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Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

Ein neues Abenteuer vom Hotzenplotz aus den Anfängen seiner Räuberkarriere, für Kinder ab 6 Jahren. Ursprünglich von Otfried Preußler als Puppenspiel geschrieben, wiederentdeckt und zur Vorlesegeschichte ergänzt von Susanne Preußler-Bitsch. Üppig und in Farbe illustriert.

Wachtmeister Dimpfelmoser steht der Schweiß auf der Stirn. Grund dafür: Der berüchtigte Räuber Hotzenplotz ist mal wieder ausgebrochen. Was für eine Katastrophe! Denn jeder weiß: Der Räuber Hotzenplotz ist der gefährlichste Räuber im ganzen Landkreis. Seppel und Kasperl sind fest entschlossen, den Räuber wieder einzufangen – und haben eine grandiose Idee. Sie wollen ihn ein für allemal auf den Mond schießen!

„Nun gibt es also auch noch ein viertes Abenteuer dieses polternden Bösewichts, aufgefrischt mit Illustrationen von Thorsten Saleina ganz im Stil der berühmten Zeichnungen von Franz Josef Tripp (...): eine kleine, charmant erzählte Geschichte."Augsburger Allgemeine Zeitung, 24.5.2018
Portrait
Otfried Preußler stammte aus Nordböhmen, wo seine Vorfahren seit dem 15. Jahrhundert als Glasmacher im Vorland des Iser- und Riesengebirges ansässig waren. Er wurde am 20. Oktober 1923 als Sohn eines Lehrers im nordböhmischen Reichenberg geboren. Nach dem Krieg und fünf Jahren in sowjetischer Gefangenschaft, kam er im Sommer 1949 nach Oberbayern, wohin es seine Angehörigen nach der Vertreibung aus der böhmischen Heimat verschlagen hatte. Seither lebte er in Oberbayern. Er starb am 18. Februar 2013. Sein erstes Buch, "Der kleine Wassermann", schrieb Otfried Preußler 1956. Damals war er noch Lehrer an einer Volksschule in Oberbayern, und wenn seine Schüler wieder einmal besonders unruhig waren, dann erzählte er ihnen Geschichten, die er später aufschrieb und veröffentlichte. Otfried Preußler hat über 35 Bücher geschrieben, die in mehr als 50 Sprachen und über 350 Ausgaben übersetzt wurden und für die er viele Preise und Auszeichnungen erhalten hat. Die weltweite Gesamtauflage seiner Bücher beträgt rund 50 Millionen Exemplare.

Thorsten Saleina, geboren 1970 in Stade, studierte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Hamburg Kommunikationsdesign und Illustration. Nach Beendigung seines Studiums konzipierte und gestaltete er beinahe zehn Jahre als Grafik-Designer in diversen Agenturen Werbekampagnen, Producktverpackungen und Corporate Identities - bis er sich dazu entschloss, verstärkt seiner tatsächlichen Leidenschaft, dem Zeichnen, nachzugehen. Heute illustriert er Bücher für Kinder und Erwachsene und arbeitet freiberuflich für Design- und Werbeagenturen.

Franz Josef Tripp wurde am 7. Dezember 1915 in Essen geboren. Er arbeitete zunächst als Journalist und Schriftsteller, bis er kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs begann seine Texte selbst zu illustrieren. Nach dem Krieg entschloss er sich, bei der Malerei zu bleiben und ging beim Innsbrucker Maler und Grafiker Heinrich Berann in die Lehre. 1949 machte er sich als Grafiker selbstständig. Zunächst arbeitete er vor allem als Werbegrafiker, doch zunehmend gewann die Buchillustration für ihn an Bedeutung. 1960 erhielt er von Lotte Weitbrecht, der damaligen Verlegerin des Thienemann Verlags, den Auftrag, "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" von Michael Ende zu illustrieren. Aus der ursprünglichen Arbeitsbeziehung zwischen Autor und Illustrator entstand eine enge Freundschaft . Außer den beiden „Jim Knopf-Bänden" illustrierte Tripp für den Thienemann Verlag „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" von Boy Lornsen sowie „Das kleine Gespenst" und die drei „Räuber Hotzenplotz"-Bücher von Otfried Preußler. Er starb am 18. Februar 1978.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 64
Altersempfehlung 6 - 8
Erscheinungsdatum 25.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-18510-3
Verlag Thienemann
Maße (L/B/H) 24,5/17,6/1,3 cm
Gewicht 361 g
Auflage 15. Auflage
Illustrator Thorsten Saleina, F. J. Tripp
Verkaufsrang 3594
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Abenteuerlich, witzig und einfach zum Liebhaben

