Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes

Reuberroman

Finn-Ole Heinrich

(4)
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Beschreibung

Es gibt Dinge im Leben, auf die kann man sich nicht vorbereiten. Vater werden ist so etwas. Was braucht es, um eine guter Vater sein zu können? Wo lernt man das, Vatersein?
Diese Fragen stellt sich auch der natürlich restlos fiktionale Erzähler in »Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes«. Um Antworten zu finden, macht er sich eines Nachts, Hals über Kopf und ohne seinen Liebsten Bescheid zu geben, auf den Weg in einen riesigen, mythischen Wald. In diesem soll der sagenumwobene »Reuber« leben. Ihn, den keiner kennt und den seit Jahren niemand mehr gesehen hat, will er ausfindig machen und von ihm lernen. Bei ihm will er die vielleicht wichtigste Ausbildung absolvieren – nicht im Leuteausrauben natürlich, sondern darin, wie man ein Vater wird, der sein Kind in jeder Lebenslage zu beschützen weiß.
Tatsächlich findet er den Reuber auch, oder besser gesagt: der Reuber findet ihn. Nach deutlichen Annäherungsschwierigkeiten erkennen sie, was sie voneinander lernen können. Das hat mit Feuer machen zu tun, mit Atmen, mit durch die Bäume jagen und damit, wie man sich im Wald ernährt. Und es hat mit Mut zu tun – dem Mut, mindestens so laut zu grölen wie der Reuber, aber vor allem auch dem Mut, irgendwann aus dem Wald zur Familie zurückzukehren, um endlich das sein zu können, was man geworden ist: Ein richtiger Vater.
Die Zeichnerin Rán Flygenring, die schon mehrfach und preisgekrönt mit Finn-Ole Heinrich zusammengearbeitet hat, vervollständigt diesen Text mit ihren wunderbaren, traumwaldhaften Illustrationen und zahlreichen hilfreichen Tutorials. Entstanden ist eine Hommage an die Wucht des Waldes und ein liebevoller Brief an das eigene Kind, der von einem der letzten großen Abenteuer in einer »entabenteuerten Welt« erzählt.
Ein Vorlese-Reuberroman für Töchter, Söhne, Mütter und Väter – und für alle, die mal eines davon werden wollen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 184
Altersempfehlung 8 - 10 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 17.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-938539-51-4
Reihe Finn-Ole Heinrich im mairisch Verlag
Verlag Mairisch Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/15,1/2 cm
Gewicht 382 g
Abbildungen mit zahlreichen 2-farbigen Abbildungen und Tutorials
Illustrator Rán Flygenring

Buchhändler-Empfehlungen

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Räuberroman,der eigentlich ein Briefroman ist!Eine Mischung aus Winnetou,Robinson Crusoe,Robin Hood,Dschungelbuch und Reinhold Messner übers Vaterwerden. Wundervoll illustriert

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Feuerswo die Geschichn wohn am Laberfeuer
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 23.07.2019

Die Stiftung Buchkunst hat die schönsten deutschen Bücher 2019 prämiert. Einer von den 25 schönsten Schönheiten ist wohlverdientermaßen dieser herrliche, witzige, fantastische, genial illustrierte grünschwarzweiße Reuberroman. Jawohl, richtig gelesen, REUber! Wer jetzt denkt, “so etwas ist ja sowas von vorgestern, passt doch gar... Die Stiftung Buchkunst hat die schönsten deutschen Bücher 2019 prämiert. Einer von den 25 schönsten Schönheiten ist wohlverdientermaßen dieser herrliche, witzige, fantastische, genial illustrierte grünschwarzweiße Reuberroman. Jawohl, richtig gelesen, REUber! Wer jetzt denkt, “so etwas ist ja sowas von vorgestern, passt doch gar nicht mehr in unsere Zeit”, ist auf dem Holzweg. Der Reuberroman kann nur im Jetzt spielen, und er ist brandaktuell. Man muss sich das so vorstellen: Ein etwas pummeliger Lars-Eidinger-Lookalike lässt seine hochschwangere Frau kurz vor der Niederkunft sitzen, packt sich den Rucksack mit Proviant voll (ausschließlich Fruchtgummi) und haut auf unbestimmte Zeit in den Wald ab. Mooooooment, was ist denn das für ein feiger Loser? Wer macht denn sowas? Trotzdem kann ich garantieren, dass man ihn sofort ins Herz schließt. Und zwar so richtig. Denn der Eidingerpummel traut sich nicht, Vater zu werden. Deshalb muss er erst ein bisschen Verne spielen und beim gefährlichsten aller Gefährlichen, dem Reuber, in die Lehre gehen, sich auf ein Abenteuer einlassen, “vielleicht eines der letzten großen Abenteuer dieser längst zu Ende entdeckten, auskartografierten, entabenteuerten Welt.” Und seinen Ausbildungsnachweis adressiert er liebevoll an sein “Krümelchen.” Das ganze Buch ist ein einziges Sprachfest. Klobige halbierte Abflusspömpel? Haha, das ist noch gar nix. Erst mal mit dem Reuber grauchen und grunfen, schnotzen und kwottsen, snubbern und rönfeln. Und ein perfekteres Zusammenspiel von Text und Illustration, beides von höchster Qualität ohne im Mindesten komplexitatiert zu sein, ward lange nicht gesehen. Alle Kinder von neun bis neunundneunzig, lest dieses Buch (oder lest es vor, oder lasst es euch vorlesen)! Es ist alles drin. Und wer wollte das nicht vor der Haustür haben: “Unter mir die Schluchten, Hänge, Flüsse und die zahllosen Bäche, die Täler, Seen und Tümpel. Nadel-, Laub- und Mischwald, eine Waldlandschaft mit Höhlen, Felsen, Lichtungen und Eulen in den Bäumen. Ein Wald mit Hirschen, Rehen und Fasanen. Wölfen, Bären, Spechten, Bibern, Lachsen und Forellen. Mit Wasserfällen und mit wilden Quellen, oben im Gebirge, unter Steinbrüchen und umgestürzten Bäumen. Stell dir vor, Krümelchen, wie ich fliege, über all das hinweg: Ameisenhügel, höher als mannshoch, und ein Moor. Morast und nasse Wiesen. Die Hänge mit den Kräutern und Beeren. Weißt du, wo die Bienen nisten, wo der Fuchs seinen Bau hat und die Trüffeln wachsen? Denk dir diesen Wald, denk kein Ende, denk keinen Anfang. Denk ihn hell und schillernd, freundlich, leicht und weich, denk ihn dunkel, gruselig und nasskalt. Immer voller Wuseln, Knistern und Rascheln, lebendig und morsch. Und der Reuber als Teil des Ganzen. Der Wald ist ein Teil von ihm.” Kurzum, Lieblingsbuch!

