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Vox

Roman

In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Worte am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben - das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.

Das ist der Anfang.

Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.

Aber das ist nicht das Ende.

Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.
Rezension
Christina Dalcher erklärt, warum die Sprache uns zum Menschen macht [...]
Portrait
Christina Dalcher

Christina Dalcher pendelt zwischen den Südstaaten und Neapel. Die gebürtige Amerikanerin, zu deren Helden Stephen King und Carl Sagan zählen, promovierte an der Georgetown University in Theoretischer Linguistik und forschte über Sprache und Sprachverlust. Ihre Kurzgeschichten und Flash Fiction erschienen weltweit in Magazinen und Zeitschriften, u.a. wurde sie für den Pushcart Prize nominiert. »Vox« ist ihr Debütroman.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783104909530
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1056 KB
Übersetzer Marion Balkenhol, Susanne Aeckerle
Verkaufsrang 25420
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Buchhändler-Empfehlungen

Nadine Sommer, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Stellen Sie sich vor, nur 100 Wörter am Tag sprechen zu dürfen - unmöglich oder? Im Debüt der Autorin aber für alle Frauen und Mädchen erschreckende Realität. Eine Geschichte, die unter die Haut geht und zum Nachdenken anregt.

Dieses Buch ist der Wahnsinn!

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Christina Dalcher ist eine amerikanische Autorin und „Vox“ ihr erster Roman. Dieses Buch ist ganz schwer in einen Rahmen zu pressen. Ist es eine Dystopie? Ist es ein Roman? Oder ist es ein Thriller? Dadurch dass das Buch als Hardcover im S. Fischer Verlag erschienen ist und nicht im Scherz Verlag, kann man schon erkennen, welche Qualität der Verlag diesem Buch beimisst. Und ich würde alle drei Fragen, die ich eben gestellt habe mit „ja „ beantworten. Christina Dalcher erzählt eine Geschichte, bei der man nicht weiß, in welcher Zeit sie spielt. Sie könnte in der Gegenwart oder aber in der nahen Zukunft spielen. Auf jeden Fall ist die Welt, die sie in ihrem Roman vorstellt, ein absoluter Albtraum. In den USA ist eine Regierung gewählt worden, die aus extremen Christen besteht. Die USA haben sich vollkommen von allen anderen Ländern abgeriegelt. Männer haben das Sagen und die komplette Gewalt über die Frauen. Frauen und Mädchen dürfen maximal 100 Wörter pro Tag sprechen. Dafür gibt es ein Armband, was dies sehr genau aufzeichnet. Sprechen die Frauen mehr, bekommen sie Stromschläge. Bei nur wenigen Wörtern zu viel, nur schwache. Umso mehr sie die erlaubte Anzahl der Wörter überschreiten, umso stärker werden die Stromschläge. Die Frauen dürfen sich auch nicht in Gesten, Gebärden oder schriftlicher Form austauschen. Und die Mädchen in der Schule lernen nur das Nötigste, was sie brauchen, um perfekte Hausfrauen und Mütter zu werden. Natürlich dürfen die Frauen auch nicht mehr arbeiten. Homosexuelle kommen in Umerziehungslager. Und Menschen, die sich gegen diese neuen Gesetze zur Wehr setzen, werden entweder gleich hingerichtet, oder sie kommen ebenfalls in Umerziehungslager, wo sie gar nicht mehr reden dürfen. Vorher werden sie noch über das Fernsehen öffentlich an den Pranger gestellt. Was macht dies mit dem Leben der Menschen? Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jean McCellan. Jean McCellan ist eine Linguistin, die mit ihren Kollegen kurz vor dem Durchbruch stand, dass sie die Wernicke-Aphasie heilen könnte, als die neuen Gesetze in Kraft traten. Sie ist mit einem Arzt verheiratet und hat vier Kinder. Einen 17jährigen Sohn, 11jährige, männliche Zwillinge und eine 6jährige Tochter. Ihr Leben hat sie bisher völlig unpolitisch gelebt. Ganz anders als ihre Freundin Jackie aus Studentenzeiten. Jackie hat die sich anbahnende Katastrophe frühzeitig erkannt, konnte aber Jean nicht davon überzeugen. Doch jetzt, wo sie selbst betroffen ist und erkennt, was dies für ihrer aller Leben bedeutet, überlegt sie, was sie tun kann. Als die Regierung auf sie zu kommt, weil sie tatsächlich ihr Fachwissen brauchen, bekommt sie ihre Chance. Mich hat dieses Buch absolut gefesselt. Da ich es aber auch extrem beklemmend fand, musste ich immer wieder Pausen einlegen. Aber da es andererseits auch so extrem spannend war, haben diese Pausen nicht lange angehalten. Mich hat fasziniert, wie schnell sich ein Leben ändern kann. Und wie schnell man in der Hierarchie ganz nach unten kommt. Jeans kleine Tochter hat es eigentlich nicht anders kennengelernt. Für sie ist diese Situation nichts Schlimmes. Sie kennt es nicht, dass man ihr Geschichten vorliest, oder sie in den Arm nimmt und tröstende Worte spricht, wenn sie z.B. einen Albtraum hat. Besonders schockiert hat mich, wie anfällig der 17jährige Sohn Steven für diese neuen Regeln ist. Das, was er in der Schule lernt, gleicht einer Gehirnwäsche. Die ganze Zeit, während ich dieses Buch gelesen habe, habe ich an die aktuelle Situation in den USA denken müssen. Und irgendwie kam mir diese Geschichte gar nicht so abwegig und fern vor. Und auch die Situation, wie sie sich in vielen muslimischen Ländern darstellt, ist gar nicht so weit von dieser Dystopie entfernt. Es ist also eine Geschichte, die gleichzeitig ausgesprochen spannend ist, aber auch eine, die uns zum Nachdenken anregt. Wie schnell kann sich das Leben von Menschen in einem Staat ändern, wenn nur einige wenige Parameter verändert werden? So ist es damals Schritt für Schritt im 3. Reich passiert und so könnte es auch heute wieder passieren, wenn wir nicht achtsam sind und unsere demokratischen Werte mit aller Macht verteidigen. Ein starkes Buch, dem ich ganz viele Leser und Leserinnen wünsche!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
181 Bewertungen
Übersicht
108
54
14
3
2

