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Wenn du für mich bist

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New York & Illinois, 1857: Elise Neumann, Tochter einer Hamburger Bäckersfamilie, steht vor großen Herausforderungen. Nach dem Tod ihrer Eltern, die mit ihnen in
die USA immigriert sind, muss sie sich um ihre jüngeren Schwestern kümmern. Doch New York wird von einer Finanzkrise erschüttert und Arbeitsplätze sind rar. Schließlich bleibt Elise keine andere Wahl, als Näherin zu werden und in den Westen zu gehen. Dort werden Arbeitskräfte händeringend gesucht.
Als sie den sympathischen Städteplaner Thornton trifft, scheint sich das Blatt für Elise endlich zu wenden. Sie ahnt nicht, dass Thorntons Vater ihn und seinen Bruder zu einem aberwitzigen Wettstreit angestiftet hat. Und dass Thornton fest entschlossen ist, diesen zu gewinnen. Koste es, was es wolle …
Portrait
Jody Hedlund lebt mit ihrem Mann, den sie als ihren größten Fan bezeichnet, in Michigan. Ihre 5 Kinder werden zu Hause unterrichtet. Die Zeit, die ihr neben dieser
Tätigkeit noch bleibt, widmet sie dem Schreiben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 329
Erscheinungsdatum 01.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96362-005-8
Verlag Francke-Buchhandlung
Maße (L/B/H) 21/14,9/2,7 cm
Gewicht 397 g
Originaltitel With you always
Übersetzer Silvia Lutz
Buch (Paperback)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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6 Bewertungen
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Liebe in Krisenzeiten
von littlecalimero aus Wolfenbüttel am 11.11.2018

Was für ein berührendes und zu Herzen gehendes Buch mit einem schönen und absolut passenden Cover. Eine emotional bewegende Geschichte um eine Zeit, wo die New Yorker Finanzkrise viele Menschen in tiefe Armut stürzt, Banden sich Kriege liefern, um ihre Reviere zu erkämpfen und Menschen ums nackte Überleben... Was für ein berührendes und zu Herzen gehendes Buch mit einem schönen und absolut passenden Cover. Eine emotional bewegende Geschichte um eine Zeit, wo die New Yorker Finanzkrise viele Menschen in tiefe Armut stürzt, Banden sich Kriege liefern, um ihre Reviere zu erkämpfen und Menschen ums nackte Überleben kämpfen. Elise Neumann, Waisenkind einer deutschen Bäckerfamilie, erhält mit ihren beiden Geschwistern und zwei adoptierten Waisenkindern Unterschlupf in der Missionsstation bei Miss Pendleton, einer liebenswerten, hilfsbereiten Frau, die Frauen mit schweren Schicksalen Unterschlupf und Arbeit gibt, egal, was sie vorher auch getan haben mögen. Elise hat es als Älteste nicht leicht, sich durchzukämpfen, sich gegen anfeindende Arbeiterinnen zu behaupten, die ihr das Leben extra schwer machen und gleichzeitig ihre jüngeren Geschwister zu versorgen. In einem der Bandenkämpfe begegnet sie dem Städteplaner Thornton und man spürt diese Romanze schon bei der ersten Begegnung. Dennoch ist Thornton durch einen Wettstreit mit seinem Zwillingsbruder, den ihr Vater angestiftet hat, hin und hergerissen, zwischen Moral, Liebe und Hilfsbereitschaft und andererseits auch, sich gegen seinen immer stärkeren Bruder zu behaupten. Ganz besonders hat mir die Stärke und der Mut von Elise gefallen. Selber so arm, ist sie doch voller Prinzipien, immer für andere dar, stellt sich immer hinten an und ihre Gefühle zurück. Eine Textpassage hat mir besonders gefallen, wo sie oft mit sich und Gott hardert, ob er sie mit etwas strafen wolle, gerade weil sie Waise ist und oft kämpfen muss. Aber irgendwann begreift sie, dass Gott mit ihnen durch ihre schweren Zeiten geht, verspricht, sie nicht im Stich zu lassen und ihnen bei den langen, mühsamen Kämpfen Kraft gibt.... Jody Hedlund hat eine besondere Geschichte gezaubert, die dem Leser helfen soll, mal hinter die Kulissen zu sehen, nicht nur sich selbst zu sehen, das Leid und den Kummer anderer wahrzunehmen und auch mal daran zu denken, dass Gott immer da ist, wenn wir es zulassen. Man kann das Buch einfach nicht weglegen, denn es es nicht einfach nur eine Geschichte, die sich schnell dahinliest, sie regt zum Nachdenken an, sprüht aber auch von vielen witzigen Passagen, wo Elise und Thornton sich herrlichen Schlagabtausch liefern und zeigt, was Liebe und Vertrauen bewirken, und das vieles, was anscheinend Erfolg verspricht am Ende nicht alles ist. Zu gerne hätte ich noch weiter gelesen, hoffe auf eine Fortsetzung der Geschichte, denn richtig beendet ist sie für mich noch nicht, zu vieles gibt es, was man noch wissen möchte und weiter verfolgen möchte. Und ein zusätzliches Highlight bildet dann noch die persönliche Anmerkung der Autorin ? ein Buch und Nachsatz mit vielen schönen Überlegungen,wie man Gott in seinem Leben wahrnimmt, was Freundschaft und Liebe bedeutet und wie weit man gehen würde, um etwas zu opfern, was einem viel bedeutet. Es regt zum Nachdenken an und motiviert, das Leben neu zu überdenken und etwas positives daraus zu gewinnen.

