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Agalstra

Anna Herzog

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Beschreibung

»Das Porträt unterschied sich in nichts von den anderen. Etwas aber hielt Merles Blick gefangen – und das waren die Augen der jungen Frau. Sie lebten. Merle wandte sich noch einmal um und erschrak: Sie sah ihr nach! Die Frau auf dem Bild sah ihr nach!«

Durch die Mauern der alten Burg, wo Merle an einem Theater-Workshop teilnimmt, weht ein geheimnisvolles Wispern – sicher der Geist der Vergangenheit! Als Merle und ihre Freunde antike Kostüme von magischer Schönheit finden, beschließen sie, ein Stück aus einer längst vergangenen Zeit aufzuführen. Doch etwas Unheimliches liegt in der Luft: Warum überfällt Merle solch ein namenloses Grauen, wenn sie dem Burgherrn begegnet, dem alten Grafen? Warum gelingt ihnen alles wie von Zauberhand, sobald sie die Theaterkleider tragen? Und ist es wirklich noch ihr eigenes Stück, das sie da proben – oder ist es das uralte, grausame Spiel der Kostüme?

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Altersempfehlung 10 - 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-649-62451-6
Verlag Coppenrath
Maße (L/B/H) 21,6/14,9/3 cm
Gewicht 498 g
Auflage 1
Illustrator Frauke Maydorn

Buchhändler-Empfehlungen

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Die vielversprechende Grundidee, die sympathischen Hauptfiguren und das wunderschön gestaltete Cover können die Schwächen des Buches nicht verdecken. Insgesamt ist es zu sperrig.

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Ein wirklich gruselige und düstere Geschichte, die in Atem hält.
von Gwynnys Lesezauber - Bloggerin & Lektorin aus Nüdlingen am 19.11.2020

