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NSA - Nationales Sicherheits-Amt

Roman

(78)
Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ...

Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale Überwachung?

Erscheint Oktober 2018

Rezension
"Er versteht es auch brandheiße Themen aufzugreifen. Dieses Mal zeigt sich das schon beim Titel" Waiting on wednesday, 13/06/2018
Portrait
Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 800
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 28.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7857-2625-9
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 22,1/15,1/5,5 cm
Gewicht 885 g
Auflage 4. Auflage 2018
Verkaufsrang 92
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Was wäre wenn...“

Jana Torge, Thalia-Buchhandlung Freital

...es 1942 schon Computer und Internet gegeben hätte.
Mit gemischten Gefühlen bin ich an dieses Buch herangegangen. Andreas Eschbach schafft es wieder, eine "Was wäre, wenn " Überlegung so in einem packenden Roman zu schreiben, dass ich das absolut nachvollziehen kann. Es ist erschreckend, was alles auf welche Art und Weise überwacht werden könnte (kann?).
...es 1942 schon Computer und Internet gegeben hätte.
Mit gemischten Gefühlen bin ich an dieses Buch herangegangen. Andreas Eschbach schafft es wieder, eine "Was wäre, wenn " Überlegung so in einem packenden Roman zu schreiben, dass ich das absolut nachvollziehen kann. Es ist erschreckend, was alles auf welche Art und Weise überwacht werden könnte (kann?).

„Fiktiv und brandaktuell “

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Was wäre gewesen, wenn es im Dritten Reich bereits „Komputer“, das „Weltnetz“, „Elektrobriefe“, portable Telefone und überhaupt soziale Medien gegeben hätte...?

Andreas Eschbach hat hier sehr ungewöhnlich und faszinierend Fiktion und Realität verwoben!
Diese Geschichte ist absolut gekonnt geschrieben und gar nicht so unvorstellbar. Damals tatsächlich existentierede aber auch frei erfundene Protagonisten befinden sich in einem gespenstischen Szenario, der totalen Überwachung, welches einem den Schauer über den Rücken laufen lässt.

Der Schluss hat mich überrascht und ich werde noch länger an diesen Roman denken...
Was wäre gewesen, wenn es im Dritten Reich bereits „Komputer“, das „Weltnetz“, „Elektrobriefe“, portable Telefone und überhaupt soziale Medien gegeben hätte...?

Andreas Eschbach hat hier sehr ungewöhnlich und faszinierend Fiktion und Realität verwoben!
Diese Geschichte ist absolut gekonnt geschrieben und gar nicht so unvorstellbar. Damals tatsächlich existentierede aber auch frei erfundene Protagonisten befinden sich in einem gespenstischen Szenario, der totalen Überwachung, welches einem den Schauer über den Rücken laufen lässt.

Der Schluss hat mich überrascht und ich werde noch länger an diesen Roman denken...

Clara Ludwig, Thalia-Buchhandlung Gotha

Was wäre wenn? Ein wirklich gelungener und origineller Thriller, der einen mit seinen überraschenden Wendungen schockiert und den Atem stocken lässt. Was wäre wenn? Ein wirklich gelungener und origineller Thriller, der einen mit seinen überraschenden Wendungen schockiert und den Atem stocken lässt.

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Was wäre, wenn die Nazis bereits über E-Mail, Internet, What's App und Co verfügt hätten? Ein dramatisches Szenario, packend, fesselnd, aufwühlend und extrem realistisch! Was wäre, wenn die Nazis bereits über E-Mail, Internet, What's App und Co verfügt hätten? Ein dramatisches Szenario, packend, fesselnd, aufwühlend und extrem realistisch!

„Totale Überwachung“

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Der Nationalsozialismus unterstützt von Internet, modernsten Abhörtechniken und totaler Überwachung der Bürgerschaft mit Hilfe bargeldlosem Zahlungsverkehrs: der blanke Horror.
Der Leser begleitet Helene, eine begabte Programmiererin im 3. Reich, durch einen Teil ihres Lebens. Zunächst eher ahnungslos, merkt sie recht bald welchem System sie unterstellt ist...
Andreas Eschbachs gespenstisches Szenario hat mich von Anfang an gefangen genommen, obwohl es wirklich eine schlimme Geschichte ist. Allein die Vorstellung, was annähernd noch möglich gewesen wäre, hätten die Nazis damals über mehr technische Möglichkeiten verfügt - schrecklich.
Für mich fesselnde Lektüre und vor allem Warnung!
Der Nationalsozialismus unterstützt von Internet, modernsten Abhörtechniken und totaler Überwachung der Bürgerschaft mit Hilfe bargeldlosem Zahlungsverkehrs: der blanke Horror.
Der Leser begleitet Helene, eine begabte Programmiererin im 3. Reich, durch einen Teil ihres Lebens. Zunächst eher ahnungslos, merkt sie recht bald welchem System sie unterstellt ist...
Andreas Eschbachs gespenstisches Szenario hat mich von Anfang an gefangen genommen, obwohl es wirklich eine schlimme Geschichte ist. Allein die Vorstellung, was annähernd noch möglich gewesen wäre, hätten die Nazis damals über mehr technische Möglichkeiten verfügt - schrecklich.
Für mich fesselnde Lektüre und vor allem Warnung!