Into the West...
von Damarel am 18.10.2018

Im New York der 1850er Jahre und zu Zeiten der ersten Wirtschaftskrise hatte man es als Einwanderer nicht leicht. Umso härter trifft es Elise Neumann als nach ihrem Vater auch noch ihre Mutter stirbt und die 19jährige plötzlich allein verantwortlich für ihre jüngeren Geschwister ist. Und so bleibt Elise... Im New York der 1850er Jahre und zu Zeiten der ersten Wirtschaftskrise hatte man es als Einwanderer nicht leicht. Umso härter trifft es Elise Neumann als nach ihrem Vater auch noch ihre Mutter stirbt und die 19jährige plötzlich allein verantwortlich für ihre jüngeren Geschwister ist. Und so bleibt Elise nichts anderes übrig, als sich als Näherin für eine der ständig neu entstehenden Städte im Westen von Amerika zu verdingen, um Geld zu verdienen. Zu ihrer Überraschung trifft sie dort auf den Mann, der ihr schon einmal in einer brenzligen Situation hilfreich zur Seite stand. Thornton Quincy stammt aus einer reichen Unternehmerfamilie und steht gesellschaftlich so weit über ihr, dass er sie im normalen Leben wohl nie bemerkt hätte. Doch in den neu entstehenden Städten des Westens gelten andere Regeln... Auch diesmal hat Jody Hedlund sich einem interessanten, aber in Romanen bisher eher vernachlässigten Thema gewidmet. ?Wenn Du für mich bist? greift einerseits die Nöte der (deutschen) Einwanderer zu Zeiten der ersten großen Weltwirtschaftskrise auf. Andererseits zeigt sie die beginnende Erschließung des amerikanischen Westens anhand der Errichtung der Eisenbahnlinien. Sie beleuchtet diese beiden durchaus interessanten Themen jeweils aus der Sicht ihrer beiden Hauptfiguren und dies gelingt ihr auf historischer Ebene für einen Liebesroman äußerst professionell und interessant. Die Recherche der Autorin reicht weit über ein bisschen oberflächlichen Hintergrund für die Liebesgeschichte hinaus und man kann so einiges über wenige bekannte Teilbereiche der amerikanischen Geschichte lernen. Hinzu kommt ein runder Schreibstil, der sehr bildhaft ist und die Kulisse vor dem inneren Auge entstehen lässt. Edle Herrenhäuser, die Armenviertel von New York oder die neuentstehende Stadt in der Einöde von Illinois, Jody Hedlund weiß sie alle gleichermaßen gut zum Leben zu erwecken. In erster Linie ist das Buch natürlich trotzdem eine Liebesgeschichte. Und diese konnte mich leider nicht so abholen und mitnehmen, wie ich es mir gewünscht hätte. Die beiden Hauptcharaktere sind nicht unsympathisch, aber mir blieben die beiden eher fern und gingen mir nicht wirklich ans Herz. Elise, die weibliche Hauptfigur, erschien mir immer etwas zu kalt, zu beherrscht, zu moralisch integer, während Thornton, ihr Gegenpart, allein darauf konzentriert schien, Gunst und Bestätigung von irgendwem (seinem Vater, Elise?) zu erlangen. Die Geschichte der beiden schien mir einzig darauf ausgelegt, dass sie (das arme Einwanderermädchen) als moralischer Kompass für ihn (den reichen Erben, mit den Mitteln die Welt zu verbessern) fungiert. Das fand ich für eine Liebesgeschichte etwas zu einseitig und teilweise auch zu moralisch belehrend. Darüber hinaus hat mir ebenfalls etwas Humor und Pfiff gefehlt zwischen den beiden. Die Autorin flicht zwar immer wieder Wortgefechte der beiden ein, die wohl für die nötige Auflockerung sorgen sollen, aber mir war dieser Humor einfach zu brav und langweilig. Insgesamt hat mich der Grundtenor der Geschichte sehr an Elizabeth Gaskells ?North and South? erinnert ohne wirklich so tief zu gehen wie die Vorlage. Lobend erwähnen muss allerdings die Nebencharaktere, die liebevoll und interessant ausgearbeitet waren und mich bei Weitem mehr gefesselt haben als die Hauptfiguren. In den USA gibt es bereits zwei weitere Bände um die Schwestern von Elise. Die Neugier auf die Schicksale der anderen wurde bei mir definitiv geweckt. Enttäuscht hat mich vor allem auch der Schluss der Geschichte, in dem wie in einem Märchen so ziemlich jedes Hindernis aus dem Weg geräumt wird. In einer Liebesgeschichte möchte man natürlich, dass das Paar sich am Ende bekommt. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber der totale rosa Plüsch, der hier am Ende aufgefahren wurde, stand für mich in krassen und unpassenden Gegensatz zu dem bisherigen Bemühen des Buches, vor allem die Grautöne und die sozialen Schwierigkeiten dieser Zeit darzustellen. Insgesamt ist ?Wenn Du für mich bist? ein vor allem in Bezug auf die historische Recherche lesenswertes Buch verbunden mit einer mittelmäßigen Liebesgeschichte. Ein brauchbarer Auftakt zu einer Reihe, die noch Entwicklungspotenzial nach oben hat.