Stefanie Sturm-Nolte, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Der neue Band von Otfried Preußler ist nach seinem Tod erschienen, ursprünglich als Puppenspiel gedacht und von seiner Tochter wiederentdeckt und zur Vorlesegeschichte ergänzt. Im Vergleich zu den 3 ursprünglichen Hotzenplotz-Geschichten ist diese eher kurz - aber deswegen bestens geeignet für kleine Zuhörer ab 4 Jahren. Auf jeder Doppelseite finden sich zudem tolle, witzige Illustrationen passend zum Text, die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang. Die ganze Geschichte ist sprachlich einfach wunderbar, die wohlbekannten Figuren Kasperl, Seppel, Wachtmeister Dimpfelmoser und die Großmutter sind alle in die Geschichte eingebunden und somit ist das Buch eine tolle Geschenkidee für die, die die 3 Hotzenplotz-Bände schon kennen. Aber auch für alle kleinen Zuhörer bestens geeignet, die die ursprünglichen Abenteuer noch nicht kennen oder bisher nur den Film gesehen haben. Genial!!!

Das Hotzenplotz-Comeback nach fast einem halben Jahrhundert

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

45 Jahre nach Erscheinen des dritten Bandes der Hotzenplotz-Reihe, gibt es endlich wieder eine neue Geschichte von Kasperl, seinem Freund Seppel und den anderen wohlbekannten Personen dieses Kinderbuchklassikers. Von Otfried Preußler ursprünglich als Theaterstück geplant, wurde es jetzt wiederentdeckt und von seiner Tochter zur Vorlesegeschichte ergänzt. Räuber Hotzenplotz, der berüchtigste Räuber im ganzen Landkreis, ist aus dem Spritzenhaus ausgebrochen. Wachtmeister Dimpfelmoser ist verzweifelt. Wie soll man den Verbrecher nur wieder einfangen? Gut, dass Kasperl und Seppel schon eine Idee haben wie sie den Räuber dingfest machen können. Sie wollen ihn mit einer selbstgebastelten Rakete auf den Mond schießen. Doch wie bekommt man so einen gefährlichen Bösewicht da hinein? Obwohl man hier und da den Erzählstil der Tochter Preußlers erahnen kann, ist dieses Buch dennoch sehr schön zum Lesen, Vorlesen oder Verschenken geeignet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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8
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8

Ein sehr lustiges Vergnügen, das mit den anderen Hotzenplotz-Abenteuern sehr gut mithalten kann
von Gwynnys Lesezauber aus Nüdlingen am 02.02.2019