KIDS-Rezension – Eltern und Kinder lesen gemeinsam. »Wohin will er ihn bringen«, flüsterte sie. »Was soll ich jetzt machen?« Sie rüttelte an der Tür, immer wieder, schluchzend, und dann – ganz plötzlich und viel schneller als sonst – verblasste der Schnee und wich die Kälte. Aus „Agalstra“ von Anna Herzog ÜBER DAS ... KIDS-Rezension – Eltern und Kinder lesen gemeinsam. »Wohin will er ihn bringen«, flüsterte sie. »Was soll ich jetzt machen?« Sie rüttelte an der Tür, immer wieder, schluchzend, und dann – ganz plötzlich und viel schneller als sonst – verblasste der Schnee und wich die Kälte. Aus „Agalstra“ von Anna Herzog ÜBER DAS BUCH „Agalstra“ von Anna Herzog ist im Juni 2018 im Coppenrath Verlag erschienen. Es handelt sich um einen abgeschlossenen Einzelband, der als eBook und gebundenes Buch erhältlich ist. Genauere Informationen für die Eltern folgen, wie immer, am Schluss. DARUM GEHT ES IN DIESEM BUCH (Mein Klappentext) Merle hat ja so überhaupt gar keine Lust auf den Theaterkurs mit ihrem kleinen Bruder Felix. Doch sie findet es richtig cool, dass es in der Burg stattfindet, auf die sogar schon ihre Mama herumgeklettert ist. Nur dem furchteinflößenden Grafen, der dort wohnt, will sie lieber nicht begegnen. Dann kommt noch hinzu, dass sie sich das Zimmer mit zwei überaus gemeinen und unangenehmen Mädels teilen muss … Zum Glück freunden sie und ihr Bruder sich mit zwei Jungs an, dem tollpatschigen, aber liebenswerten Jannis – und Wladimir. Er scheint nett, doch wirkt er manchmal furchteinflößend und düster. Merle kann ihn nicht einschätzen und am Ende wird ihr sogar angst und bange. Doch wirklich vor ihm, oder gibt es einen ganz anderen Grund? Was hat die Sage mit der Hexe damit zu tun, warum sind ihre Theaterproben immer so seltsam? Und warum wird ihr immer so kalt, sobald sie dem unheimlichen Grafen begegnet? SO HAT MIR DAS BUCH GEFALLEN Da der Klappentext auf dem Buch schon ein bisschen gruselig klingt, habe ich das Buch erst einmal ohne meinen (7 Jahre alten) Sohn gelesen. Ich muss ja erst mal wissen, wie sehr wir beim gemeinsamen Lesen zittern werden. ^^ Ich muss sagen, es war wirklich sehr gruselig. Auch mich als Mama hat es geschaudert und es war außerordentlich spannend! Der Verlag empfiehlt ein Lesealter von 10-12 Jahren. Ich denke, das haben sie sehr gut gemacht. Ich kenne meinen Junior, den erschreckt so leicht gar nichts, der mag solche Geschichten. Aber wenn ihr ein wenig ängstlich seid, wartet vielleicht lieber, bis ihr wirklich 10 Jahre alt seid. Jedenfalls ist es sehr spannend geschrieben. Sobald die Kids in der Geschichte proben, fühlt sich das Lesen gleich anders an und man ist mitten in einer geheimnisvollen Geschichte – dem Theaterstück der vier Freunde. Aber was ist denn nun so gruselig und warum ist das Buch so spannend? Tja, das kann ich Euch leider nicht verraten. Doch in dieser Burg stecken mehr Geheimnisse und Rätsel, als man auf den ersten Blick glauben mag! Und ihr lernt gleich ein wenig altertümliche Sprache. Die kommt immer zum Einsatz, wenn die Kinder an ihrem Stück arbeiten. Sehr cool. Sonst ist alles leicht verständlich und einfach zu lesen. Darum muss man sich also gar keine Sorgen machen. Ein tolles Buch, das ich sehr schnell ausgelesen habe. Und mein Sohn ist schon Feuer und Flamme dafür, vielleicht lese ich es ihm noch vor, das überlege ich mir noch. ^^ SO VIELE ZAHNRÄDCHEN BEKOMMT DAS BUCH 3 von 5 Zahnrädchen ©Teja Ciolczyk, 19.11.2020 _____________________________________________ FÜR DIE ELTERN Liebe Eltern, das angegebene Lesealter sollte in den meisten Fällen eingehalten werden. Das Buch ist von der Atmosphäre her sehr düster und auch das Theaterstück der Kinder ist. Es wird sehr spannend und es hat mich auch gegruselt. Und das mit 36 Jahren. Die Mutter der Kinder ist verstorben und das wird auch thematisiert. Merle trauert ab und an oder schluckt einen dicken Kloß hinunter, der sich bildet, sobald sie an ihre Mutter denkt. Wladimirs Eltern sind politische Inhaftierte in Russland – auch das sollte erwähnt werden. Zudem nimmt Merle ihren kleinen Bruder mit in verbotene Gebiete um die Burg und zwingt ihn beinahe, an diesem Theaterstück teilzunehmen, dass die Kinder deutlich verändert. Er hat Angst und will aufhören, sie lassen ihn aber nicht. Ihr selbst könnt am besten einschätzen, ob Euch das stört oder ihr es als Teil der Geschichte akzeptiert. Immerhin ist sie fiktiv, das darf man nicht vergessen. In diesem Fall empfehle ich, dass Ihr das Buch vorablest, ehe ihr es vorlest oder verschenkt. Im Zweifel gilt jedoch stets: Ihr kennt Eure Kinder am besten. Über die Autorin: Anna Herzog lebt mit Mann, vier Kindern, einer wechselnden Tierschar und einem Kletterkastanienbaum in einem alten Haus im Ruhrgebiet. Eigentlich arbeitet sie als Ärztin, wenn sie nicht gerade schreibt. Und wenn sie Zeit hat, träumt sie sich auf ein Segelboot. Am liebsten mitten auf dem Meer.

