Meine Filiale

Der Lehrmeister

Die Geschichte des Johann Georg Faustus II

Ullstein eBooks Band 2

Oliver Pötzsch

(86)
eBook
eBook
9,99
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

11,00 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

22,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch

ab 10,79 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

ab 11,95 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Der Weg zum Licht führt durch die Dunkelheit
Der goldene Herbst 1518 neigt sich dem Ende. Sechs Jahre sind vergangen, seitdem der berühmte Magier Johann Georg Faustus aus Nürnberg geflohen ist. Sein Ruhm ist gewachsen, selbst an den Höfen von Herzögen, Grafen und Bischöfen sucht man seinen Rat. So als würde der Herrgott - oder sein böser Gegenspieler? - eine schützende Hand über ihn halten. Gemeinsam mit seinem neuen Gefährten Karl Wagner und der jungen Gauklerin Greta, seiner Ziehtochter, reist er als Quacksalber und Astrologe durch die Lande. Doch Johann spürt, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Sein Erzfeind Tonio ist noch nicht besiegt. Tief im Inneren weiß Johann, dass das Böse zurückkehren und erneut seine Hand nach ihm ausstrecken wird ...

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der "Henkerstochter"-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 800 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.10.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783843718790
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 3990 KB
Verkaufsrang 10930

Weitere Bände von Ullstein eBooks

Buchhändler-Empfehlungen

Treffen der Titanen

Gerold Mütherig, Thalia-Buchhandlung Vaihingen

Eine rätselhafte fortschreitende Lähmung zwingt den bis dahin erfolgreichen Dr. Faustus, nach dem zweiten Universalgenie in Frankreich zu suchen: Leonardo da Vinci. Doch auch dieser kann ihm nicht helfen. Für Faust wird es zur Gewissheit: Er muss sich seinem Erzfeind in dessen Burg stellen ! Nachdem dies zur Katastrophe führt, hat Georg alles verloren, das ihm je etwas bedeutet hat, vor allem seine Tochter. Mit Hilfe seines ehemaligen Gefährten gelingt es ihm aber ein letztes Mal, sich aufzurappeln und der einzigen Spur seiner Tochter nach Rom zu folgen. Ein absolut spektakulärer Showdown kostet dort nicht nur Papst Leo X das Leben, Faust muss sich schliesslich dem Teufel selbst gegenübertreten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
86 Bewertungen
Übersicht
53
24
9
0
0

