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Quittengrab

Kriminalroman

Gabriela Kasperski

(11)
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Beschreibung

Ein vielschichtiger Kriminalroman rund um die Folgen von Flucht und Terror.

Im Zürcher Schauspielhaus wird der jüdische Autor Dan Weisz brutal niedergeschlagen. Die Ermittlungen weiten sich aus: Commissario Werner Meier nimmt rechtsradikale Oberland-Kreise unter die Lupe, während seine Freundin Zita Schnyder dem Privatleben des bekannten Autors in London auf den Grund geht. Bis ein grausiger Fund am idyllischen Greifensee das Ermittlerpaar zurück in die 80er Jahre führt ...

Gabriela Kasperski war als Moderatorin im Radio- und TV-Bereich und als Theaterschauspielerin tätig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie in Zürich und ist Dozentin für Synchronisation, Dialekte und Kreatives Schreiben.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 20.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7408-0430-5
Reihe Schnyder & Meier
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,6/3,2 cm
Gewicht 449 g
Auflage 1. Auflage - Neuausgabe

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Terror, Fake News und ein Keltengrab?
von peedee am 15.01.2021

Schnyder & Meier, Band 4: Dan Weisz, ein international bekannter Thriller-Autor, hält eine Lesung im Zürcher Schauspielhaus – er führt das Publikum mit einer inszenierten Blutlache an der Nase herum, nicht ahnend, dass er kurz darauf brutal zusammengeschlagen wird. Terroralarm in Zürich! Sabine „Beanie“ Barras nimmt die Ermittlu... Schnyder & Meier, Band 4: Dan Weisz, ein international bekannter Thriller-Autor, hält eine Lesung im Zürcher Schauspielhaus – er führt das Publikum mit einer inszenierten Blutlache an der Nase herum, nicht ahnend, dass er kurz darauf brutal zusammengeschlagen wird. Terroralarm in Zürich! Sabine „Beanie“ Barras nimmt die Ermittlungen auf – mit Unterstützung von Werner Meier. Geht dieser Anschlag auf das Konto der rechtsradikalen Kreise? Wer hat die mysteriösen Videos ins Internet hochgeladen? Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir durch seine Schlichtheit sehr gut. Die Quitte ist ein Element, das seit Reihenbeginn immer wieder vorkommt. Die Autorin scheint Quitten sehr zu mögen… Dies ist Band 4 einer Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Da ich vor drei Wochen mit dieser Reihe begonnen habe, bin ich ganz in der Schnyder-und-Meier-Welt drin. Ich war sehr gespannt auf den vorliegenden Band. Der Einstieg ist mir dieses Mal aber schwerer gefallen als bei den anderen Bänden. Ich war die Vielzahl der Protagonisten bereits gewohnt, aber nun schien das Ganze noch etwas komplexer zu sein. Doch dann entwickelte das Buch einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte (oder wollte). Die Geschichte beginnt in Jerusalem 1986, spielt dann in der Gegenwart in der Schweiz und in England und endet in Jerusalem 2017. Sabine „Beanie“ Barras hat zur Kapo Zürich gewechselt; sie hat ein grosses Problem mit ihren Haaren (ihre Haarpracht, die sie ihrer afrikanischen Verwandtschaft verdankt, ist schwer zu bändigen). Stylingexperimente haben ihren Haaren massiv geschadet und deshalb trägt sie vorübergehend ein Kopftuch. Nicht unbedingt von Vorteil, wenn es plötzlich um Rassismus und Terror geht, da eine kopftuchtragende Frau vielerorts negative Emotionen hervorruft. Obwohl sie neu bei der Kapo Zürich arbeitet, bleibt sie in Kontakt mit ihrem früheren Chef Werner Meier, den sie, ebenso wie den IT-Spezialisten Andi, für ihre Ermittlungen herbeizieht – inoffiziell, versteht sich. Und Werner Meier seinerseits zieht „natürlich“ seine Freundin, Zita Schnyder, hinzu, die ihm bei den letzten Fällen schon hilfreiche Tipps gegeben hat (aber leider auch wiederholt in Gefahr geraten ist). Dieses Mal fliegt Zita aus beruflichen Gründen nach London und kann daher gleich ein bisschen im Leben des von ihr so verehrten Autors, der im Koma liegt, recherchieren. Zu Hause versucht Werner, die zwei Jungs und seine Polizeiarbeit gleichzeitig zu managen. Nicht einfach… Terror, Rassismus, Antisemitismus, Geheimnisse, Fake News, Keltengrab – dies sind nur einige der behandelten Themen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und hat mich sehr gut unterhalten. Ich habe fast bis zuletzt in puncto Täterschaft im Dunkeln getappt. Kompliment an die Autorin, wie sie all die vielen Details und Einzelgeschichten miteinander verwoben hat. Von mir gibt es 4 Sterne und ich bin bereit für Band 5.

