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Der Pflegefall

Kriminalroman

(6)
Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. Sie soll den alten Herrn Brunt betreuen. In der Villa Brunt herrscht von Anfang an eine beklemmende Stimmung. Herr Brunt selbst ist schwer zu ertragen. Er ist mürrisch, greift die Menschen in seiner Umgebung an, beleidigt sie. Anna findet heraus, dass ihn nicht nur Altersbeschwerden, Hilflosigkeit und das lange Warten auf den Tod erbittern, Brunt war immer schon ein problematischer Charakter und in seiner Vergangenheit liegt so einiges im Argen. Das Hausmeisterehepaar, Nella und Markus Schmitts, erzählen Anna schließlich, dass sich Brunt an ihrer behinderten minderjährigen Tochter vergangen hat und er seinen einzigen Sohn, Tobias, ständig quälte. Auch soll es beim Tod von Tobias Mutter nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Herr Brunt hingegen erzählt eine ganz andere Geschichte. Als Anna mitbekommt, dass Nella, Markus und Tobias den alten Herrn schleichend vergiften, ringt sie mit sich, ob sie zur Polizei gehen soll. Hat es ein Monstrum nicht verdient, vergiftet zu weden? Wenn nun aber Herr Brunt doch kein Monstrum ist? Wem soll sie nur glauben?
Portrait
Olivia Monti, geboren 1960 in Stuttgart, ist Juristin. Seit 1994 schreibt sie Romane und Sachbücher und publizierte u.a. bei der Frankfurter Verlagsanstalt und S. Fischer.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 244 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783742740786
Verlag Neobooks
Dateigröße 368 KB
eBook
1,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Wer ist Opfer, wer ist Täter ?
von einer Kundin/einem Kunden aus Villingen-Schwenningen am 21.06.2018

Der Klappentext zum Buch ist eine exzellente Inhaltsangabe und gibt die Geschichte sehr gut wieder. Aus diesem Grunde ist eine erneute Schilderung der Geschehnisse meinerseits nicht erforderlich. Die Ereignisse werden in der Ich-Form aus der Sicht der Pflegerin Anna erzählt. Dadurch erhält man Kenntnis über ihre Ängste, Erwartungen und Gefühle.... Der Klappentext zum Buch ist eine exzellente Inhaltsangabe und gibt die Geschichte sehr gut wieder. Aus diesem Grunde ist eine erneute Schilderung der Geschehnisse meinerseits nicht erforderlich. Die Ereignisse werden in der Ich-Form aus der Sicht der Pflegerin Anna erzählt. Dadurch erhält man Kenntnis über ihre Ängste, Erwartungen und Gefühle. Über die anderen Personen erfährt man nur, was Anna wahr nimmt, so dass deren Persönlichkeit und Beweggründe bruchstückhaft und durch Annas Empfinden gefärbt sind. Ann a war mir nicht völlig sympathisch. Ihre Entscheidungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Zum Beispiel wird sie durch Brunt gedemütigt und fürchtet um ihr Leben und bleibt dennoch im Haus. Der Autor ist es gut gelungen, die Personen nicht schwarz-weiß zu zeichnen. Meine Sympathie war schwankend, je nachdem, ob ich die Person für ein Opfer oder Täter hielt. Die Zuordnung wechselte im Verlauf der Geschichte. Für mich liegt in diesem Wechselbad der Gefühle die Stärke des Romans. Ich würde ihn auch nicht unbedingt als Krimi bezeichnen. Wer einen klassischen Kriminalroman erwartet, wird deshalb sehr enttäuscht sein.