Gewohnt genialer historischer Roman des Autors, aber leider zuviel Phantastik
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 30.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Oliver Pötzsch ist mir bekannt von einigen historischen Romanen, die ich sehr geliebt habe, und von daher habe ich mich auch auf dieses Werk schon gefreut. Und jetzt sitze ich hier und tue mich schon bei der Inhaltsbeschreibung schon schwer. Ich mach es selten, wenn ich Rezensionen schreibe, aber hier kopiere ich mal den Klap... Oliver Pötzsch ist mir bekannt von einigen historischen Romanen, die ich sehr geliebt habe, und von daher habe ich mich auch auf dieses Werk schon gefreut. Und jetzt sitze ich hier und tue mich schon bei der Inhaltsbeschreibung schon schwer. Ich mach es selten, wenn ich Rezensionen schreibe, aber hier kopiere ich mal den Klappentext rein: „Der Weg zum Licht führt durch die Dunkelheit : Der goldene Herbst 1518 neigt sich dem Ende. Sechs Jahre sind vergangen, seitdem der berühmte Magier Johann Georg Faustus aus Nürnberg geflohen ist. Sein Ruhm ist gewachsen, selbst an den Höfen von Herzögen, Grafen und Bischöfen sucht man seinen Rat. So als würde der Herrgott – oder sein böser Gegenspieler? – eine schützende Hand über ihn halten. Gemeinsam mit seinem neuen Gefährten Karl Wagner und der jungen Gauklerin Greta, seiner Ziehtochter, reist er als Quacksalber und Astrologe durch die Lande. Doch Johann spürt, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Sein Erzfeind Tonio ist noch nicht besiegt. Tief im Inneren weiß Johann, dass das Böse zurückkehren und erneut seine Hand nach ihm ausstrecken wird …“. So. Das Buch hat 600 Seiten, ist nochmal in 4 Teile untergliedert, und natürlich in Unterkapitel. Prinzipiell befinden wir uns mit dem Magier Johann, dem viel jüngerem Karl und Greta auf Reisen quer durchs deutsche Reich, durch Frankreich und Italien. Wir begleiten das Trio über mehrere Jahre hinweg, immer entweder auf der Flucht vor oder auf der Jagd nach Tonio de Maravio, dem Erzbösen, dem Schicksal, dem dunklen Pakt, dem Johann nicht entweichen kann, und dem er sich irgendwann stellen muss. Abgesehen davon hat es ab einem gewissen Zeitpunkt auch der Papst mit seinen Handlangern auf Johann Faustus abgesehen, denn das Gerücht macht die Runde, er habe den Stein des Weisen gefunden und könne Gold herstellen. Als verschwenderischer Papst in Geldnöten hat man für sowas Verwendung. Stimmt natürlich nicht, das weiss sogar Leonardo da Vinci, dass sowas nicht geht. Bei Leonardo halten sich die drei nämlich auch ein paar Wochen lang auf. Also, ihr merkt, hier passiert sehr viel, es gibt viele Personen, viele kleine Handlungsstränge, die sich aber immer wieder geschickt zu einem intelligentem Ganzem zusammenfinden. Und normalerweise würde ich jetzt wahrscheinlich sehr enthusiastisch den dicken Schmöker feiern: Oliver Pötzsch weiss zu schreiben. Er malt bunt und real ein Bild des Mittelalters, seine Protagonisten sind greifbar, er schreibt spannend, man fiebert mit jedem mit, egal ob gut oder böse, und man merkt, historische Romane sind sein Metier, er hat einfach super viel Sachkenntnis, was das Alltagsleben damals betrifft, und er hat die Gabe, dieses lebendig wiederzugeben. Womit ich mich aber dieses Mal echt schwer getan habe, war das fantastische Element. Es ging um dunkle Mächte, Satanismus, den ultimativen Kampf mit dem Leibhaftigen, und das war nicht meins. Ich bin ja die Rationalistin, und ich hab es mehr mit Karl und seinen wissenschaftlichen und psychologischen Überlegungen – und war dann teilweise genau wir Karl erstaunt, dass es tatsächlich um nichts anderes als das wirklich Böse ging. Okay. Ich habe irgendwann festgestellt, dass es zu diesem Werk einen Vorgängerband gibt, den kenne ich nicht, dann hätte ich das gewusst. Dann hätte ich daran aber auch nicht so viel Spass gehabt. Ich kann damit halt einfach nix anfangen. Nichtsdestotrotz war die Story dermassen gut geschrieben, und ich mochte vor allem Greta und Karl so gerne, dass ich einfach weiter lesen musste. Es führte kein Weg vorbei, ich hab mich auch durch die abstrusesten Rituale und Ideen gelesen, weil ich einfach wissen wollte, wie es endet. Wie bei ner Serie im Fernsehen, ich war „angefixt“ und musste weiter dabei sein. Das spricht ja definitiv für den Autor und seinen Schreibstil. Ich ziehe also mein Fazit: Genial geschrieben, spannendes Setting, tolle Protagonisten – aber für mich zuviel Phantastik. Wer‘s mag, wird’s lieben. Ansonsten empfehle ich von dem Autor die spannenden Romane rund um die Henkerstocher – das sind ebenfalls historische tolle Romane, aber „normale“ Stories . Und Teil 1 dieser Dilogie werde ich nun nicht mehr nachträglich lesen.

intelligent konstruiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Sottrum am 19.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Macht sehr viel Spaß das Buch zu lesen: intelligente Konstruktion der Geschichte und der Figuren, sehr spannende Hintergründe und historisch ergänzt

