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Global Dawn

Die Abtrünnigen

Global Dawn 1

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Weltweite Friedensutopie ist das erstrebenswerteste Ziel der Menschheit... oder eher eine globale dystopische Zukunftsvision? Abweichler sind Zivilisationsverweigerer, Feinde, Abtrünnige. Mitten in Europa nimmt das globale "Friedensprojekt” Gestalt an. Die Normalisierung beginnt. Wer nicht mitspielt, der muss sich zwischen Bequemlichkeit und Freiheit entscheiden. Max, Pavel und ihre Familien wählen die Freiheit... und Freiheit bedeutet Widerstand!
Portrait
Ich bin ein Kind der frühen 70er Jahre und Buchautor.

Meine Bildungsgrundlagen und meine Denkstrukturen sind überaus humanistischer Natur. Eine ausgeprägte polemische Ader kommt hinzu. Die Leidenschaft für dystopische Romane - als Warnung, nicht Handbuch - entdeckte ich in meiner Jugend dank einiger Meilensteine dieses Genres wie z.B. THX1138 und Logan's Run.
Seither lässt mich der Gedanke nicht los, dass der Begriff "Frieden" bei manchen Menschen in Wirklichkeit "Konformität" und "Kontrolle" bedeutet und die Abgabe aller individuellen Freiheiten bedingt.

Dennoch fehlt in allen bisher veröffentlichten dystopischen Büchern und Filmen ein wesentliches Element: der Weg zu einem solchen Zustand. Denn eine Dystopie ist keineswegs eine abrupt implantierte Autokratie bzw. Diktatur mit offensichtlichen Zügen. Also: keine Polizisten um jede Ecke, keine im Stechschritt marschierenden Soldaten etc.
Eine Dystopie ist das Ergebnis eines langjährigen "Umerziehungsprozesses" der einzelnen Individuen und Gesellschaft, die sich langsam aber stetig daran gewöhnen, ihre Entscheidungen und somit ihre Freiheiten (individuell wie kollektiv) freiwillig an eine Obrigkeit zu delegieren. Ein One-Way-Ticket.

Was ich im richtigen Leben tue, ist hier nicht von Belang. Und was ist denn überhaupt das "richtige Leben": der Nine-to-Five-Job? Nein, vielmehr zeigt sich das wahre Leben außerhalb einer ökonomischen standardisierten Notwendigkeit.

In der guten alten lateinischen Sprache findet sich dieses Prinzip im Begriff "Otium" wieder, dessen Negation das "Neg-Otium" ist. Wenn Dir, lieber Leser, diese Begriffe unbekannt sind, dann sei an der Stelle gesagt, dass das italienische Wort "Negozio" (zu Deutsch "Laden") davon abgeleitet ist. Der Laden (sowie der Job) bringt zwar Geld, aber keine geistige Bereicherung. Hingegen bedeutet "Otium" keineswegs "nichts tun", sondern die Pflege von sich selbst, der eigenen Seele, des eigenen Geistes, samt Entfaltung. Ich glaube nicht, dass das tägliche Eingeben von Daten in ein Warenwirtschaftssystem dazu gehört.

Begleite mich auf eine spannende Reise in dystopische Welten! Dabei wird sich auch Deine Perspektive, Deine Sicht der Dinge ändern - ohne irgendwelche Pillen.

Denn jede Wende vollzieht sich infolge eines Perspektivwechsels, eines Paradigmenwechsels, wie Thomas Kuhn in Bezug auf die kopernikanische Revolution zutreffend formulierte. (Thomas Kuhn, The Structure of Scientific Revolutions, 1962)
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 244 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783746926575
Verlag Tredition
Dateigröße 1579 KB
Verkaufsrang 52.648
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Kundenbewertungen

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Überfrachtete Dystopie mit mehr als fragwürdiger Botschaft
von ech am 18.10.2018
Bewertet: Taschenbuch

