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Alle, außer mir

Francesca Melandri

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Beschreibung

Kennen Sie Ihren Vater? Wissen Sie, wer er wirklich ist? Kennen Sie seine Vergangenheit? Die vierzigjährige Lehrerin Ilaria hätte diese Fragen wohl mit »ja« beantwortet, und auch ihre Angehörigen glaubte sie zu kennen – bis eines Tages ein junger Afrikaner auf dem Treppenabsatz vor ihrer Wohnung in Rom sitzt und behauptet, mit ihr verwandt zu sein. In seinem Ausweis steht: Attilio Profeti, das ist der Name ihres Vaters … Der aber ist zu alt, um noch Auskunft zu geben.
Hier beginnt Ilarias Entdeckungsreise, von hier aus entfaltet Francesca Melandri eine schier unglaubliche Familiengeschichte über drei Generationen und ein schonungsloses Porträt der italienischen Gesellschaft. Und sie holt die bisher verdrängte italienische Kolonialgeschichte des 20. Jahrhunderts in die Literatur: die Verbindungen Italiens nach Äthiopien und Eritrea bis hin zu den gegenwärtigen politischen Konflikten verknüpft Melandri mit dem Schicksal der heutigen Geflüchteten – und stellt die Schlüsselfragen unserer Zeit: Was bedeutet es, zufällig im »richtigen« Land geboren zu sein, und wie entstehen Nähe und das Gefühl von Zugehörigkeit?

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern wichtiger Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht (u. a. »Prinzessin Fantaghirò«). Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. Ihr drittes Buch »Alle, außer mir« wurde für den Premio Strega nominiert.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 21.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8031-3296-3
Reihe Quartbuch
Verlag Wagenbach, K
Maße (L/B/H) 22,1/14,7/4,1 cm
Gewicht 804 g
Originaltitel Sangue giusto
Übersetzer Esther Hansen
Verkaufsrang 66138

Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Wichmann, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Francesca Melandris sehr gut recherchierter Roman leistet einen aussergewöhnlichen Beitrag zur Aufarbeitung der italienischen Faschismus- und Kolonialgeschichte. Anhand einer Familiengeschichte über drei Generationen zeichnet sie das frühere und heutige Italien! Sehr lesenswert

Brillant!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein überaus bemerkenswerter, großartiger und politischer Roman! Absolut spannend und fesselnd geschrieben! Lesen Sie unbedingt diese brillante Entdeckung!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Alle außer mir von Melandri
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 06.07.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Unbedingt lesen.Ein sehr spannendes Buch mit geschichtlichem Bezug (Kolonie Italiens) und eine Spanne über mehrere Generationen. Familiengeschichte verquickt mit Politik.

Vergangenheit Italiens
von Io am 14.06.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Hervorragendes Buch, das die koloniale Vergangenheit Italiens beleuchtet und die derzeitige Situation der Flüchtlinge thematisiert. Spannend , humorvoll, mit liebenswerten Charakteren!! _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Die Lehr... Hervorragendes Buch, das die koloniale Vergangenheit Italiens beleuchtet und die derzeitige Situation der Flüchtlinge thematisiert. Spannend , humorvoll, mit liebenswerten Charakteren!! _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Die Lehrerin Ilaria, eine Mittvierzigerin, stammt aus einer wohlhabenden römischen Familie und lebt im sechsten Stock eines Wohnhauses ohne Lift in einer herunter gekommenen Siedlung auf dem Esquilin, einem der Hügel Roms inmitten von Nachbarn aus aller Herren Länder. Ihr geliebter Vater Attilio Profeti ist fünfundneunzig und zunehmend dement, ein pensionierter Beamter mit besten Beziehungen in die Politik, der jahrzehntelang ein Doppelleben geführt hat. Außer seinen drei ehelichen Kindern gibt es noch Attilio, den Sohn, den er mit seiner Geliebten Anita hat, und von dem seine Familie lange Zeit nichts weiß. So lange Ilaria denken kann, hat ihr Vater sie jeden Morgen mit dem Auto zur Schule gebracht. Obwohl sie wegen seiner Unpünktlichkeit oft zu spät gekommen war, wäre ihr niemals in den Sinn gekommen, ihr Vater könnte unmittelbar vorher ihren Halbbruder ebenfalls zur Schule gebracht haben. Doch so war es. Dann ließen sich ihre Eltern scheiden und ihr Vater lebt nun mit Anita zusammen, die ihn liebevoll umsorgt. Als eines Tages ein junger Mann aus Äthiopien vor Ilarias Tür steht und behauptet, ihr Neffe zu sein, ist das der Beginn einer Reise in die Vergangenheit ihres Vaters. Ilaria erfährt, dass ihr Vater während der Zeit des Faschismus, als Italien unter Mussolini Äthiopien erobert und in einem grausamen Krieg zur Kolonie gemacht hat, in dem afrikanischen Land stationiert war und dort eine Familie gegründet hat….

Spannende Facts, gut recherchiert, literarisch kein Highlight
von Samy Bill aus Jenaz am 04.06.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Die Aufarbeitung der Vergangenheit des italienischen Kolonialismus in diesem Buch ist drastisch, realistisch und faktengetreu. Der Plot mit der Familie von Attilio Profetti allerdings ist eher bemühlich und trägt nicht viel zum Lesegenuss bei. Literarisch ist das kein Hammer, aber der Inhalt ist empfehlenswert und lohnt die Le... Die Aufarbeitung der Vergangenheit des italienischen Kolonialismus in diesem Buch ist drastisch, realistisch und faktengetreu. Der Plot mit der Familie von Attilio Profetti allerdings ist eher bemühlich und trägt nicht viel zum Lesegenuss bei. Literarisch ist das kein Hammer, aber der Inhalt ist empfehlenswert und lohnt die Lektüre.


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