Kasperl blieb wie angewurzelt stehen: »Der Räuber Hotzenplotz? Aber Herr Wachtmeister Dimpfelmoser, der sitzt doch seit vierzehn Tagen im alten Spritzenhaus! Wissen Sie das nicht mehr?« »Und ob ich das weiß! «, ereiferte sich der Wachtmeister. »Natürlich weiß ich das! Ich habe ihn ja vor vierzehn Tagen eigenhändig dort eingespe... Kasperl blieb wie angewurzelt stehen: »Der Räuber Hotzenplotz? Aber Herr Wachtmeister Dimpfelmoser, der sitzt doch seit vierzehn Tagen im alten Spritzenhaus! Wissen Sie das nicht mehr?« »Und ob ich das weiß! «, ereiferte sich der Wachtmeister. »Natürlich weiß ich das! Ich habe ihn ja vor vierzehn Tagen eigenhändig dort eingesperrt. Ich weiß aber leider auch … Ich weiß …« Der Wachtmeister geriet ins Stocken. »Also kurz und gut: Er ist ausgerissen! « Aus „Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ von Otfried Preußler ÜBER DAS BUCH Wer hätte das gedacht? Ein neues Buch von Otfried Preußler, dabei ist der Autor bereits 2013 verstorben. Doch er hat uns und den Kindern noch eine wundervolle kleine Geschichte hinterlassen: „Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ ist ein Abenteuer des Halunken, welches erst 2018 im Thienemann Esslinger Verlag erschienen ist. Das Buch gibt es als Hardcover, eBook und Hörbuch. Genauere Informationen für die Eltern folgen, wie immer, am Schluss. 😊 MEINE MEINUNG KURZ FÜR EUCH ZUSAMMENGEFASST Ein sehr lustiges Vergnügen, das mit den anderen Hotzenplotz-Abenteuern sehr gut mithalten kann – auch wenn es kürzer ist. Dafür gibt es viele tolle Bilder 😉 DARUM GEHT ES IN DIESEM BUCH (Klappentext) Wachtmeister Dimpfelmoser steht der Schweiß auf der Stirn. Grund dafür: Der berüchtigte Räuber Hotzenplotz ist mal wieder ausgebrochen. Was für eine Katastrophe! Denn jeder weiß: Der Räuber Hotzenplotz ist der gefährlichste Räuber im ganzen Landkreis. Seppel und Kasperl sind fest entschlossen, den Räuber wieder einzufangen – und haben eine grandiose Idee. Sie wollen ihn ein für allemal auf den Mond schießen! SO HAT UNS DAS BUCH GEFALLEN Wir haben viel gelacht, so viel kann ich Euch gleich sagen. Mein Sohn fand dieses kleine Abenteuer wirklich toll. Wie immer haben Kasperl und Seppel allerhand angestellt, um dem ollen Räuber Hotzenplotz so richtig sein Handwerk zu vermiesen. Wer die beiden kennt, ahnt vielleicht, dass sie sich dafür sehr angestrengt haben und wirklich einen großen Spaß an der Sache hatten! Doch ob das reicht, um Hotzenplotz wieder ins alte Spritzenhaus zu bringen? Tja, wer weiß … da müsst Ihr selbst lesen – oder eben vorlesen lassen, wie mein Sohn (5 Jahre alt) 😉 Außerdem fanden wir es besonders schön, dass diese Geschichte so geschrieben war, wie die alten drei Bände rund um den grummeligen Räuber. Auch der Maler der Bilder hat sich größte Mühe gegeben, die Art zu Malen an die Bilder aus diesen Büchern anzulehnen. Dieses Buch hat also mit seinen 64 Seiten und den tollen Bildern sehr viel Freude gemacht und uns ordentlich lachen lassen! SO VIELE ZAHNRÄDCHEN BEKOMMT DAS BUCH Weil das Buch genauso schön geschrieben war, wie die alten drei Bände, bekommt es von uns 5 von 5 Zahnrädchen! ©Teja Ciolczyk, 21.01.2019 FÜR DIE ELTERN Liebe Eltern, wie ihr sicher schon aus dem Text für die Kinder herauslesen konntet, hat diese spät veröffentlichte Geschichte gegenüber den früheren Werken keinen Charme eingebüßt. Die typische und beliebte Hotzenplotz-Manier. Es ist ebenso lustig erzählt und macht beim Vorlesen auch für die Erwachsenen Freude. Ein kleines Stück Kindheit kommt da wieder hoch 😉 Auch ist das Buch ganz gut für Erstleser geeignet, die mit Anleitung auch mal selbst einen kleinen Teil zum abendlichen Vorlesen beitragen wollen. Natürlich hat es den Stil der alten Bücher – aber da ist es umso besser dazu geeignet, den Sprachschatz der Kleinen zu erweitern. Jedenfalls ist es recht groß geschrieben und eine Seite ist sicher drin 😉 Über das Buch: Ein neues Abenteuer vom Hotzenplotz aus den Anfängen seiner Räuberkarriere, für Kinder ab 6 Jahren. Ursprünglich von Otfried Preußler als Puppenspiel geschrieben, wiederentdeckt und zur Vorlesegeschichte ergänzt von Susanne Preußler-Bitsch. Üppig und in Farbe illustriert. Der Autor: Otfried Preußler stammte aus Nordböhmen, wo seine Vorfahren seit dem 15. Jahrhundert als Glasmacher im Vorland des Iser- und Riesengebirges ansässig waren. Er wurde am 20. Oktober 1923 als Sohn eines Lehrers im nordböhmischen Reichenberg geboren. Nach dem Krieg und fünf Jahren in sowjetischer Gefangenschaft, kam er im Sommer 1949 nach Oberbayern, wohin es seine Angehörigen nach der Vertreibung aus der böhmischen Heimat verschlagen hatte. Seither lebte er in Oberbayern. Er starb am 18. Februar 2013. Sein erstes Buch, "Der kleine Wassermann", schrieb Otfried Preußler 1956. Damals war er noch Lehrer an einer Volksschule in Oberbayern, und wenn seine Schüler wieder einmal besonders unruhig waren, dann erzählte er ihnen Geschichten, die er später aufschrieb und veröffentlichte. Otfried Preußler hat über 35 Bücher geschrieben, die in mehr als 50 Sprachen und über 350 Ausgaben übersetzt wurden und für die er viele Preise und Auszeichnungen erhalten hat. Die weltweite Gesamtauflage seiner Bücher beträgt rund 50 Millionen Exemplare. Für umfassendere Informationen empfehle ich die Verlagsseite von Thienemann-Esslinger – hier ist viel Wissenswertes zusammengefasst. 😊