Faust 2
von Ele am 01.11.2020

Der Lehrmeister, Historischer Roman von Oliver Pötzsch, E-Book 800 Seiten, erschienen im List Verlag. Der 2. Band der Faustus - Dilogie. Sechs Jahre sind vergangen, seit der berühmte Magier Johann Georg Faustus , seine Tochter Greta und der Gehilfe Karl von Nürnberg geflohen sind. Sein Ruhm ist immer weiter gewachsen. Selbst d... Der Lehrmeister, Historischer Roman von Oliver Pötzsch, E-Book 800 Seiten, erschienen im List Verlag. Der 2. Band der Faustus - Dilogie. Sechs Jahre sind vergangen, seit der berühmte Magier Johann Georg Faustus , seine Tochter Greta und der Gehilfe Karl von Nürnberg geflohen sind. Sein Ruhm ist immer weiter gewachsen. Selbst der Papst lässt nach ihm suchen. Auch sein alter Erzfeind Tonio ist noch nicht besiegt. Eine seltsame Lähmung befällt Faust und auf der Suche nach Heilung durchstreift er Europa. Doch Faust ahnt, dass das Böse noch immer seine Hand nach ihm ausstreckt und dass er sich letztendlich stellen muss. Eine Tragödie in 5 Akten, die in 29 längere Kapitel aufgeteilt ist, welche sich in überschaubare Leseabschnitte gliedern. Einzelne Kapitel sind mit Datum und genauer Ortsangabe überschrieben. Als Anhang gibt es wie so oft in Pötzschs Büchern einen Reiseführer auf Fausts Spuren, wie schon im Spielmann verbergen sich auch im Lehrmeister zahlreiche Goethe-Zitate, diese sind mit Seitenzahlen am Ende des Buches unter dem Begriff „Faust für Besserwisser“ aufgeführt. Das Werk ist in flüssiger und bildmalerischer Weise geschrieben, jeder Satz und jede Szene liefen wie ein Film in meinem Kopf ab, die Handlungen der Charaktere und der Plot sind nachvollziehbar und logisch erzählt. Den zweiten Band der Dilogie fand ich stellenweise absolut gruselig und so detailgenau erzählt, dass mir des Öfteren eiskalte Schauer den Rücken hinuntergelaufen sind. Besonders zu denken gegeben haben mir die Anmerkungen im Nachwort. Der Autor bemerkt, dass schon Goethes Faust 2 ein Flop war und so ähnlich ist es mir auch im vorliegenden Band ergangen, die Reisen der Gefährten auf der Flucht vor Lahnstein, auf der Suche nach Leonardo da Vinci und am Ende auf der Reise nach Rom hatten für mich schier unerträgliche und unnötige Längen, da hätte ich am liebsten quergelesen. Wo mir im ersten Teil die Reisen noch aufregend und unterhaltsam vorgekommen sind, haben sie mich hier nur noch gelangweilt und zogen sich dahin. Dazu zitiere ich hier den Autor:“ Es wimmelt nur so von mythologischen Gestalten und Anspielungen gleichzeitig ist es eigentlich unmöglich, die Handlung halbwegs vernünftig zusammenzufassen. Amerikanische Filmproduzenten würden sagen:“Where the f… ist the plot?“ Dies ist die Meinung Plötzschs über Goethes Faust 2 und auch mir ging es so beim Lehrmeister. Der eigentliche Held im vorliegenden Band war für mich das Universalgenie Leonardo da Vinci, dieser Abschnitt hat mir im Buch am besten gefallen, auch die beschriebene Wirkung des Igró Pir des griechischen Feuers war höchst interessant, solche Stellen bestätigen, eine akribische Recherchearbeit des Verfassers. Vom ersten Teil „Der Spielmann“ war ich absolut begeistert. Leider hat mir die Zähigkeit und Langatmigkeit beim „Lehrmeister“ die Lesefreude geschmälert. Immer wieder habe ich das Lesegerät für einige Zeit getrost zur Seite gelegt, ohne Angst etwas zu versäumen. Trotzdem möchte ich den zweiten Band der Dilogie empfehlen um die Geschichte zu vervollständigen. Von mir 3 Sterne.

  • Artikelbild-0