Vorhang auf und Bühne frei für Agalstra
von printbalance am 21.11.2019

Vorhang auf und Bühne frei für ein neues Kinder- und Jugendbuch von Anna Herzog. Agalstra ist eine Lektüre, welche sich komplett von meinen bisher gelesenen Büchern abhebt. Alleine schon das aufwendige Design sowohl im Außen- als auch im Innenbereich lässt erahnen, welche mysteriöse und zugleich spannende Geschichte sich dahinte... Vorhang auf und Bühne frei für ein neues Kinder- und Jugendbuch von Anna Herzog. Agalstra ist eine Lektüre, welche sich komplett von meinen bisher gelesenen Büchern abhebt. Alleine schon das aufwendige Design sowohl im Außen- als auch im Innenbereich lässt erahnen, welche mysteriöse und zugleich spannende Geschichte sich dahinter verbergen wird. Die Vorderseite des Hardcovers wurde in Form eines Sichtfensters ausgestanzt, sodass der junge Leser ab 10 Jahren direkt auf den Schauplatz von Burg Hohenhartt blicken kann. Diese ungewöhnliche Aufmachung mit den folierten, silbernen Buchstaben weckt definitiv die Neugier der Kinder. Die vielen Illustrationen die von Frauke Maydorn angefertigt wurden, verleihen dem Buch einen zusätzlichen magischen Hauch. Das integrierte Lesebändchen gefällt mir ebenfalls sehr gut, sodass das Buch im Gesamten aufwendig und liebevoll gestaltet wurde. Leider hat diese Lektüre die ein- oder andere Schwachstelle, mit der ich mich persönlich nicht ganz anfreunden konnte. Zum einen war es der Schreibstil, der an manchen Stellen sehr lyrisch, nahezu hochtrabend verfasst wurde, sodass ich mir nicht sicher bin, ob ein 10-jähriger Leser wirklich schon damit zurecht kommen wird. Zum anderen sind es die vielen unterschiedlichen Szenen. Die Autorin schreibt einmal in der Gegenwart, in der die Teilnehmer ihre Theaterstücke üben, wo man als Leser mehr über die Burg und die Umgebung erfährt, gleichzeitig aber springen die Protagonisten wieder zurück in die Vergangenheit, die sich aber nur in den Köpfen der Kinder abspielt. Zwar hat die Autorin diese Szenen kursiv geschrieben um dem Leser wohl eine Hilfestellung anzubieten, dennoch war es besonders für mich am Anfang sehr schwierig einen Einstieg in das Geschehen zu finden. Hinzu kommt noch eine dritte Szene, in der unbekannte Stimmen ebenfalls mitwirkten, die aber den Leser wahrscheinlich mehr verwirren könnten als Spannung aufzubauen. Fazit: Ein äußerst aufwendig und liebevoll gestaltetes Buch, mit einem anspruchsvollen Plot, der durch viele eingebaute Elemente den Einstieg in das Geschehen zwar erschwert hat, doch wenn man in der Handlung drin war, konnte Agalstra mich trotzdem überzeugen.

