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Die Tote im Fechtsaal

Historischer Roman

Ein hochspannender historischer Krimi vor der atemberaubenden Kulisse der Semperoper
Dresden, 1869: Annie Troll betreibt die erste Fechtschule für Frauen und genießt deshalb einen zweifelhaften Ruf. Als eine ihrer Schülerinnen, eine Ballerina an der Semperoper, in ihren Räumen stirbt, gerät Annie unter Verdacht. Sie sucht Hilfe bei Daniel Raabe, dem ersten Privatdetektiv Sachsens. Er nimmt sich des Falles an und arbeitet mit einer ganz neue Methode: Er setzt auf Fingerabdrücke als Beweismaterial. Zusammen mit Annie sucht er den Tatort danach ab. Doch offiziell anerkannt ist dieses Verfahren noch nicht. Als Annie einen gefälschten Brief findet, in dem sie selbst den Mord zugibt und ihren eigenen Selbstmord ankündigt, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Raabe erkennt, dass das Briefpapier das der Dresdner Freimaurerloge ist. Was hat die Loge mit dem Mord zu tun? Und wer hat ein gläsernes Herz an das Grab der Ermordeten gehängt?
 
 
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783843718271
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 2534 KB
Verkaufsrang 37040
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Dresden im 19.Jahrhundert
von Monika S. aus Leutesdorf am 07.12.2018

Annie führt eine Fechtschule, um ihre Tochter und sich selber über Wasser zu halten. Sie leben nicht gerade gut davon und dazu kommt noch, dass man im 19.Jahrhundert mit so einer "seltsamen" Frau nicht gerne gesehen wird. Doch dann stirbt eine ihrer Schülerinnen und schnell fällt der Verdacht auf Annie. Die Autorin hat ein ... Annie führt eine Fechtschule, um ihre Tochter und sich selber über Wasser zu halten. Sie leben nicht gerade gut davon und dazu kommt noch, dass man im 19.Jahrhundert mit so einer "seltsamen" Frau nicht gerne gesehen wird. Doch dann stirbt eine ihrer Schülerinnen und schnell fällt der Verdacht auf Annie. Die Autorin hat ein Gespür dafür, dem Leser eine spannende Geschichte zu präsentieren. Von Beginn an war ich von der Handlung gefesselt , was neben dem Schreibstil auch an der aufgebauten Spannung lag, die die Autorin scheinbar mühelos halten konnte. Die Charaktere sind bildlich und realistisch beschrieben, schnell hatte ich meine Lieblingscharaktere auserkoren , da brachte eine Wandlung mein ganzes Denken zum einstürzen. Diese Wandlungen und Veränderungen trugen dazu bei, das der Krimi für mich nicht langweilig wurde und ich mit meinen eigenen Gedanken immer wieder bei Null anfangen musste. Die Handlung an sich ist in sich schlüssig und zum Ende hin völlig logisch und klar durchdacht. Gerne hätte ich noch mehr über verschiedene Situationen aus dieser zeit und dem Umfeld von Annie erfahren, doch das hätte sicher de Rahmen des Buches überspannt.

Historischer Kriminalroman mit Schwächen
von PMelittaM aus Köln am 26.11.2018

Dresden 1869: Annie Troll verdient den Lebensunterhalt für sich und ihre zwölfjährige Tochter Jette indem sie Fechtunterricht für Frauen erteilt. Die beiden kommen mehr schlecht als recht über die Runden, die Schutzgeldforderungen, die Casimir Schmitt an sie richtet, kann sie nicht nachkommen, was sie diesem auch sehr deutlich m... Dresden 1869: Annie Troll verdient den Lebensunterhalt für sich und ihre zwölfjährige Tochter Jette indem sie Fechtunterricht für Frauen erteilt. Die beiden kommen mehr schlecht als recht über die Runden, die Schutzgeldforderungen, die Casimir Schmitt an sie richtet, kann sie nicht nachkommen, was sie diesem auch sehr deutlich macht, leider, denn damit bringt sie nicht nur sich sondern auch Jette in Gefahr. Als sie dann noch eine ihrer Schülerinnen tot im Fechtsaal findet, ist sie auch noch mordverdächtig. In ihrer Not wendet sie sich an Daniel Raabe, Dresdens erstem Privatdetektiv. Aber auch der hat es nicht leicht. Der ehemalige Staatsanwalt hat vor drei Jahren bei einem Brand Frau und Kind verloren, und galt als möglicher Brandstifter. Überzeugt von der neuen Fingerabdruck-Methode, nimmt er mit Elan die Ermittlungen in Annie Trolls Fall auf. Überraschend für mich entpuppte sich der historische Roman über eine Fechtlehrerin, den ich erwartet hatte, als historischer Krimi, der das Fechten ein bisschen an den Rand drückt, schade eigentlich, ich hatte mir mehr Szenen gewünscht, die das Fechten, Annies Unterricht und ihre Schülerinnen betreffen. Aber: Auch der Krimipart ist interessant, bietet Spannung und die Möglichkeit zum Mitraten. Die beiden Protagonisten waren mir schnell sympathisch, vor allem Annie, aus eher schlechten sozialen Verhältnissen, muss sie ihr Kind alleine großziehen, und ist patent und selbstbewusst genug, um auch noch ein eigenes Gewerbe auf die Beine zu stellen. Sie kann anpacken und lässt sich so schnell nicht unterkriegen, hat aber mit ihrer Tochter eine klare Schwachstelle, die andere ausnutzen. Daniel Raabe dagegen ist vermögend, trägt aber ein Trauma mit sich herum. Er ist ein guter Spürhund, der seine Spur nicht so schnell aufgibt. Erzählt wird aus beiden Perspektiven, sehr gut gefällt mir, dass die Autorin sowohl Annie als auch Daniel ihre jeweils eigene Sprache gibt. Die beiden zusammen ergeben ein gutes Paar, das womöglich noch einmal einen Fall zu lösen bekommt, denn das Ende des Romans ist relativ offen, eine Fortsetzung ganz sicher angedacht. Trotzdem ist der aktuelle Fall der ermordeten Fechtschülerin natürlich aufgelöst. Mir wurde der Täter ein bisschen zu sehr aus dem Ärmel geschüttelt, andererseits konnte man mit Nachdenken schon darauf kommen, dass er es sein muss. Die Auflösung wird gelungen inszeniert, da könnte sich Hercule Poirot noch eine Scheibe abschneiden. Was mich persönlich sehr gestört hat, ist die Storyline um Casimir Schmitt, in meinen Augen unnötig für die Geschichte, unnötig blutig und unnötig spannungsheischend. Auf mich wirkte es aufgesetzt und als ob die Geschichte noch ein bisschen verlängert werden musste. Mir hat das die Freude am Roman leider ein Stück weit kaputt gemacht. Auch ein bisschen mehr Zeit- und Lokalkolorit hätte ich mir gewünscht. Leider konnte mich die Autorin mit diesem Roman nicht so überzeugen wie mit anderen Romanen, die ich von ihr kenne. Dennoch würde ich gerne eine Fortsetzung des Romans lesen und Annie Troll sowie Daniel Raabe wiedertreffen. Von mir gibt es gute 3 Sterne, und eine Empfehlung für Freunde historischer Krimis, die sich an meinen Kritikpunkten nicht stören.

