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Geborgen im Schatten deiner Flügel

Die wahre Geschichte eines jüdischen Mädchens, das auf der Suche nach seiner Mutter durch Hitlers Hölle ging.

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gebundene Ausgabe
Deutschland, 1933: Die heile Welt der sechsjährigen Anita Dittman gerät aus den Fugen. Juden sind in Hitlers nationalsozialistischem Reich nicht länger erwünscht. Mit ihrer Mutter und Schwester wird sie Opfer der Judenverfolgung. In ihrer Schule wird Anita drangsaliert, ihr Vater lässt sie im Stich. Doch Mutter und Tochter setzen in dieser dunklen Zeit ihr ganzes Vertrauen auf Jesus Christus. Und sie erleben Wunder um Wunder, die kleine Hoffnungsschimmer auf ein Leben in Freiheit sind. Bis beide jäh auseinandergerissen werden: Unter den Tausenden Juden, die in das tschechische Konzentrationslager Theresienstadt deportiert werden, ist auch Anitas Mutter. Auf eigene Faust begibt Anita sich dorthin - mitten durchs Kriegsgebiet. Wird sie ihre Mutter finden?

Dieses Buch erzählt die zutiefst bewegende Geschichte einer Holocaust-Überlebenden, die als junge Halbjüdin Hitlers Schreckensherrschaft ausgeliefert war.
Portrait
Anita Dittman ist Jüdin und glaubt seit ihrem achten Lebensjahr an Jesus Christus. Von dem, was sie im Krieg erlebt hat, erzählt die 92-Jährige heute noch in vielen Kirchen und auf Veranstaltungen. Sie lebt im US-Bundesstaat Minnesota.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 27.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95734-497-7
Verlag Gerth Medien
Maße (L/B/H) 22,1/14,6/2,7 cm
Gewicht 465 g
Originaltitel Trapped in Hitler´s Hell
Abbildungen mit Schutzumschlag und 8-seitigem Bildteil
Übersetzer Eva-Maria Nietzke
Verkaufsrang 50816
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Wahre (Über)Lebensgeschichte von Judenverfolgung und Naziterror
von einer Kundin/einem Kunden aus Plauen am 28.04.2019

Dies ist die wahre Lebensgeschichte einer 92 jährigen Frau, die Naziterror und Judenverfolgung überlebte und ein christliches Zeugnis gibt. Inhaltsangabe: Dtl. 1933 Anita ist erst 6 Jahre alt und wohnt in Breslau . Sie tanzt graziös und hingebungsvoll im Kinderballett, als Hitler die Macht übernimmt. Und plötzlich bricht... Dies ist die wahre Lebensgeschichte einer 92 jährigen Frau, die Naziterror und Judenverfolgung überlebte und ein christliches Zeugnis gibt. Inhaltsangabe: Dtl. 1933 Anita ist erst 6 Jahre alt und wohnt in Breslau . Sie tanzt graziös und hingebungsvoll im Kinderballett, als Hitler die Macht übernimmt. Und plötzlich bricht ihre heile Welt zusammen, denn Anitas Mutter ist Jüdin. Ein furchtbares Grauen beginnt..... Zunächst sind es Sätze aus der Erwachsenenwelt die sie nicht versteht, dann werden Anita und ihre ältere Schwester in der Schule beschimpft, die Kinder wenden sich ab, dürfen nicht mehr mit ihnen spielen, der Vater lässt sich von der Mutter scheiden, dann immer mehr Schmierereien an Hauswänden und Geschäften "Juden raus!".... und dann brennen die Synagogen und immer mehr Juden werden abgeholt... Wie wird der weg der Anita Dittmann weitergehen? Gibt es überhaupt noch Hoffnung auf eine Zukunft? Die Autorinnen: Die 92 jährige Anita Dittmann hat hier ihre wahre Lebensgeschichte erzählt. Sie lebt seit 1946 in den USA und hält noch heute Vorträge darüber. Jan Markell ist Schriftstellerin. Übersetzt wurde das Buch von Eva-Maria Nitzke. Das Buch erschien bei Gerth-Medien hat 254 Seiten und enthält viele Originalfotos. Es ist fest gebunden und hochwertig gemacht in grau mit weißer Schrift. Auf dem Schutzumschlag ist das wohl bekannteste Foto eines Konzentrationslagers, nämlich das von Ausschwitz zu sehen. Meine Meinung: Aufgrund des Bildes ist es jedem klar, worum es in diesem Buch geht. Allerdings fand ich es ein wenig irritierende, weil ich dachte, dass es ums Lager Ausschwitz geht. Anita und ihre Mutter waren aber in anderen Lagern. E in anderes Coverfoto hätte ich besser gefunden, auch weil es auf mich total abschreckend wirkte und im Widerspruch zum Titel zu stehen scheint. Andererseits passt es natürlich, denn dieses Buch will und soll ja auch aufrütteln. Der Schreibstil hat mich sehr angesprochen und ich fand gut in den Inhalt des Buches. Die Lebensgeschichte der Anita Dittmann und ihrer Mutter, die den Holocaust überlebten, hat mich sehr berührt. Besonders beeindruckend fand ich auch, was sie über den Bischof Pfarrer Hornig schrieb, der in der bekennenden Kirche sehr aktiv war und in Breslau wirkte. Über ihn hätte ich gern noch mehr erfahren. In gewisser Hinsicht erinnerte mich das Buch an Corrie ten Boom, deren Lebensberichte mich auch sehr ansprachen. Anita Dittmann hat einen starken christlichen Glauben, der ihr immer wieder Hoffnung gab, das hat mich sehr berührt und ermutigt am Glauben festzuhalten, ihn zu vertiefen. Auch wenn ich Anita nicht ganz verstand, (was die starke Missionierung der mitgefangenen Juden im KZ betraf) und manche Formulierungen (in dieser Hinsicht) etwas unglücklich gewählt fand, ist der Lebensbericht doch sehr berührend und ehrlich. Für mich ist es ein wichtiges Buch gegen das Vergessen der Nazigräuel mit einer christlichen Botschaft. Daher bewerte ich das Buch mit 5 von 5 Sternen. Ich finde es sehr wichtig, dass auch die jüngere Generation solche Bücher liest, damit sie sich dafür einsetzen dass sich sowas nicht wiederholt.

Bewegende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 28.02.2019

„...Es waren die Tränen eines Kindes, das noch zu klein war, um die Bedeutung des Wortes Antisemitismus zu begreifen. Ich verstand nur, dass mein Traum, die beste Balletttänzerin der Welt zu werden, zerbrochen war. Und das es keine Rolle spielte, warum man uns verfolgte...“ Anita ist sechs Jahre alt, als in der Zeitung ihr Ba... „...Es waren die Tränen eines Kindes, das noch zu klein war, um die Bedeutung des Wortes Antisemitismus zu begreifen. Ich verstand nur, dass mein Traum, die beste Balletttänzerin der Welt zu werden, zerbrochen war. Und das es keine Rolle spielte, warum man uns verfolgte...“ Anita ist sechs Jahre alt, als in der Zeitung ihr Balletttanz lobend erwähnt wird. Gleichzeitig wird allerdings darauf hingewiesen, dass man nicht auf jüdische Tänzerinnen angewiesen ist. Das Eingangszitat ist die Reaktion des Kindes auf den Zeitungsartikel. Anita lebte in Breslau. Ihr Vater ist Deutscher, die Mutter deutsche Jüdin. 1933 verlässt der Vater die Familie. Anita erzählt ihr Leben von 1933 bis 1945. Das Besondere daran ist, dass sie schon als Kind den Weg zum christlichen Glauben gefunden hat, wie das folgende Zitat belegt: „...In diesem Moment in der Kirche hatte einfach der Geist Gottes ein kleines sechsjähriges Mädchen berührt, das wenige Jahre später sein Kreuz aufnehmen und Jesu nachfolgen sollte...“ Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Sachlich werden an vielen Stellen die politischen Zustände geschildert. Bewegend dagegen lesen sich die persönlichen Erlebnisse. Den Staat interessierte nicht, dass Anita und ihre Mutter getauft waren und der christlichen Kirche angehörten. Im Sinne des Nationalsozialmus waren sie Juden. Das bedeutete Diskriminierungen in der Schule und die Pflicht zu Zwangsarbeit für die Mutter. Gut wird dargestellt, wie Pastor Hornig sich um die Familie kümmert, obwohl er sich damit selbst in Gefahr brachte. Mit dem Umzug ins Getto endet für Anita die Kindheit. Sie erlebt, wie nach und nach die Nachbarn verschwinden und nie wieder erscheinen. Da sie bewusst ihren Glauben lebt, kommt es zu Spannungen. Viele Juden geben den Christen die Schuld für ihre Probleme. Gleichzeitig vermittelt die Autorin, dass man versucht, ein normales Leben aufrecht zu erhalten. Es werden Freundschaften geschlossen und man hilft sich gegenseitig. Immer wieder werden geschickt Informationen um Kriegsverlauf in das Geschehen eingebunden. Der nächste Einschnitt kommt, als Anitas Mutter ins KZ Theresienstadt gebracht wird. Nun ist die 16jährige auf sich gestellt. Auf wunderbare Weise erlebt sie dabei Bewahrung und Schutz, sei es beim Überstehen schwerer Krankheit oder bei der Lastenverteilung auf der Arbeit. „...Ich sah dem Mann, der mir zuvor seinen mitleidigen Blick geschenkt hatte, tief in die Augen...“ Das Zitat bezieht sich auf einen der Gestapo-Männer, der ihr ein letztes Beisammensein mit der Mutter vor deren Deportation ermöglicht hat. Es zeigt außerdem, dass Anita eine gute Beobachterin war und die feinen Unterschiede im Verhalten der Menschen wahrgenommen hat. Nicht immer kann sie nachvollziehen, warum manche Dinge so geschehen, wie sie geschehen. Doch sie erlebt Menschen, die für sie wie Engel sind, weil sie an einer entscheidenden Stelle den Weg ebnen. Dass sie die Bombardierung Dresdens auf offener Straße unbeschadet übersteht, ist ein Wunder. In jeder Situation versucht sie, ihren Glauben weiterzutragen. Gleichzeitig betet sie um Vergebung und Einsicht bei den Tätern. Etwa ab Mitte des Buches endet jedes Kapitel mit einem Bibelzitat. Persönliche Bilder schließen das Buch ab. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen, weil sie sehr persönlich gehalten ist und die Kraft thematisiert, die ein fester Glaube bringt.

