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Im Meer schwimmen Krokodile

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Zoom – näher dran!

Fabio Geda

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Beschreibung

Enaiatollah war etwa zehn Jahre alt, als seine Mutter mit ihm Afghanistan verließ. Die Familie gehört der Volksgruppe „Hazara“ an. Und die sind nichts wert, meinten andere Leute. Für den Jungen begann die Flucht in ein besseres Leben. Ohne seine Familie. „Hast du meine Mutter gesehen?“, fragte ich. Der Mann sagte ohne aufzublicken: „Ja, ich habe sie gesehen.“ Ich war froh. „Wo ist sie hingegangen?“, wollte ich wissen. „Fort“, antwortete er. „Wohin fort? Und wann kommt sie wieder“, fragte ich. „Sie kommt nicht wieder“, sagte Onkel Rahim. Fabio Geda wurde 1972 in Turin (Italien) geboren. Er hat mehrere Bücher geschrieben. Bei einer Lesung lernte er Enaiatollah Akbari kennen. Der erzählte Geda seine Geschichte. So entstand dieses ergreifende Buch.

Fabio Geda, geboren 1972 in Turin, schrieb für Zeitungen und veröffentlichte bereits mehrere Romane (unter anderem nominiert für den Premio Strega). Bereits sein erster Roman "Emils wundersame Reise" war in Italien ein Überraschungserfolg; das Buch "Im Meer schwimmen Krokodile" brachte ihm auch international den Durchbruch.
Neben dem Schreiben arbeitet er mit Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Herausgeber Spass am Lesen Verlag GmbH
Seitenzahl 127
Erscheinungsdatum 16.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944668-95-6
Verlag Spaß am Lesen
Maße (L/B/H) 20,8/12,3/1,3 cm
Gewicht 226 g
Auflage 1
Übersetzer Sonja Markowski

Buchhändler-Empfehlungen

Die wahre Geschichte eines afghanischen Flüchtlingsjungen

Tobias Groß, Thalia-Buchhandlung Gotha

Wer verstehen will, warum Menschen ihre Heimat verlassen und Frieden suchen, der kommt um dieses wunderbare Buch nicht herum. Fabio Geda schildert in diesem Roman die wahre Geschichte eines afghanischen Flüchtlingsjungen, welcher mehrere Jahre brauchte um in Italien endlich Sicherheit zu finden. Sympathisch, ehrlich und unglaublich authentisch.

Die Flucht gen Westen

Matthias Preuschoff, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Die kindliche, einfache Sprache sowie der reale Hintergrund machen diesen erschütternden Erfahrungsbericht so intensiv. Ein wichtiges Buch zur Flüchtlingskrise, welches das Leid und die Motive vieler junger Flüchtlinge exemplarisch aufgreift.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
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Sehr gelungen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thalwil am 13.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mitreissende Geschichte, gut erzählt. Die Perspektive eines Kindes macht es umso interessanter.

(k)eine Fluchtgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch lässt einen sehr nachdenklich zurück, und das über mehrere Tage. Die Geschichte ist fast 20 Jahre alt, und immer noch so brand aktuell, dass ich dachte, sie sie im letzten Sommer entstanden. Etna "begibt sich" als kleiner Junge aus Afghanistan. Über mehrere, teils längere Stationen, gelingt im die Reise nach Italien,... Das Buch lässt einen sehr nachdenklich zurück, und das über mehrere Tage. Die Geschichte ist fast 20 Jahre alt, und immer noch so brand aktuell, dass ich dachte, sie sie im letzten Sommer entstanden. Etna "begibt sich" als kleiner Junge aus Afghanistan. Über mehrere, teils längere Stationen, gelingt im die Reise nach Italien, wo er seitdem lebt. Die Geschichte ist wunderschön erzählt ; hier passen Erzählzeit (Präteritum, nicht Präsens, danke!) zur Distanz des Ich-Erzählers zum Erlebten. Dabei entsteht ein starker Sog, der es einem beinahe unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Dabei steht nicht im Vordergrund, OB er die Reise schafft (denn das weiß man bereits), sondern WIE. Er wird als Flüchtling anerkannt, gibt aber zu, dass er dabei einfach nur sagen müsste "der sterbende Junge in dem Video hätte ich sein können"- und er darf bleiben. Ein anderer Afghane wird hingegen abgeschoben. Diese Gegenüberstellung zeigt, wie willkürlich die Rechtsprechung ist und wie wenig nachvollziehbar sie auch für die Asylsuchenden ist. Das Ende ist sehr berührend, wirft aber viele Fragen auf. Lest am besten selbst.

ich bin begeistert
von Huriye Celik aus Ludwigshafen am 01.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es schildert die Lage eines jungen Menschen, der seine Heimat verlassen muss, um sich auf die Suche nach der Hoffnung zu begeben. Es ist verblüffend zu lesen, wie weit der Mensch gehen kann, wenn es sich am Leben halten möchte. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines zehnjährigen, afghanischen Jungen wiedergegeben, der se... Es schildert die Lage eines jungen Menschen, der seine Heimat verlassen muss, um sich auf die Suche nach der Hoffnung zu begeben. Es ist verblüffend zu lesen, wie weit der Mensch gehen kann, wenn es sich am Leben halten möchte. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines zehnjährigen, afghanischen Jungen wiedergegeben, der seine Reise in Italien vollendet. Ein sehr sensibles Thema, das durch dieses Buch hervorgehoben wird. Das Ganze ist sehr emotional, zieltreffend und zum Nachdenken anregend! ✒ "Wenn man irgendwo fremd ist (was auffällt, sobald man den Mund aufmacht und die erste Frage stellt), ja wenn man nicht weiß, wo man ist und wie man sich dort zu verhalten hat - nun, dann wird man schnell ausgenutzt."

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