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen, nachdem der Klappentext und das Thema zunächst mein Interesse an der Geschichte wecken konnten. Dieses Interesse schlug dann aber sehr schnell in eine deutliche Ablehnung bis hin zum Entsetzen um und ich habe mehrmals mit den Gedanken gespielt, das Buch vorzeitig... Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen, nachdem der Klappentext und das Thema zunächst mein Interesse an der Geschichte wecken konnten. Dieses Interesse schlug dann aber sehr schnell in eine deutliche Ablehnung bis hin zum Entsetzen um und ich habe mehrmals mit den Gedanken gespielt, das Buch vorzeitig zu beenden. Schlußendlich habe ich dennoch bis zum Ende durchgehalten, musste beim Zuklappen des Buches aber doch ziemlich schlucken und habe erst einmal ein paar Tage gebraucht, um das Gelesene ein wenig sacken zu lassen. Der Autor D. Bullcutter entwirft hier ein doch ziemlich befremdliches Szenario. Nachdem sich Deutschland und Frankreich im Jahr 2024 zu einem Gebilde namens Framanien zusammengeschlossen haben, beginnen die herrschenden Parteien (Radikaldemokraten und Radikalsoziale) umgehend damit, auch die übrigen europäischen Staaten in ihren Verbund zu zwingen, um so am Ende die USoE (United States of Europe) entstehen zu lassen. Widerstände in der Bevölkerung werden durch Pflichtimpfungen (!!!) unterdrückt. Nachdem der Widerstand Österreichs durch einen Einmarsch brutal niedergeschlagen wird, bleiben nur noch Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Polen als abtrünnige Staaten, die sich dieser Entwicklung wiedersetzen und die Flüchtlinge aus den übrigen europäischen Staaten aufnehmen. Der Autor beschränkt sich in dieser Dystopie nicht nur auf die Geschehnisse in Europa, sondern bindet auch aktuelle Entwicklungen in Amerika, Russland (hier auch als "Das dritte Rom" bezeichnet), der arabischen Welt ("Panarabia") und auch im Vatikan ("The New Unniversal Church") in das Geschehen ein. Dadurch wirkt die ganze Geschichte doch deutlich überfrachtet, den Figuren bleibt hier kaum Raum zur Entfaltung und die Geschichte kratzt nur an der Oberfläche, ohne auch nur ansatzweise Tiefe und dadurch auch Glaubwürdigkeit zu entwickeln. Am Ende hat man dann zudem noch das Gefühl, hier einen 243 Seiten langen Prolog für den bereits erschienenen zweiten Band der Reihe mit dem Titel "Transhumanismus" gelesen zu haben. Zudem verwendet der Autor hier eine Reihe von seltsamen Begrifflichkeiten, wie z.B. "Pflichtspezialisten" für das Militär und "bürgende Personen" für die normale Bevölkerung. Menschen aus Afrika werden zudem abschätzig als "neue menschliche Ressource" bezeichnet. Und dann ist da noch der mehrmals verwendete Begriff "Systemmedien", der ja eine gewisse Nähe des Autoren zu einer aktuellen Partei andeutet, die sich nach kurzer Recherche in den sozialen Medien auch durchaus bestätigt hat. Das sich dann unter den Abtrünnigen auch noch derzeit streng nationalistisch geführte Staaten wie Polen und Ungarn befinden, passt dann nur zu gut zur immer deutlicher werdenen Stoßrichtung dieses Buches, die mein Interesse an den weiteren Bänden auf Null haben sinken lassen.

erschreckend realitätsnah mit Verbesserungsbedarf
von Andreas aus Gladbeck am 30.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mich hat die Beschreibung zu dem Buch und der Klappentext angesprochen und neugierig gemacht. Eine dytopische Zukunft Europas und folgend der ganzen Welt. Alles im Namen des Friedens und der Normalisierung. Wer nicht mitmacht wird zum Feind des Systems, zum Abtrünnigen. So geht es auch Pavel, Max und deren... Mich hat die Beschreibung zu dem Buch und der Klappentext angesprochen und neugierig gemacht. Eine dytopische Zukunft Europas und folgend der ganzen Welt. Alles im Namen des Friedens und der Normalisierung. Wer nicht mitmacht wird zum Feind des Systems, zum Abtrünnigen. So geht es auch Pavel, Max und deren Familien. Sie wählen die Freiheit und damit den Widerstand. Nun denkt man, das man im Buch eine Geschichte des Widerstand gegen die Bestrebungen der ?global Player? findet. Dies ist aber nicht der Fall. Fans von ?Hollywood Blogbuster? Geschichten werden hier nicht bedient, auch wenn der ein oder andere Abschnitt daran denken lassen könnte. Stattdessen handelt es sich um ein Buch mit ?Tiefgang?. Liest man sich auf der Homepage des Autors den Abschnitt ?About Me? durch, bekommt man eine Ahnung, worum es dem ihm geht. Das Buch würde sich auch als Unterrichtslektüre in Soziologie, Politik, Psychologie oder Philosophie eignen. Inhaltlich will ich nicht zu viel verraten. Die Geschichte beginnt mit einem Blick in die Zukunft. Dann geht es wieder in die Vergangenheit. Diese Sprünge finden häufiger statt, was dem Lesefluss gerade zu Beginn etwas schwierig gestaltet. Ich brauchte eine Weile, um mich daran zu gewöhnen und dann konnte ich es auch nicht mehr aus den Händen legen. Nachdem man es dann durch hat, könnte man es zur Seite legen oder noch mal ?zwischen den Zeilen? lesen. Die Realitätsnähe zu manchmal erschreckend und regt zum Nachdenken an. Die Protagonisten schaffen die Flucht aus den neu entstandenen ?United States of Europe? und erleben dessen Expansion auf der Seite der Abtrünnigen. Es geht um Macht, Intrigen, Geld und den ?wahren? Glauben. Um sich die Bürger gefügig zu machen, nutzt man Psychopharmaka. So entstehen willenlose Soldaten, die in andere Länder einfallen. Der Autor nutzt völlig neue Begrifflichkeiten wie ?die Bürgenden? anstatt ?Bürger?. Leider erklärt er diese nicht näher und überlässt es damit dem Leser seine eigene Interpretation dazu zu finden. Ich hätte mir auch eine geopolitische Weltkarte gewünscht, um mir die Situation so schneller vor Augen halten zu können. So wäre es einfacher die Situation der einzelnen Staaten besser zu verstehen und warum welcher ?Korridor? für einzelnen Länder so wichtig gewesen wäre. Ich kann das Buch denjenigen Lesern empfehlen, die nicht nur reine Unterhaltung bevorzugen, sondern sich auch gedanklich weiter mit dem Thema ?Globalisierung? und dessen Vor- und Nachteile auseinandersetzen wollen.