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Dämonentage

Roman

Selbst auf die dunkelste Nacht folgt ein neuer Morgen.

An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit  Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.

Rezension
»›Dämonentage‹ ist eine super spannende und düstere Fantasy-Geschichte. (…) Ein absolut gelungener Auftakt.«, sunnysmagicbooks.de, 04.10.2018
Portrait
Nina MacKay, irgendwann in den ausgeflippten 80er-Jahren geboren, arbeitet als Marketingmanagerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Romanfiguren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.10.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783492992336
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 3690 KB
Verkaufsrang 10.067
eBook
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12,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Kaike Lösche, Thalia-Buchhandlung Bremen

Wirklich nicht das Beste von Nina MacKay! Auf einen vielversprechenden Beginn folgt in diesem Young-Adult-Fantasyroman ein wirres Teenagerdrama, dem jegliche Spannung abgeht. Wirklich nicht das Beste von Nina MacKay! Auf einen vielversprechenden Beginn folgt in diesem Young-Adult-Fantasyroman ein wirres Teenagerdrama, dem jegliche Spannung abgeht.

Lea Denkel, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Trotz kleiner Schwachstellen ein großartiges Buch! Ich persönlich würde es immer wieder lesen wollen und kann es nur empfehlen! Für schöne Lesestunden, ist es super geeignet! Trotz kleiner Schwachstellen ein großartiges Buch! Ich persönlich würde es immer wieder lesen wollen und kann es nur empfehlen! Für schöne Lesestunden, ist es super geeignet!

„Mein Highlight 2018“

Jaqueline Wießner, Thalia-Buchhandlung Hanau

An den letzten fünf Tagen des Jahres, den sogenannten Dämonentagen, fallen Dämonen über die Menschen her. Einzige Chance zu überleben? Ein gesichertes Haus oder geweihter Boden. Die siebzehnjährige Adriana verbringt die diesjährigen Dämonentage in einer riesigen, top gesicherten Villa. Doch als en Clan es auf sie abgesehen hat,gerät alles durcheinander. Wer ist Adriana und was will der mächtige Alpha-Dämon Cruz von ihr?
Bereits innerhalb der ersten Sätze hat mich Nina MacKay vollkommen überzeugt. Die Dämonen sind so bildhaft beschrieben, als ständen sie direkt vor mir. Die Charaktere sind richtig Klasse, sind alle so einzigartig. Man schließt sie direkt ins Herz oder möchte sie am liebsten den Dämonen zum Fraß vorwerfen. Eine überaus spannende, gelungene Geschichte mit Suchtpotenzial! Ich brauche definitiv mehr!
An den letzten fünf Tagen des Jahres, den sogenannten Dämonentagen, fallen Dämonen über die Menschen her. Einzige Chance zu überleben? Ein gesichertes Haus oder geweihter Boden. Die siebzehnjährige Adriana verbringt die diesjährigen Dämonentage in einer riesigen, top gesicherten Villa. Doch als en Clan es auf sie abgesehen hat,gerät alles durcheinander. Wer ist Adriana und was will der mächtige Alpha-Dämon Cruz von ihr?
Bereits innerhalb der ersten Sätze hat mich Nina MacKay vollkommen überzeugt. Die Dämonen sind so bildhaft beschrieben, als ständen sie direkt vor mir. Die Charaktere sind richtig Klasse, sind alle so einzigartig. Man schließt sie direkt ins Herz oder möchte sie am liebsten den Dämonen zum Fraß vorwerfen. Eine überaus spannende, gelungene Geschichte mit Suchtpotenzial! Ich brauche definitiv mehr!

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Eine tolle Idee super umgesetzt. Übernatürliche Wesen und die Rettung der Welt vor der Dunkelheit. Ich bin total begeistert. Freue mich auf Band 2! Eine tolle Idee super umgesetzt. Übernatürliche Wesen und die Rettung der Welt vor der Dunkelheit. Ich bin total begeistert. Freue mich auf Band 2!