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Die Erfindung des Computers in den 1840er Jahren führt zu einem nationalsozialistischen Überwachungsstaat. Spannender und eindringlicher Was-wäre-wenn-Roman - ein großes Highlight! Die Erfindung des Computers in den 1840er Jahren führt zu einem nationalsozialistischen Überwachungsstaat. Spannender und eindringlicher Was-wäre-wenn-Roman - ein großes Highlight!

Buchhändlerin , Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Was wäre wenn? Die Fantasie von Eschbach ist grandios- spannend, „gruselig“ Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Was wäre wenn? Die Fantasie von Eschbach ist grandios- spannend, „gruselig“ Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

„Ein Hammer Buch !“

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Die Geschichte um eine junge Programmstrickerin und einen Datenanalysten ist unwahrscheinlich fesselnd. Das dritte Reich hat Alles. Es gibt ein Weltnetz, die Elektropost, ein Volkshandy und kein Bargeld. Und das Nationale Sicherheits Amt hat Zugriff auf alle erzeugten Daten. Anhand von historischen Ereignissen erlebt der Leser, unwichtige Daten gibt es nicht. Dieser Pageturner ist erschreckend reell und macht nachdenklich. Dieser Eschbach ist phänomenal.

Die Geschichte um eine junge Programmstrickerin und einen Datenanalysten ist unwahrscheinlich fesselnd. Das dritte Reich hat Alles. Es gibt ein Weltnetz, die Elektropost, ein Volkshandy und kein Bargeld. Und das Nationale Sicherheits Amt hat Zugriff auf alle erzeugten Daten. Anhand von historischen Ereignissen erlebt der Leser, unwichtige Daten gibt es nicht. Dieser Pageturner ist erschreckend reell und macht nachdenklich. Dieser Eschbach ist phänomenal.

„Wissen ist Macht - und sie wissen alles...“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Sie, das sind die Mitarbeiter des NSA (Nationales Sicherheits-Amt).

Was wäre gewesen, wenn es im "Dritten Reich" bereits folgendes gegeben hätte: Komputer, das Weltnetz, Elektro-Briefe und ein sog. Deutsches Forum?

Andreas Eschbach beschreibt es: In seinem mehr als umfangreichen neuen Roman stellt er zwei Mitarbeiter des NSA, Helene Bodenkamp, Programm-Strickerin, und Eugen Lettke, Daten-Analyst, in den Mittelpunkt und erzählt in diesem bitterbösen Roman die Geschichte des "1000-jährigen Reichs" neu.

Vieles wäre genauso geschehen, wie es passiert ist, anderes wäre noch schlimmer (falls das überhaupt möglich ist!) gekommen.

Eindrucksvoll ist die Wandlung Helenes, die im Laufe der Zeit immer mehr versteht, was sie mit ihren Programmen anrichtet, im gleichen Maße wandelt sich auch Eugen, aber zum negativen.

Schon der Titel des Buchs ist natürlich doppeldeutig, Eschbach warnt vor der totalen Überwachung, dem unüberlegten weitergeben von Daten, dem hemmungslosen agieren in sozialen Netzwerken, aber auch vor dem, was sich so leicht wieder im Land breit machen kann. Und das völlig ohne erhobenen Zeigefinger, sondern extrem spannend und intelligent...

Beste Unterhaltung mit ordentlich Tiefgang - endlich wieder ein "echter" Eschbach halt!!!

Sie, das sind die Mitarbeiter des NSA (Nationales Sicherheits-Amt).

Was wäre gewesen, wenn es im "Dritten Reich" bereits folgendes gegeben hätte: Komputer, das Weltnetz, Elektro-Briefe und ein sog. Deutsches Forum?

Andreas Eschbach beschreibt es: In seinem mehr als umfangreichen neuen Roman stellt er zwei Mitarbeiter des NSA, Helene Bodenkamp, Programm-Strickerin, und Eugen Lettke, Daten-Analyst, in den Mittelpunkt und erzählt in diesem bitterbösen Roman die Geschichte des "1000-jährigen Reichs" neu.

Vieles wäre genauso geschehen, wie es passiert ist, anderes wäre noch schlimmer (falls das überhaupt möglich ist!) gekommen.

Eindrucksvoll ist die Wandlung Helenes, die im Laufe der Zeit immer mehr versteht, was sie mit ihren Programmen anrichtet, im gleichen Maße wandelt sich auch Eugen, aber zum negativen.

Schon der Titel des Buchs ist natürlich doppeldeutig, Eschbach warnt vor der totalen Überwachung, dem unüberlegten weitergeben von Daten, dem hemmungslosen agieren in sozialen Netzwerken, aber auch vor dem, was sich so leicht wieder im Land breit machen kann. Und das völlig ohne erhobenen Zeigefinger, sondern extrem spannend und intelligent...

