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Die Wurzeln des Lebens

Roman

Richard Powers

(12)
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Beschreibung

»Die Wurzeln des Lebens« ist ein großer epischer Roman, der unseren Platz in der Welt neu vermisst - ausgezeichnet mit dem Pulitzer Preis 2019 für Literatur

In Richard Powers Erzählwelt ist alles miteinander verknüpft. Die Menschen sind miteinander verwurzelt wie ein Wald. Sie bilden eine Familie aus Freunden, die sich zum Schutz der Bäume zusammenfinden: der Sohn von Siedlern, die unter dem letzten der ausgestorbenen Kastanienbäume Amerikas lebten; eine junge Frau, deren Vater aus China eine Maulbeere mitbrachte; ein Soldat, der im freien Fall von einem Feigenbaum aufgefangen wurde; und die unvergessliche Patricia Westerfjord, die als Botanikerin die Kommunikation der Bäume entdeckte. Sie alle tun sich zusammen, um die ältesten Mammutbäume zu retten - und geraten in eine Spirale von Politik und Gewalt, die nicht nur ihr Leben, sondern auch unsere Welt bedroht.

»Wäre Powers ein amerikanischer Autor des 19. Jahrhunderts, welcher wäre er? Wahrscheinlich Herman Melville mit >Moby Dick<. Seine Leinwand ist so groß.«
Margaret Atwood

Ein Buch von ungeheurer Sanftmut, Klugheit und Schönheit […] in der trotzigen Hoffnung, dass die poetische Überzeugungskraft dieses neuen Romans sich in eine politische Handlungskraft verwandelt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 624 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.10.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783104908052
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel The Overstory
Dateigröße 1847 KB
Übersetzer Manfred Allié, Gabriele Kempf-Allie
Verkaufsrang 28941

Buchhändler-Empfehlungen

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Verdienter Pulitzer-Preisträger! Powers reist hinein in die Seele unsere Welt - und nimmt den Leser mit auf ein Abenteuer, das er nie mehr vergisst! Poetisch, leise und intensiv!

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Was für ein beeindruckendes Buch! Ein Füllhorn an Weisheit und wunderbaren Details aus dem komplexen Leben der Bäume, Tiere, Menschen. Dieses Buch muss man genießen, alles in sich aufnehmen. Zeile für Zeile möchte man förmlich aufsaugen. Magisches Wissen und große Literatur!

Kundenbewertungen

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"Seht eine Gabe in den Bäumen, nicht etwas, worauf ihr (Menschen) ein Anrecht habt (...)." (359)
von Miri am 02.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

(...) Von einer Gabe, von etwas, das einem geschenkt wird, nimmt niemand mehr, als er braucht." (359) Toller Gedanke, tolles Bild, leider in der Praxis eher ein utopisches. Zentralthema: Menschen sind ständig hungrig und dieser Hunger lässt sich nicht stillen, (wir) wollen immer mehr und mehr und mehr und dabei übersehen wir, da... (...) Von einer Gabe, von etwas, das einem geschenkt wird, nimmt niemand mehr, als er braucht." (359) Toller Gedanke, tolles Bild, leider in der Praxis eher ein utopisches. Zentralthema: Menschen sind ständig hungrig und dieser Hunger lässt sich nicht stillen, (wir) wollen immer mehr und mehr und mehr und dabei übersehen wir, dass wir Richtung Selbstmord marschieren! Wir sehen uns als Maß aller Dinge, den Höhepunkt der Schöpfung, Retter des Planeten und dabei sehen wir das Offensichtliche nicht. Wir sind nicht Götter, wir sind auch nicht die einzige Spezies, die Stimmen/Sprachen und Wissen resp. Bewusstsein hat. Wir hören einfach nicht zu! Es ist keine leichte Kost und um ehrlich zu sein, habe ich mich am Anfang mit der Lektüre sehr schwer getan, weil die Struktur und die ganze Geschichte selbst sehr komplex sind. 9 Charaktere, die sehr unterschiedlich sind und die Menge an Fakten, Wissen und Bäumerörterungen haben mich hin und wieder überfördert. Allerdings hat sich es gelohnt bis Ende des Buches auszuharren. Hass-Liebe ist entstanden und ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von Powers lesen. Für alle die komplexe Bilder mögen und die auch die eine oder andere Ausschweifung, Übertreibung und Verwirrung verzeihen sogar gutheißen. Trotz ein paar subjektiven Schwierigkeiten ist dieses Buch ein absolutes MUSS und verdient volle Punktzahl. Es lässt den Leser ein wenig fassungslos zurück und das ist genau das, was dieses Thema dringend braucht. Ist die Menschheit wirklich verloren? Können wir noch "repariert" werden und ist es uns möglich solche Faustregel zu verinnerlichen wie "Pflanzen-Patty" vorschlägt? Zeit wird es zeigen, "wer (nämlich) lebt, spekuliert, und Spekulationen sind Leben" (561). "(...) einfache FAUSTREGEL: Wenn sie einen Baum fällen, dann muss das, was Sie daraus machen, mindestens genauso großartig sein wie das, was sie zerstören." (558)

Ein eindringliches Plädoyer
von hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 27.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Richard Powers erzählt in seinem Roman "Die Wurzeln des Lebens" – im englischen Original “The Overstory" – auf epochalen 600 Seiten von Menschen, Bäumen und Lebensentwürfen. Über einen langen Zeitraum, der gerade mal der Lebensspanne eines mittleren Baumriesen entspricht, zeigt er, wie alles auf der Erde irgendwie miteinander zu... Richard Powers erzählt in seinem Roman "Die Wurzeln des Lebens" – im englischen Original “The Overstory" – auf epochalen 600 Seiten von Menschen, Bäumen und Lebensentwürfen. Über einen langen Zeitraum, der gerade mal der Lebensspanne eines mittleren Baumriesen entspricht, zeigt er, wie alles auf der Erde irgendwie miteinander zusammenhängt. Powers unterteilt seinen Roman in mehrere Teile. Im ersten Kapitel “Wurzeln” stellt er seine Protagonisten und ihre Geschichte vor, die teils bis zur Besiedlung des Westens tief im 19. Jahrhundert zurück reicht. Im Abschnitt “Stamm” kreuzen sich die Wege seiner Figuren im Kampf um die riesigen Mammutbäume, während ihre Schicksale in “Krone und “Samen” weiter fortgeführt werden. Dabei eint seine Helden immer eins: die Rettung der Bäume. Der Autor streut viel Wissenswertes über die Geschichte und die ökonomische Bedeutung der Wälder in den USA ein; seine “Overstory” ist so verflochten wie das Geäst eines alten Mammutbaums. Alles sehr weit weg? Ereignisse wie der Kampf um den Hambacher Forst im Sommer 2018 zeigen, dass auch Hierzulande die Interessen von Ökologie und Ökonomie mitunter hart aufeinander prallen. So ist “Die Wurzeln des Lebens” ein eindringliches Plädoyer für die stillen Bodenständigen dieser Erde. Und betrachtet man etwa das Schicksal der Osterinseln, dann weiß man, wohin die Reise geht – ohne Bäume…

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