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Ein Tag hat viele Farben

Roman

Ein Tag ist viel zu kurz für all diese Probleme ...

Erst an dem Tag, an dem die Geräte ihres Vaters abgeschaltet werden, kommen die drei Geschwister Mia, Tom und Anna nach Jahren wieder einmal zusammen. Statt gemeinsam zu trauern, beschäftigt sie am meisten, was mit dem Familienschatz geschehen wird. Sie alle haben ihre eigenen Pläne für das wertvolle Pechstein-Gemälde. Doch im Laufe des Tages erfahren sie, dass nicht alles ist, wie es scheint. Und Familie Liebe mit Ecken und Kanten ist ...

Portrait
Drews,
Christine Drews arbeitete schon während ihres Germanistik- und Psychologiestudiums für diverse TV-Produktionen. Nach ihrem Magisterabschluss schrieb sie verschiedene Comedy-Serien und ist seit 2002 als freie Autorin tätig. Sie schreibt Drehbücher für Filme, Familien- und Comedyserien und arbeitet als Autorin für zahlreiche Showformate. Aktuell schreibt sie Drehbücher für »Soko Köln« und »Bettys Diagnose«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 09.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-29107-9
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/3 cm
Gewicht 274 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 56.566
Buch (Taschenbuch)
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Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Was zunächst wie eine Geschichte um Abschiednehmen und Trauer klingt, wird im weiteren Verlauf zu einer warmherzigen, amüsanten und unterhaltsamen Familiengeschichte. Kaum hat die Beisetzung des Vaters stattgefunden, überlegen Mia, Tom und Anna was sie mit dem Familienschatz
– einem offenbar wertvollen Pechstein Gemälde – machen könnten. Natürlich überlegen sie nicht gemeinsam und hierin liegt schon einiges an witzigem Konfliktpotenzial. Am Ende werden sie mehr finden, als das wonach sie suchten.
Eine Geschichte über unzertrennliche Familienbande wie sie nur das Leben schreiben kann, die fesselt gerade weil sie so alltäglich und keinesfalls kitschig ist.
Was zunächst wie eine Geschichte um Abschiednehmen und Trauer klingt, wird im weiteren Verlauf zu einer warmherzigen, amüsanten und unterhaltsamen Familiengeschichte. Kaum hat die Beisetzung des Vaters stattgefunden, überlegen Mia, Tom und Anna was sie mit dem Familienschatz
– einem offenbar wertvollen Pechstein Gemälde – machen könnten. Natürlich überlegen sie nicht gemeinsam und hierin liegt schon einiges an witzigem Konfliktpotenzial. Am Ende werden sie mehr finden, als das wonach sie suchten.
Eine Geschichte über unzertrennliche Familienbande wie sie nur das Leben schreiben kann, die fesselt gerade weil sie so alltäglich und keinesfalls kitschig ist.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein Roman, der wie aus dem Leben entsprungen scheint
von Susi Aly am 27.01.2019