Beste Unterhaltung mit ordentlich Tiefgang - endlich wieder ein "echter" Eschbach halt!!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Dieses Buch fesselt, fasziniert und schockiert gleichzeitig. Die 800 Seiten lesen sich wie im Flug! Wahnsinn! Dieses Buch fesselt, fasziniert und schockiert gleichzeitig. Die 800 Seiten lesen sich wie im Flug! Wahnsinn!

„Was wäre wenn ...“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Was wäre wenn die Technik zur Zeit des Dritten Reiches schon Komputer, Mobiltelefone und ein Weltnetz zur Verfügung gehabt hätte ??
Helene Bodenkamp ( Programmstrickerin ) und Eugen Lettke ( Analyst ) arbeiten für den NSA , das Nationale Sicherheits-Amt des Deutschen Reiches, welches die innere Sicherheit des Reiches überwacht. Die Abfragen, die man dort entwickelt betreffen das alltägliche Leben - bis zu dem Tag, als sie zum ersten Mal ein Programm gestrickt haben um versteckte Volksgegner zu finden.
Irgendwann ist jede denkbare Variation der Überwachung möglich ....
Aber auch Helene und Eugen haben ihre Geheimnisse ....
Spannender Roman dessen Idee so gruselig ist, das man eigentlich nicht darüber nachdenken möchte was heute so alles möglich ist .....
Was wäre wenn die Technik zur Zeit des Dritten Reiches schon Komputer, Mobiltelefone und ein Weltnetz zur Verfügung gehabt hätte ??
Helene Bodenkamp ( Programmstrickerin ) und Eugen Lettke ( Analyst ) arbeiten für den NSA , das Nationale Sicherheits-Amt des Deutschen Reiches, welches die innere Sicherheit des Reiches überwacht. Die Abfragen, die man dort entwickelt betreffen das alltägliche Leben - bis zu dem Tag, als sie zum ersten Mal ein Programm gestrickt haben um versteckte Volksgegner zu finden.
Irgendwann ist jede denkbare Variation der Überwachung möglich ....
Aber auch Helene und Eugen haben ihre Geheimnisse ....
Spannender Roman dessen Idee so gruselig ist, das man eigentlich nicht darüber nachdenken möchte was heute so alles möglich ist .....

Philip Szykulla, Thalia-Buchhandlung Lünen

Wie wäre die Geschichte verlaufen, hätte die NSDAP unsere heutigen technischen Möglichkeiten gehabt? Beklemmend akkurat, jedoch inhaltlich mit einigen Längen. Wie wäre die Geschichte verlaufen, hätte die NSDAP unsere heutigen technischen Möglichkeiten gehabt? Beklemmend akkurat, jedoch inhaltlich mit einigen Längen.

„Die Nazis und das Weltnetz“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Man muss sich auf ein absurdes Gedankenspiel einlassen, wenn man beginnt, dieses Buch zu lesen. Nämlich sich vorstellen, dass es während des Dritten Reiches bereits "Komputer", Mobiltelefone, das Weltnetz und Soziale Medien gegeben hätte. Wie hätten die Nazis diese Hilfsmittel für ihren Überwachungsstaat genutzt? Ziemlich lückenlos und beängstigend, jedenfalls stellt es sich Andreas Eschbach so vor.
Anhand seiner beiden Protagonisten, einer Programmiererin und ihres Vorgesetzten im Nationalen Sicherheits Amt, das für die umfassende Überwachung der Kommunikation im gesamten Reich zuständig ist, werden Aufstieg, Machtergreifung und Vereinnahmung der Volksgemeinschaft durch die Nazis geschildert. Sobald man sich auf diese Binnenlogik eingelassen hat, entfaltet die Geschichte ihre furchteinflößende Sogwirkung, und während man Seite für Seite verschlingt, wird es unmöglich, die Parallelen zur heutigen Zeit zu ignorieren.
Und so ist "NSA" mehr als nur ein packender Thriller, sondern bietet auch den ein oder anderen wirklich guten Denkanstoß.
Man muss sich auf ein absurdes Gedankenspiel einlassen, wenn man beginnt, dieses Buch zu lesen. Nämlich sich vorstellen, dass es während des Dritten Reiches bereits "Komputer", Mobiltelefone, das Weltnetz und Soziale Medien gegeben hätte. Wie hätten die Nazis diese Hilfsmittel für ihren Überwachungsstaat genutzt? Ziemlich lückenlos und beängstigend, jedenfalls stellt es sich Andreas Eschbach so vor.
Anhand seiner beiden Protagonisten, einer Programmiererin und ihres Vorgesetzten im Nationalen Sicherheits Amt, das für die umfassende Überwachung der Kommunikation im gesamten Reich zuständig ist, werden Aufstieg, Machtergreifung und Vereinnahmung der Volksgemeinschaft durch die Nazis geschildert. Sobald man sich auf diese Binnenlogik eingelassen hat, entfaltet die Geschichte ihre furchteinflößende Sogwirkung, und während man Seite für Seite verschlingt, wird es unmöglich, die Parallelen zur heutigen Zeit zu ignorieren.
Und so ist "NSA" mehr als nur ein packender Thriller, sondern bietet auch den ein oder anderen wirklich guten Denkanstoß.

