die rasend macht. Weil es so anders ist - Wenn ich`s mir recht überlege, ist das wie Dschungelcamp mit echten Toten und Nadeche Hackenbusch in Lebensgefahr. Wie können sie da überhaupt was falsch machen?"

"Sie wird ihnen ein Gesicht geben", sagte der Staatssekretär düster. "Und dann ist es aus. Dann kann man das Flüchtlingsproblem nicht mehr sachlich betrachten."

"Konnte man das jemals?"

"Dann werden wir zermahlen. Zwischen Flüchtlingsfans und richtigen Nazis..."

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Da hat Timur Vermes eine bitterböse Satire geschrieben, die unsere Gesellschaft ganz schön vorführt. Erschreckend und humorvoll, auch sehr treffend. Sehr gut! Da hat Timur Vermes eine bitterböse Satire geschrieben, die unsere Gesellschaft ganz schön vorführt. Erschreckend und humorvoll, auch sehr treffend. Sehr gut!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Mal wieder ein Buch mit viel schwarzem Humor von dem Erfolgsautor Vermes. Satire vom Feinsten! Mal wieder ein Buch mit viel schwarzem Humor von dem Erfolgsautor Vermes. Satire vom Feinsten!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Bittere Satire, die trotz extremer Überziehung verdammt realistisch ist. Vermes beherrscht die Kunst, das Desaster immer noch einmal zu übertreffen. Nichts für zarte Gemüter! Bittere Satire, die trotz extremer Überziehung verdammt realistisch ist. Vermes beherrscht die Kunst, das Desaster immer noch einmal zu übertreffen. Nichts für zarte Gemüter!

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Bitterböser Roman zu brandaktuellen Thema. Das Lachen bleibt mitunter dem Leser im Hals stecken. Stellenweise etwas langatmige Passagen nehmen der Satire ihre Spritzigkeit. Bitterböser Roman zu brandaktuellen Thema. Das Lachen bleibt mitunter dem Leser im Hals stecken. Stellenweise etwas langatmige Passagen nehmen der Satire ihre Spritzigkeit.

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein toller Roman über ein sehr mutiges Thema, was zum Nachdenken anregt u. mit viel Humor u. Verstand geschrieben ist. Beim Lesen bleibt einem das Lachen im Halse stecken! Ein toller Roman über ein sehr mutiges Thema, was zum Nachdenken anregt u. mit viel Humor u. Verstand geschrieben ist. Beim Lesen bleibt einem das Lachen im Halse stecken!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Die neue Gesellschaftssatire von Timur Vermes. Humorvoll und böse erzählt. Nur teilweise leider auch sehr langatmig und zu viele Sprunge zwischen den verschiedenen Hauptfiguren. Die neue Gesellschaftssatire von Timur Vermes. Humorvoll und böse erzählt. Nur teilweise leider auch sehr langatmig und zu viele Sprunge zwischen den verschiedenen Hauptfiguren.

„Hoffentlich schmerzhaft heilsam!“

Annegret Klingbeil, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

So entsetzlich bitter, wie entsetzlich wahr! Jeder aufkeimen wollende Lacher muss im Hals stecken bleiben!
Unserer Gesellschaft und damit jedem einzelnen wird ein Spiegel vor Augen gehalten: so klar, so wahr, so erschreckend, dass es bitter wehtut!
Aber bekanntlich wirkt solche 'Medizin' am besten, die ordentlich schmerzt... Darum wünsche ich mir diese grandios gelungene Real-Satire als schmerzhafte, jedoch heilsame (Pflicht-)Lektüre für jedermann!
So entsetzlich bitter, wie entsetzlich wahr! Jeder aufkeimen wollende Lacher muss im Hals stecken bleiben!
Unserer Gesellschaft und damit jedem einzelnen wird ein Spiegel vor Augen gehalten: so klar, so wahr, so erschreckend, dass es bitter wehtut!
Aber bekanntlich wirkt solche 'Medizin' am besten, die ordentlich schmerzt... Darum wünsche ich mir diese grandios gelungene Real-Satire als schmerzhafte, jedoch heilsame (Pflicht-)Lektüre für jedermann!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Auch wenn dieser Humor nicht jedermanns Sache ist, so erzählt Timur Vermes ein ernstes Thema mit ein wenig Leichtigkeit. Auch wenn dieser Humor nicht jedermanns Sache ist, so erzählt Timur Vermes ein ernstes Thema mit ein wenig Leichtigkeit.