„Die dunklen Tage kommen noch“

N. Zieger, Thalia-Buchhandlung Halle

Adriana will die Dämonentage in dem Haus ihres ehemaligen Heimleiters verbringen. Dort trifft sie ihre Freunde um die Zeit dort abzusitzen.
Aber es kommt anders als sie denkt und sie findet sich in einer Verschwörung wieder, in der sie eine bedeutende Rolle zu spielen scheint. Und das an der Seite von Cruz ausgerechnet dem Dämon, der ihre letzten Dämonetage zu einem Alptraum gemacht hatte,
Ich war wirklich begeistert. Ich mochte Adriana und konnte ihr Verhalten durchaus nachvollziehen. Und Cruz ist toll. Die Story ist richtig spannend, voller Intrigen und Geheimnisse und will unbedingt wissen wie es weitergeht.
So muss gute Fantasy sein.
Adriana will die Dämonentage in dem Haus ihres ehemaligen Heimleiters verbringen. Dort trifft sie ihre Freunde um die Zeit dort abzusitzen.
Aber es kommt anders als sie denkt und sie findet sich in einer Verschwörung wieder, in der sie eine bedeutende Rolle zu spielen scheint. Und das an der Seite von Cruz ausgerechnet dem Dämon, der ihre letzten Dämonetage zu einem Alptraum gemacht hatte,
Ich war wirklich begeistert. Ich mochte Adriana und konnte ihr Verhalten durchaus nachvollziehen. Und Cruz ist toll. Die Story ist richtig spannend, voller Intrigen und Geheimnisse und will unbedingt wissen wie es weitergeht.
So muss gute Fantasy sein.

„ausbaufähig....“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Anscheinend ist "Dämonentage" der Beginn einer Trilogie - wie schade, denn davon gibt es mittlerweile reichlich und gute Fantasy/Romantasybände als Einteiler sind eher dünn gesät.
Mit McKays "Plötzlich Banshee" hatte ich Spaß, ihr Noch-Teenie Adriana aus "Dämonentage" dagegen ist mir, ehrlich gesagt, etwas auf den Wecker gegangen.Dabei beginnt der Band erst mal spannend und um einiges düsterer als von McKay gewohnt - überhaupt ist das ganze Setting durchaus interessant: die jeweils letzten 5 Tage jeden Jahres müssen sich Menschen auf geweihtem Boden/gesicherten Bunkern o.ä.vor den menschenfressenden Abgesandten der Hölle verstecken, da die Portale dann durchlässig sind für Luzifer & Co.
Adriana rettet sich mit Freunden zu ihrem ehemaligen Heimleiter in sein gesichertes(?) Haus.
Dort wird sich anschließend ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen : die Waise muss erkennen, dass sie ein Halbdämon ist, den diverse Dämonenclans töten möchten, ihre beste Freundin vor Ort verhält sich sehr merkwürdig UND sie trifft zum 2.Mal auf einen mächtigen Omega-Dämon namens Cruz .Der hat natürlich einen Body wie ein junger Gott(nur in blasslila.-) und weckt Gefühle in Adriana, denen sie sich keinesfalls stellen möchte...
Zudem gibt es auch noch ein Höllenlied bzw.eine Prophezeiung, welche(s) ihr und Cruz eine besondere Rolle im Kampf gegen Luzifer und seinen Dienern zuweist und wir Leser erleben die folgenden Tage Dämonen"beschuss" und die Bemühungen der beiden das Lied wahr werden zu lassen...
Leider zieht sich zwischendurch das Ganze insofern etwas, dass Adriana ständig mit sich hadert, sich von Cruz angezogen fühlt, aber lieber doch nicht will etcetc.:sprich: mir diese Gefühls-Achterbahnfahrten etwas too much waren - vielleicht bin ich doch schon zu alt für diese Art Romantasy :-(
Da ich erst gegen Ende erkannt habe, das eine Duologie(?)/ Trilogie aus der Geschichte wird, erklären sich die Längen nun besser, das letzte Kapitel baut eine kleine Überraschung ein, die den nächsten Band interessant machen könnte - na, schaun mer mal....
Anscheinend ist "Dämonentage" der Beginn einer Trilogie - wie schade, denn davon gibt es mittlerweile reichlich und gute Fantasy/Romantasybände als Einteiler sind eher dünn gesät.
Mit McKays "Plötzlich Banshee" hatte ich Spaß, ihr Noch-Teenie Adriana aus "Dämonentage" dagegen ist mir, ehrlich gesagt, etwas auf den Wecker gegangen.Dabei beginnt der Band erst mal spannend und um einiges düsterer als von McKay gewohnt - überhaupt ist das ganze Setting durchaus interessant: die jeweils letzten 5 Tage jeden Jahres müssen sich Menschen auf geweihtem Boden/gesicherten Bunkern o.ä.vor den menschenfressenden Abgesandten der Hölle verstecken, da die Portale dann durchlässig sind für Luzifer & Co.
Adriana rettet sich mit Freunden zu ihrem ehemaligen Heimleiter in sein gesichertes(?) Haus.
Dort wird sich anschließend ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen : die Waise muss erkennen, dass sie ein Halbdämon ist, den diverse Dämonenclans töten möchten, ihre beste Freundin vor Ort verhält sich sehr merkwürdig UND sie trifft zum 2.Mal auf einen mächtigen Omega-Dämon namens Cruz .Der hat natürlich einen Body wie ein junger Gott(nur in blasslila.-) und weckt Gefühle in Adriana, denen sie sich keinesfalls stellen möchte...
Zudem gibt es auch noch ein Höllenlied bzw.eine Prophezeiung, welche(s) ihr und Cruz eine besondere Rolle im Kampf gegen Luzifer und seinen Dienern zuweist und wir Leser erleben die folgenden Tage Dämonen"beschuss" und die Bemühungen der beiden das Lied wahr werden zu lassen...
Leider zieht sich zwischendurch das Ganze insofern etwas, dass Adriana ständig mit sich hadert, sich von Cruz angezogen fühlt, aber lieber doch nicht will etcetc.:sprich: mir diese Gefühls-Achterbahnfahrten etwas too much waren - vielleicht bin ich doch schon zu alt für diese Art Romantasy :-(
Da ich erst gegen Ende erkannt habe, das eine Duologie(?)/ Trilogie aus der Geschichte wird, erklären sich die Längen nun besser, das letzte Kapitel baut eine kleine Überraschung ein, die den nächsten Band interessant machen könnte - na, schaun mer mal....