„Brilliant!“

Jefferson Davis Richter, Thalia-Buchhandlung Leipzig

NSA ist ein zuerst langsamer, dann immer schnellerer Abstieg von einer relativ freien Gesellschaft in einen totalen Überwachungsstaat. Was mich hierbei so fasziniert und schockiert ist die Kombination unserer modernen Technik mit dem Dritten Reich, womit eindrucksvoll dargestellt wird, wie bargeldlose Zahlung, Handyortung, Internetspionage und automatische Gesichtserkennung unsere Freiheit auf unterschiedlichste Weise bedrohen und einschränken können. Dabei sieht man die ganze Zeit den Erschaffern des Systems über die Schulter, welche sich zeitweise selbst nicht darüber im Klaren sind, was sie da eigentlich schaffen, weil sie nur auf ihren persönlichen Erfolg bedacht sind. Man möchte sie anschreien, von ihren „Komputern“ wegzerren und dem Wahnsinn ein Ende bereiten, doch bald ist das System so komplex und verselbstständigt dass selbst dies nichts mehr ändern würde.
Dieses Buch hat mich zutiefst erschüttert zurückgelassen und ich empfehle es Fans politischer Thriller ebenso wie jedem, der sich über Technik und die Grenzen, die sie haben sollte, Gedanken macht.
NSA ist ein zuerst langsamer, dann immer schnellerer Abstieg von einer relativ freien Gesellschaft in einen totalen Überwachungsstaat. Was mich hierbei so fasziniert und schockiert ist die Kombination unserer modernen Technik mit dem Dritten Reich, womit eindrucksvoll dargestellt wird, wie bargeldlose Zahlung, Handyortung, Internetspionage und automatische Gesichtserkennung unsere Freiheit auf unterschiedlichste Weise bedrohen und einschränken können. Dabei sieht man die ganze Zeit den Erschaffern des Systems über die Schulter, welche sich zeitweise selbst nicht darüber im Klaren sind, was sie da eigentlich schaffen, weil sie nur auf ihren persönlichen Erfolg bedacht sind. Man möchte sie anschreien, von ihren „Komputern“ wegzerren und dem Wahnsinn ein Ende bereiten, doch bald ist das System so komplex und verselbstständigt dass selbst dies nichts mehr ändern würde.
Dieses Buch hat mich zutiefst erschüttert zurückgelassen und ich empfehle es Fans politischer Thriller ebenso wie jedem, der sich über Technik und die Grenzen, die sie haben sollte, Gedanken macht.

N. Canje-Erfurt, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Andreas Eschbach gibt Hitler die heutigen technischen Möglichkeiten und zeigt auf, wie man diese nutzen kann. Ein spannendes Buch bis zur letzten Minute. Als Hörbuch super. Andreas Eschbach gibt Hitler die heutigen technischen Möglichkeiten und zeigt auf, wie man diese nutzen kann. Ein spannendes Buch bis zur letzten Minute. Als Hörbuch super.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Wow, welch ein Buch! Ein wenig Orwell, eine Prise Volker Kutscher und ein bischen "The Circle" und schon entsteht der gewagteste und brisanteste Roman des Herbstes! Wow, welch ein Buch! Ein wenig Orwell, eine Prise Volker Kutscher und ein bischen "The Circle" und schon entsteht der gewagteste und brisanteste Roman des Herbstes!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Gruselig, aufwühlend und hoffentlich niemals Wirklichkeit! Eschbach erdenkt sich ein Szenario in welchem moderne Technologie auf alte Schrecken trifft - ein faszinierendes Werk. Gruselig, aufwühlend und hoffentlich niemals Wirklichkeit! Eschbach erdenkt sich ein Szenario in welchem moderne Technologie auf alte Schrecken trifft - ein faszinierendes Werk.

Robin Limper, Thalia-Buchhandlung Hilden

Jeder kennt die Geschichte des 3. Reiches. Und jetzt stellen Sie sich diese mit den perfekten Überwachungsmöglichkeiten unserer digitalen Welt vor. Es bleibt hoffentlich Dystopie Jeder kennt die Geschichte des 3. Reiches. Und jetzt stellen Sie sich diese mit den perfekten Überwachungsmöglichkeiten unserer digitalen Welt vor. Es bleibt hoffentlich Dystopie

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Was wäre, wenn...Eschbach versucht sich dran und denkt jedes makabre Detail konsequent zu Ende; das Ergebnis: gruselige Faszination, Unterhaltung auf hohem Niveau. Für Vermes-Fans. Was wäre, wenn...Eschbach versucht sich dran und denkt jedes makabre Detail konsequent zu Ende; das Ergebnis: gruselige Faszination, Unterhaltung auf hohem Niveau. Für Vermes-Fans.