von einer Kundin/einem Kunden am 04.01.2020
Bewertet: anderes Format

Erdrückende und eindringliche Dystopie mit originellem Plot und flüssigem Schreibstil: Ein wirklich außergewöhnlicher Roman, den ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe!

Provokative Dystopie über die Bedeutung von Gleichberechtigung und Sprache
von Anna-Lena am 15.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Das Böse triumphiert, wenn gute Menschen nichts tun." (Edmund Burke) Die Protagonistin und Wissenschaftlerin Jean ist konfrontiert mit einer erschreckenden Realität, in der Frauen nicht mehr als 100 Wörter pro Tag sprechen dürfen. Dazu kommen noch einige weitere Repressalien, wie das Verbot, ihre Berufe auszuüben. So soll di... "Das Böse triumphiert, wenn gute Menschen nichts tun." (Edmund Burke) Die Protagonistin und Wissenschaftlerin Jean ist konfrontiert mit einer erschreckenden Realität, in der Frauen nicht mehr als 100 Wörter pro Tag sprechen dürfen. Dazu kommen noch einige weitere Repressalien, wie das Verbot, ihre Berufe auszuüben. So soll die "alte harmonische Ordnung" von vergangener Zeit, die das traditionelle Familienmodell vorsieht, wiederhergestellt werden. Doch Jean ist entschlossen, gegen dieses strikte System vorzugehen... Die Idee des Buches hat mich von Anfang an fasziniert. Es greift hochaktuelle Themen wie Feminismus, Gleichberechtigung und Homosexualität auf und betont auf verstörende Weise deren Bedeutung. Jedoch konnte ich mich leider mit der Protagonistin Jean McClellan nicht so recht anfreunden. Sie war mir recht unsympathisch, was nicht nur an ihrer direkten und weniger schönen Ausdrucksweise und ihrer starken Abneigung gegenüber eines ihrer Kinder lag. Ein weiterer Kritikpunkt ist das schnelle und unglaubwürdige Ende des Romans, das eher an einen vorhersehbaren Actionfilm erinnert. Trotzdem war das Buch sehr gut und flüssig zu lesen und regt den Leser durchaus zum Nachdenken an. So haben mich einige Stellen haben mich recht schockiert zurückgelassen. Fazit: Trotz der mir persönlich unsympathischen Protagonistin eine interessante Lektüre für zwischendurch- vor allem für Leser, die sich mehr mit den zuvor genannten Themen auseinandersetzen möchten.

