Die perfekte Unschuld

Thriller

Luc Callanach und Ava Turner Band 2

Helen Fields

(21)
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Beschreibung

Zwei Mordfälle in ein und derselben Nacht erschüttern Edinburgh: Zuerst wird inmitten eines Rockfestivals ein junger Besucher erstochen, und dem Täter gelingt es, in der Menge unterzutauchen. Dann wird nur wenige Stunden später die Leiche einer Krankenschwester entdeckt. Es gibt keine verwertbaren forensischen Spuren, doch eine Gemeinsamkeit: Beide Opfer werden von ihren Mitmenschen als "gute Seelen" beschrieben - und beide mussten unter besonders grausamen Umständen sterben. Detective Callanach steht vor dem Beginn einer Mordserie, die ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 558 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 26.10.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783732561292
Verlag Lübbe
Originaltitel Perfect Prey
Dateigröße 1907 KB
Übersetzer Frauke Meier
Verkaufsrang 10877

Weitere Bände von Luc Callanach und Ava Turner

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ich freue mich bereits auf den nächsten Teil dieser Reihe. Helen Field überzeugt mit Spannung bis zur letzten Seite.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Luc Callanachs zweiter Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Walkenried am 29.01.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei Morde in einer Nacht beschäftigen Luc Callanach und Ava Turner in Edinburgh. Einer ist grausamer, als der andere und dennoch unterscheiden sie sich: Der eine Mord ist kalt begangen wurden, mit Furcht einflößender Präzision und handwerklichem Geschick. Der andere Mord war vor allem eins: ausufernd und besonders brutal. In de... Zwei Morde in einer Nacht beschäftigen Luc Callanach und Ava Turner in Edinburgh. Einer ist grausamer, als der andere und dennoch unterscheiden sie sich: Der eine Mord ist kalt begangen wurden, mit Furcht einflößender Präzision und handwerklichem Geschick. Der andere Mord war vor allem eins: ausufernd und besonders brutal. In der Folge werden noch zwei weitere Menschen ermordet und Luc bekommt Hinweise auf ein perfides Spiel, dass nicht nur ein Mörder spielt, !VORSICHT! SPOILER! sondern gleich zwei. Sie geben sich untereinander vor, wen sie als nächstes töten wollen. Dabei suchen sie sich Leute aus dem sozialen Bereich aus, damit die Morde ein noch viel tieferes Loch in die Seele der Stadt reißt. Wird Luc Callanach hinter diese Morde steigen und weitere verhindern können? Bevor wir zur Handlung des doch sehr gelungenen Thrillers von Helen Fields kommen, möchte ich zunächst den Schreibstil und die Protagonisten besprechen. Ja, was soll ich zu dem Schreibstil sagen? Er ist insgesamt etwas schwerer. Ich weiß gar