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Jessica Jones Megaband

Das letzte Kapitel

EINMAL HÖLLE UND ZURÜCK
Das Leben der knallharten Super-Privatdetektivin Jessica Jones ist ein einziger Scherbenhaufen. Sie und ihr Ehemann Luke Cage gehen getrennte Wege. Helden wie Misty Knight reden ihr vehement ins Gewissen. Und dann wird Jess auch noch von einem Superschurken entführt und in einen Mordfall verwickelt. Doch es geht immer noch schlimmer, wie Jessica erfahren muss, als der Albtraum namens Killgrave in ihr Leben zurückkehrt…

Die neuen Fälle von Jessica Jones als deutsche Erstveröffentlichung komplett in einem Band, inszeniert von Bestsellerautor Brian Michael Bendis (DAREDEVIL, AVENGERS), Michael Gaydos (DAREDEVIL: DIE ABRECHNUNG) und Javier Pulido (HAWKEYE).
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  • EIN FALL FÜR JESSICA JONES von Christian Endres
    2001 führ ten Autor Brian Michael Bendis und Zeichner Michael Gaydos die taffe Privatdetektivin Jessica Jones in Marvels Comic-Universum ein. Bendis enthüllte dabei rückwirkend, dass Jess als Jugendliche bei einem Autounfall mit Chemikalien erstaunliche Kräfte erhielt und eine Zeit lang sogar als Superheldin Jewel Seite an Seite mit den Avengers kämpfte. Doch der skrupellose Mutant Zebediah Killgrave alias Purple Man brachte Jessica für längere Zeit unter seine mentale Kontrolle, und das daraus resultierende Trauma beendete ihre Heldenkarriere. Später eröffnete Jessica die Detektivagentur Alias Investigations - und musste erneut gegen Killgrave antreten und sich unter Aufbietung all ihrer Willensstärke von seiner verhängnisvollen Gedankenkontrolle befreien.
    Aber Jessica fand auch ihr Glück: Sie heiratete den superstarken Helden Luke Cage und brachte die gemeinsame Tochter Danielle zur Welt. Nachdem wir in zwei dicken Bänden bereits die erste gefeierte Comic-Serie von Jessica Jones, die den Netflix-Hit inspirierte, auf Deutsch veröffentlicht haben, präsentieren wir in diesem Band nun die neuen Ermittlungen komplett am Stück. Die Ereignisse setzen noch vor dem ersten Band der neuen DEFENDERS-Comics von Bendis sowie vor dem Crossover Secret Empire ein, in dem die Terrororganisation Hydra vorübergehend die Macht über die USA erlangte.

    Viel Vergnügen mit den neuen Fällen von Jessica Jones, die zugleich die Abschiedsvorstellung von Bestsellerautor Brian Michael Bendis sind, der Marvel nach über 15 Jahren verlassen hat, um sich neuen Herausforderungen und Projekten zu widmen. Bendis' Marvel-Vermächtnis besteht nicht nur aus seinen Panel-Geschichten in z. B. DAREDEVIL, AVENGERS oder GUARDIANS OF THE GALAXY, sondern eben gerade auch aus Jessica Jones, die er jetzt noch einmal in bester Bendis-Manier schaulaufen lässt...
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 412
Altersempfehlung 16 - 17
Erscheinungsdatum 14.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7416-0816-2
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 26,3/17,2/2,7 cm
Gewicht 1228 g
Originaltitel Jessica Jones #1-18
Auflage 1
Übersetzer Bernd Kronsbein
Buch (Taschenbuch)
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38,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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MIt dem alten Kreativteam am Start
von breedstorm am 17.08.2018