„Erschreckendes Szenario “

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Vechta

Was für ein Buch! Ich habe mich nicht eine Seite gelangweilt. Sehr spannend, was für eine Welt Eschbach hier entwirft. Dem zweiten Weltkrieg verpasst er ein neues Gewand, das durch eine rasante Entwicklung der Technik ganz neue Möglichkeiten der Kriegsführung gewährt.
Das Ende hat mir besonders gut gefallen.
Was für ein Buch! Ich habe mich nicht eine Seite gelangweilt. Sehr spannend, was für eine Welt Eschbach hier entwirft. Dem zweiten Weltkrieg verpasst er ein neues Gewand, das durch eine rasante Entwicklung der Technik ganz neue Möglichkeiten der Kriegsführung gewährt.
Das Ende hat mir besonders gut gefallen.

„Zweiter Weltkrieg 2.0“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Stellen Sie sich vor, zu Zeiten des Dritten Reiches hätte es schon die heutigen technischen Möglichkeiten gegeben, die sozialen Netzwerke... Eschbach entwickelt ein Szenario, welches dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt. Stellen Sie sich vor, zu Zeiten des Dritten Reiches hätte es schon die heutigen technischen Möglichkeiten gegeben, die sozialen Netzwerke... Eschbach entwickelt ein Szenario, welches dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Was wäre wenn... Ein atemberaubender Roman über die totale Überwachung und wie sie eigentlich jetzt schon ist! Diesen Roman sollte jeder lesen, der alleine nur schon ein Handy hat! Was wäre wenn... Ein atemberaubender Roman über die totale Überwachung und wie sie eigentlich jetzt schon ist! Diesen Roman sollte jeder lesen, der alleine nur schon ein Handy hat!

M. Döll, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Einfach nur großartig! Andreas Eschbach hat eine faszinierende " was wäre wenn " Story geschaffen, die einen sofort in ihren Bann zieht! Einfach nur großartig! Andreas Eschbach hat eine faszinierende " was wäre wenn " Story geschaffen, die einen sofort in ihren Bann zieht!

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wenn 1984 auf the Circle trifft kommt keine schöne neue Welt dabei heraus! Was harmlose Daten strategisch verknüpft in einem totalitären System anrichten können zeigt Kapitel eins. Wenn 1984 auf the Circle trifft kommt keine schöne neue Welt dabei heraus! Was harmlose Daten strategisch verknüpft in einem totalitären System anrichten können zeigt Kapitel eins.

„Fesselndes Gedankenexperiment!“

Julia Obermaier, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Deutschland zur Nazizeit-schrecklich genug, doch was, wenn die Nazis damals schon über die technologischen Mittel von heute verfügt hätten? Internet, Smartphones und schließlich die Abschaffung des Bargelds bieten die perfekten Überwachungsmöglichkeiten...Den neuen Krimi von Andreas Eschbach dürfen Sie sich nicht entgehen lassen! Deutschland zur Nazizeit-schrecklich genug, doch was, wenn die Nazis damals schon über die technologischen Mittel von heute verfügt hätten? Internet, Smartphones und schließlich die Abschaffung des Bargelds bieten die perfekten Überwachungsmöglichkeiten...Den neuen Krimi von Andreas Eschbach dürfen Sie sich nicht entgehen lassen!

„Ein sehr interessantes Gedankenspiel...“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

... spielt Andreas Eschbach in seinem neuen Roman "NSA".
Er beschäftigt sich mit der Frage, was wäre wenn es zu Zeiten des 3. Reichs bereits Computer, Mobiltelefone und Internet gegeben hätte. Es entsteht eine Mischung aus Dave Eggers “The Circle” und Marc Elsbergs “Zero” und das Ganze gut gewürzt mit Gerorg Orwells “1984”. Lesen!!!

... spielt Andreas Eschbach in seinem neuen Roman "NSA".
Er beschäftigt sich mit der Frage, was wäre wenn es zu Zeiten des 3. Reichs bereits Computer, Mobiltelefone und Internet gegeben hätte. Es entsteht eine Mischung aus Dave Eggers “The Circle” und Marc Elsbergs “Zero” und das Ganze gut gewürzt mit Gerorg Orwells “1984”. Lesen!!!