„Fantasy, wie ich es liebe. “

Leia Strickert, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ich bin überwältigt von dieser erfrischenden Sprache und den sarkastischen Unterton. Es soll aber nicht ungesagt bleiben, dass es dennoch eine sehr spannende Handlung mit sich bringt und besondere Charaktere, die die Klischees schnell über den Haufen werfen. Besonders die kleinen Details, wie ihre Digimon-Figuren, machen das Buch für mich zu etwas besonderem. Ich bin überwältigt von dieser erfrischenden Sprache und den sarkastischen Unterton. Es soll aber nicht ungesagt bleiben, dass es dennoch eine sehr spannende Handlung mit sich bringt und besondere Charaktere, die die Klischees schnell über den Haufen werfen. Besonders die kleinen Details, wie ihre Digimon-Figuren, machen das Buch für mich zu etwas besonderem.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
9
5
5
2
1

Dämonentage
von Chrissi die Büchereule am 10.01.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich kenne die Märchenadaption von Nina Mac Kay und war total begeistert, ich mag ihren Schreib still, ihre lockere Art wie sie schreibt und ihre tollen Charaktere. Daher wollte ich das Buch sofort lesen. Das Cover finde ich total schön, es zeigt auf was einen in der Geschichte erwartet, und... Ich kenne die Märchenadaption von Nina Mac Kay und war total begeistert, ich mag ihren Schreib still, ihre lockere Art wie sie schreibt und ihre tollen Charaktere. Daher wollte ich das Buch sofort lesen. Das Cover finde ich total schön, es zeigt auf was einen in der Geschichte erwartet, und es ist ein Blickfang im Regal. Adriana war leider nicht so mein Fall, sie war zeitweise sehr nervig und ich fand ihre Reaktionen zickig und total übertrieben zeitweise. Mir fehlte hier etwas das sie sich weiterentwickelt in dem Buch, sich entfaltet und ihre Seele offen legt. Die Geschichte war zeitweise spannend, aber auch hier wurde der Spannungsbogen nicht gehalten, sodass zeitweise Langeweile aufkam und ich mir öfter überlegte ob ich abbrechen soll. Aber der Humor, der lockere Schreib Still hat mich doch immer bewegt weiterzulesen. Konnte das Buch auch nicht in einem Rutsch lesen , nur in Etappen. Am Ende wurde es nochmal spannend, mit diesen Wendungen hätte ich nicht gerechnet, es war wieder der Charme der Autorin zu spüren, aber leider nur am Schluss. Die Umgebung und der Welt um die Hauptprotagonistin drum herum, war sehr gut dargestellt und man hat sich dort wohlgefühlt. Da es ja Band eins einer Reihe ist, würde ich band 2 noch lesen, um zu sehen, ob die Spannung vielleicht dort anders verteilt ist und dieser Teil mich fesseln und faszinieren kann. Kann leider nur 2 1/2 Punkte geben.