Unbedingt Vorlesen!
von Ulrich Hütter aus Bremen am 31.10.2018

Nur Mut! Es lohnt sich unbedingt der Spur, die der Sprachzauberer Finn-Ole Heinrich und die detailverliebte Illustratorin Rán Flyggenring auf dem Weg zum Mittelpunkt des Waldes legen, zu folgen. Dieser Reuberroman ( ja – Reuber mit "eu" ; kein Schreibfehler!) ist wie geschaffen für gemütliche, vielleicht abendliche Vorlese... Nur Mut! Es lohnt sich unbedingt der Spur, die der Sprachzauberer Finn-Ole Heinrich und die detailverliebte Illustratorin Rán Flyggenring auf dem Weg zum Mittelpunkt des Waldes legen, zu folgen. Dieser Reuberroman ( ja – Reuber mit "eu" ; kein Schreibfehler!) ist wie geschaffen für gemütliche, vielleicht abendliche Vorlesestunden für Mädchen und Jungen. Ungefähr im Alter zwischen acht und zehn Jahren sollten sie idealerweise sein. Nach jedem Kapitel kann man sich mit seinem Vorlese-Kind in Ruhe austauschen, dabei erfährt man nicht nur, was es mit diesem Reuber auf sich hat, was man bei ihm im und vom Wald lernen kann, sondern es ergeben sich auf wunderbare Weise kindgerechte Gespräche von großer Tiefe. Gespräche, die grundlegende Themen wie Leben und Tod, Natur und Kultur, Vater-sein und Mutter-sein, aber auch die Übernahme von Verantwortung eben nicht aussparen oder verniedlichen. Es ist ein großer Lesegenuss, in die vom Autor Finn-Ole Heinrich extra für diesen Reuber erschaffene ganz eigene Reuber-Sprache einzusteigen. Man ist versucht anschließend selbst "reuberisch" zu sprechen! Vor allem aber taucht man nicht nur in die magische Welt eines tiefen mythenhaften Waldes ein, sondern man taucht ein in diesen Ozean bildhafter, assoziationenreicher, humorvoller Sprache, die der Autor hier meisterhaft zum Funkeln bringt. Die ideenstrotzenden phantasievollen Zeichnungen Rán Flyggenrings lassen aber genug Raum für eigene Gedanken und Vorstellungen. Sie schafft auf magische Weise eine eigene Stimmung und spezielle Atmosphäre, die einen in diesem dicken Band mit seinen kräftigen Kartonbuchdeckeln fast "wohnen" lässt. Gleichzeitig aber werden durch ihre Illustrationen ganz viele Informationen so genau gebracht, dass man gerade die eingeschobenen >Tutorials< wie eine Gebrauchsanweisung auf Waldspaziergängen, Familienausflügen und Wanderungen nutzen kann. Die Spannweite reicht von der Essbarkeit von Pflanzen, dem Feuermachen, Bogenbauen bis zur Ermittlung der Himmelsrichtungen. Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes ist ein Buch, das nicht nur den Kindern Spannung und viele wichtige Informationen und Denkanstöße liefert, sondern auch für den erwachsenen Vorlesenden ein großes und intensives Lesevergnügen bietet, das anspruchsvoll und philosophisch ist. So sollen gute Kinderbücher sein! Ulrich Hütter ( Vater von drei „Kindern“, zwei Enkeln und einem Schwiegersohn)


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