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein interessantes Gedankenspiel, wie wäre die Geschichte verlaufen wenn die Nazis schon Computer gehabt hätten? Gut und spannend geschrieben. Ein interessantes Gedankenspiel, wie wäre die Geschichte verlaufen wenn die Nazis schon Computer gehabt hätten? Gut und spannend geschrieben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
78 Bewertungen
Übersicht
66
10
1
1
0

Wenig gelungene Alternate History
von PMelittaM aus Köln am 15.12.2018

Was wäre wenn Charles Babagge im 19. Jahrhundert seine Analytical Engine zu Ende entwickelt hätte und sich schon damals daraus der Computer, das Internet und alles damit Verbundene entwickelt hätte? Dann hätten die Nazis im Dritten Reich womöglich eine ganz andere Möglichkeit der Überwachung gehabt und sich die Geschichte... Was wäre wenn Charles Babagge im 19. Jahrhundert seine Analytical Engine zu Ende entwickelt hätte und sich schon damals daraus der Computer, das Internet und alles damit Verbundene entwickelt hätte? Dann hätten die Nazis im Dritten Reich womöglich eine ganz andere Möglichkeit der Überwachung gehabt und sich die Geschichte ein bisschen anders entwickelt. Wie das hätte aussehen können, versucht Andreas Eschbach in diesem Roman zu erzählen. Er hat dafür die einschlägigen Worte eingedeutscht, der Computer wird zum Komputer, das Internet ist das Weltnetz und das Passwort heißt Parole, aber im Grunde ist es mit dem, was wir heute kennen, identisch. Nicht identisch ist das Drumherum, so ist Programmieren ausschließlich Frauensache, da es dem Kochen und dem Stricken ähnele und daher den Frauen besonders liege, Programmieren wird daher auch Stricken genannt und die Programmiererinnen sind Strickerinnen. DAS Lehrbuch dazu ist dem weiblichen Wesen gemäß in rosa und mit Blümchen gestaltet. Männer dagegen können ihrem Wesen nach am besten analysieren, haben aber keine Ahnung, wie ein Programm funktioniert ? nun ja. Da mittlerweile auch das Bargeld abgeschafft wurde, gibt es eine nahezu nahtlose Überwachung und das Nationale Sicherheitsamt (NSA!), schon im Kaiserreich existent, zeigt seinen Nutzen nun dadurch, dass es versucht, aus den Daten bestimmte Erkenntnisse zu ziehen, die dem Reich nutzen, z. B., indem es versucht Untergetauchte (Juden, Deserteure) zu lokalisieren, Beide Protagonisten des Romans arbeiten für das NSA, und nutzen das im Laufe des Romans auch für ihre eigenen Zwecke. Helene Bodenkamp ist eine der Strickerinnen des Amtes, wahrscheinlich sogar die beste von ihnen. Daneben ist Helene eher schüchtern, wenig selbstbewusst, und in ihren Augen so wenig attraktiv, dass sie wohl nie einen Mann finden wird, besonders, da es durch den Krieg ja immer weniger gibt ? sie ist als ein graues und nebenbei naives Mäuschen, das aber brillante Programme stricken kann. Mehr muss man über sie nicht wissen, außer, dass ihr Elternhaus schon sehr früh nationalsozialistisch geprägt war, und ihre Eltern sie baldmöglichst verkuppeln wollen, damit sie ihre Pflicht als Frau erfüllen kann. Was ihre Eltern nicht wissen: Eigentlich hat sie im Laufe des Romans bereits jemanden gefunden, der sie liebt, aber leider nicht gesellschaftsfähig ist, er musste nämlich untertauchen. Für ihn nutzt Helene auch ihr Wissen bei ihrer Arbeit im NSA. Dass sie mit ihrer Arbeit vielen Menschen schadet, reflektiert sie kaum. Ganz anders Eugen Lettke, einziger Sohn eines gefallenen Kriegshelden, seinen Vater lernte er nie kennen, wohnt noch bei seiner Mutter, die ihn nervt, und hat ein sehr schwieriges Verhältnis zu Frauen. Das rührt u. a. daher, dass ihn ein paar in seiner Jugend sehr gedemütigt haben. Neben seiner Rache an diesen jungen Frauen, übt er auch Rache an den Frauen an sich, wozu er im Netz schädliche Informationen sucht, mit denen er Frauen erpressen und nötigen kann, was ihm nur auf Grund seiner Arbeit beim NSA möglich ist. Beide Charaktere werden eher oberflächlich gezeichnet und wirken wie Klischees, hier naiv, dort abgrundtief böse. Auch für Helene konnte ich keine positive Gefühle entwickeln, als ein potentieller Ehekandidat sie nur wegen seiner körperlichen Beeinträchtigungen anekelt, verlor sie meine Sympathie endgültig. Auch viele der anderen Charaktere sind reine Klischees, Sympathie konnte ich nur für wenige entwickeln, eigentlich nur für Helenes Freundin Marie und deren Mann Otto, die für mich am ehesten die Helden in dieser Geschichte sind. Der Roman basiert im Grunde auf den Lebensgeschichten der beiden Protagonisten, so dass wir viele Seiten lang ihre Geschichte von Kindheit an lesen ?müssen?. Die parallele deutsche Geschichte ist bis zur Machtergreifung der Nazis im Wesentlichen dem tatsächlichen Verlauf ähnlich, nur der Krieg endete bereits 1917. Später gibt es etwas mehr Unterschiede, wobei hier auch historische Ereignisse einbezogen werden. Ist Anne Franks Schicksal noch fast identisch, gibt es bei der Weißen Rose oder Georg Elser deutliche Unterschiede, die der Arbeit des NSA zugesprochen werden. Auch die Verpflegung der Bevölkerung z. B. ist besser aufgestellt ? allerdings treten politische und soziale Entwicklungen hinter die Geschichte Helenes und Eugens zurück. Warum der Autor seinen Roman ausgerechnet auf diesen beiden aufbaut, ist mir ein Rätsel, man hätte sicher interessantere und authentischere Charaktere entwickeln können, die den Roman insgesamt glaubhafter gemacht hätten. Das Ende wirkt auf mich teilweise wie ein schlechter Scherz, vor allem was die Geschichte der beiden Protagonisten angeht, die Geschichte des Dritten Reiches dagegen passt durchaus zur Entwicklung, wie sie dargestellt wird. Was soll ich sagen, den interessanten und tiefgehenden Roman, der eine gelungene Alternate History erzählt, den ich erwartet habe, habe ich leider nicht bekommen. Spannung entstand für mich lediglich in der Frage, ob Marie und Otto das Ganze unbeschadet überstehen. Der Roman hätte deutlich gestrafft werden können, vieles wiederholt sich. Dass Anne Franks Schicksal, zudem schon so früh im Roman, ausgeschlachtet wurde, hat mich ein wenig entsetzt. Sollte der Roman einen Anteil zur Aufarbeitung der deutschen Geschichte beitragen oder gar aktuelle Gesellschaftskritik sein, wurde das Thema weit verfehlt, schade, man hätte so viel daraus machen können. So ist es nur ein nicht besonders gute Geschichte mit schlecht ausgearbeiteten Charakteren, auf die man getrost verzichten kann. Ich kann den Roman leider nicht weiterempfehlen.

