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Eva schläft

Roman

(9)
Eva ist Anfang vierzig, als sie einen Anruf von dem Mann erhält, der in ihrer Kindheit eine Zeitlang die Rolle des Vaters einnahm, bevor er scheinbar für immer verschwand: Vito Anania. Er liegt im Sterben und möchte Eva noch einmal sehen. Sie reist mit dem Zug von Südtirol quer durch Italien in den äußersten Süden.
In ihrer Vorstellung entfaltet sich ihre ganze Kindheit in Südtirol: Sie wuchs im Schatten der politischen Verwerfungen einer Region auf, die drei Jahrzehnte lang der Spielball bedrohlicher Allianzen war und dann endlich den Aufbruch in die Autonomie wagte. Doch noch stärker wurde Evas Kindheit geprägt von der Liebe ihrer Mutter, der im Leben nichts geschenkt wurde.
Der Roman einer Provinz ohne Vaterland und eines Mädchens ohne Vater.
Rezension
"Eine ergreifende Liebesgeschichte, ein packender Roman über Familien im Kampf mit Armut, Stolz und Vorurteilen und ein Porträt Südtirols und der historisch-politischen Bedeutung dieser wunderschönen Gegend." Margarete von Schwarzkopf, NDR
Portrait
Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern wichtiger Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht (u. a. »Prinzessin Fantaghirò«). Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. Ihr drittes Buch »Alle, außer mir« wurde für den Premio Strega nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 434
Erscheinungsdatum 20.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8031-2805-8
Verlag Wagenbach
Maße (L/B/H) 19/12,1/4 cm
Gewicht 488 g
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Bruno Genzler
Verkaufsrang 2.944
Buch (Taschenbuch)
15,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Gefühlvoll und einfühlsam: Die berührende Familiengeschichte bleibt bis zur letzten Seite spannend, aufrührend und bewegend. Gefühlvoll und einfühlsam: Die berührende Familiengeschichte bleibt bis zur letzten Seite spannend, aufrührend und bewegend.

„Wärmstens zu empfehlen!“

B. Becker, Thalia-Buchhandlung Sulzbach (Taunus)

Eva in der Apfelkiste und die Freiheit Südtirols…
Eine Mutter-Kind-Beziehung unter schwierigsten Bedingungen und in einer Landschaft,
die wir nur mit Bergromantik, Apfelblüte und warmem Sonnenschein verbinden,
dazu in einer Zeit höchst politischer Brisanz – diese Kombination verspricht besten Lesegenuss!
Hervorzuheben ist der detaillierte Sprachstil von Melandri, sie schildert eindringlich und
für den Leser sehr gut nachvollziehbar die Lebensumstände ihrer Figuren.
Ein bewegendes Buch!
Eva in der Apfelkiste und die Freiheit Südtirols…
Eine Mutter-Kind-Beziehung unter schwierigsten Bedingungen und in einer Landschaft,
die wir nur mit Bergromantik, Apfelblüte und warmem Sonnenschein verbinden,
dazu in einer Zeit höchst politischer Brisanz – diese Kombination verspricht besten Lesegenuss!
Hervorzuheben ist der detaillierte Sprachstil von Melandri, sie schildert eindringlich und
für den Leser sehr gut nachvollziehbar die Lebensumstände ihrer Figuren.
Ein bewegendes Buch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
6
1
0
1
1

packender Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 22.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Man wird so richtig in die Lebensgeschichten der Personen hineingezogen. Die zeitlich versetzte Erzählung macht den Roman spannend und abwechslungsreich. Außerdem erfährt man/frau vieles informatives und interessantes über die Hintergründe der historischen Entwicklung Südtirols. Das lässt Südtirolurlauber einiges verstehen, was zwischen Südtirolern und Italienern spürbar ist.