nicht genau warum, aber ich musste häufiger Passagen doppelt lesen, um sie richtig zu verinnerlichen. Das ist ein kleiner Kritikpunkt von mir. Es ist aber so, dass man sich bei der längeren Lektüre dieses Buch durchaus an den Schreibstil gewöhnen konnte. Helen Fields schreibt außerdem in kurzen Kapitel, wodurch die Spannung und vor allem die Dynamik immer hoch waren. Zu den Protagonisten Luc und Ava ist zu sagen, dass sie beide sehr starke Ermittler und Individuen sind, das Schöne ist einfach, dass sie nahbar sind und so für den Leser greifbar. Sie sind nicht perfekt und machen Fehler in ihrem privaten, wie auch in ihrem beruflichen Leben, dadurch wird die Geschichte realistisch. Was mich allerdings gestört hat, ist die Problematik zwischen Ava und Luc. Durch diverse Gründe haben sie einfach nicht zueinander gefunden und sich viel gestritten, was ich unheimlich schade finde. Am Ende löst sich die Situation zwar auf und die Gründe werden offen gelegt, aber ich habe diese Sache einfach durchweg bedauert. Dazu muss ich sagen, dass ich Ava und Luc seit dem ersten Buch shippe. Vielleicht hat es mich dadurch so sehr gestört. Die Kapitel waren aus mehreren Perspektiven geschrieben und das Buch in zwei Teile geteilt. Was ich im ersten Teil etwas schade gefunden habe, ist, dass wir keine Kapitel aus der Sicht der Mörder haben. Im ersten Band war das schon von Anfang an gegeben. Erst im zweiten Teil kriegt der Leser die Kapitel aus der Sicht der Mörder, was ich dann aber wiederum als sehr gelungen betrachte. !VORSICHT!SPOILER IM ZITAT! „Da draußen sind zwei Mörder“, stellte Callanach fest. „Eine Frau, die so verstohlen ist wie ein Geist. Sie hinterlässt keine Spur, keinerlei Hinweise, nicht einmal am hellichten Tag. Sie geht geplant und mit chirurgischer Präzision vor. Helen Lotts Mörder ist stark und arbeitet mit plumper Gewalt und großer Brutalität. Ganz ohne Raffinesse […].“ – Luc, S. 263 Kommen wir nun zu der Handlung selbst und diese war so viel mehr als eine lahme Ermittlung, weil so viel passiert ist, wo man als Leser durchgehend miträtseln konnte. Dadurch war die Spannung in vielen Teilen enorm hoch. Dennoch muss ich aber sagen, dass es kleine Längen gab, vor allem, wenn inhaltlich die Ermittlungen z.B. erlahmten. Damit hatte man aber umso mehr das Gefühl, tatsächlich ein Teil der Ermittlungen zu sein und man hat sich als Leser wirklich an jeden neuen Beweis geklammert. Zum Ende muss ich sagen, dass dies wirklich sehr explosiv, schnell und dramatisch war, was das ganze Buch perfekt abgerundet hat. Es war für mich ein rundum gelungener Thriller, der nur hier und da ein paar Kritikpunkte hatte – deshalb gebe ich diesem Buch und dessen Geschichte 4,5/ 5 Sternen und hoffe sehr auf eine Fortsetzung der Luc-Callanach-Reihe.