Spannend, aber der Clou fehlt
von Streiflicht am 21.06.2018

Dieses Buch klangt der Kurzbeschreibung nach sehr spannend und das war es auch, aber leider fehlte mir auch der Clou. Es ist gut geschrieben und beschrieben, wie Anna sich fühlt, ihr Verhalten konnte ich allerdings nicht immer ganz nachvollziehen. Ich hätte sie aufgrund ihres Benehmens als viel jünger eingeschätzt.... Dieses Buch klangt der Kurzbeschreibung nach sehr spannend und das war es auch, aber leider fehlte mir auch der Clou. Es ist gut geschrieben und beschrieben, wie Anna sich fühlt, ihr Verhalten konnte ich allerdings nicht immer ganz nachvollziehen. Ich hätte sie aufgrund ihres Benehmens als viel jünger eingeschätzt. Sie wirkt in meinen Augen oft unselbstständig und unsicher. Das Buch selbst ist spannend und auch die Frage, ob Selbstjustiz gerechtfertig ist oder nicht, fand ich wirklich interessant. Man spürt, wie schwierig es für Anna ist und dass sie Probleme hat. Sie wird in diese Problematik vor Ort hineingezogen und kann sich kaum dagegen wehren. Sie hängt zwischen den parteien und weiß nicht mehr, was sie glauben soll, da jeder was anderes sagt. Sie kann sich so recht keine eigenen Meinung bilden, da einerseits Brunt, dann das Ehepaar Schmitts, Brunts Exfrau und später auch noch ihre Freunde und die Polizei auf sie einreden.... Ich war gespannt, was es mit dem Brand auf sich hat und was wirklich hinter allem steckt. ob Brunt ein genialer schauspieler und Verrückter ist oder sind die anderen irre sind. Leider hat mir die Auflösung dann nicht so gut gefallen. Insgesamt hat mich das Buch aber gut unterhalten und die Frage nach Gerechtigkeit ist immer wieder interessant.

spannender und unterhaltsamer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Freudenberg am 19.06.2018

Klapptext: Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. Sie soll den alten Herrn Brunt betreuen. In der Villa Brunt herrscht von Anfang an eine beklemmende Stimmung. Herr Brunt selbst ist schwer zu ertragen. Er ist mürrisch, greift die Menschen in seiner Umgebung an, beleidigt sie. Anna findet heraus, dass... Klapptext: Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. Sie soll den alten Herrn Brunt betreuen. In der Villa Brunt herrscht von Anfang an eine beklemmende Stimmung. Herr Brunt selbst ist schwer zu ertragen. Er ist mürrisch, greift die Menschen in seiner Umgebung an, beleidigt sie. Anna findet heraus, dass ihn nicht nur Altersbeschwerden, Hilflosigkeit und das lange Warten auf den Tod erbittern, Brunt war immer schon ein problematischer Charakter und in seiner Vergangenheit liegt so einiges im Argen. Das Hausmeisterehepaar, Nella und Markus Schmitts, erzählen Anna schließlich, dass sich Brunt an ihrer behinderten minderjährigen Tochter vergangen hat und er seinen einzigen Sohn, Tobias, ständig quälte. Auch soll es beim Tod von Tobias Mutter nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Herr Brunt hingegen erzählt eine ganz andere Geschichte. Als Anna mitbekommt, dass Nella, Markus und Tobias den alten Herrn schleichend vergiften, ringt sie mit sich, ob sie zur Polizei gehen soll. Hat es ein Monstrum nicht verdient, vergiftet zu weden? Wenn nun aber Herr Brunt doch kein Monstrum ist? Wem soll sie nur glauben? Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Dies ist kein gewöhnlicher Krimi denn er beginnt nicht mit einem Mordfall.Trotzdem hat er mich gleich in den Bann gezogen. Ich habe Anna und Herrn Brunt kennen gelernt.Einige Zeit habe ich mit ihnen verbracht und dabei interessante und spannende Momente erlebt. Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen hat die Autorin sehr gekonnt zum Ausdruck gebracht.Ich konnte mich richtig in ihre Lage hinein versetzen.Viele Situationen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgefühlt und mitgebangt.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es immer sehr interessant und wurde nie langweilig.Die Autorin befasst sich in diesen Krimi mit den Themen"Häusliche Pflege,Umgang mit alten Menschen und Selbstjustitz".Dies in dieser Geschichte zu verarbeiten ist ihr hervorragend gelungen.Auch hat sie es verstanden eine düstere und fast unheimliche Atmosphäre zu erzeugen.Das hat für mich diese Lektüre auch so lesenswert gemacht.Die Handlung blieb immer wahnsinnig spannend und atemberaubend. Das Ende fand ich auch einfach sehr gelungen und faszinierend. Ich hatte viele tolle Lesemomente mit diesem Buch.Es hat mich mitgerissen und zum Nachdenken angeregt.Ich vergebe glatte 5 Sterne.