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Solange es Schmetterlinge gibt

Roman

Hanni Münzer

(11)
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Beschreibung


Die Vorgeschichte zu »Unter Wasser kann man nicht weinen«!  

Nach einem Schicksalsschlag hat sich Penelope weitgehend von der Außenwelt zurückgezogen. Dass Glück und Liebe noch einmal in ihr Leben zurückkehren, wagt sie nicht mehr für möglich zu halten. Doch dann lernt sie die über achtzigjährige Trudi Siebenbürgen kennen – eine faszinierende Frau mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Auch ihr neuer Nachbar Jason spielt seine ganz eigene Rolle auf Penelopes neuem Weg. Und langsam lernt Penelope, dass die Welt voller Wunder ist, für den, der sie sieht.  

„Herzschmerz pur!“ GONG

»Ein wortwörtlich „liebevoller“ Roman, der uns Gänsehaut beschert und Herzen heilt, eine starke Geschichte samt zauberhafter Charaktere, die wir auch nach dem Ende kaum gehen lassen wollen!« Karla Paul, ARD Büffet  

»Ein Buch wie eine beste Freundin. Wunderbar geschrieben, kraftvoll und mit viel Seele und Herz.« Für Sie

„Feine Unterhaltungsliteratur.“ WeiberDiwan

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 12.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96161-013-6
Verlag Eisele Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12,4/3,5 cm
Gewicht 418 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 30479

Buchhändler-Empfehlungen

Berührend

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Penelope hat sich nach einem Schicksalsschlag komplett zurückgezogen. Ihr Tag ist bis ins letzte Detail durchstrukturiert und auf Störungen reagiert sie empfindlich. Das könnte auf einer einsamen Insel funktionieren, aber nicht in einem Mietshaus! Eine wunderbar erzählte Geschichte, bei der Lachen und Weinen Hand in Hand gehen...

