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Ist das Gemüse auch vegan? Die lustigsten Restaurant-Erlebnisse eines Kellners

Oder: Die Leiden des jungen Waiters

Olli "Gastronomicus" Riek

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Beschreibung

Kulinarische Fauxpas, hochnäsige Empfangschefs, unverschämte Gäste und absurde Bestellungen: Dieses Buch versammelt die komischsten Dialoge, Weisheiten, Tipps und Rankings aus 15 Jahren Gastronomieerfahrung des Hamburger Kellners und Stand-Up-Comedians Olli Riek.
Ein Blick hinter die Kulissen – Mal lustig, mal zum Fremdschämen, immer unterhaltsam!

Olli Riek ist seit 15 Jahren in der Gastronomie tätig. Er liebt seinen Beruf, er mag seine Kollegen, er schätzt seine Gäste – aber manchmal ist es mit seiner Fassung vorbei:

Gast: „Wir würden gerne morgen zu viert bei Ihnen essen.“
Kellner: „Das tut mir leid, morgen haben wir Ruhetag.“
Gast: „Das ist ok, wir sind ganz leise.“

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 24.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86282-602-5
Verlag Acabus Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/2,5 cm
Gewicht 241 g
Verkaufsrang 53055

Buchhändler-Empfehlungen

Christine Kiefer, Thalia-Buchhandlung Frankenthal

Ein Kellner packt aus - witzige Dialoge und Anekdoten aus dem Arbeitsalltag. Ein Muss für alle, die schon einmal in der Gastronomie gearbeitet oder ein Restaurant besucht haben

Kundenbewertungen

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Ist das Gemüse auch vegan?
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwerin am 26.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Autor beschreibt seine Erfahrungen als langjähriger Kellner in verschiedenen Restaurants. Neben naiven (siehe Buchtitel) Gästen gab es auch nervige, ja auch einige regelrecht freche. Aber mit einer Engelsgeduld und Liebe zu seinem Beruf meisterte er auch diese Herausforderungen. Ich kann das Buch weiterempfehlen.

kurzweilig und amüsant
von Astrid Wergen am 12.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch „Ist das Gemüse auch vegan?“ stand schon länger auf meiner Acabus-Wunschliste, und da die Nachrichten voll von traurigen Schlagzeilen sind, musste was fröhliches her! Und ich wurde nicht enttäuscht. Olli Riek ist seit vielen vielen Jahren in der Gastronomiebranche tätig, und hat somit viel gesehen. Manche Dinge, die ... Das Buch „Ist das Gemüse auch vegan?“ stand schon länger auf meiner Acabus-Wunschliste, und da die Nachrichten voll von traurigen Schlagzeilen sind, musste was fröhliches her! Und ich wurde nicht enttäuscht. Olli Riek ist seit vielen vielen Jahren in der Gastronomiebranche tätig, und hat somit viel gesehen. Manche Dinge, die man vielleicht gar nicht erleben will. Da manche Geschichten aber so erwähnenswert sind, hat Olli Rieke seine Erlebnisse gesammelt, und sie entsprechend aufgeschrieben. Riek erzählt aus seinem Alltag, bei denen Gäste seltsame Fragen stellen, Bestellungen durcheinander wirbeln, Tischreservierungen ignorieren, und manche Bedienung zur Weißglut treiben. Viele Situationen werden vom Autor beschrieben, inklusive Top10 Listen, Gäste-Knigge, Empfehlungen machen das Buch zu einem lustigen Begleiter. In manch Situation habe ich mich selber wieder gefunden, und dachte „autsch, das sollte ich das nächste Mal besser machen“. Und man kennt diese Leute meist auch aus seinem eigenen Bekanntenkreis oder hat sie selbst erlebt. Einziger Knackpunkt: manches wiederholte sich dann doch im Laufe des Buches, so dass ich das Gefühl hatte, dass manche Szene gekürzt hätte werden können. Ein kurzweiliges Buch, dass man wunderbar an einem Nachmittag lesen kann, und viel Spaß dabei hat!