Perfides Spiel mit dem Tod
von einer Kundin/einem Kunden aus Memmingen am 06.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im ansonsten eher kühlen Edinburgh hält ein heißer Sommer Einzug und die Menschen vergnügen sich bei einem Festival. Während die lauten Beats zum Tanzen auffordern, geschieht mitten unter den Besuchern ein grausamer Mord. Zeugen gibt es nicht und durch die Menschenmassen lassen sich keine Spuren sichern. Für Detective Callanach ... Im ansonsten eher kühlen Edinburgh hält ein heißer Sommer Einzug und die Menschen vergnügen sich bei einem Festival. Während die lauten Beats zum Tanzen auffordern, geschieht mitten unter den Besuchern ein grausamer Mord. Zeugen gibt es nicht und durch die Menschenmassen lassen sich keine Spuren sichern. Für Detective Callanach sind dies ganz schlechte Voraussetzungen, den Täter zu finden. Ein Motiv scheint auch nicht greifbar zu sein, denn der Tote war ein s. g. unbescholtener junger Mann, der caritativ tätig war. Dann wird eine zweite Leiche entdeckt und Detective Turner mit den Ermittlungen betraut. Es sieht so aus, als gäbe es zwischen den beiden Morden keinerlei Verbindungen. Zeitgleich kommt den beiden eine Sonderkommission zur Aufklärung von Hackerangriffen in die Quere. Ausgerechnet Avas Ex DI Joe Edgar ermittelt hier und sorgt für jede Menge Wirbel in der Polizeibehörde, die nicht nur beruflicher Natur ist. Ärger ist vorprogrammiert und die Presse schaltet sich auch noch ein. Die Autorin spart zum Anfang ihres Thrillers nicht mit Leichen und lässt die Ermittler Callanach und Turner lange Zeit im Dunkeln tappen. Zudem sind die beiden mit ihrem Privatleben mächtig beschäftigt und Callanach bekommt es zudem mit dem sehr unangenehmen DI Joe Edgar zu tun. Da spielen auch schon mal die Gefühle verrückt und behindern die Aufklärung der Morde. Die Verbindung aus Mordermittlungen, fieberhafter Suche nach dem Mörder, Vermischung von Privat- und Arbeitsleben und Umgang mit ignoranten Vorgesetzten und skrupellosen Kollegen ist nicht immer ganz gelungen. Zwischendurch überwiegen die privaten Probleme und der Thriller hat dann Pause. So manche Handlung fand ich unglaubwürdig und überzogen. Letztlich hat die Autorin eine gelungene und megaspannende Auflösung parat und es geht noch mal richtig zur Sache. Auch wenn ich den ersten Fall von Callanach und Turner nicht kenne, hatte ich keine Probleme, in die Geschichte hineinzufinden. Ihr Schreibstil zeichnet sich dadurch aus, dass sie den Leser mit Informationen versorgt, die den ermittelnden Beamten nicht zur Verfügung stehen, jedoch nie die Spannung nehmen. Ihre Erzählweise macht durch die wechselnde Perspektive den Plot zusätzlich sehr spannend und treibt die Ereignisse voran. Die Beschreibung der Morde ließen mir das Blut in den Adern gefrieren und ich habe versucht, mir vorzustellen, wer zu solchen Taten fähig ist und welcher Antrieb dahinter steckt. Helen Fields hat es hervorragend verstanden, mich immer wieder in die Irre zu führen und so bin ich stets am Ball geblieben und wollte schnellstens wissen, warum so vermeintlich perfekte „Unschuldslämmer“ ihr Leben lassen mussten. Detective Luc Callanach, ein Schotte mit französischen Wurzeln und ehemaliges Model ist ein außergewöhnlicher Polizist, der mit seiner Vergangenheit hadert und es in diesem Buch mit ganz persönlichen Schwierigkeiten zu tun bekommt. Ganz anders ist da Ava Turner, die sehr unsicher und durch ihr Privatleben abgelenkt wirkt. Auch wenn die beiden sehr unterschiedlich sind, scheinen sie sich doch ganz gut zu ergänzen und aufeinander verlassen zu können. Mir ist vor allem Luc sehr sympathisch und seine Geradlinigkeit gefällt mir. Ava kann ich noch nicht so gut einschätzen. Doch ich würde gerne weitere Thriller mit den beiden lesen. Vielleicht dann mit etwas weniger Privatleben!