Von der Autorin kenne ich bisher nur Krimis, die ich übrigens total liebe. Als ich jetzt die Chance bekam, ihren neuen Roman in einer Leserunde zu lesen, hab ich mich riesig darauf gefreut. Ich war aber auch sehr gespannt darauf, ob sie auch dieses Genre beherrschen würde und vor... Von der Autorin kenne ich bisher nur Krimis, die ich übrigens total liebe. Als ich jetzt die Chance bekam, ihren neuen Roman in einer Leserunde zu lesen, hab ich mich riesig darauf gefreut. Ich war aber auch sehr gespannt darauf, ob sie auch dieses Genre beherrschen würde und vor allem wie die Umsetzung dessen aussehen würde. Auf den ersten Blick wirkt das Cover durch die hellen Farben etwas unpassend, angesichts der doch sehr ernsten und schwierigen Thematik. Wenn man jedoch die Geschichte gelesen hat, so merkt man doch wie viel Ausdruckskraft darin steckt und wie gut es letztendlich dazu passt. Christine Drews hat einen sehr einfühlsamen und leichten Schreibstil, wodurch ich ihren Roman quasi in einer Nacht verschlungen habe. Sie schreibt so wahnsinnig gefühlvoll und einnehmend, das es mich förmlich weggetragen hat. Den besonderen Fokus legt sie dabei auf das Seelenleben der Charaktere und untermalt dies mit sehr viel Emotionalität. Man erfährt hierbei vor allem die Perspektiven von Mia, Tom und Anna. Aber auch in das Innere von Mick kann man einen sehr schönen Blick werfen. Auf diese Art und Weise erreichen die Geschwister, sehr viel Tiefe und Präsenz. Man kann ihr Innerstes nach Außen kehren und kann sich dadurch ungemein gut in sie hineinversetzen. Besonders zu Mia konnte ich eine wunderbare Beziehung aufbauen. Ich verstand sie. Ihre Verlorenheit, ihren Schmerz und ihre Gereiztheit. Es ist , als würde sich alles , was sich in Ihr aufgestaut hat, unbedingt nach draußen wollen. Sie hat einfach eine Art an sich, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Ihre Wut, ihre Angst und ihre unerfüllten Träume, die letztendlich ein Ventil suchten. Als wunderbaren Kontrast dazu empfand ich Mark. Auch wenn ich ihn oft als schwach empfand, so begriff ich doch, das er sie auf eine starke Art und Weise erdete. Nicht minder beeindruckt haben mich Anna und Tom. Auch wenn man zwischenzeitlich das Gefühl bekommt, dass sie vielleicht etwas untergehen. Jeder von Ihnen hat sein eigenes Päckchen zu tragen und ordentlich daran zu knabbern. ihre Gefühle und Gedanken kommen sehr gut zum Ausdruck. Und dennoch hat man ein Gefühl von Schwere, was die Traurigkeit der ganzen Thematik sehr gut hervorbringt. In der schwersten Stunde spürst du, was du wirklich verloren hast und begreifst wer du wirklich bist. Tod und Trauer ist keine einfache Thematik, aber hier wurde es wirklich sehr gut umgesetzt. Die Charaktere sind authentisch und auch wenn man schon zeitig sein Urteil gefällt hat. So musste ich dies doch revidieren. Nicht alles ist, so wie es scheint. Man wird mit Dingen konfrontiert, die zum nachdenken bringen und die Blickwinkel verschieben. Dadurch gerät das Weltbild doch etwas ins wanken und man sieht doch klarer. Besonders das letzte Drittel des Buches hat mich sehr berührt und Gänsehaut Momente verschafft. Es ist ein Sehnen, ein Schmerz den man einfach spürt. Eine Verzweiflung, die förmlich zum zittern bringt und ein Ausbruch, der alles unter sich begräbt. Vergangenheit wird zur Gegenwart und plötzlich hat man das Gefühl, viel mehr zu sehen. Die Schatten verdichten sich und man hat das Gefühl, in Tränen ausbrechen zu müssen. Es hat so geschmerzt, aber es hat auch so unglaublich gut getan. Wunderschön und herzzereißend traurig zugleich. Ein Roman der einem Gemälde gleicht. Voller Nuancen, vielschichtig und voller Ausdruck und einer Geschichte dahinter. Unerschütterlich, unvollkommen und doch verfügt es über eine Perfektheit, die zum greifen nah ist. Eine Familie , die so viel in sich trägt und dennoch immer wieder auseinander driftet. Christine Drews zeigt sehr deutlich auf, das besonders unser Innerstes von immenser Wichtigkeit ist. Das unsere Erfahrungen uns prägen und wir damit auch unsere Entwicklung bestimmen. Mir hat ganz besonders die Entwicklung der Charaktere unglaublich gut gefallen. Denn sie ist wie das Leben. Stürmisch, unbeeinflussbar und unvorhersehbar. Ein Familienroman der aufzeigt , wo die wahren Stärken liegen. Fazit: Christine Drews kann nicht nur wahnsinnig gute Krimis schreiben. Mit “Ein Tag hat viele Farben “ ist ihr ein sehr emotionaler und tiefgründiger Familienroman gelungen, der mich nicht nur enorm gefesselt, sondern auch sehr berührt hat. Ein Roman der mit einer sehr traurigen Thematik aufwartet. Der bedrückt, zum nachdenken bringt und vielleicht auch etwas essentielles mit auf den Weg gibt. Ein Roman, der wie aus dem Leben entsprungen scheint. Bitte mehr davon.