Genial
von einer Kundin/einem Kunden aus Hohen Neuendorf am 08.02.2020

Die ungeschönte Wahrheit über den Alltag eines jeden Gastronomen. Ich habe tränen gelacht, vielleicht auch deshalb weil viele Situationen auch mein Alltag sind. Kann ich nur empfehlen. Hatte es in 2h durch, weil ich es einfach nicht weg legen konnte.


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  • Die Rohhackfrikadelle

    Gestern Abend im Restaurant saßen Menschen. Der Hunger schien ihnen buchstäblich das Gehirn weggegessen zu haben, denn es trug sich zu, dass sie sich Tatar bestellten. Begleitet von einer miesen Vorahnung hackte ich die Bestellung in die Kasse ein, tat meinen Dienst, bis die Passglocke das nahe Unheil mit grellem "Bing" ankündigte. Ich ging in die Küche, um das Tatar sogleich aufzunehmen und dem Gast zu servieren, der mich fragend ansah und folgender Dialog mir den Tag versüßte:

    "Was ist denn das???"
    "Ihr bestelltes Tatar."
    "Ich habe aber kein rohes Fleisch bestellt!"
    "Aber Tatar ist immer roh."
    "Ja, wirklich? Ich dachte, das wäre gebraten."
    "Nein ... Tatar ist rohes Rinderfilet."
    "Ich wollte aber Rinderfilet gebraten!"
    "Warum haben Sie dann kein Rinderfilet bestellt?"
    "Weil ich dachte, dass Beef Tatar Rind ist!"
    "Ist es doch auch, Beef ist Rind."
    "Ja, aber nicht roh!"
    "Tatar ist immer roh!!!"
    "Das steht aber nicht bei Ihnen in der Karte!"
    "Dass Tatar roh ist?"
    "Ja, woher soll ich wissen, dass es roh ist, wenn es in der Karte nicht steht?"
    "Tatar ist immer roh, es ist der Name für ein rohes Rindfleischgericht."
    "Ja, aber nicht, dass es roh ist."
    "Beim Schnitzel steht auch nicht, dass es gebraten ist und dennoch ist es so. Wenn Sie sich nicht sicher sind, warum fragen Sie dann nicht vorher nach dem Garverfahren?"
    "Weil da steht, dass es Beef Filet ist und ich dachte, dass es dann gebraten ist."
    "Sie würden also 17,50 Euro für eine Frikadelle bezahlen?"
    "Nein, wieso sollte ich?!!"
    "Weil das der Preis des Tatars ist, wenn der Koch es zu einer Frikadelle abbrät!"
    "Ich habe ja keine Frikadelle bestellt, sondern Rinderfilet!"
    "Nein, Sie haben Tatar bestellt, Rinderfilet steht bei den Hauptgängen ganz unten, hat andere Beillagen und einen ganz anderen Preis!"
    "Und was habe ich dann bestellt?"
    "TATAR!!!!!!"
    "Ich hätte es aber nicht bestellt, hätte ich gewusst, dass es rohes Rindfleisch ist."
    "Es heißt aber nun mal Tatar und ich gehe davon aus, dass Sie wissen, was Sie sich bestellen wollen!"
    "Warum nennen Sie es denn nicht anders?"
    "Wie ... Soll ich es denn sonst nennen???"
    "Zum Beispiel Rohhackfrikadelle ..."
    "Ja, sehr gerne. Nehmen Sie es jetzt oder nicht?"
    "Was, den neuen Namen?"
    "DAS TATAR!!!!!!!!!"
    "Nein, ich möchte was Neues bestellen."
    "Dann muss ich das Tatar trotzdem berechnen."
    "Wieso denn das, ich habe es doch nicht gegessen!"
    "Sie haben es aber bestellt, wollen es doch nicht und ich schmeiße es nun weg."
    "Wieso, Sie können es doch einem anderen Gast verkaufen!"
    "Wenn ich es nicht in den nächsten paar Minuten an den Gast bringe, ist es nicht mehr anzubieten und Sie sind der einzige neue Gast gerade."
    "Tun Sie, was Sie nicht lassen können ... Ich nehme dann statt des Tatars den Matjes."
    "Also Matjes, gerne."
    "Ist der gebraten??"
    "Nein, Matjes ist roh."
    "Roh? Kann ich den auch gebr..."