Ein fesselnder und spannender historischer Krimi mit einer überraschenden Auflösung
von Petra Sch. aus Gablitz am 29.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kurz zum Inhalt: Dresden, 1869. Annie Troll betreibt eine Fechtschule für Frauen - außergewöhnlich für die damalige Zeit. Dementsprechend wenige Kundinnen hat sie und kann sich mit ihrem Verdienst kaum über Wasser halten. Als sie dann auch noch wegen der Bezahlung in Streit mit einer berühmten Kundin gerät, der Balletttänzerin... Kurz zum Inhalt: Dresden, 1869. Annie Troll betreibt eine Fechtschule für Frauen - außergewöhnlich für die damalige Zeit. Dementsprechend wenige Kundinnen hat sie und kann sich mit ihrem Verdienst kaum über Wasser halten. Als sie dann auch noch wegen der Bezahlung in Streit mit einer berühmten Kundin gerät, der Balletttänzerin Serafina Bischof vom Königlichen Hoftheater an der Semperoper, und diese danach tot in ihrem Fechtsaal aufgefunden wird, wird zuerst natürlich Annie des Mordes bezichtigt. Sie sucht Hilfe bei Daniel Raabe, der die erste Detektei in Dresden betreibt und vor dem Tod seiner Frau und Tochter als Staatsanwalt gearbeitet hat. Er will mithilfe der noch nicht anerkannten Methode der Fingerabdrücke den Mörder überführen. Doch Serafina war bei den Männern beliebt, und so gestaltet sich die Suche nach dem Täter äußerst schwierig. Und dann ist da auch noch der "König der Altstadt", ein Zwerg, der nicht nur Annie das Leben schwer macht... Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Man ist sofort mitten in der Geschichte drin und fiebert mit allen Protagonisten mit. Die Darstellung der damaligen Zeit ist gut gelungen. Besonders gut gefällt mir die viele direkte Rede, die auch den Stand der Personen widerspiegelt: Annie, Jette und ihr Vermieter zB stammen aus einer armen Schicht, und dementsprechend einfach und oft derb ist ihre Sprache. Annies Herz ist am rechten Fleck: Sie will Daniel weiterhin helfen, den Täter von Serafina zu überführen, auch als sie bereits als Verdächtige ausgeschieden ist. Und sie tut alles, um ihre Tochter zu beschützen. Besonders schlimm sind die Szenen mit dem Zwerg - er regiert brutal und diejenigen, die nicht spuren, werden aus dem Weg geräumt, auch als Warnung für alle anderen. Da kommt richtig Gänsehaut auf und man fiebert mit den Opfern mit. Da die von Daniel so vehement verteidigte Fingerabdruckmethode damals leider noch nicht anerkannt wurde, bzw. von Vielen sogar als Firlefanz abgetan wurde, hat sich Daniel etwas besonders Kreatives einfallen lassen, um den Mörder von Serafina zu überführen - und den hatte ich zu keiner Zeit auf dem Schirm! Die Auflösung hat mich überrascht, war aber authentisch und nachvollziehbar. Das Cover zeigt Annie in ihrem Fechtdress vor der Semperoper. Ein wunderschönes Motiv, das auch sofort auf einen historischen Roman schließen lässt. Fazit: Ein mitreißender historischer Krimi mit realitätsnahen und lebendigen Protagonisten, spannenden Wendungen und großen Überraschungen. Ich wurde bestens unterhalten und freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung!