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Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

Hörspiel (1 CD), Hörspiel. CD Standard Audio Format

(20)
Sensation! Ein neuer Hotzenplotz erobert die Herzen seiner Fans und kapert nun auch Ihre Ohren. Das Hörspiel »Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete« basiert auf einem bisher unveröffentlichten Manuskript von Otfried Preußler, das vom WDR als vergnügliches Hörspiel adaptiert wurde.
Als der Räuber Hotzenplotz mal wieder aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, sind Kasperl und Seppel fest entschlossen, ihn wieder einzufangen. Ihre Idee: Sie wollen den Räuber ein für allemal auf den Mond schießen! Dafür basteln sie aus einer Papprolle und einem Kartoffelsack eine Mondrakete. Ob der berüchtigte Hotzenplotz darauf reinfallen wird?

Hörspiel
1 CD | ca. 50 min
Portrait
Otfried Preußler (1923–2013) zählt zu den bedeutendsten Kinder- und Jugendbuchautoren. Neben dem Deutschen Jugendliteraturpreis für »Krabat« erhielt er zahlreiche internationale Auszeichnungen. Seine Bücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 50 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in mehr als 50 Sprachen vor.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Altersempfehlung 5 - 7
Erscheinungsdatum 26.10.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783742406699
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 55 Minuten
Verkaufsrang 1.485
Hörbuch (CD)
7,89
bisher 8,99

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Buchhändler-Empfehlungen

„Das Hotzenplotz-Comeback nach fast einem halben Jahrhundert“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

45 Jahre nach Erscheinen des dritten Bandes der Hotzenplotz-Reihe, gibt es endlich wieder eine neue Geschichte von Kasperl, seinem Freund Seppel und den anderen wohlbekannten Personen dieses Kinderbuchklassikers. Von Otfried Preußler ursprünglich als Theaterstück geplant, wurde es jetzt wiederentdeckt und von seiner Tochter zur Vorlesegeschichte ergänzt.

Räuber Hotzenplotz, der berüchtigste Räuber im ganzen Landkreis, ist aus dem Spritzenhaus ausgebrochen. Wachtmeister Dimpfelmoser ist verzweifelt. Wie soll man den Verbrecher nur wieder einfangen? Gut, dass Kasperl und Seppel schon eine Idee haben wie sie den Räuber dingfest machen können. Sie wollen ihn mit einer selbstgebastelten Rakete auf den Mond schießen. Doch wie bekommt man so einen gefährlichen Bösewicht da hinein?

Obwohl man hier und da den Erzählstil der Tochter Preußlers erahnen kann, ist dieses Buch dennoch sehr schön zum Lesen, Vorlesen oder Verschenken geeignet.
45 Jahre nach Erscheinen des dritten Bandes der Hotzenplotz-Reihe, gibt es endlich wieder eine neue Geschichte von Kasperl, seinem Freund Seppel und den anderen wohlbekannten Personen dieses Kinderbuchklassikers. Von Otfried Preußler ursprünglich als Theaterstück geplant, wurde es jetzt wiederentdeckt und von seiner Tochter zur Vorlesegeschichte ergänzt.

Räuber Hotzenplotz, der berüchtigste Räuber im ganzen Landkreis, ist aus dem Spritzenhaus ausgebrochen. Wachtmeister Dimpfelmoser ist verzweifelt. Wie soll man den Verbrecher nur wieder einfangen? Gut, dass Kasperl und Seppel schon eine Idee haben wie sie den Räuber dingfest machen können. Sie wollen ihn mit einer selbstgebastelten Rakete auf den Mond schießen. Doch wie bekommt man so einen gefährlichen Bösewicht da hinein?

Obwohl man hier und da den Erzählstil der Tochter Preußlers erahnen kann, ist dieses Buch dennoch sehr schön zum Lesen, Vorlesen oder Verschenken geeignet.

„Endlich Neues vom Räuber Hotzenplotz“

A. Fries, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Der Räuber Hotzenplotz ist aus seiner Haft entkommen! Um ihn schnell wieder einzufangen, überlegen sich Seppel und Kasperl eine tolle Idee! Sie wollen ihn mit einer Mondrakete anlocken und fangen. Ob der Plan gelingt?
Eine wunderbare Vorlesegeschichte über die bekannten Kinderhelden. Manchmal kann einem der Räuber ja fast leid tun aber lustig sind die Charaktere trotzdem alle. Habe mich wirklich köstlich amüsiert.
Der Räuber Hotzenplotz ist aus seiner Haft entkommen! Um ihn schnell wieder einzufangen, überlegen sich Seppel und Kasperl eine tolle Idee! Sie wollen ihn mit einer Mondrakete anlocken und fangen. Ob der Plan gelingt?
Eine wunderbare Vorlesegeschichte über die bekannten Kinderhelden. Manchmal kann einem der Räuber ja fast leid tun aber lustig sind die Charaktere trotzdem alle. Habe mich wirklich köstlich amüsiert.

„Nostalgischer Charme “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Der 'Neue Hotzenplotz' – eine Geschichte aus dem Nachlass des 2013 verstorbenen berühmten Otfried Preußler, ist ein schön erzähltes Kasperl-Abenteuer. Es weckt Erinnerungen bei Klein und Groß. Natürlich sind alte Bekannte dabei. Wachtmeister Dimpfelmoser ist schier verzweifelt. Wieder ist es dem Räuber Hotzenplotz gelungen aus dem Gefängnis zu entwischen. Mit dem Bau einer Mondrakete wollen Seppel und Kasperl den Unhold endgültig auf den Mond schießen. Die Illustrationen von Thorsten Saleina sind den alten Figuren wunderbar angelehnt und begeistern. Schade, dass die Geschichte so kurz ist. Der 'Neue Hotzenplotz' – eine Geschichte aus dem Nachlass des 2013 verstorbenen berühmten Otfried Preußler, ist ein schön erzähltes Kasperl-Abenteuer. Es weckt Erinnerungen bei Klein und Groß. Natürlich sind alte Bekannte dabei. Wachtmeister Dimpfelmoser ist schier verzweifelt. Wieder ist es dem Räuber Hotzenplotz gelungen aus dem Gefängnis zu entwischen. Mit dem Bau einer Mondrakete wollen Seppel und Kasperl den Unhold endgültig auf den Mond schießen. Die Illustrationen von Thorsten Saleina sind den alten Figuren wunderbar angelehnt und begeistern. Schade, dass die Geschichte so kurz ist.

„Kindheitserinnerungen.“

V. Harings

Da haben mich Seppel und Kasperl zurück in die Kindheit versetzt, sie tun wieder jede List auf um Räuber Hotzenplotz zu fangen.
Hat richtig Spaß gemacht und ist super für Kinder zum Vorlesen geeignet.
Da haben mich Seppel und Kasperl zurück in die Kindheit versetzt, sie tun wieder jede List auf um Räuber Hotzenplotz zu fangen.
Hat richtig Spaß gemacht und ist super für Kinder zum Vorlesen geeignet.

„Für Jung und Alt“

Lisa Dauch, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Ein neues räuberstarkes Abenteuer aus der Feder von Ottfried Preußler. Es könnte alles so schön sein, aber kaum sitzt der Bösewicht hinter Gittern, da ist er auch schon wieder ausgebrochen.
Aber zum Glück haben Seppel und Kasperl immer sofort eine tolle Idee.
Ob sie den Räuber Hotzenplotz auch dieses Mal ins Gefängnis tricksen können?
Wundervoll illustriert erzählt Susanne Preußler-Bitsch die Geschichte ihres Vaters nach. Diese erschien im Original schon 1967.
Ein neues räuberstarkes Abenteuer aus der Feder von Ottfried Preußler. Es könnte alles so schön sein, aber kaum sitzt der Bösewicht hinter Gittern, da ist er auch schon wieder ausgebrochen.
Aber zum Glück haben Seppel und Kasperl immer sofort eine tolle Idee.
Ob sie den Räuber Hotzenplotz auch dieses Mal ins Gefängnis tricksen können?
Wundervoll illustriert erzählt Susanne Preußler-Bitsch die Geschichte ihres Vaters nach. Diese erschien im Original schon 1967.

„Nanu...ein "neuer" Hotzenplotz!!!“

Stephan Kliem, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Von den Töchtern "neu" entdeckt liegt er nun vor mir..."Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete". Mit etwas moderneren Illustrationen versprüht die Geschichte rund um Kasperl, Seppel und Co. doch ihren eigenen, etwas altmodischen Charme. Zurück in die Kindheit! Lesen! Von den Töchtern "neu" entdeckt liegt er nun vor mir..."Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete". Mit etwas moderneren Illustrationen versprüht die Geschichte rund um Kasperl, Seppel und Co. doch ihren eigenen, etwas altmodischen Charme. Zurück in die Kindheit! Lesen!

„„Den könnte ich auf den Mond schießen!““

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Der Hotzenplotz ist aus dem Spritzenhaus ausgebrochen (oder heraus spaziert: Wachtmeister Dimpfelmoser hat vergessen das Tor abzuschließen)! Nun gilt es, den gefährlichsten Räuber des ganzen Landkreises wieder einzufangen. Nur wer könnte diese Aufgabe übernehmen? Kasperl und Seppel werden sich da schon was einfallen lassen, oder?

Dass nun, nach dieser langen Zeit, noch eine Geschichte um den einfältigen Räuber Hotzenplotz erschienen ist, ist schon eine kleine Sensation, die alle Kinderbuchfans frohlocken lässt.
Was bisher nur als relativ unbekanntes Puppentheaterstück vorlag, wurde hier überarbeitet, ausgeschmückt und illustriert. So entstand eine ca. 60 Seiten lange Vorlesegeschichte, bei der Erwachsene unter Umständen leicht die Stirn runzeln (Preußler hätte vielleicht hier und da anders formuliert), die aber dennoch einen Hauch von Preußlers Fabulierlust und Ideenreichtum atmet. Auch die Illustrationen von Thorsten Saleina halten sich nahe am Stil des bereits 1978 verstorbenen Franz Josef Tripp, welcher die ersten drei Hotzenplotz-Bände illustrierte.
Kleine Zuhörer ab 6 Jahren sollten auf jeden Fall ihren Spaß an dieser ungewöhnlichen Räuber-Fang-Methode haben und das ist doch die Hauptsache, oder?
Der Hotzenplotz ist aus dem Spritzenhaus ausgebrochen (oder heraus spaziert: Wachtmeister Dimpfelmoser hat vergessen das Tor abzuschließen)! Nun gilt es, den gefährlichsten Räuber des ganzen Landkreises wieder einzufangen. Nur wer könnte diese Aufgabe übernehmen? Kasperl und Seppel werden sich da schon was einfallen lassen, oder?

Dass nun, nach dieser langen Zeit, noch eine Geschichte um den einfältigen Räuber Hotzenplotz erschienen ist, ist schon eine kleine Sensation, die alle Kinderbuchfans frohlocken lässt.
Was bisher nur als relativ unbekanntes Puppentheaterstück vorlag, wurde hier überarbeitet, ausgeschmückt und illustriert. So entstand eine ca. 60 Seiten lange Vorlesegeschichte, bei der Erwachsene unter Umständen leicht die Stirn runzeln (Preußler hätte vielleicht hier und da anders formuliert), die aber dennoch einen Hauch von Preußlers Fabulierlust und Ideenreichtum atmet. Auch die Illustrationen von Thorsten Saleina halten sich nahe am Stil des bereits 1978 verstorbenen Franz Josef Tripp, welcher die ersten drei Hotzenplotz-Bände illustrierte.
Kleine Zuhörer ab 6 Jahren sollten auf jeden Fall ihren Spaß an dieser ungewöhnlichen Räuber-Fang-Methode haben und das ist doch die Hauptsache, oder?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
3
8
0
1
8

Genial - ein Bühnenstück wird zu einem Hörspiel
von Nicole aus Nürnberg am 27.10.2018

Meine Meinung zum Kinderhörspiel: Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr auf dem Blog. Inhalt in meinen Worten: Unser Polizist Dimpfelmoser ist ziemlich enttäuscht und auch verzweifelt, denn der Räuber ist im abhanden gekommen. Als einer der beiden Freunde Kasperl und Seppel einen Traum haben, ist klar, sie werden ihn einfangen und... Meine Meinung zum Kinderhörspiel: Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr auf dem Blog. Inhalt in meinen Worten: Unser Polizist Dimpfelmoser ist ziemlich enttäuscht und auch verzweifelt, denn der Räuber ist im abhanden gekommen. Als einer der beiden Freunde Kasperl und Seppel einen Traum haben, ist klar, sie werden ihn einfangen und dafür sorgen, das der Räuber Hotzenplotz wieder dahin kommt, wo er hingehört. Wie sie das anfangen und was der Mond damit auf sich hat? Das erfahrt ihr, wenn ihr das Hörspiel hört. Wie ich das Gehörte empfand: Ich muss gestehen, ich musste mich erst einmal an die Stimmen gehören, denn diese sind nicht die vertrauten Stimmen, und dennoch genauso mit Liebe und Gefühl gesprochen, wie es die alten Darsteller taten. Für mich war die Geschichte ein Abenteuer, gerade als ich gelesen habe, dass das Hörspiel eigentlich auf ein Theaterstück basiert das mit Puppen gespielt werden sollte. Umso schöner, das es nun auch als Hörspiel existiert. Die Spannung: Wer die Geschichte vom Räuber kennt, der weiß ungefähr wie es läuft, und dennoch ist es spannend, denn es ist immer wieder lustig Seppel und Kasperl zu verfolgen was sie gerade machen. Umso schöner war es das ich auf den Zauberer traf und auf die Fee. Deswegen ist es wirklich spannend zu hören, bis ich am Ende der Geschichte ankomme, denn es gibt immer wieder was zum schmunzeln, zum staunen und auch zum fürchten und gleichzeitig möchte man einfach erfahren wie es mit den Figuren weiter geht. Charakter: Meinen liebsten Charakter mag ich zu erst nennen, es ist die Großmutter die immer wieder gerne in Ohnmacht fällt und die gerne auf leckere Apfelschnäpse sorgt. Dann gibt es noch Kasperl und Sepperl die man gerne mal unterschätzt und die gerade deswegen ziemlich kluge Köpfchen sind, dann gibt es noch den Dimpfelmoser der einfach irre knallig ist und es einfach mag, mich immer wieder zum grinsen zu bringen. Hunger hat er auf jeden Fall immer, sei es auf Schwammerl oder andere Dinge. Sprache: Ich liebe es das es irgendwie Bayrisch ist. Zumindest im Hörspiel. Aber trotzdem gut verständlich und einfach urvertraulich. Für mich macht es einfach Freude zuzuhören und dabei zu staunen, wie dieses Hörbuch dargestellt ist, weswegen ich einfach mal alles liegen und stehen lasse und einfach zuhören mag. Empfehlung: Ehrlich: Man muss diesen Räuber Hotzenplotz einfach hören, auch und gerade wenn es nicht das altbekannte Räuberegeschichtchen ist, ist es einfach irre süß und einfach herrlich zum Zuhören. Für mich die mit diesem Räuber groß wurde, ist es einfach toll, ihn wieder einmal als Erwachsene zu treffen und ich hoffe das noch viele Kinder von diesem Räuber angesteckt werden, es lohnt sich auf jeden Fall! Bewertung: Ich kann nicht anders, denn der Räuber sitzt mir im Nacken. Es gibt fünf Sterne. Nein er sitzt mir natürlich nicht im Nacken, eher im Herzen und ich kann nicht anders als dieser tollen Hörspielfolge fünf Sterne zu geben und bitte bitte lasst bald wieder den Räuber in mein Herz fallen.

Picassos Neffe
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 15.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Würden Sie ein angeblich echtes Gemälde von Picasso kaufen, das sein Neffe nach einer Picasso-Bleistiftskizze gemalt hat? Auf dem Umschlag dieses Buches steht Otfried Preußler, obwohl der Text in dieser Form nicht von Preußler stammt, sondern von seiner Tochter. Erst ein Blick ins Impressum offenbart, dass hier versucht wurde,... Würden Sie ein angeblich echtes Gemälde von Picasso kaufen, das sein Neffe nach einer Picasso-Bleistiftskizze gemalt hat? Auf dem Umschlag dieses Buches steht Otfried Preußler, obwohl der Text in dieser Form nicht von Preußler stammt, sondern von seiner Tochter. Erst ein Blick ins Impressum offenbart, dass hier versucht wurde, Preußlers Prosa-Erzählstil nachzuahmen - auf Grundlage eines kurzen Preußler-Puppenspiels aus den Sechzigern. Mit anderen Worten: Dialoge von Preußler, gestreckt mit Erzähltext seiner Tochter, die sich bemüht, so zu schreiben wie der Vater (und dabei aus den Original-Hotzenplotzbänden abkupfert). Für mein Empfinden ein Betrug. Und zudem Geldschneiderei mit einem großen Namen deutscher Kinderliteratur. Der Thienemann Verlag verspielt mit diesem Retortenprojekt eine Menge an Vertrauen. Pries das Buch zunächst sogar als "Sensationsfund" und (mit rotem Aufkleber) NEUE Hotzenplotz-Geschichte an, was dann peinlich revidiert werden musste, weil so mancher Leser offenbar besser zu recherchieren weiß als Preußlers Hausverlag. Man sollte diese Fälschung eines Uralt-Buches schon aus Prinzip nicht kaufen, zumal es genügend (echte!) gute zeitgenössische Kinderbücher gibt. Gelungen, das muss fairerweise erwähnt werden, sind die Illustationen von Thorsten Saleina, der einen lässigen Spagat zwischen Tripp-Tradition und Neuinterpretation hinlegt - nur hilft dies leider nicht über das Ärgernis hinweg, dass dies eine allzu dünne Story ist, der das Allerwichtigste fehlt: der humorvolle echte Preußler-Erzählton, geschrieben vom echten Autor Preußler. Bedenklich ist zudem, dass der Verlag es offenbar geschafft hat, auch so manchen Buchhändler zu täuschen (oder vom Mitschwindeln zu überzeugen) - Kunden berichteten, dass Buchhändler ihnen diesen Hotzenplotz als hundertprozentiges Werk von Preußler verkaufen wollten, soeben im Preußler-Nachlass fix und fertig in dieser Fassung entdeckt. Sorry, eine solches Täuschungsmarketing ist in der Literaturbranche ebenso skandalös und verwerflich wie Karl-Theodor zu Guttenbergs gezinkte Doktorarbeit oder die geschönten Abgaswerte bei VW. Der Thienemann Verlag sollte wenigstens so ehrlich sein, ab der nächsten Auflage die wahre Urheberin VORNE auf den Umschlag zu schreiben. Und vielleicht veröffentlicht er ja auch mal ein paar NEUE Bücher, anstatt die alten Verkaufsschlager in Dauerschleife zu recyceln.

Ein ärgerlicher Coup
von Dr. M. am 09.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Man kann nur rätseln, was den Verlag getrieben hat, diese angeblich im Nachlass von Otfried Preußler plötzlich entdeckte und angeblich unbekannte Geschichte vom Räuber Hotzenplotz in dieser Form zu veröffentlichen und mit großem Rummel zu begleiten. Wirtschaftlich scheint dieser Coup wohl ein Erfolg zu sein. Allerdings hinterlässt er auch... Man kann nur rätseln, was den Verlag getrieben hat, diese angeblich im Nachlass von Otfried Preußler plötzlich entdeckte und angeblich unbekannte Geschichte vom Räuber Hotzenplotz in dieser Form zu veröffentlichen und mit großem Rummel zu begleiten. Wirtschaftlich scheint dieser Coup wohl ein Erfolg zu sein. Allerdings hinterlässt er auch eine Menge Ärger. Preußler verstarb 2013, und auch der Zeichner aus den bisher bekannten Hotzenplotz-Büchern lebt nicht mehr. Nun stellt sich heraus, dass diese Geschichte überhaupt nicht neu ist, sondern bereits 1969 (wenn auch in anderer Form) erstmals veröffentlicht wurde. Schlimmer ist jedoch der für Kenner schwer erträgliche Stilbruch. Während die alten Hotzenplotz-Geschichten noch viel Charme und Witz versprühten, fehlt es daran hier fast völlig. Dass sich auch die Art der Zeichnungen etwas verändert hat, wundert nicht, trägt aber auch zum Fremdeln bei. Man könnte das Gefühl bekommen, hier wird versucht die eigene Erinnerungswelt rückwirkend von außen schlecht zu machen. Nimmt man dieses Buch für sich allein, dann erscheint es nicht nur aus einer anderen Zeit zu stammen, sondern hinterlässt obendrein auch einen lauen Eindruck, weil die Geschichte für heutige Kinder weder spannend ist, noch einleuchtend erscheinen wird. So sind dann wenigstens zwei Generationen nicht besonders angetan: Die eine, weil sie sich veralbert fühlt, und die andere, weil ihr dieses Buch seltsam und verwirrend vorkommen muss, denn es passt irgendwie nicht in die Erlebniswelt der heutigen Kinder.