Theater, Theater
von StMoonlight am 23.08.2018

~ Vorhang auf! (Cover) ~ Huch, wie kommt denn da so ein großes Loch in den Buchdeckel? Ach nein, das ist gar kein Loch, sondern ein Theater! – Wirklich anschaulich und witzig gemacht ist das Cover dieses Jugendromans. Während auf der ersten Seite eine Szene aus dem Buch gezeigt wird, stellt der vordere Buchdeckel einen Theate... ~ Vorhang auf! (Cover) ~ Huch, wie kommt denn da so ein großes Loch in den Buchdeckel? Ach nein, das ist gar kein Loch, sondern ein Theater! – Wirklich anschaulich und witzig gemacht ist das Cover dieses Jugendromans. Während auf der ersten Seite eine Szene aus dem Buch gezeigt wird, stellt der vordere Buchdeckel einen Theatervorgang dar. Durch den Ausschnitt sieht der Leser einen Teil der „Aufführung“. Mit dem Aufschlagen des Romans, begibt der Leser sich dann quasi in die Vorstellung. – Diesen Eindruck erwecken ebenfalls die drei Abschnitte, welche auch als drei Akte bezeichnet werden könnte. Natürlich (?) immer ins Rampenlicht gesetzt. Super Idee! (Übrigens: Wer die Vorstellung mal kurz verlassen möchte, der kann sich mit dem Lesebändchen, seinen Platz sichern. ;-)) ~ Bühne frei! (Darum geht’s) ~ Der Vater schickt den kleinen Felix zu einem Theaterworkshop. Begleitet wird er dabei von seiner Schwester. Blöderweise hasst Merle Theater. Viel zu langweilig! Doch dieses Mal findet die Freizeit auf einer Burg statt, zu der die Wurzeln ihrer Mutter führen. Das Mädchen erhofft sich, etwas über ihre Vergangenheit herauszufinden. Vielleicht wird es dann ja gar nicht so schlimm? Doch leider ist es wie in anderen Ferienlagern, bei denen die Geschwister waren: Die anderen Kinder sind alles andere als nett zu den beiden. Leider hat ihr Vater nicht wirklich Geld und so läuft Merle z.B. in etwas zu kleinen Schuhen. Glücklicherweise finden Felix und seine Schwester aber dann doch noch Anschluss. Zusammen mit zwei Jungen sollen sie ein Theaterstück schreiben und aufführen. Ihre Gegner sind dabei die „Schickimickis“, wie die Kinder sie heimlich bezeichnen. Die Gruppe mit der besseren Aufführung gewinnt die neuesten Smartphones! Abstimmen dürfen dabei die Zuschauer. Doch so ein Stück zu schreiben, ist gar nicht so einfach. Während die erste Gruppe endlich einen Ansatz findet, stößt die zweite auf etwas Geheimnisvolles und es scheint ganz so, als wäre dieses die Lösung. Doch sie ahnen nicht, dass sie damit etwas heraufbeschwören… ~ Die Vorstellung (Eindrücke / Meinung) ~ Ich liebe Theater und erhofft mir, von der Autorin, mit auf die Bühne und hinter die Kulissen genommen zu werden. Nach der Lektüre habe ich allerdings eher den Eindruck, als hätte das Theater an sich, eine untergeordnete Rolle gespielt. Zwar spielen die Kinder immer mal wieder einige Szenen und machen sich auch Gedanken, aber eben diese Szenen sind manchmal etwas wirr. Vielleicht liegt es daran, dass diese „Rückblicke“ in die Vergangenheit, immer wieder eingeschoben sind und durch die Zerstreutheit im Buch, lange keinen Sinn ergeben. (Letzten Endes geben sie es dann doch noch.) Gefühlt war es irgendwie „unrund“. Auch die Auflösung fand ich nicht befriedigend. Sie kam plötzlich, kurz, knapp und unspektakulär. Besonders für einen Fantasyroman hätte ich mir hier mehr „Drumherum“ gewünscht. Wichtig finde ich hier, dass deutlich gemacht wird, wie es sich für die Kinder anfühlt, deren Eltern wenig Geld haben. Sie sind oft Außenseiter, werden vielleicht sogar gemobbt. Besonders Leser die etwas besser gestellt sind, werden hier zum Nachdenken angeregt. ~ Schauspiel (Schreibstil) ~ Leider bin ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht wirklich warm geworden. Es scheint, als hätte Anna Herzog versucht, in jedem Fall witzig zu sein. An sich ja auch keine schlechte Idee. Allerdings wirkt es in diesem Roman irgendwie „gezwungen komisch“. Anfangs war es recht erfrischend, doch je weiter ich las, desto nerviger wurde es. So bezeichnet Merle ihre Mitbewohnerinnen z.B. immer wieder als „Pissikacki“. So etwas hat, meiner Meinung nach, eher nichts in einem Kinder-/ Jugendbuch verloren. ~ Bühnenbild (Zeichnungen) ~ Viele Zeichnungen gibt es leider nicht. Das Cover, sowie das Eingangbild sind schon fast alles an Bildern. Jeder Teil des Romans wird mit einem Spot eingeläutet, ab und an kennzeichnet eine Vogelfeder den Wechsel eines Abschnittes. Optisch bereichert wird es dann nur noch durch wirklich wenige (drei?) weitere Bilder. Dazu sind, bis auf eben Außen, alle in schwarz-weiß gehalten. ~ Frei ab (Altersempfehlung) ~ Die Altersempfehlung liegt bei etwa 10 – 12 Jahren. Das finde ich durchaus angemessen, denn in diesem Alter sind die Handlungen nachvollziehbar. Da die Protagonisten sich in etwa dem gleichen Alter befinden, können sich Leser gut in sie hineinversetzen. Dazu kommt auch der Lerngehalt, z.B. bezüglich Vorurteile. ~°~ Applaus (Fazit) ~°~ Ein Cover das anzieht und sympathische Charaktere, dazu eine Geschichte mit Lerngehalt. Leider war es das dann auch schon mit „Agalstra“. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und der Handlung fehlt es an richtiger Spannung. Der Roman ist etwas wirr und hinterlässt ein Gefühl, als würde etwas fehlen. Leider gilt hier das Motto: Außen hui, innen…


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