Als Hitler die Träume einer kleinen Balletttänzerin stahl
von einer Kundin/einem Kunden aus Attenhofen am 02.10.2018

Schon mit sechs Jahren ist klar, Anita ist eine begabte Balletttänzerin, die es weit bringen kann. Nach nur wenigen Wochen Unterricht glänzt sie bei einer Vorführung. Umso vernichtender ist das Urteil am nächsten Morgen in der Zeitung, trotz einer herausragenden Vorführung, möchte das deutsche Volk nicht von einem jüdischen Mädc... Schon mit sechs Jahren ist klar, Anita ist eine begabte Balletttänzerin, die es weit bringen kann. Nach nur wenigen Wochen Unterricht glänzt sie bei einer Vorführung. Umso vernichtender ist das Urteil am nächsten Morgen in der Zeitung, trotz einer herausragenden Vorführung, möchte das deutsche Volk nicht von einem jüdischen Mädchen unterhalten werden. Als kleines Mädchen, versteht Anita nicht wirklich, warum sie auf einmal ausgestoßen wird. Nicht nur beim Ballett, auch in der Schule leidet sie darunter, dass sie Halbjüdin ist. Ihr arischer Vater hat schon zu Beginn des Dritten Reichs seine Frau und zwei Töchter verlassen. Die Reichskristallnacht, der Judenstern, das nächtliche Abholen der Nachbarn; Anita erlebt viele erschreckende Ereignisse in diesen ersten Jahren der Naziherrschaft. Als junges Mädchen beginnt sie an Jesus zu glauben, und das ist für sie eine überwältigende Erfahrung. Von nun an gibt ihr dieser Glaube Frieden und Freude, und ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, trotz aller widrigen Umständen. Eine unentbehrliche Stütze für die Familie ist ein befreundeter Pfarrer, der sein Leben aufs Spiel setzt, um den verfolgten Juden zu helfen. In den letzten Kriegsjahren wird zuerst Anitas Mutter abgeholt, und nach neun Monaten auch sie. Anita muss unter schlimmen Bedingungen in einem Arbeitslager leben, und täglich bei kümmerlichen Essrationen schwer arbeiten. In den Wirrungen am Kriegsende entschließt sie sich zu fliehen. Ihre größte Sorge ist das Wohlergehen ihrer Mutter, die sie unbedingt finden will. Dieses Zeugnis ist sehr bewegend. Durch die vielen Informationen, bekommt der Leser ein gutes Bild über die Ereignisse dieser Zeit. Die Gefühlswelt dieses jungen Mädchens wird so anschaulich geschildert, dass der Leser sich die Verwirrung über die plötzliche Verfolgung ebenso gut vorstellen kann, wie die Angst, wenn Nachbarn abgeholt werden, die Verzweiflung wegen lebensbedrohlichen Entbehrungen, und die Verärgerung über Ungerechtigkeiten. Der liebevolle Einsatz des Pfarrers ist sehr beeindruckend, und zeigt was für einen Unterschied ein einzelner Mensch machen kann. Vor allem ist es aber bewegend, wie Anita trotz schlimmer Erlebnisse stets Gottes Fürsorge erlebt. Fazit: Ein bewegendes Zeugnis über Gottes Treue in einer schrecklichen Zeit. Sehr empfehlenswert! Eine ausführlichere Rezension findet sich bei strickleserl.com.