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Als die Tage nach Zimt schmeckten

Roman

Ein Lesegenuss so sinnlich wie Vanillekuchen mit Zimt
Teheran im Frühling: Jeden Tag wartet der alte Zod im Glyzinienhof vor dem Café Leila auf den Postboten. Bringt er einen Brief von seiner geliebten Tochter Noor? Endlich hat sie geschrieben. Nach 30 Jahren wird sie aus den USA in ihre verlorene Heimat zurückkehren. In die Stadt der Widersprüche, in der Schönheit und Gewalt nebeneinander existieren. In das Café Leila, in dem Noors Vater früher alles zauberte, was die persische Küche an himmlischen Köstlichkeiten hergab. Zu ihrer Familie, die trotz aller Wärme und Liebe zerrissen wurde.
Eine berührende Geschichte über eine persische Familie, die endlich wieder zusammenfindet.
 
Portrait
Donia Bijan lebt in San Francisco und arbeitet als Köchin und Autorin. Sie studierte an der UC Berkeley und leitet seit zehn Jahren ihr eigenes Restaurant.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783843717960
Verlag Ullstein Verlag
Originaltitel Last Days of Café Leila
Dateigröße 5696 KB
Übersetzer Susanne Goga-Klinkenberg
Verkaufsrang 53212
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein Bruch in der Idylle

Maren Oberwelland, Thalia-Buchhandlung

Diese Geschichte habe ich nicht kommen sehen. Schon im Klappentext wird auf Schönheit und Gewalt verwiesen, die in Teheran nebeneinander existieren. Ein Ereignis wird angekündigt, das die Familie zerreißt. Trotzdem habe ich die Wucht, mit der mich diese Geschichte getroffen hat, nicht erahnt. So wunderschön beschreibt die Autorin Donia Bijan (aus dem Amerikanischen übersetzt von Susanne Goga-Klinkenberg) den Glyzinienhof vor dem Café Leila, so eindringlich die Köstlichkeiten der persischen Küche, dass man sie als Leser fast riechen und schmecken kann. Und wie aus dem Nichts, völlig unvorbereitet, sieht die Familie sich mit den Auswüchsen des radikalisierten Islams konfrontiert. Mir hat in diesem Moment der Atem gestockt, mir wurde kalt und ich bekam Gänsehaut beim Lesen, so abrupt wurde ich als Leserin aus der Idylle gerissen. In diesem Moment war ich Teil der Geschichte, Teil der Familie, die von nun an nicht mehr dieselbe sein sollte. Donia Bijan setzt diesen Bruch sprachlich unglaublich gut um. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass sie den Blick sowohl von außen, mit den Augen eines amerikanischen Teenagers, als auch von innen, mit den Augen derer, die die Veränderung der Gesellschaft Schritt für Schritt miterlebt haben, auf die Geschehnisse richtet.

Annika Fischer, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Erschütternt, sinnlich und absolut lesenswert. Mehr will ich euch garnicht sagen. Lest es!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Eine berührende Familiengeschichte
von Suska am 19.02.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Ich lese gern Geschichten über fremde Länder und Kulturen. Mit dem Iran, vor allem seiner jüngsten Geschichte, hatte ich mich bisher kaum auseinander gesetzt. Dieses Buch konnte mir neben der berührenden Geschichte einer Frau, die ihre Wurzeln sucht, so einiges über das Land, deren Menschen und deren Kultur näher bringen. No... Ich lese gern Geschichten über fremde Länder und Kulturen. Mit dem Iran, vor allem seiner jüngsten Geschichte, hatte ich mich bisher kaum auseinander gesetzt. Dieses Buch konnte mir neben der berührenden Geschichte einer Frau, die ihre Wurzeln sucht, so einiges über das Land, deren Menschen und deren Kultur näher bringen. Noor ist im Iran geboren und aufgewachsen. Mit 17 Jahren wurden sie und ihr in sehr unsicheren Zeiten von ihrem Vater nach Amerika geschickt. Hier sollten sie studieren und sich ein besseres Leben aufbauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist Noor dies auch gelungen. Nun, 30 Jahre später, zieht es sie zurück in ihre Heimat. Sie will ihrer Tochter Lily zeigen, wo sie herkommt. Doch Lily tut sich schwer in diesem ihr unbekannten Land. Und auch Noor hat mit der Suche nach ihren Wurzeln zu kämpfen. So vieles ist so anders als damals. Das Buch erzählt viel über Noors Leben heute, in Amerika als Iranerin, über ihren Weg, sich in dem fremden Land zurecht zu finden, über ihre Rückkehr in ihre Heimat und ganz ganz viel über die Geschichte ihrer Familie, von der Vergangenheit, der Liebe ihrer Eltern, von einer herzlichen Familie, vom kleinen, liebevoll geführten Café Leila, aber natürlich auch vom Wandel, von der Revolution und dem Leben heute, das von Unterdrückung und Angst geprägt ist. Ich kann dieses Buch jedem, der mehr über den Iran, seine Kultur, seine Leute, seine Geschichte und vor allem auch seine Küche erfahren will, nur ans Herz legen. Der alte Iran hatte mit dem Bild, das man heute über das Land hat, kaum etwas gemein. Ich habe vorher allerdings noch kein Buch gelesen, dass diese Thematik aufgreift, und so konnte ich viel lernen.

Als die tage nach Zimt schmeckten
von einer Kundin/einem Kunden aus Fürth am 26.12.2018

Eine zu Herzen gehende familiengeschichte. Es zeigt, wie Armut die Familie zusammenhält. Selbst ein schwerer Schicksalsschlag macht stark und man zerbricht nicht daran. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe während des Lesens immer den Geruch von rosenwasser in der Nase gehabt und mir gleich eine Flasche rosenwasser ge... Eine zu Herzen gehende familiengeschichte. Es zeigt, wie Armut die Familie zusammenhält. Selbst ein schwerer Schicksalsschlag macht stark und man zerbricht nicht daran. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe während des Lesens immer den Geruch von rosenwasser in der Nase gehabt und mir gleich eine Flasche rosenwasser gekauft.

Herzerwärmend, aber zu wirr
von Marianna T am 03.10.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Noor reist mit ihrer Tochter zurück in ihre Heimat in den Iran. Enttäuscht und verletzt durch den Betrug ihres Mannes sucht sie Zuflucht bei ihrem Vater Zod. Die Geschichte beginnt ergreifend. Die Gefühle die Noor und ihr Vater Zod trotz der großen geografischen Entfernung teilen sind gut spürbar und zu Tränen rührend. Die A... Noor reist mit ihrer Tochter zurück in ihre Heimat in den Iran. Enttäuscht und verletzt durch den Betrug ihres Mannes sucht sie Zuflucht bei ihrem Vater Zod. Die Geschichte beginnt ergreifend. Die Gefühle die Noor und ihr Vater Zod trotz der großen geografischen Entfernung teilen sind gut spürbar und zu Tränen rührend. Die Autorin schildert die Beziehung der Beiden mit viel Wärme. Bemerkenswert ist die Atmosphäre, die beim Lesen entsteht. Die Gerüche der fremdartigen Gerichte, die vereinnahmenden Menschen mit ihrer großen Zuneigung zueinander, die Gefahren der Straße - alles wird lebendig. Leider gibt es irgendwann einen Bruch in der Geschichte, ab dem die Entwicklungen nicht mehr so gut nachzuvollziehen sind. Vielleicht ist es zusätzlich zu intensiv, dass das Leben und die Vergangenheit des Vaters so ausführlich beschrieben wird. Eine zu Tränen rührende Geschichte mit viel persischer Atmosphäre - die Geschichte ist jedoch zu wirr.