Genial - ein Bühnenstück wird zu einem Hörspiel
von Nicole aus Nürnberg am 27.10.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Meine Meinung zum Kinderhörspiel: Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr auf dem Blog. Inhalt in meinen Worten: Unser Polizist Dimpfelmoser ist ziemlich enttäuscht und auch verzweifelt, denn der Räuber ist im abhanden gekommen. Als einer der beiden Freunde Kaspe... Meine Meinung zum Kinderhörspiel: Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr auf dem Blog. Inhalt in meinen Worten: Unser Polizist Dimpfelmoser ist ziemlich enttäuscht und auch verzweifelt, denn der Räuber ist im abhanden gekommen. Als einer der beiden Freunde Kasperl und Seppel einen Traum haben, ist klar, sie werden ihn einfangen und dafür sorgen, das der Räuber Hotzenplotz wieder dahin kommt, wo er hingehört. Wie sie das anfangen und was der Mond damit auf sich hat? Das erfahrt ihr, wenn ihr das Hörspiel hört. Wie ich das Gehörte empfand: Ich muss gestehen, ich musste mich erst einmal an die Stimmen gehören, denn diese sind nicht die vertrauten Stimmen, und dennoch genauso mit Liebe und Gefühl gesprochen, wie es die alten Darsteller taten. Für mich war die Geschichte ein Abenteuer, gerade als ich gelesen habe, dass das Hörspiel eigentlich auf ein Theaterstück basiert das mit Puppen gespielt werden sollte. Umso schöner, das es nun auch als Hörspiel existiert. Die Spannung: Wer die Geschichte vom Räuber kennt, der weiß ungefähr wie es läuft, und dennoch ist es spannend, denn es ist immer wieder lustig Seppel und Kasperl zu verfolgen was sie gerade machen. Umso schöner war es das ich auf den Zauberer traf und auf die Fee. Deswegen ist es wirklich spannend zu hören, bis ich am Ende der Geschichte ankomme, denn es gibt immer wieder was zum schmunzeln, zum staunen und auch zum fürchten und gleichzeitig möchte man einfach erfahren wie es mit den Figuren weiter geht. Charakter: Meinen liebsten Charakter mag ich zu erst nennen, es ist die Großmutter die immer wieder gerne in Ohnmacht fällt und die gerne auf leckere Apfelschnäpse sorgt. Dann gibt es noch Kasperl und Sepperl die man gerne mal unterschätzt und die gerade deswegen ziemlich kluge Köpfchen sind, dann gibt es noch den Dimpfelmoser der einfach irre knallig ist und es einfach mag, mich immer wieder zum grinsen zu bringen. Hunger hat er auf jeden Fall immer, sei es auf Schwammerl oder andere Dinge. Sprache: Ich liebe es das es irgendwie Bayrisch ist. Zumindest im Hörspiel. Aber trotzdem gut verständlich und einfach urvertraulich. Für mich macht es einfach Freude zuzuhören und dabei zu staunen, wie dieses Hörbuch dargestellt ist, weswegen ich einfach mal alles liegen und stehen lasse und einfach zuhören mag. Empfehlung: Ehrlich: Man muss diesen Räuber Hotzenplotz einfach hören, auch und gerade wenn es nicht das altbekannte Räuberegeschichtchen ist, ist es einfach irre süß und einfach herrlich zum Zuhören. Für mich die mit diesem Räuber groß wurde, ist es einfach toll, ihn wieder einmal als Erwachsene zu treffen und ich hoffe das noch viele Kinder von diesem Räuber angesteckt werden, es lohnt sich auf jeden Fall! Bewertung: Ich kann nicht anders, denn der Räuber sitzt mir im Nacken. Es gibt fünf Sterne. Nein er sitzt mir natürlich nicht im Nacken, eher im Herzen und ich kann nicht anders als dieser tollen Hörspielfolge fünf Sterne zu geben und bitte bitte lasst bald wieder den Räuber in mein Herz fallen.