Jessica Jones – Das letzte Kapitel Erinnern wir uns zurück an eine Zeit, in der die Kids Superhelden primär aus Comics kannten statt aus Blockbustern oder Serien, wo die Comicindustrie kränkelte und sich vom „grim and gritty“ der 90er erholen musste, welches neben hübschen Zeichnungen selten so etwas wie eine Geschichte zu biet... Jessica Jones – Das letzte Kapitel Erinnern wir uns zurück an eine Zeit, in der die Kids Superhelden primär aus Comics kannten statt aus Blockbustern oder Serien, wo die Comicindustrie kränkelte und sich vom „grim and gritty“ der 90er erholen musste, welches neben hübschen Zeichnungen selten so etwas wie eine Geschichte zu bieten hatte. Nerd und Geek waren noch kein Lifestyle, sondern Schimpfworte, und die Comiclandschaft war zwischen Traditionen und Moderne hin- und hergerissen. Doch in den frühen 2000ern keimten sie auf, die Comicserien, die für Erwachsene gedacht waren, und alsbald vom Geheimtipp zu Klassiker werden sollten. Einiges hatte, wie Preacher, schon in den 90ern angefangen, und nach und nach gesellten sich Serien wie Y - the last man oder 100 Bullets dazu. Vertigo war der Innovationsmotor, heute in etwa mit Image zu vergleichen. Marvels Antwort darauf war MAX Comics, ein Sublabel, wo auch mal geflucht oder geraucht werden durfte. Joe Quesada wollte eine Detektivserie, beauftragte den noch unverbrauchten Bendis, und so wart Jessica Jones geboren. Amen. Jessica Jones, ehemalige Superheldin namens Jewel, hatte eine Detektei, und widmete sich Fällen, bei denen Superhelden, Schurken oder Mutanten beteiligt waren, und zwar auf ihre ganz eigene Art. Stets mit Selbstzweifeln versehen, Alkoholikerin, Kettenraucherin, und zynisches Miststück. Trotzdem bzw. gerade deswegen liebten die Leser Jessica, und das, obwohl Bendis mal wieder einen Redcon eingeführt hatte. Sicher auch, weil Bendis sie so perfekt zwischen Ms. Marvel und anderen Avengers eingebettet hatte, als wäre sie schon immer da gewesen. Als sie dann noch mit Luke Cage ein Kind hatte, war sie aus dem Marvel Universum nicht mehr wegzudenken, auch wenn die Serie zu Ende ging. 2015 kam die Netflix Serie, die trotz der im Mainstream wenig bekannten Figur einen überraschenden Erfolg zeigte, und so kam das Alte Team mit Autor Brian Michael Bendis und den Zeichnern Michael Gaydos und Javier Pulido erneut zusammen um 18 Hefte zu kreieren, die in diesem schweren Band zusammengefasst sind. Und da ist es wieder, dieses schöne alte Gefühl, dass die Leser von damals mit Jessica Jones verbinden. Natürlich lebt sie nicht als glückliche Familie mit Luke Cage und ihrer Tochter in einem Reihenhaus in Queens, sondern die Beziehung ist doch stark zerrüttet, was auch Jessicas letzter Gefängnisaufenthalt nicht verbessert hat. Noch immer ist die Freundschaft zu Carol Danvers ein Ankerpunkt in ihrem Leben, doch auch diese hat sich verändert. Zwischen Geldmangel und Komplexen muss Jessica Jones erneut als Privatschnüfflerin ran, ob sie will oder nicht. Fazit: Durch die Beibehaltung des Kreativteams ist es, als wäre die Serie nie zu Ende gegangen. Gaydos und Pulido sorgen mit ihrem Stil für die gleiche Atmosphäre wie damals, inklusiver der oft kritisierten hineinkopierten Hintergründe, oder das zigfache Kopieren eines Gesichtsausdrucks als Stilmittel für Sprachlosigkeit. Hand aufs Herz, ohne das wäre es nicht authentisch. Auch die Handlung wirft keine Überraschungen auf, zwischen SHIELD und Carol Danvers, Luke Cage oder bekannten Schurken, Jessica Jones bleibt sie selbst, statt gegen Galaktus zu kämpfen, und das ist gut so. So wie Daredevil, die Heroes for Hire und Spider-Man gehört sie in die dreckigen Nebenstraßen New Yorks, mit der Kippe im Hals und einer Menge Zorn im Herzen. Neulesern empfehle ich zunächst die alte Serie zu lesen (in 2 Bänden bei Panini erschienen), alle anderen können bedenkenlos zugreifen. Jess is back.