Familien-Konflikte
von leseratte1310 am 23.12.2018

Nach einem Schlaganfall liegt Mick Römer im Koma. Er hat eine Patientenverfügung, in der alles festgelegt ist und daher müssen die Geräte nun abgeschaltet werden. Die Familie kommt daher zusammen. Jedes der Kinder macht sich seine Gedanken, was mit dem kostbaren Familienbesitz, ein Pechstein-Gemälde, geschehen soll. Wenn sie wüssten… Dies... Nach einem Schlaganfall liegt Mick Römer im Koma. Er hat eine Patientenverfügung, in der alles festgelegt ist und daher müssen die Geräte nun abgeschaltet werden. Die Familie kommt daher zusammen. Jedes der Kinder macht sich seine Gedanken, was mit dem kostbaren Familienbesitz, ein Pechstein-Gemälde, geschehen soll. Wenn sie wüssten… Dies ist nicht das erste Buch der Autorin Christine Drews, welches ich gelesen habe und auch dieses Mal hat mich ihr Schreibstil wieder angesprochen. Abwechselnd erfahren wir die Gedankengänge der Geschwister kennen. Mia glaubt, dass sie einen Anspruch auf das Gemälde hat, weil es schon zu Lebzeiten ihrer Mutter im Haus war. Mir war sie wirklich nicht sympathisch, denn sie hat eine aggressive Art an sich. Ihr Mann Mark versucht ausgleichend zu wirken. Mia hat ihre Probleme mit ihrer Stiefmutter Constanze und ist eifersüchtig auf ihre Stiefgeschwistern Tom und Anna. Auch Tom will das Bild. Er hat sich einen Plan zurechtgelegt, wie er das Bild wegschaffen kann und die Versicherung soll blechen. Aber auch die auf Familienfrieden bedachte Anna hofft, dass sobald das Bild weg ist Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Gar nicht so einfach, sich das Bild unter den Nagel zu reißen und gleichzeitig mit der Familie im Krankenhaus zu sein. Constanze hat ihren Mann sehr geliebt, trotzdem versucht sie mit Bedacht zu handeln. Die Geschichte ist witzig und berührend zugleich. So nach und nach erkennt man die Geheimnisse jedes Einzelnen. Erst als die Wahrheiten ausgesprochen sind, lösen sich viele Gefühle und sie können aufeinander zugehen. Man wird in eine Familie hineingeboren und muss sie aushalten, denn man kann sie sich nicht aussuchen. Die Geschichte stimmt also nachdenklich. Mir hat diese Familiengeschichte gut gefallen.

Ein Tag hat viele Farben
von nasa am 21.12.2018

Ein Tag hat viele Farben von Christine Drews ist eine Familiengeschichte die auf die verschiedensten Probleme eingeht. Dies tut die Autorin auf eine charmante, emotionale, traurige aber auch witzige Art und Weise. Es ist ein schwerer Tag für Familie Römer. Vor sieben Wochen hatte Mick Römer einen Schlaganfall und nun... Ein Tag hat viele Farben von Christine Drews ist eine Familiengeschichte die auf die verschiedensten Probleme eingeht. Dies tut die Autorin auf eine charmante, emotionale, traurige aber auch witzige Art und Weise. Es ist ein schwerer Tag für Familie Römer. Vor sieben Wochen hatte Mick Römer einen Schlaganfall und nun sollen seine Geräte abgestellt werden. Zu diesem Anlass kommt die ganze Familie zusammen. Seine Kinder haben nicht gerade das beste Verhältnis zu einander und stehen sich eher kritisch und zynisch gegenüber. Auch sind von jedem Kind die Gedanken nicht ausschließlich beim sterbenden Vater, denn jeder hat seine eigenen Probleme im Gepäck und Sorge um ein ganz bestimmtes Erbstück. Dank des sehr flüssigen und leichten Schreibstils von Christine Drews kam ich gut in die Geschichte rein und konnte sie auch sehr schnell fertig lesen. Man begleitet abwechselnd eines der Geschwister Römer und lernt sie so besser kennen. Man erfährt auch warum und welche Probleme innerhalb der Familie herrschen. Wie Mia, Tom und Anna zueinander stehen und welche Sorgen sie beschäftigen. Es ist eine Geschichte die sich wirklich so abspielen könnte. Es gab Szenen bei denen ich lachen musste, aber es kamen auch mal die Tränen. Genau diese Mischung aus den verschiedensten Emotionen macht eine gute Familiengeschichte für mich aus. Die Geschichte lebt auch durch seine Protagonisten, die lebendig und gut geschildert waren. Alle machen im Verlauf des Buches eine Wandlung durch und entwickeln sich weiter. Was für das Ende sehr entscheidend ist. Es gab für mich ein paar Stellen die mir sprachlich zu ordinär waren und für mich passt sowas nicht unbedingt in einen solchen Roman. Auch fand ich manche Stellen sehr überspitzt und unrealistisch dargestellt. Es gab auch Szenen wo alles plötzlich ganz schnell ging und die scheinbaren Probleme miteinander vergessen waren. Das hätte man vielleicht noch etwas mehr und intensiver behandeln können, wenn man ein paar mehr Seiten gehabt hätte oder einige Stellen weg gelassen hätte. An sich fand ich das Buch sehr schön. Es hat sich schnell und nachhaltig lesen lassen. Denn der Leser wird automatisch zum Nachdenken angeregt und mit auf eine Achterbahn der Gefühle mit genommen.