Viel Blut, viel Handlung und doch langatmig!"
von MeinLesezauber am 02.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Cover: Das Cover ist düster, schlicht und doch gleichzeitig strahl es eine gewisse Bedrohung aus. Der Hintergrund ist komplett schwarz. Der Name der Autorin befindet sich in roten Großbuchstaben im oberen Drittel. Darunter eine Libelle. Nicht farblich angebildet, sondern es wirkt wie ein Röntgenbild. Der Titel des Buches fol... Cover: Das Cover ist düster, schlicht und doch gleichzeitig strahl es eine gewisse Bedrohung aus. Der Hintergrund ist komplett schwarz. Der Name der Autorin befindet sich in roten Großbuchstaben im oberen Drittel. Darunter eine Libelle. Nicht farblich angebildet, sondern es wirkt wie ein Röntgenbild. Der Titel des Buches folgt direkt unterhalb des Tieres in fettgedruckten Großbuchstaben. Am Rande des Buches links und rechts sind jeweils rot-weiße Flecken. Es fügt sich perfekt an den ersten Band an. Inhalt: Edinburgh, eine kompakte, hügelige Hauptstadt in Schottland, welches meist von bewölktem und regnerischen Wetter heimgesucht wird. Doch nicht in diesem Sommer. Dieser überrascht mit warmen und anhaltenden Sonnenstrahlen. Das Festival, geprägt durch laute Musik, sich zum Takt bewegende und schwitzende Körper. Doch dann ein Schrei, überall Blut und wirres Umhergelaufe. Als Detective Callanach den Tatort erreicht ist der vorher noch so belebte Park leer und die Spuren unbrauchbar. In einer Vielzahl von Menschen gibt es keine Zeugen. Lediglich eine Holländerin hat ein Lachen vernommen. Kurz darauf wird die übel zugerichtete Leiche einer Krankenschwester aufgefunden. Detective Ava Turner, Kollegin Callanach´s, wird dieser Mordfall übergeben. Beide Morde könnten unterschiedlicher nicht sein. Alle Einsatzkräfte sollen für die Aufklärung der Morde mobilisiert werden, da die Menschen in Edinburgh unruhiger und immer ängstlicher werden. Die Presse liefert ihren Teil dazu bei. Parallel zu den Morden arbeitet gerade ein externes Sonderkommando in der Polizeibehörde an der Aufklärung von Hackerangriffen. Leiter dieses Sonderkommandos ist kein geringer als ein Ex-Freund von Ava Turner. Und dieser bringt nicht nur auf beruflichem Wege Spannung in die bereits sowieso schon prekäre Situation. Fazit: Die Leseprobe von "DIE PERFEKTE UNSCHULD" überzeugte mich auf voller Linie. Der erste Band war für mich eine absolute Überraschung. Ich freute mich auf einen erneut hohen Spannungspegel, Irreführungen und auf die verschiedensten Szenenwechsel. Zunächst möchte ich jedoch erwähnen, dass der zweite Band unabhängig am ersten gelesen werden kann, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist. Jedoch werden im ersten Band viele Charaktereigenschaften und vergangenheitsrelevante Details der Protagonisten geliefert, die im zweiten band nur kurz angeschnitten werden. Die Autorin machte wieder von dem zeitlosen und großartigen Schreibstil der Erzählperspektive Gebrauch. Dies zeichnet sich dadurch aus, dass man als "Beobachter" immer sehr nach am Geschehen selbst und in den Entwicklungsverlauf bestens involviert wird. Man selbst besitzt schon Informationen, die den handelnden Personen vielleicht sogar noch unbekannt sind. Den gezielten Einsatz der Perspektivwechsel durch die Autorin fand ich sehr gelungen, da dies ein umfassendes Bild der Ermittlungen gewährleistete. Der Einstieg in den zweiten Band war sensationell vielversprechend. Die ersten Morde blutig und ungewöhnlich sowie sehr bildlich beschrieben. Die darauf folgende Ermittlungsarbeit wurde sehr langatmig und nahm fast die gesamte Spannung. Der Nebenschauplatz wurde eingeführt und konnte mich nicht überzeugen. Erhöht wurde das Spannungslevel mit dem Auftreten des Täters. Dies hatte mir bereits im ersten Teil so gut gefallen. Meine Neugierde mehr zu erfahren wurde wieder geweckt nur um dann im weiteren Leseverlauf wieder gesenkt zu werden. Die Charakterentwicklung der Protagonisten, deren Probleme und Missverständnisse ohne Zugeständnisse haben mir teilweise den Lesespaß genommen. Zwischendrin war ich manchmal einfach nur noch genervt und wollte Kapitel überspringen. Kurzzeitig hatte ich wirklich Probleme erneut in das Buch zu finden. Mich hat der zweite Teil leider enttäuscht. Mit weniger Füllwörtern und für die Handlung unwichtige Details hätte das Buch meiner Erachtens um gut 100 Seiten gekürzt werden können. Somit wäre die Spannung vielleicht nicht so immens abgefallen. Klar zeigte sich mir hier, dass gut in Szene gesetzte Morde noch keinen guter Thriller machen. Von mir gibt es lediglich 3 Sterne.


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