So ein wichtiges Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Muttenz am 10.12.2018

Das Buch beginnt mit einer schockierenden Szene. Mit Hilfe von Datenüberwachung wird die Familie Frank gefunden, viel früher als im , das Tagebuch von Anne Frank wird zerstört und die Familie direkt ins KZ abgeschoben. Und das nur mir einigen wenigen Klicks und Computerdaten. Bereits da ist mir klar... Das Buch beginnt mit einer schockierenden Szene. Mit Hilfe von Datenüberwachung wird die Familie Frank gefunden, viel früher als im , das Tagebuch von Anne Frank wird zerstört und die Familie direkt ins KZ abgeschoben. Und das nur mir einigen wenigen Klicks und Computerdaten. Bereits da ist mir klar geworden, dass das ein ganz aussergewöhnliches Buch werden würde, welches mich noch lange begleiten würde. Nach diesem Anfang gibt es einen Zeitsprung zurück und über mehrere Kapitel werden uns die beiden Protagonisten Helene Bodenkamp und Eugen Lettke vorgstellt. Beide sind Deutsche Bürger und beide erleben die politischen Veränderungen anders. Doch beide machen bereits früh Erfahrungen mit Daten und Computern. Eugen weiss genau, wie er Daten nutzen muss um andere Menschen zu erpressen, auszuspionieren oder finden kann. Beide beginnen im Nationalen Sicherheits-Amt in Weimar zu arbeiten. Zu Beginn von Hitlers Regierungszeit nimmt es keine grosse Rolle ein und das ändert sich auch lange nicht, bis der Wert von Daten erkannt wird. Helene dagegen ist zu Beginn sehr naiv und obwohl sie ein ausserordentliches Talent fürs Programmieren zu haben scheint, realisiert sie erst nach und nach, was sie eigentlich tut. Denn sie macht viel. Von Überwachung der Deutschen Bürger über Geheimdienstarbeiten in Amerika. Mit Computern und Daten lässt sich die ganze Welt kontrollieren. Mit 800 Seiten ist das Buch ein Wälzer und ich bin immer seh skeptisch gegenüber dicken Büchern. Aber dieses Buch benötigt jede einzelne Seite, denn Andreas Eschbach will dem Leser die Welt in der Helene und Eugen leben zuerst vorstellen. Dafür benötigt er Zeit und während dieser Zeit stellt er uns auch gleich seine zwei komplett verschiedenen Protagonisten vor. Beide begleiten wir von ihrer Kindheit bis ins NSA. Von beiden bilden wir uns schnell eine Meinung. Eugen ist ein unsympathischer, rachsüchtiger, missbrauchender und unsympathsicher Charakter (Das soll nicht negativ klingen! Die Geschichte würde ohne ihn nicht funktionieren.) Helene ist die sympathische junge Frau, welche schon immer gerne alles hinterfragte und mit klaren Vorstellungen durchs Leben geht. Ich habe beide Sichten extrem gerne gelesen, denn der Autor erweckt diese Personen zum Leben und schafft es, dass ich mich mitten ins Geschehen versetzt fühle. Allgemein schreibt Eschbach grossartig. Ganz anders als alles, was ich sonst kenne. Aber genau das macht ihn so besonders! Aber kommen wir zur Handlung & Idee dieses dystopischen Historikroman (Es gibt keine wirklich Genrebezeichnung). Denn das ist hier das wirklich grosse Thema. Andreas Eschbach hat sich ein geniales Konzept überlegt. Computer während des zweiten Weltkriegs. Er hat sich alles genaustens durchdacht, geschichtliche Folgen überlegt und einen schockierenden Roman geschrieben. Denn dieser Roman zeigt ganz deutlich auf, wie überwachbar wir eigentlich sind. Gleichzeitig zeigt er auch, wie unwissend wir sind und dass man mehr hinterfragen sollte. Denn Helene programmiert nicht selten ein Programm und denkt sich nichts schlechtes dabei und schlussendlich ist sie mitverantwortlich, dass tausende Juden entdeckt werden. Dieses Buch umfasst so viele Themen. Es ist erschreckend, wie man teilweise selbst vergisst, in welchem Verhältnissen Deutschland zu dieser Zeit steckt. Denn Helene wächst sehr privilegiert auf und Eugen macht sich nie Gedanken über den Krieg. Auch als Leser fokussiert man sich so auf das Geschehen des Romans, die privaten Schicksale der Protagonisten und erst gegen Ende wird einem selbst bewusst, was sie getan haben. Fazit Andreas Eschbach hat ein Meisterwerk geschrieben. Von der Idee über die Umsetzung zu den Charakteren hin stimmt alles. Er trifft einen Zeitgeist und schreibt über ein hochaktuelles Thema. Digitalisierung, rechte Parteien und Überwachung sind für uns auch heute noch ein Thema und auch wenn Eschbach das Gedankenexperiment in der Vergangenheit spielen lässt, ist Fiktion nahe an Realität und das ist beängstigend. Eine geniale Geschichte, bei der jedes Wort sitzt, jedes Detail durchdacht ist und ich nicht selten schockiert worden bin. «NSA» trifft einen wunden Punkt und rüttelt wach. Gleichzeitig bin ich bestens unterhalten worden und habe nicht nur die grosse Gesamtgeschichte interessiert mitverfolgt, auch die persönlichen Geschichten der Protagonisten haben mich fasziniert. Auf emotionaler Ebene hat dieser Roman ebenfalls überzeugt, denn ich habe regelrecht mitgefiebert und gehofft, dass alles gut kommt. Das stärkste und wichtigste Buch, welches ich 2018 gelesen habe. Ich kann es euch allen nur ans Herzen legen und vergebe 5 von 5 Sterne für diesen aussergewöhnlichen Roman, dem ich mit dieser Rezension nicht im geringsten gerecht geworden bin. Lest es! Ist NSA von Andreas Eschbach empfehlenswert? JA! JA! JA! Ein wichtiges Thema verpackt in einer genialen Geschichte. Schreibstil top! Ich bedanke mich ganz herzlich beim Lübbe Verlag für mein Exemplar!

