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Wirtschaft wirklich verstehen

Einführung in die österreichische Schule der Ökonomie

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Inhalt und Details

Der Finanz-Klassiker Wirtschaft wirklich verstehen von Manager-Magazin-Bestsellerautor Rahim Taghizadegan erscheint erstmals in komplett überarbeiteter und aktualisierter Neuauflage. Seine Einführung in die Österreichische Schule der Nationalökonomie ist kein trockenes Lehrbuch, mit Formeln, Tabellen und Merksätzen, sondern eine spannende Reise durch die Welt der Volkswirtschaft, unter dem Blickwinkel der vernunftbetonten Austrian Economics.

Rahim Taghizadegan plädiert für ein Umdenken und eine Rückbesinnung auf die Österreichische Schule – und damit auf den gesunden Menschverstand. Er führt den Leser in diese bewährte Betrachtungsweise der Wirtschaft ein und hat damit nichts anderes als ein Standardwerk für die junge Generation von Ökonomen geschrieben, die bewährte Ansätze nutzt, um die Gegenwart wirklich zu verstehen und Warnsignale früh zu erkennen.
  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Seitenzahl

    288

  • Erscheinungsdatum

    08.10.2018

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-95972-155-4

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Seitenzahl

    288

  • Erscheinungsdatum

    08.10.2018

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-95972-155-4

  • Verlag Finanzbuch Verlag
  • Maße (L/B/H)

    22,5/15,6/2,4 cm

  • Gewicht

    541 g

  • Verkaufsrang

    37289

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Zurückfinden zum bedachten Handeln in der Wirtschaft heisst das Ziel
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 13.07.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Laut Taghizadegan, ist es erforderlich, das Phänomen der Krise zu verstehen. Die Krise bedeute letztlich die Aufdeckung eines Auseinanderklaffens von Illusion und Realität. Die ausschließliche Betrachtung von Symptomen einer Krise führe nicht weiter. Vielmehr müsse man sich der Betrachtung von Strukturen widmen, die zu Krisen fü... Laut Taghizadegan, ist es erforderlich, das Phänomen der Krise zu verstehen. Die Krise bedeute letztlich die Aufdeckung eines Auseinanderklaffens von Illusion und Realität. Die ausschließliche Betrachtung von Symptomen einer Krise führe nicht weiter. Vielmehr müsse man sich der Betrachtung von Strukturen widmen, die zu Krisen führen. Es scheint paradox, dass ausgerechnet jene Schule, deren Exponenten als einzige seit Jahren vor den unausweichlichen Folgen einer ungebremsten Geld- und Kreditexpansion gewarnt hatten, sich nicht darauf einlässt, quantitative Prognosen zu stellen. Praktische Handlungsanleitungen, á la „wie werde ich trotz Krise reicher?“ dürfe man dem Autor zufolge von der Österreichischen Schule nicht erwarten. Die Hauptstromökonomie schafft die Illusion kalkulierbarer Nutzenaggregate und bereitet damit über die ausschließliche Orientierung an Nützlichkeitserwägungen der Ideologie des Utilitarismus den Weg. Überwiege ein behaupteter, aus einer bestimmten Politik folgender Nutzen für die Gruppe A den für die Gruppe B dadurch entstehenden Schaden – wäre also eine „gesellschaftliche Nettonutzenmaximierung“ zu erreichen – wäre damit auch jeder (moralische) Einwand vom Tisch. Fragen wie „was ist ein Wert? Was ist ein Preis? Was ist Geld?“ würden von der herrschenden Lehre ausgeblendet. Hier herrsche das Denken in Kategorien abstrakter Kapital- und Konsumfunktionen, in Aggregaten mechanisch agierender Individuen, nicht aber die Analyse der von einzelnen Menschen gezeigten Handlungen. Das Wohlergehen einer Gesellschaft resultiere jedoch aus konkreten Handlungen, welche durch laufende, von vielen unbekannten Faktoren bestimmte Korrekturen gekennzeichnet seien. Da die Österreichische Schule an der Beobachtung realen menschlichen Handelns ansetzte, nicht etwa an Aktivitäten grober Zerrbilder, wie dem des „Homo oeconomicus“, handle es sich dabei um die praxisnächste Form der Wirtschaftstheorie. Um Wirtschaft wirklich zu verstehen, bedarf es keineswegs der Orientierung an von Makroökonomen bestimmtem Neusprech, sondern „nur“ der Einsicht in die Grundlagen menschlichen Handelns.

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