Gelungener Trilogie-Auftakt
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 15.10.2018

Elise Neumann, Tochter einer deutschen Einwandererfamilie, lebt mit ihren Schwestern als Waise in New York. Durch eine Finanzkrise erschüttert gibt es nicht genügend Arbeitsplätze - insbesondere für Frauen. Zunächst kommen die Schwestern in einer Missionsstation für bedürftige Frauen als Näherinnen unter, aber auch da gibt es bald keine Arbeit... Elise Neumann, Tochter einer deutschen Einwandererfamilie, lebt mit ihren Schwestern als Waise in New York. Durch eine Finanzkrise erschüttert gibt es nicht genügend Arbeitsplätze - insbesondere für Frauen. Zunächst kommen die Schwestern in einer Missionsstation für bedürftige Frauen als Näherinnen unter, aber auch da gibt es bald keine Arbeit mehr für sie. Aus der Not heraus und um dem erneuten Leben auf der Straße zu entgehen, reisen Elise und andere Frauen mit dem Zug nach Quincy, Illinois. Dort versucht Thornton, eine Stadt aus dem Boden zu stampfen, im Wettstreit gegen seinen Zwillingsbruder Bradford. Der Gewinner wird Geschäftsführer der Firma ihres Vaters. Aber kann man auf Biegen und Brechen einfach eine Stadt errichten? Thornton möchte endlich einmal seinen Bruder übertrumpfen. Und Elise möchte das verdiente Geld an ihre Schwestern in New York schicken - bekommt jedoch so wenig, dass kaum etwas übrig bleibt. Jody Hedlund veranschaulicht diese Diskrepanzen sehr deutlich. Sie bereichert die Handlung mit historischen Fakten, ohne sie dadurch zu beschweren. Ich habe viel Hintergrundwissen dadurch hinzugewonnen. Die Romanschauplätze und Perspektiven wechseln zwischen 3 Personen ab: Elises und Thorntons - als Hauptprotagonisten kommen sie am häufigsten zu Wort - und Mariannes. Sie ist die nächst jüngere Schwester und ihr wird dadurch der Weg zu Band 2 geebnet. Eine Liebesgeschichte entspinnt sich natürlich auch, was nicht überrascht, aber ich finde sie zauberhaft. Es gibt flotte Schlagabtäusche, Veränderungsprozesse und ein kleines Städtchen, in dem Zusammenhalt eine immer größer werdende Bedeutung bekommt. Alles durch Elise initiiert - die das Vertrauen in Gott nach all den Schicksalsschlägen verloren hat. Mir hat der Auftakt dieser Trilogie sehr gefallen! Ich hoffe, dass die Folgebände ins Deutsche übersetzt werden, denn es bleibt einiges über das weitere Ergehen der Schwestern offen.