„Darf man das ???“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Der Weg nach Europa ist bis Nordafrika hin abgeriegelt. In riesigen Flüchtlingslagern vegetieren Menschen dahin und Hoffnung ist Mangelware.
Aber nur bis zu dem Tag, an dem sich die deutsche Reporterin Nadeche Hackenbusch der Sache annimmt, schließlich ist sie eine Art Engel der Entrechteten und diese Sache hat Potential ........
Bitterböse Satire auf die Medien, die Politiker und die Mitmenschen, die dieses Problem aussitzen, in die Ecke stellen oder für sich ausschlachten. Das Lachen bleibt einem gerne mal im Halse stecken.
Ein würdiger Nachfolger zu " Er ist wieder da ". Der Spiegel, den uns der Autor vorhält, ist tatsächlich noch ein bisschen " blinder " geworden.
Der Weg nach Europa ist bis Nordafrika hin abgeriegelt. In riesigen Flüchtlingslagern vegetieren Menschen dahin und Hoffnung ist Mangelware.
Aber nur bis zu dem Tag, an dem sich die deutsche Reporterin Nadeche Hackenbusch der Sache annimmt, schließlich ist sie eine Art Engel der Entrechteten und diese Sache hat Potential ........
Bitterböse Satire auf die Medien, die Politiker und die Mitmenschen, die dieses Problem aussitzen, in die Ecke stellen oder für sich ausschlachten. Das Lachen bleibt einem gerne mal im Halse stecken.
Ein würdiger Nachfolger zu " Er ist wieder da ". Der Spiegel, den uns der Autor vorhält, ist tatsächlich noch ein bisschen " blinder " geworden.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Absolut genial, auf den Punkt, bitterböse und brutal ehrlich. Der Autor besitzt ein feines Gespür für die richtigen Töne, die tief treffen und den Lacher bitter werden lassen. Top! Absolut genial, auf den Punkt, bitterböse und brutal ehrlich. Der Autor besitzt ein feines Gespür für die richtigen Töne, die tief treffen und den Lacher bitter werden lassen. Top!

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

Nach "Er ist wieder da" war ich unsicher ob Vermes nochmal so ein tolles Buch liefern konnte. Ich habe mich sehr geirrt und bin sehr froh darüber.Einfach Brillant, unbedingt Lesen! Nach "Er ist wieder da" war ich unsicher ob Vermes nochmal so ein tolles Buch liefern konnte. Ich habe mich sehr geirrt und bin sehr froh darüber.Einfach Brillant, unbedingt Lesen!

Fabian Klukas, Thalia-Buchhandlung Kleve

Äußerst fies und böse aber dennoch urkomisch.
Es schockiert und macht betroffen, allerdings immer mit dem Hintergedanken, dass unsere Gesellschaft genau so reagieren würde.
Äußerst fies und böse aber dennoch urkomisch.
Es schockiert und macht betroffen, allerdings immer mit dem Hintergedanken, dass unsere Gesellschaft genau so reagieren würde.

M. Döll, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

DER Roman zur Flüchtlingswelle! Absolut gelungen und lesenswert! DER Roman zur Flüchtlingswelle! Absolut gelungen und lesenswert!

„Bitterbös...“

Jacqueline Elfner, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Vermes greift hier gut pointiert ein doch etwas ungeliebtes bis sehr zwiegespaltenes Thema auf.
Was wäre, wenn wir wirklich eine Obergrenze für Flüchtlinge hätten?
Zwischen all der Satire und den witzigen Momenten, bleibt einem nicht nur der bittere Nachgeschmack und das Lachen im Hals stecken.
Noch böser und vor allem realistischer als "Er ist wieder da"!
Vermes greift hier gut pointiert ein doch etwas ungeliebtes bis sehr zwiegespaltenes Thema auf.
Was wäre, wenn wir wirklich eine Obergrenze für Flüchtlinge hätten?
Zwischen all der Satire und den witzigen Momenten, bleibt einem nicht nur der bittere Nachgeschmack und das Lachen im Hals stecken.
Noch böser und vor allem realistischer als "Er ist wieder da"!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
21
11
4
0
1