Was für eine Entdeckung

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Manchmal müssen auch Buchhändler mit sanftem Nachdruck auf bestimmte Autoren oder Bücher hingewiesen werden. So ist es mir vor Kurzem in München mit dieser Autorin gegangen. Sie alle haben wahrscheinlich längst mindestens ein Buch von Hanni Münzer gelesen. Wahrscheinlich „Honigtot“ oder „Marlene“, denn diese beiden Bücher erfreuen sich ja ausgesprochener Beliebtheit. Wie Sie an diesem Beginn sehen, habe ich es noch nicht getan. Ein großer Fehler, wie ich jetzt zugeben muss. Und wann soll ich jetzt nur die Zeit finden, dieses Versäumnis nachzuholen? „Solange es Schmetterlinge gibt“ war in diesem Moment genau das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt für mich. Nachdem ich zwei mich doch sehr nachdenklich stimmende Bücher gelesen habe, die mich sehr traurig gemacht haben, brauchte ich etwas vermeintlich Leichtes. Das dem nicht so ist, ist mir natürlich erst während der Lektüre aufgegangen. Doch nun der Reihe nach. Hanni Münzer erzählt in ihrer Geschichte von Penelope. Penelope ist eine Grundschullehrerin, so Mitte Dreißig, die nach einer gescheiterten Ehe alleine mit ihrem Kater Giacomo in einem Mietshaus in München lebt. Jeder Tag ist exakt durchgetaktet. Sie braucht diese Struktur. Sie gibt ihr Sicherheit. Andere Menschen und unvorhergesehene Dinge kann sie gar nicht leiden. Doch dann passiert etwas, was ihr ganzes bisheriges Konstrukt zum Wanken bringt. Es fängt eigentlich ganz harmlos an. Eines Tages lernt sie Trudi kennen. Trudi ist eine alte Dame, die ebenfalls in diesem Mietshaus lebt. Trudi backt leidenschaftlich gerne. Und genau dieser Geruch des frisch gebackenen ist es, der die beiden Frauen miteinander bekannt macht. Doch Trudi hat ein Geheimnis. Und Trudi hat ein sehr gutes Gespür für andere Menschen. So kommt es, dass Trudi es langsam aber sicher schafft, dass Penelopes Schutzpanzer einen Riss bekommt. Damit ist schon einmal der erste Schritt getan. Den Durchbruch schafft dann ein neuer Mieter, der über Penelopes Wohnung ins Dachgeschoss zieht. Dies ist der 25jährige Jason, der ausgesprochen charmant, sehr von sich selbst überzeugt, aber auch sehr klug ist. Seine Dogge Theseus führt zu einem ersten Zusammentreffen. Und dann wird Penelope die beiden nicht mehr los. Am Ende des Buches ist Penelope ein ganz anderer Mensch. Die Autorin hat eine sehr kluge und zu Herzen gehende Geschichte geschrieben. Sie verbindet ganz viele unterschiedliche Themen miteinander. So gibt es eine kleine Krimihandlung, eine wunderschöne Liebesgeschichte, einen kleinen Bezug auf ihre oben bereits erwähnten Romane „Honigtot“ und „Marlene“ und sehr viel Humor und einige verrückte Szenen. Doch das Hauptthema ist die Geschichte Penelopes. Warum hat sie sich so von dem Leben abgewandt? Was ist damals passiert? Ganz langsam kommen Trudi und Jason der Geschichte auf die Spur. Penelope wehrt sich lange. Aber irgendwann merkt sie, dass es ihr gut tut, zurück ins Leben zu kommen. Für mich war dies ein Buch, was mich sofort gefangengenommen hat. Es hat mich ähnlich begeistert und überrascht wie im letzten Jahr ungefähr zur selben Zeit das Buch „Die Phantasie der Schildkröte“ von Judith Pinnow. Während ich am Anfang noch dachte, dass das Buch eine relativ banale Liebesgeschichte sei, hat es mich mit seinen Wendungen immer wieder überrascht. Es ist ein psychologisch dichtes Buch mit Tiefgang, das aber ganz leichtfüßig daherkommt. Es hat es sofort in meine persönliche literarische Hausapotheke geschafft, weil es einfach klug ist und glücklich macht!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
2
6
3
0
0

Nicht leicht verständlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosburg am 22.04.2021

Penelope ist Grundschullehrerin und glücklich verheiratet, als eine Tragödie ihre kleine Familie auseinanderreißt. Sie verlässt ihren Mann und zieht sich fast vollständig von der Außenwelt zurück. Eines Tages entdeckt sie zufällig das Geheimnis ihrer vierundachtzigjährigen Nachbarin Trudi Siebenbürgen und freundet sich mit ihr a... Penelope ist Grundschullehrerin und glücklich verheiratet, als eine Tragödie ihre kleine Familie auseinanderreißt. Sie verlässt ihren Mann und zieht sich fast vollständig von der Außenwelt zurück. Eines Tages entdeckt sie zufällig das Geheimnis ihrer vierundachtzigjährigen Nachbarin Trudi Siebenbürgen und freundet sich mit ihr an. Die lebenskluge, unkonventionelle Trudi lässt es nicht zu, dass Penelope sich wieder in ihr Schneckenhaus verkriecht. Zusammen mit dem attraktiven Jason, der gerade im Dachgeschoss eingezogen ist, zeigt sie ihr, dass die Welt trotz allem voller Wunder ist … (Klappentext) Dieses Buch war für mich nicht leicht zu lesen. Es hat mich an manchen Stellen sehr nachdenklich gemacht. Dann wiederum kamen mir manche Stellen sehr „konstruiert“ vor. Mit den Charakteren hatte ich so manche Zeit meine „Probleme“. Auch die Handlung war für mich nicht immer ganz verständlich. An Emotionen war alles vertreten, so dass es teilweise eine Achterbahn der Gefühle war. Erst im Laufe des Buches bin ich in die Geschichte hineingewachsen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Der Schluß war mir dann wieder nicht so ganz verständlich. Trotzdem ein Buch welches lesenswert ist.

