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Der Krieg der Knirpse

Bd. 5: 1918 - Der Letzte der Letzten

(1)
1918
In den Wirren des Ersten Weltkrieges ist es den Knirpsen gelungen, gemeinsam zu überleben. Doch die vier Waisenkinder befinden sich auch 1918 noch nicht am Ende ihrer Reise. Ohne Luce kehren Luigi, Ludwig, Lucas und Lucien nach Frankreich zurück. Dort geht das Abenteuer für sie weiter und nimmt eine dramatische Wendung, bei der die Freunde sich erstmals getrennt voneinander beweisen müssen …
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 56
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7416-1001-1
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 32,2/23/1,2 cm
Gewicht 583 g
Originaltitel La guerre des Lulus - 1918 - Le der es ders
Auflage 1
Übersetzer Annabelle Steffes
Buch (gebundene Ausgabe)
16,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Der Große Krieg und die Waisenkinder
von breedstorm am 17.11.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Krieg der Knirpse 1914 – Das Haus der Findelkinder Bei dem Titel „Der Krieg der Knirpse“ denkt man unbewusst an „Der Krieg der Köpfe“, jener Geschichte von Louis Pergaud, die bereits mehrfach verfilmt wurde, und in der 2 Gruppen von Kindern mit immer heftigeren Mitteln gegeneinander kämpfen. Doch das... Der Krieg der Knirpse 1914 – Das Haus der Findelkinder Bei dem Titel „Der Krieg der Knirpse“ denkt man unbewusst an „Der Krieg der Köpfe“, jener Geschichte von Louis Pergaud, die bereits mehrfach verfilmt wurde, und in der 2 Gruppen von Kindern mit immer heftigeren Mitteln gegeneinander kämpfen. Doch das Szenario ist hier ein anderes. Im Original heißt der Band „Krieg der Lulus“. Die Lulus, das sind Lucas, Lucien, Luigi und Ludwig, 4 Waisenkinder unterschiedlichen Alters, die in einem Waisenhaus, einer alten Abtei bei Valencourt, Frankreich, zusammen leben. Trotz großer Unterschiede halten die 4 zusammen wie Pech und Schwefel, und schlafen aufgrund der alphabetischen Sortierung der Betten sogar zusammen in einem Schlafraum. Es gibt einen starken Ehrenkodex zwischen den Lulus, Geheimnisse, die untereinander anvertraut wurden, nicht zu verraten. Bei jeder Gelegenheit flüchten die Jungs vor der strengen, kirchlichen Erziehung, und widmen sich ihrem Baumhaus. Erinnern wir uns das Jahr, in dem die Handlung spielt – 1914. Nach Kriegsausbruch gewinnt die deutsche Armee schnell an Boden und gelangt nach Frankreich. Dies wird allerdings vor den Waisenkindern so lange geheim gehalten, bis es nicht mehr anders geht. Als die französischen Soldaten die Abtei evakuieren, können sich die Lulus davonstehlen. Die Begeisterung ist zunächst groß, als man feststellt, dass man allein ist. So können die Knirpse überall hin, und alles machen was sie wollen. Doch in der Nacht schlagen die ersten Geschosse in die Abtei ein – was ist da nur los? Als die Jungs bei Tageslicht in den verlassenen Ort Valencourt vordringen, wird aus der Angst Gewissheit: die Deutschen sind da! Fazit Vor einigen Monaten gab es eine spannende Neuigkeit für die deutsche Comicszene: Panini Comics bringt europäische Alben! Sicher, in der Vergangenheit gab es immer mal wieder Comics wie die Manara Werksausgabe, aber Alben waren eher die Seltenheit. Doch nun kommen diverse neue Serien, aber auch Klassiker wie Trigan von Panini. „Der Krieg der Knirpse“ ist eine franko-belgische Serie leicht cartoonigen Zeichnungen, aber ernstem Hintergrund. Das Szenario des immer intensiveren Krieges verheißt nichts Gutes, trotzdem herrscht grundsätzlich aber keine bedrückte Stimmung bei den Jungs. In den Gesprächen lassen sich bisweilen fast philosophische Töne finden wenn man etwas genauer hinsieht, z.B. zum Thema Religion oder Wissenschaft. Der erste Band hat mich bislang nicht überrascht, aber der Cliffhanger verspricht, den Plot „Jungs im überrannten Frankreich“ abwechslungsreicher zu gestalten. Generell sind die Jungs als echte Individualisten gestaltet, doch aktuell ist nicht zur Vorgeschichte der Lulus bekannt. Warum haben sie keine Eltern mehr? Was ist ihnen in ihrem Leben passiert? Auch hier bin ich gespannt auf die Auflösung. Positiv fällt auf, dass keine Wertung der Kriegsgeschehnisse vorgenommen wird, denn die Geschichte ist aus Kindersicht erzählt. Da ist die Angst, von den Deutschen gefressen zu werden deutlich höher als die Sorge um die geopolitische Lage, und die Notwendigkeit der Lebensmittelbeschaffung wichtiger als Widerstand. Bonusmaterial ist nicht endhalten, ebenso wenig wie eine Vorstellung der Künstler. Der Autor Régis Hautière ist in Deutschland bereits bekannt (z.B. „Aquablue“ von Splitter, „Der letzte Flug“ von Salleck oder „Perico“ von Schreiber und Leser), der Zeichner Hardoc war bislang nicht auf dem deutschen Markt zu sehen, hat aber in Frankreich mit Hautière die Serie „Le Loup l'Agneau et les Chiens de Guerre“ geschaffen. Bei „Der Krieg der Knöpfe“ werde ich auf jeden Fall am Ball bleiben, mal sehen was das Jahr 1915 zu bieten hat.