Picassos Neffe
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 15.06.2018

Würden Sie ein angeblich echtes Gemälde von Picasso kaufen, das sein Neffe nach einer Picasso-Bleistiftskizze gemalt hat? Auf dem Umschlag dieses Buches steht Otfried Preußler, obwohl der Text in dieser Form nicht von Preußler stammt, sondern von seiner Tochter. Erst ein Blick ins Impressum offenbart, dass hier versucht wurde, P... Würden Sie ein angeblich echtes Gemälde von Picasso kaufen, das sein Neffe nach einer Picasso-Bleistiftskizze gemalt hat? Auf dem Umschlag dieses Buches steht Otfried Preußler, obwohl der Text in dieser Form nicht von Preußler stammt, sondern von seiner Tochter. Erst ein Blick ins Impressum offenbart, dass hier versucht wurde, Preußlers Prosa-Erzählstil nachzuahmen - auf Grundlage eines kurzen Preußler-Puppenspiels aus den Sechzigern. Mit anderen Worten: Dialoge von Preußler, gestreckt mit Erzähltext seiner Tochter, die sich bemüht, so zu schreiben wie der Vater (und dabei aus den Original-Hotzenplotzbänden abkupfert). Für mein Empfinden ein Betrug. Und zudem Geldschneiderei mit einem großen Namen deutscher Kinderliteratur. Der Thienemann Verlag verspielt mit diesem Retortenprojekt eine Menge an Vertrauen. Pries das Buch zunächst sogar als "Sensationsfund" und (mit rotem Aufkleber) NEUE Hotzenplotz-Geschichte an, was dann peinlich revidiert werden musste, weil so mancher Leser offenbar besser zu recherchieren weiß als Preußlers Hausverlag. Man sollte diese Fälschung eines Uralt-Buches schon aus Prinzip nicht kaufen, zumal es genügend (echte!) gute zeitgenössische Kinderbücher gibt. Gelungen, das muss fairerweise erwähnt werden, sind die Illustationen von Thorsten Saleina, der einen lässigen Spagat zwischen Tripp-Tradition und Neuinterpretation hinlegt - nur hilft dies leider nicht über das Ärgernis hinweg, dass dies eine allzu dünne Story ist, der das Allerwichtigste fehlt: der humorvolle echte Preußler-Erzählton, geschrieben vom echten Autor Preußler. Bedenklich ist zudem, dass der Verlag es offenbar geschafft hat, auch so manchen Buchhändler zu täuschen (oder vom Mitschwindeln zu überzeugen) - Kunden berichteten, dass Buchhändler ihnen diesen Hotzenplotz als hundertprozentiges Werk von Preußler verkaufen wollten, soeben im Preußler-Nachlass fix und fertig in dieser Fassung entdeckt. Sorry, eine solches Täuschungsmarketing ist in der Literaturbranche ebenso skandalös und verwerflich wie Karl-Theodor zu Guttenbergs gezinkte Doktorarbeit oder die geschönten Abgaswerte bei VW. Der Thienemann Verlag sollte wenigstens so ehrlich sein, ab der nächsten Auflage die wahre Urheberin VORNE auf den Umschlag zu schreiben. Und vielleicht veröffentlicht er ja auch mal ein paar NEUE Bücher, anstatt die alten Verkaufsschlager in Dauerschleife zu recyceln.