Wenn das Schicksal zuschlägt
von einer Kundin/einem Kunden aus Kosel am 20.04.2021

Kurzbeschreibung Nach einem Schicksalsschlag hat sich Penelope weitgehend von der Außenwelt zurückgezogen. Dass Glück und Liebe noch einmal in ihr Leben zurückkehren, wagt sie nicht mehr für möglich zu halten. Doch dann lernt sie die über achtzigjährige Trudi Siebenbürgen kennen – eine faszinierende Frau mit einer geheimnisvoll... Kurzbeschreibung Nach einem Schicksalsschlag hat sich Penelope weitgehend von der Außenwelt zurückgezogen. Dass Glück und Liebe noch einmal in ihr Leben zurückkehren, wagt sie nicht mehr für möglich zu halten. Doch dann lernt sie die über achtzigjährige Trudi Siebenbürgen kennen – eine faszinierende Frau mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Auch ihr neuer Nachbar Jason spielt seine ganz eigene Rolle auf Penelopes neuem Weg. Und langsam lernt Penelope, dass die Welt voller Wunder ist, für den, der sie sieht. Eine schöne, berührende Geschichte, die gut geschrieben ist. Penelopes Schicksalsschlag und Trudis Lebensweg haben mich sehr mitgenommen und Jason fand ich sehr sympathisch, wenn auch manchmal fast zu verständnisvoll. Trudi ist klasse, sie hat ordentlich Schwung in die Geschichte gebracht. Allerdings ist weniger manchmal mehr. Zwischendrin dachte ich, ich würde einen Krimi lesen und die vielen Zufälle haben die Story fast in die Kategorie "Moderne Märchen" abdriften lassen, zusätzlich Kindesmisshandlung, Trauerbewältigung usw. Ich hatte das Gefühl, die Autorin hat mehrere Romane zu einem vereint, aus diesem Grund war ich fast versucht, 3 Sterne zu geben. Da aber die Grundgeschichte wirklich gut und emotional geschrieben ist und ich ansonsten von der Story und den Charakteren gefesselt war, gebe ich gerne 4 Sterne.

Konnte mich nicht ganz überzeugen
von Lisa-hirmer.de am 09.04.2021
Bewertet: Taschenbuch

Die Geschichte setzt sich aus vielen Handlungssträngen zusammen. Lange ergibt das kaum Sinn und scheint als hätte die Autorin etwas viel gewollt und sich nicht zwischen Liebesroman, Krimi und philosophisch-psychologischer Geschichte entscheiden können. Gegen Ende werden die Stränge zwar verknüpft, allerdings empfand ich manche T... Die Geschichte setzt sich aus vielen Handlungssträngen zusammen. Lange ergibt das kaum Sinn und scheint als hätte die Autorin etwas viel gewollt und sich nicht zwischen Liebesroman, Krimi und philosophisch-psychologischer Geschichte entscheiden können. Gegen Ende werden die Stränge zwar verknüpft, allerdings empfand ich manche Teile trotzdem als unnötig. Dies hat mir leider über lange Strecken den Spaß am Buch genommen, denn dadurch blieben die wichtigen Teile irgendwie unscheinbar und die Geschichte wurde teils sehr langatmig. Die Sicht liegt meist bei Penelope, aber es gibt ab und an Passagen die von einem allwissenden Erzähler stammen und sich nicht so recht in den Erzählstil einfügen. Trudi und Jason waren sehr angenehme Charaktere, mit den restlichen Figuren wurde ich nicht wirklich warm. Das Buch hätte eine tolle und wichtige Lehre für jeden, aber leider kam bei mir beim Lesen kaum Stimmung auf und ich musste mich phasenweise fast zwingen weiterzulesen. Das Ende kam hingegen recht abrupt und, für meinen Teil, etwas unbefriedigend. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.


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