Eva schläft
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2015
Bewertet: Taschenbuch

Ich muß sagen ,die lange Wartezeit auf die schlafende Eva ,hat sich gelohnt.Die Geschichte um Gerda ,die unter schwersten Bedingungen,ein uneheliches Kind ,nämlich Eva,zur Welt bringt ,hat mich von Anfang an gefesselt.Man erfährt die Geschichte von Gerda und Eva in wechselnden Zeitabschnitten.Der wichtigste Mensch in beider Leben ist Vito,der... Ich muß sagen ,die lange Wartezeit auf die schlafende Eva ,hat sich gelohnt.Die Geschichte um Gerda ,die unter schwersten Bedingungen,ein uneheliches Kind ,nämlich Eva,zur Welt bringt ,hat mich von Anfang an gefesselt.Man erfährt die Geschichte von Gerda und Eva in wechselnden Zeitabschnitten.Der wichtigste Mensch in beider Leben ist Vito,der Gerda geliebt hat und eine Zeit Evas geliebter Vater war.Leider lassen die äußeren Umstände eine Heirat nicht zu.Eva hat nie verstanden ,warum Vito plötzlich aus ihrem Leben verschwunden ist.Im Alter von vierzig Jahren erhält sie die Nachricht,daß er im Sterben liegt.Sie macht sich auf die lange Reise von Südtirol nach Italien ,um Vito nochmal zu sehen.Während der Zugfahrt läßt sie ihr ganzes Leben und das ihrer Mutter Revue passieren. Die Aufteilung der Geschichte nach gefahrenen Zugkilometern und unter schiedlichen Jahren,fand ich eine gute neue Idee.Die sicherlich sehr interessante Geschichte Südtirols fand ich ein bißchen zu ausführlich. Buchtitel: Eva schläft

Die Sprache, die Erzählung, die Verquickung mit der Zeitgeschichte, die Entwicklung der Persönlichkeiten: Ich bin tief beeindruckt!
von Luis Stabauer aus Wien am 05.06.2015
Bewertet: Taschenbuch

Erst vor vier Wochen hat mich eine Schreibkollegin in einem Workshop auf "Eva schläft" aufmerksam gemacht. Ich bin ihr sehr dankbar. Fantasy ist nicht meines, aber Fantasie, die mich bewegt, die eine berührende Geschichte mit zeitgeschichtlichen Gegebenheiten verwebt ist, da bin ich begeistert. Vielleicht auch, weil ich mich an so manche... Erst vor vier Wochen hat mich eine Schreibkollegin in einem Workshop auf "Eva schläft" aufmerksam gemacht. Ich bin ihr sehr dankbar. Fantasy ist nicht meines, aber Fantasie, die mich bewegt, die eine berührende Geschichte mit zeitgeschichtlichen Gegebenheiten verwebt ist, da bin ich begeistert. Vielleicht auch, weil ich mich an so manche Vorfälle der Südtirol "Bumser" und der späteren Neonazis, wie Burger, noch so gut erinnern kann. Die Befreiung Südtirols von den Gewaltaktionen ist mit meiner Politisierung in jungen Jahren zusammengefallen. Francesca Melandrini hat mir das Allermeiste davon in "Eva schläft" zusammengefasst. Aber nicht nur dies: Ihr Schreibstil, ihre Art zu erzählen, die Spannung aufbaut, wo man es gar nicht für möglich hält, und die Architektur des Buches haben mich eintauchen lassen - in drei Tagen war ich durch, obwohl ich das Ende des Buches hinauszögern wollte, so schön war es. Die Annäherung zum Höhepunkt über Jahreszahlen und über gefahrene Bahnkilometer, habe ich so noch nirgends gelesen - Gratulation dazu. Es gäbe viele Beispiele um darzustellen, wie Personen charakterisiert und damit lebendig gemacht wurden. Ich greife Frau Mayer, die Hotelbesitzerin, heraus: "Aus Frau Meyers Mund waren den Personalpronomen "Sie" und "Ihnen" die Großbuchstaben, mit denen sie geschrieben wurden, überdeutlich anzuhören." und "… :schlanke Figur, Turnerinnenbeine, ein zwar nicht üppiger, aber durch den Dirndlausschnitt gefällig zur Geltung gebrachter Busen und ein dicker blonder Zopf, den sie um den Kopf geschlungen trug und dem nie, da waren sich alle sicher, auch nur ein einziges Haar entwischte." Durch den Tipp meiner Schreibkollegin aufgewacht, freue ich mich auf „Über Meereshöhe“ dem nächsten Roman von Francesca Melandrini, auch im Heyne Verlag.