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Schermanns Augen

Roman

Steffen Mensching

(2)
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Beschreibung

Ein Gulag-Roman mit deutschen und österreichischen Protagonisten. Eine Rückschau ins Wien der zwanziger Jahre. Ein Roman, der ins Zentrum des 20. Jahrhunderts führt.

Eben noch war Rafael Schermann in der Wiener Caféhaus-Szene ein bunter Hund, bekannt mit Gott und der Welt von Adolf Loos, Oskar Kokoschka, Magnus Hirschfeld bis zu Else Lasker-Schüler, Herwarth Walden, Ehrenstein, Döblin, Bruckner, Eisenstein, Stanislawski, Piscator… Selbst der scharfzüngige Karl Kraus erhoffte sich von Schermanns graphologischer Begabung beim Deuten von Briefhandschriften entscheidende Hilfe in seinem Liebeswerben um Sidonie Nádherný…
Und jetzt landet dieser schillernde Mann völlig abgerissen und todkrank als Gefangener am Ende der Welt, hundertfünfzig Kilometer östlich von Kotlas an der Bahntrasse nach Workuta im Lager Artek. Sofort zieht einer, der aus Handschriften Vorhersagen ableiten kann, außerordentliches Interesse auf sich, ob nun das des Lagerkommandanten (selbst
der kann nicht sicher sein, ob er morgen Chef eines größeren Lagers sein oder man ihn erschießen wird) oder das seiner Mitgefangenen, »achthundert Männer, zweihundert Frauen. Eine echte sowjetische Großfamilie… jeder weiß alles vom anderen und wünscht ihm die Krätze an den Hals.« Und dann behauptet Schermann noch, kein Russisch zu können, und beansprucht einen Übersetzer. Steffen Mensching stellt ihm den jungen deutschen Kommunisten Otto Haferkorn an die Seite. Das ungleiche Paar, mal Herr und Knecht, mal Don Quijote und Sancho Pansa, kämpft ums Überleben unter brutalen, absurden Verhältnissen im mörderischen Räderwerk des zwanzigsten Jahrhunderts.
Zwölf Jahre hat Steffen Mensching an seinem opus magnum gearbeitet, es ist ein großer Wurf geworden.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 820
Erscheinungsdatum 30.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8353-3338-3
Verlag Wallstein Verlag
Maße (L/B/H) 24,3/14,2/5,3 cm
Gewicht 971 g
Auflage 1
Verkaufsrang 187104

Buchhändler-Empfehlungen

Die Biographie eines Graphologen und die Charakterisierung einer schwierigen Zeit

Julia Mareth, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Ein großartiger Roman, der durch die Internierten Haferkorn und Schermann zwei Lebensweisen in den 1930/40er Jahren aufleben lässt, die kaum gegensätzlicher sein könnten. Das Leben in den europäischen Metropolen, mit Cafés, Kinobesuchen, Reisen und wissenschaftlichem und intellektuellem Austausch. Und der Alltag in einem sowjetischen Arbeitslager mit all seinen Unannehmlichkeiten und Gefahren.

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Buch über die vergnügungssüchtigen 20-er,30-er Jahre in Europa und den Kontrollwahn der Sowjetunion, das mich lange und anregend beschäftigte. Lesen!

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