Überwachung auf Schritt und Tritt
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 30.11.2018

Mit seinen 800 Seiten hat der bereits bekannte Autor Andreas Eschbach ein Szenario geschaffen, welches unheimlich interessant, aber auch beängstigend wirkt. Die historische Vergangenheit zur Zeit des 2. Weltkriegs wird gepaart mit der digitalen Welt von heute. Im Hintergrund steht die Frage, wie hätten sich die Kriegsgeschehen damals... Mit seinen 800 Seiten hat der bereits bekannte Autor Andreas Eschbach ein Szenario geschaffen, welches unheimlich interessant, aber auch beängstigend wirkt. Die historische Vergangenheit zur Zeit des 2. Weltkriegs wird gepaart mit der digitalen Welt von heute. Im Hintergrund steht die Frage, wie hätten sich die Kriegsgeschehen damals verändert, wenn die Leute zu dieser schon so überwacht gewesen wären? Hätten sich Juden auf Dauer verstecken können? Das war ja damals schon sehr schwer genug. Oder was würde heute passieren, wenn ähnliche Kriegsgeschehnisse unser Land überschatten würden? Ich hatte bei den Personen die Darsteller von Babylon Berlin im Kopf, da die Serie parallel im Fernsehen lief. Die im Buch vorkommenden Personen waren allesamt detailliert dargestellt, manche habe ich sehr gerne gemocht, andere gehasst. Dafür gibt es großes Lob an den Autor. Die Sache mit der Datenspeicherung geht mir nicht aus dem Kopf, dürfen im Buch die Daten nicht persönlich gespeichert werden, sondern müssen in Datensilos abgelegt werden. Völlige Datenüberwachung ist somit garantiert. Auch, dass das Bargeld abgeschafft wurde, macht totale Kontrolle kinderleicht. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, es war unterhaltsam, die Sprache angenehm lesbar, aber es regt auch sehr zum Nachdenken an. Ich werde diese außergewöhnliche Geschichte sicher nicht so schnell vergessen.