Was passiert, wenn nichts passiert?
von Galladan am 14.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Hungrigen und die Satten von Timur Vermes, erschienen im Bastei Entertainment Verlag am 27.08.2018. Nach Einführung der Obergrenze für Asylsuchende endstehen unüberschaubare Lager in der Wüste, in denen die Hoffnungslosen festsitzen. Die Preise für Schlepper sind so explodiert, dass man eigentlich keinen Weg mehr findet um ins Schlaraffenland... Die Hungrigen und die Satten von Timur Vermes, erschienen im Bastei Entertainment Verlag am 27.08.2018. Nach Einführung der Obergrenze für Asylsuchende endstehen unüberschaubare Lager in der Wüste, in denen die Hoffnungslosen festsitzen. Die Preise für Schlepper sind so explodiert, dass man eigentlich keinen Weg mehr findet um ins Schlaraffenland Europa zu gelangen. Als das Trash-TV das Lagerleben als TV-Format entdeckt und Flüchtlingsfrauen als Modells entdeckt, wird aus ihrer Moderatorin Nadeche Hackenbusch schnell der ?Engel des Elends?. In ihrer naiven Art versucht sie das Format für sich zu nutzen um ihren Platz in der Hackordnung des Senders zu sichern, unterstützt von einer selbstsüchtigen Journalistin, die sich selbst völlig überschätzt und glaubt für ihren Schmierenjournalismus Pulitzerpreis-verdächtig zu sein. Als sich Nadeche den sexy Vorzeigeflüchtling Lionel ins Bett holt sieht dieser seine Chance doch noch ins abgeschottete Deutschland zu kommen. Als der Sender die erste Staffel beendet und durch ein anderes Format ersetzen will sucht sich Lionel mit Hilfe von Schleppern einen Weg 150.000 Lagerinsassen auf den Weg Richtung Deutschland zu bringen und der Privatsender hält die Kamera drauf wie sich der Zug der Hoffnungslosen auf den weiten Fußmarsch Richtung Deutschland macht. Timur Vermes ist ein kleiner Geniestreich gelungen. Er schreibt ernsthafte Satire ohne, dass es sich als Widerspruch anfühlt. Er lässt sich offensichtlich vom aktuellen TV Programm inspirieren und lässt eine naiv dumme, selbstverliebte Moderatorin deren Welt sich nur um sie selbst und ihre Luxuswünsche dreht, die extrem beliebt beim Publikum ist auf einen Höllentrip gehen. Eigentlich soll sie ja nur hübsche Flüchtlingsfrauen in Mode stecken um Programm zu machen ohne Programm machen und bezahlen zu müssen. Das der gewitzte Lionel ihr Assistent wird und alles dran setzt von ihr am Ende vom Dreh mit nach Deutschland genommen zu werden fällt ihr nicht mal auf. Die deutsche Regierung ist das was sie eigentlich in den letzten Jahren immer ist: überfordert und in abwartender Haltung. Das Buch, in wechselden Perspektiven erzählt, blickt auf die Lage der Migranten, die Schlepper, das TV Gewerbe und was den Politikern dazu einfällt. So nebenbei werden die Reaktionen ?der Deutschen? eingeflochten die nicht alle grenzenlos begeistert sind vom wachsenden Flüchtlingsstrom der sich da aufgemacht hat. Genervt bin ich etwas von den Passagen gewesen wo die Moderatorin ihrem Englisch freien Lauf geben durfte. Ja, hier wird vorausgesetzt, dass man wenigstens rudimentäres Englisch beherrscht. Das ist dann wirklich nicht ?the yellow of the egg?. Der Autor denkt die Flüchtlingskrise einfach mal weiter. Was passiert, wenn wir uns abschotten und entwurzelte Menschen über Jahren versuchen ein unerreichbares Ziel zu erreichen? Hier bekommt jeder sein Fett weg ohne dass die Würde angekratzt wird. Klare Leseempfehlung.