Quittengrab
von nellsche am 07.11.2018

Der jüdische Autor Dan Weisz wird im Zürcher Schauspielhaus während der Lesung seines neuesten Thrillers niedergestochen und liegt im Koma. Commissario Werner Meier nimmt die Ermittlungen auf, die ihn in die rechtsradikalen Kreise führen. Währenddessen geht seine Freundin Zita Schnyder dem Privatleben des Autors in London auf de... Der jüdische Autor Dan Weisz wird im Zürcher Schauspielhaus während der Lesung seines neuesten Thrillers niedergestochen und liegt im Koma. Commissario Werner Meier nimmt die Ermittlungen auf, die ihn in die rechtsradikalen Kreise führen. Währenddessen geht seine Freundin Zita Schnyder dem Privatleben des Autors in London auf den Grund. Die Ermittlungen führen dann zu einem Geheimnis, das in die 1980er Jahre reicht. Auf diesen Krimi war ich sehr gespannt, weil mir das Cover und der Klappentext sehr gut gefielen. Dies ist bereits der vierte Fall für Meier & Schnyder, für mich war es das erste Buch dieser Reihe. Grundsätzlich ist dieser Krimi auch ohne Vorkenntnisse lesbar, doch vielleicht wäre mir mit Vorkenntnissen der Einstieg etwas leichter gefallen. Dieser Krimi war wirklich sehr komplex. Es gab mehrere Stränge, bei denen nicht klar war, ob und wie sie zusammenhängen. Und zwischen diesen wurde dann sehr häufig hin und her gesprungen. Zusätzlich wurden sehr viele Personen präsentiert, die ich anfangs nicht richtig auseinanderhalten konnte. Ich hatte da enorme Probleme und fühlte mich davon ein wenig überfordert. Im Laufe der Geschichte relativierten sich diese Anfangsschwierigkeiten, so dass ich immer besser in den sehr spannenden und verzwickten Fall rein fand. Die Spannung stieg nach dem schwierigen Start ordentlich an und konnte mich, insbesondere zum Ende hin, gut fesseln. Auch wenn der Einstieg schwierig ist und hohe Konzentration erfordert, lohnt sich dieser Krimi auf jeden Fall, da er mit einem prima durchdachten und spannenden Plot aufwartet. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Quittengrab
von dorli aus Berlin am 06.11.2018

Zürich. Der jüdische Autor Dan Weisz ist aus London angereist, um auf einer Lesung im Schauspielhaus seinen ersten Thriller vorzustellen. Zu den zahlreichen Zuschauern gehören nicht nur ein paar alte Studienfreunde von Weisz, auch Commissario Werner Meier ist anwesend. Als Weisz während der Pause in einem Waschraum niedergestoch... Zürich. Der jüdische Autor Dan Weisz ist aus London angereist, um auf einer Lesung im Schauspielhaus seinen ersten Thriller vorzustellen. Zu den zahlreichen Zuschauern gehören nicht nur ein paar alte Studienfreunde von Weisz, auch Commissario Werner Meier ist anwesend. Als Weisz während der Pause in einem Waschraum niedergestochen wird, steht Meier vor der Frage, ob es sich bei der Tat um einen Terroranschlag oder eine persönliche Attacke handelt. Da eine kurz nach dem Überfall im Internet aufgetauchte Videobotschaft den Verdacht auf einen rechtsradikalen Hintergrund bekräftigt, ermittelt Beanie Barras - Meiers ehemalige Assistentin, neu bei der Kripo Zürich – gemeinsam mit ihrem alten Chef in diese Richtung… Zita Schnyder, die sich gerade zu einer Veranstaltung nach London aufmacht, wird von Meier beauftragt, sich ein wenig im privaten Umfeld des Autors umzusehen… Währenddessen stoßen Helen Himmel und Lilo Lienert in Waldbach bei der Suche nach einem alten Brunnen in einem Quittenhain auf menschliche Knochen und alarmieren Meier… „Quittengrab“ ist bereits der vierte Fall für Werner Meier und Zita Schnyder – der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Gabriela Kasperski hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, die Spannung schon nach wenigen Seiten auf ein hohes Level zu katapultieren. Das Attentat auf Weisz wirft im Verlauf der Handlung immer neue Fragen auf, so dass man durchweg prima mit den Ermittlern über Täter, Motive, Zusammenhänge und Hintergründe miträtseln und mitgrübeln kann. Der Krimi besticht vor allen Dingen durch ein abwechslungsreiches Geschehen und einen vielschichtigen Handlungsaufbau – eine Vielzahl an Personen, häufige Perspektivwechsel, unterschiedliche Schauplätze und diverse Nebenhandlungen verlangen besonders auf den ersten Seiten konzentriertes Lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Einmal eingelesen, ist es aber ganz leicht, die Übersicht über diese Vielfalt zu behalten und es macht Spaß, den Akteuren zu folgen und ihre Ideen, Überlegungen, Bedenken, Erfolge, Fehlschläge und sonstigen Erlebnisse zu teilen. „Quittengrab“ hat mir sehr gut gefallen – ein kurzweiliger, gut durchdachter Krimi, der mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß.


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  • "Wieso bist du nie zurückgekommen?"

    "Meine Heimat ist in meinem Herzen."

    "Wo ist unser Kind?"

    "Begraben unter Quittenbäumen."