Genialer Anfang aber zunehmend unglaubwürdig
von Dark Rose aus Troisdorf am 11.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jean ist eine emanzipierte, gebildete Wissenschaftlerin, Ehefrau und Mutter. Sie kann es schaffen, Menschen ihre Stimme zurück zu geben. Doch eines Tages ist das alles vorbei. Stück für Stück verlieren Frauen alle Rechte. Kein Handyvertrag mehr, kein E-mail-Konto, kein Pass, kein Geld, kein Job, nicht einmal Briefmarken! Schließ... Jean ist eine emanzipierte, gebildete Wissenschaftlerin, Ehefrau und Mutter. Sie kann es schaffen, Menschen ihre Stimme zurück zu geben. Doch eines Tages ist das alles vorbei. Stück für Stück verlieren Frauen alle Rechte. Kein Handyvertrag mehr, kein E-mail-Konto, kein Pass, kein Geld, kein Job, nicht einmal Briefmarken! Schließlich verfügt die Regierung der USA, dass Frauen und Mädchen ab sofort nur noch 100 Worte am Tag sprechen dürfen. Keine Gebärdensprache, keine Zeichensprache, kein Schreiben, kein Lesen, nichts. Der Grund: Frauen haben den Männern ihre Männlichkeit geraubt. Um die Welt in Ordnung zu bringen und die christlichen Werte zu reaktivieren muss man die Frauen zwingen ihren „natürlichen Platz“ einzunehmen, als Hausfrau und Mutter. Doch wie kann eine Mutter wirklich eine Mutter sein, wenn sie nicht einmal ihr weinendes Kind trösten kann, weil sie keine Worte mehr übrig hat? Wie, wenn sie ihrem Kind nicht sagen kann, dass sie es liebt, dass es hübsch ist oder schlau? Wie kann das eine Ehe überstehen? Diese Sprachlosigkeit? Die Tatsache, dass sie nicht einmal die Post entgegennehmen darf, sondern ihr Mann den verschlossenen Briefkasten öffnen lassen muss? Dann wendet sich für Jean das Blatt: der Bruder des Präsidenten hat einen Ski-Unfall und verletzt sein Sprachzentrum – Jeans Forschungsgebiet. Man bietet ihr einen Deal an: sie nimmt ihre Forschung wieder auf und heilt den Bruder des Präsidenten, dafür nimmt man ihr währenddessen den Wortzähler ab. Wofür wird sie sich entscheiden?   Jean hat mit der veränderten Realität schwer zu kämpfen. Sie war Wissenschaftlerin, sie hat ihre Kinder dazu ermutigt viele Wörter zu lernen, einen breiten Wortschatz zu pflegen und jetzt darf sie sich von ihrem eigenen Sohn die neuen Lehren vorschwärmen lassen, mehr noch, er wird zum Vorkämpfer für die Sache. Kein Wunder, dass da manchmal Wut in ihr hochkocht und sogar Hassgefühle in ihr aufsteigen. Ich lebe nicht in dieser Welt, aber auch mich hat die Wut gepackt und das Entsetzen. Zeitweise dachte ich beim Lesen, ich müsste gleich platzen vor Wut.   Das Buch wird gern mit Margaret Atwoods „Der Report der Magd“ verglichen – durch die Serie besser bekannt als „The Handmaid’s Tale“. Für mich ist dieser Vergleich durchaus berechtigt. Die Zukunftsvision in diesem Buch ist wirklich erschreckend und Jean beschreibt sie unglaublich eindringlich. Man ist sofort bei ihr und ist mit ihr und für sie wütend. Dann allerdings fängt das Buch zu schwächeln an. Es bedient mehr und mehr Klischees und zum Ende hin wird die Handlung immer unrealistischer und auch die Art zu erzählen verändert sich leider zum schlechteren. Anfangs wird sehr detailreich erzählt und beschrieben, am Schluss wirkt es gehetzt und oft kommt es mir vor, als hätte man etwas weg- oder ausgelassen. Dann gibt es noch eine Wendung, die tragisch und traurig sein sollte, aber so lieblos in wenigen Sätzen abgehandelt wird, dass keine Gefühle ausgelöst werden. Mir kam es so vor, als seien der Autorin zum Schluss hin selbst die Worte und die Ideen ausgegangen. Einfach schade für den super Anfang!   Fazit: Mir gefiel das Buch am Anfang wirklich richtig gut. Ich dachte schon: endlich mal ein feministisches Buch, dass mir richtig gut gefällt! Aber leider verändert sich das Buch und die Handlung zum schlechten. Die Wendung vom Opfer zur Aktivistin ist für mich nicht glaubhaft. Alles geht viel zu schnell und auch die weitere Handlung wirkt danach unglaubwürdig für mich. Ich fühlte mich an Avatar und dergleichen erinnert: es muss einen amerikanischen Helden / Märtyrer / Retter etc. geben, sonst ist es kein amerikanischer Actionfilm und scheinbar, dachte wohl Christina Dalcher, dass das auch hier der Fall sein müsste. Zudem wird nicht mehr so detailliert beschrieben, wie am Anfang. Man ist nicht mehr so nah bei Jean und immer öfter scheint es, als würden wichtige Elemente einfach mit möglichst wenigen Worten abgehandelt werden. Das geht Zulasten des Gefühls und auch wieder der Glaubwürdigkeit. Schade! Das Buch fing so gut an und hat am Schluss so stark nachgelassen. Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne das Buch von mir bekommt und habe mich schließlich für 2,5 Sterne entschieden. Dort, wo es nicht möglich ist halbe Sterne zu vergeben, runde ich ab auf 2.