Verrückte Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Clausthal-Zellerfeld am 11.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In einer Welt, in der Europa seine Flüchtlingsgrenzen hinter die Sahara verlegt hat um einen weiteren Zustrom zu verhindern, entsteht ein riesiges Flüchtlingscamp. Und genau da soll eine TV-Doku gedreht werden. Timur Vermes' Erstling hatte ich seinerzeit innerhalb kürzester Zeit verschlungen und war begeistert. Dementsprechend hatte ich eine gewisse Erwartungshaltung... In einer Welt, in der Europa seine Flüchtlingsgrenzen hinter die Sahara verlegt hat um einen weiteren Zustrom zu verhindern, entsteht ein riesiges Flüchtlingscamp. Und genau da soll eine TV-Doku gedreht werden. Timur Vermes' Erstling hatte ich seinerzeit innerhalb kürzester Zeit verschlungen und war begeistert. Dementsprechend hatte ich eine gewisse Erwartungshaltung an sein neues Buch, auch wenn ich versucht habe es vollkommen unvoreingenommen zu lesen ? sofern es mir möglich war jedenfalls. Das man eine Satire nicht wirklich ernst nehmen kann, versteht sich von selbst, aber doch bleibt doch immer ein gewisser wahrer Kern zurück, der zum Nachdenken anregen kann. Um jetzt aber zur eigentlich vorliegenden Geschichte zu kommen, präsentiert uns der Autor hier ein Sammelsurium an unterschiedlichen Charakteren, die alle auf ihre ganz eigne Art sehr gut gezeichnet sind. Dabei haben nicht mal alle Namen. So gibt es sowohl quasi Namenlose Charaktere wie den Flüchtling oder den Staatssekretär als auch welche mit Namen, wie Nadeche Hackenbusch oder Astrid von Roell zum Beispiel. Manche der vorkommenden Charaktere entwickeln sich positiv weiter, andere eher negativ. Wer welche Richtung einschlägt wird aber nicht verraten. Was ich aber verrate, ist, dass das Englisch, welches der Autor der Hackenbusch in den Mund legte, mir die Nackenhaare zu berge stehen ließ. Auch die Darstellung der Gegebenheiten ist dem Autor gut gelungen und er zeigt dem Leser eine Welt in der die Gegensätze des Flüchtlingscamp und der westlichen Wohlstandsgesellschaft deutlich zu Tage treten. Politik vs. Menschlichkeit. Oberflächlichkeit vs. Hoffnungslosigkeit. Aber trotz der guten Präsentation des Stoffes, konnte das Buch mich nicht von sich überzeugen, dafür war es im Gesamten einfach zu schwerfällig und ließ keinen flüssigen Lesefluss aufkommen. War nicht so ganz meins.

Realsatire mit fragwürdigem Ende
von einer Kundin/einem Kunden am 23.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Timur Vermes ?Die Hungrigen und die Satten? greift nach ?Er ist wieder da? ein aktuelles Thema auf: Die Flüchtlingsentwicklung und der Umgang der Medien und Politik damit. Leider gelingt es ihm diesmal nicht Humor und Spannung durchgehend auf demselben Niveau zu halten, da die dargestellte düstere und von nationalen... Timur Vermes ?Die Hungrigen und die Satten? greift nach ?Er ist wieder da? ein aktuelles Thema auf: Die Flüchtlingsentwicklung und der Umgang der Medien und Politik damit. Leider gelingt es ihm diesmal nicht Humor und Spannung durchgehend auf demselben Niveau zu halten, da die dargestellte düstere und von nationalen Interessen überschattete Entwicklung Europas nur zu gut vorstellbar ist. Die Stärke des Buchs ist die detailreiche Darstellung des Flüchtlingsstroms und die warnende Skizze eines Europas ohne Zusammenhalt, das rechtsradikale Gruppierungen erstarken lässt. Auf den letzten Seiten überschlägt sich die Handlung und rutscht in ein dystopisches Bild von Deutschland, Europa und mysteriösen Weltmächten mit einer verstörenden zionistischen Verschwörungstheorie ab. Das Buch beschreibt großteils scharfsinnig wohin ein Europa der nationalen Hardliner zusteuern könnte, driftet am Ende aber erschreckend ab!