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Moorteufel

Historischer Roman

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Karwoche 1814. In Europa toben die Befreiungskriege gegen Napoleon, die Welt ist in Aufruhr. Auch das Leben des westfälischen Bauernsohns Jeremias Vogelsang, der sich mit anderen geduldeten Deserteuren in seiner Heimat aufhält, gerät aus den Fugen. Vorgeblich, weil Jeremias desertiert ist, in Wahrheit jedoch, um sich des unerwünschten Liebhabers seiner Tochter zu entledigen, ruft Amtmann Boomkamp zur Hatz auf den "Verräter" auf. Von Gendarmen gejagt, bleibt Jeremias nur die Flucht ins Moor, das auch allerlei lichtscheuem Gesindel Zuflucht bietet - eine schicksalhafte Entscheidung, wie sich bald zeigt. Denn hier kommt Jeremias einem Rätsel der Vergangenheit auf die Spur, einem Geheimnis, das sein eigenes Leben umgibt ...

"Wie die verschiedenen Handlungsstränge in den Ereignissen der Karwoche 1814 zusammengeführt werden, verrät großes erzählerisches Geschick des Autors." - Westfälische Nachrichten
Portrait
Mani Beckmann wurde 1965 in Alstätte/Westfalen geboren. In den Jahren 1983-1986 spielte er als Gitarrist in der Punk-Band "Brigade Fozzy". Nach Abitur und Zivildienst zog er 1986 nach Berlin und studierte an der Freien Universität Berlin Filmwissenschaft und Publizistik. Seit 1988 arbeitet er als freier Journalist und Filmkritiker und seit 1994 als Drehbuchlektor des WDR/Köln. Im Jahr 1994 erschien sein erster Kriminalroman, und seitdem arbeitet er als Autor von Krimis und historischen Romanen, darunter die mehrere Jahrhunderte umfassende "Moor-Trilogie" über das halb-fiktive westfälische Dorf Ahlbeck. Seit 2009 schreibt Mani Beckmann seine Romane unter dem Pseudonym Tom Finnek. Mani Beckmann ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum 04.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7528-4916-5
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,8/13,4/2,5 cm
Gewicht 404 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein sehr bewegender und spannender historischer Roman, der die Spannung gegen Ende noch steigern kann. Ein sehr bewegender und spannender historischer Roman, der die Spannung gegen Ende noch steigern kann.

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Moorteufel
von Karthause aus Duisburg am 21.02.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vor dem Hintergrund der napoleonischen Befreiungskriege erzählt Mani Beckmann vom Konflikt zwischen den Nachbardörfern Ahlbeck und Oldendorf. Eine Geschichte, die besonders von deren Hauptpersonen, den einfachen Dorfbewohnern, lebt. Sehr bildhaft stellt er die schwierige Lebenssituation der Bauern dar. Die Armut wird greifbar, das Leben ist alles andere als leicht,... Vor dem Hintergrund der napoleonischen Befreiungskriege erzählt Mani Beckmann vom Konflikt zwischen den Nachbardörfern Ahlbeck und Oldendorf. Eine Geschichte, die besonders von deren Hauptpersonen, den einfachen Dorfbewohnern, lebt. Sehr bildhaft stellt er die schwierige Lebenssituation der Bauern dar. Die Armut wird greifbar, das Leben ist alles andere als leicht, sie haben nur das Notwendigste zum Überleben. Marodierende Banden nehmen von dem Wenigen noch das, was sie brauchen oder zu brauchen denken. Sehr gut hat mir auch die Beschreibung der einzelnen Schauplätze gefallen. Das Moor, die Höfe, alles entstand klar und deutlich in meiner Fantasie. Jeremias Vogelsang, der Hauptakteur und Ich-Erzähler, ist ein gelungener Charakter, gegen den es die anderen Personen etwas schwer haben, richtig zur Geltung zu kommen. Er war ein junger Mann, mit Träumen, die zerplatzten und aus denen wieder neue entstanden. Allerdings war er mir manchmal ein wenig zu naiv. Sein 'Da hätte ich selbst drauf kommen können' wurde etwas zu sehr strapaziert. Dagegen hätte ich mir den historischen Hintergrund ein wenig mehr beleuchtet gewünscht. Das hätte die Geschichte "runder" gemacht. Das Geschehen wurde sehr ruhig erzählt, trotzdem fehlte es nicht an Spannung. Als Leser wusste man nie mehr als der Protagonist, so konnte man mit ihm ahnen, spekulieren und wieder Gedanken verwerfen. "Moorteufel" habe ich recht gern gelesen, mich hat das Buch gut unterhalten. Der Roman führte mich in eine Gegend, die eher selten zum Handlungsort auserkoren wird. So werde ich mich in absehbarer Zeit wieder auf die literarische Reise nach Ahlbeck begeben und den beiden Folgebänden ("Die Kapelle im Moor" und "Teufelsmühle") meine Beachtung schenken.