Dämonentage
von Sabrina "Drakonias Bücherwelt" aus Essen am 28.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich liebe die Bücher von Nina MacKay und hatte mich auch schon auf ihr neustes Werk gefreut. Aber ich hatte wohl zu hohe Erwartungen. Die Grundidee mit den Dämonen hat mir gut gefallen. Immer zum Ende des Jahres wird die Pforte der Hölle geöffnet und die Dämonen dürfen in der... Ich liebe die Bücher von Nina MacKay und hatte mich auch schon auf ihr neustes Werk gefreut. Aber ich hatte wohl zu hohe Erwartungen. Die Grundidee mit den Dämonen hat mir gut gefallen. Immer zum Ende des Jahres wird die Pforte der Hölle geöffnet und die Dämonen dürfen in der Nacht raus. Wenn man überleben will, sollte man sich gut verstecken und in Sicherheit bringen. Doch irgendwie wurde ich mit der Protagonistin Adriana absolut nicht warm. Am Anfang gefiel sie mir noch ganz gut, doch dann fand ich sie teilweise echt anstregend. Sie war in meinen Augen recht emotionslos und nichtssagend. Wenn nicht sogar langweilig. Der Gegenpart, der Dämon Cruz, fand ich schon etwas besser. Er war zwar nicht langweilig, aber auch hier hatte ich mir etwas mehr Tiefe und Einblick gewünscht. Auch hat mir der typische Witz und Sarkasmus in dem Buch gefehlt. Es gab ein paar Stellen wo ich schmunzeln musste, aber da ich anderes gewöhnt bin, war es mir persönlich zu wenig. Durch den flüssigen Schreibstil kam ich dennoch ganz gut vor ran. Aber leider konnte es mich nicht gänzlich packen. Fazit Es hat mir zwar gefallen aber konnte mich irgendwie nicht komplett überzeugen. 3 von 5 Büchern

Guter Auftakt, an sich aber eher mittelmäßig
von einer Kundin/einem Kunden am 18.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dämonentage war nun mein erstes Buch von der unglaublich sympathischen Nina MacKay, und ich muss zugeben, dass es anders war als gedacht. Schon oft habe ich viele Leute vom humorvollen, lockeren und witzigen Schreibstil der Autorin schwärmen hören, und auch ich kann nur bestätigen, dass es Dialoge zwischen unseren... Dämonentage war nun mein erstes Buch von der unglaublich sympathischen Nina MacKay, und ich muss zugeben, dass es anders war als gedacht. Schon oft habe ich viele Leute vom humorvollen, lockeren und witzigen Schreibstil der Autorin schwärmen hören, und auch ich kann nur bestätigen, dass es Dialoge zwischen unseren beiden Protagonisten Adriana und Cruz gab, die mich wirklich zum Schmunzeln gebracht haben. Besonders fasziniert hat mich auch, wie toll die düstere, kalte und angespannte Stimmung und Atmosphäre der Geschichte eingefangen wurde. Schon auf den ersten Seiten war ich total gefesselt. Abgesehen davon musste ich aber leider feststellen, dass ich wahrscheinlich zu viel erwartet habe. Die ganze Zeit, in der ich das Buch gelesen habe, hatte ich extreme Probleme überhaupt durch die Seiten zu kommen. Auf mich haben viele Stellen, vor allem sämtliche Dialoge, sehr holperig, unnatürlich und gestellt gewirkt. Außerdem hätte ich nicht erwartet, dass wir in diesem Buch von einem Erzähler aus der dritten Person durch die Geschichte geleitet werden. Ich persönlich hatte das Gefühl, dass das der Geschichte sehr viel Emotionen und Spannung genommen hat. Durch diese Erzählform hatte ich nämlich noch größere Schwierigkeiten mit unseren Charakteren, als ich wahrscheinlich sowieso schon gehabt hätte. Abgesehen von Cruz, den ich als Figur sehr gern mochte, konnte ich mich in gar keinen der Charaktere hinein fühlen oder sie liebgewinnen. Vor allem mit Adriana hatte ich sehr große Probleme. Für mich war sie ein sehr nichtssagender Charakter, weil sie zum einen an sich schon kein großer Redner war und sich dazu auch nie wirklich ausgekäst hat, wenn es um jegliche Situationen ging, in der mal ein wenig Feuer unterm Hintern gefragt gewesen wäre. Das klingt jetzt viel böser, als es eigentlich gemeint ist, aber für mich war sie eine echte Schlaftablette, und nicht nur das, zusätzlich wirkte sie auch noch total emotionslos. Abgesehen von ein paar Schicksalsschlägen aus ihrer Vergangenheit und ein paar Schmetterlingen im Bauch, wenn es um ihre Flamme ging, hat man ihr kaum angemerkt, dass sie kein Roboter ist. In meinen Augen leider - abgesehen von ihrer Sammelleidenschaft von Digimonfiguren - ein sehr austauschbarer und weniger effektiver Charakter für eine eigentlich so tolle Idee. Cruz war im Gegensatz zu ihr viel lockerer und offener, was mir umso besser gefallen hat. Aber auch ihm und vielen Nebencharakteren hat einfach die Tiefe gefehlt, die ich mir gewünscht hätte. Zugestehen muss man der Autorin aber, dass die Idee der Dämonentage absolut großartig war! Ich habe lange nicht mehr von so einem coolen Konzept gehört, und noch besser ist natürlich, dass das Buch somit auch perfekt in die jetzige kalte Jahreszeit passt. Weniger gelungen fand ich dafür die Umsetzung der Geschichte, vor allem weil ich bis zum Ende des Buches dachte, dass es ein Einzelband ist. Tja, das ist es nicht, wie ich nach mühsamer Recherche festgestellt habe. Diesbezüglich hätten der Verlag sowie die Autorin ein paar mehr Details in ihre Marketingstrategie einbauen können, sodass man auch mit einer anderen Einstellung an das Buch herangehen kann. Ich persönlich habe nämlich die ganze Zeit auf den großen Knall gewartet, oder allgemein einfach darauf, dass viel, viel, viel mehr im Buch passiert. Stattdessen hatte ich das Gefühl, dass sich die Figuren nach den grandiosen ersten 100 Seiten, die spannungs- und actionreich waren und einfach wirklich Spaß gemacht haben, nur noch im Kreise drehen. Ständig wiederholen sich die Situationen und kaum ein Erfolg ist Adriana und Co vergönnt. Im Nachhinein macht das natürlich Sinn, wenn man hiermit auf eine Trilogie hinarbeitet, im Moment des Lesens ist es aber einfach sehr zäh, mühsam und langatmig am Ball zu bleiben. Meiner Meinung nach hätte man da gute hundert Seiten rausstreichen können und diese durch mehr Ausarbeitung der Charaktere ersetzen können. An sich war mir auch das Worldbuilding bisher noch ein wenig zu flach, aber da dieses Buch ja wie gesagt nur der Auftakt einer Reihe ist, ist es wahrscheinlich gut, dass wir hier noch ein ordentliches Stück Luft nach oben haben. Das Ende des Buches hat mir wiederum sehr gut gefallen, weil ich das Gefühl hatte, dass die Story und auch unsere Protagonistin einen enormen Sprung nach vorn gemacht haben. Daher bin ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzungen und freue mich darauf, die Idee der Geschichte bald wieder erleben zu können. Fazit: Ein vielversprechender Auftakt der neuen Reihe, vor allem hinsichtlich des Endes von diesem ersten Band. Wenn man sich die Charaktere und den bisherigen Plot anschaut, würde ich die Umsetzung erstmal nur als mittelmäßig einstufen, aber das Potenzial für tolle Folgebände besteht definitiv! 3 von 5 Sternen