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Die Nacht der Vergessenen

Eine bewegende wahre Weihnachtsgeschichte

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gebundene Ausgabe
Es ist eine merkwürdige Seitenstraße, diese "Rote Meile" mitten im Herzen der Großstadt. Hier leben Obdachlose, leichte Mädchen, schwere Jungs, schlaue Geschäftemacher und mancherlei Nachdenkliche. In den Salons suchen Frührentner eine halbe Stunde Geborgenheit und Studenten eine weibliche Schulter, um sich anzulehnen. Nur widerwillig macht sich kurz vor Weihnachten die Heilsarmeeoffizierin Nicole auf, die Frauen auf der Straße und in den Salons zu besuchen. Unheimlich, wie hier seit Monaten alles stillzustehen scheint. Nicoles Bemühungen, die Frauen aus der Isolation zu holen und ihnen mit Rat zur Seite zu stehen, scheinen umsonst gewesen zu sein – als plötzlich etwas völlig Unerwartetes geschieht.
Iris Muhl erzählt von Facetten des menschlichen Lebens und den wesentlichen Dingen des Herzens: von Verlust, Sehnsucht, Einsamkeit, Glaube und Liebe. Es sind behutsame Erzählungen über Menschen, deren Wirken oder missliche Existenz stets im Verborgenen bleibt. Diese ineinander verflochtenen Geschichten zeigen, dass die Rädchen im Getriebe liebevoller Fürsorge nur im Stillen drehen und niemals Lärm machen.
Portrait
IRIS MUHL (48) arbeitet seit über zwanzig Jahren für TV-, Radio- und Printmedien. Sie schreibt Sachbücher und Prosa und hat in Berlin die Ausbildung zur Drehbuchautorin absolviert.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03848-151-5
Verlag Fontis
Maße (L/B/H) 21,4/14,1/2,5 cm
Gewicht 415 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Vergessen wird, wer nicht in die Norm passt
von claudi-1963 aus Schwaben am 12.12.2018

"Vergessen ist ein Mensch erst, wenn er an unserem Leben nicht mehr Teil hat." (Torsten Marold) Wie in vielen Städten gibt es auch in Zürich, mitten im Herzen der Stadt eine Seitenstraße, die "Rote Meile" genannt. Dort leben die Menschen die nicht in das eigentliche Stadtbild passen, Obdachlose, leichte Mädchen, harte Jungs, sc... "Vergessen ist ein Mensch erst, wenn er an unserem Leben nicht mehr Teil hat." (Torsten Marold) Wie in vielen Städten gibt es auch in Zürich, mitten im Herzen der Stadt eine Seitenstraße, die "Rote Meile" genannt. Dort leben die Menschen die nicht in das eigentliche Stadtbild passen, Obdachlose, leichte Mädchen, harte Jungs, schlaue Geschäftemacher und mancherlei Nachdenkliche. In den Bars suchen Frührentner Geborgenheit und Studenten eine weibliche Schulter zum Anlehnen. Am Heiligabend macht sich die Heilsarmeeoffizierin Nicole (Nicky) zusammen mit Heidi auf den Weg die Frauen auf der Straßen und hilfsbedürftige Menschen zu beschenken und die Gute Botschaft von Weihnachten weiterzutragen. Doch Nicky hat momentan das Gefühl stillzustehen, keine Kraft mehr zu haben ihre Aufgabe weiterzumachen. Den viele wollen gar nicht von ihnen beschenkt werden, aus Angst oder Resignation. Auch bei der Schwarzen Perle stehen sie immer vor verschlossener Türe. Dazu hat Nicky auch noch mit Ehemann Markus gestritten, weil er wütend war, das er sie an Heiligabend alleine lässt. --- Meine Meinung: In diesem Buch gibt Iris Muhl durch 9 Kapitel einen Einblick in die verschiedenen Gesichter und ihren wichtigen Seiten des menschlichen Lebens von Verlust, Sehnsucht, Einsamkeit, Glaube und Liebe. Das Cover mit einem Blick auf eine Frau in einer winterlich verschneite Straße einer Stadt passt sehr gut. Der Schreibstil war gut gewesen und viele Geschichten haben mich sehr zum Nachdenken angeregt. Iris Muhl zeigte hier auf, wie schnell man doch solche Menschen vergisst, die nicht in unsere Norm passen. Oft werden z. B. diese Frauen unter Zwang zu ihrer Arbeit der Prostitution gezwungen, weil sie Geld für ihre Familie brauchen oder weil sie in den Fängen von Freiern geraten bei denen sie nicht mehr herauskommen. Schnell werden sie dann von Familien verstoßen oder lügen die Familie an, damit sie nicht über ihrer Tätigkeit erfahren. Gerade an Weihnachten ist die Zeit für diese Menschen hart, Erinnerungen kommen hoch, die Kälte setzt einem zu oder man verfällt in Melancholie. Deshalb fand ich es schön zu sehen das sich Menschen aufmachen, um diese Leute zu beschenken, ein gutes Wort für sie haben oder vielleicht sogar einladen. Dieses Buch sollte uns selbst hinterfragen, was tun wir an Weihnachten, um die Gute Botschaft der Geburt Jesus weiterzugeben? Oder wollen wir sein wie die Menschen bei Maria und Josef, die ihnen die Herberge verweigert haben? Wie gut das da Gott anders ist und gerade diese Menschen ihm am Herzen liegen. Mich hat vor allem die Geschichte von dem obdachlosen jungen Mann Patrick angesprochen und nachdenklich gemacht. Schade nur fand ich das alle Geschichte offen blieben und das mich einige nicht berühren konnten, weil mir ein wenig die Emotionen fehlten. Da hätte ich mir dann doch etwas mehr Emotionen und Auflösung der Ereignisse gewünscht. Trotzdem ein Buch, das einen gerade zu Weihnachten nachdenklicher den je macht und dem ich 4 von 5 Sterne gebe.

Eine ergreifende Geschichte die Weihnachten mit anderen Augen sehen lässt
von einer Kundin/einem Kunden aus Lahr am 29.11.2018

DIE NACHT DER VERGESSENEN Bei dem Buch „Die Nacht der Vergessenen“ dürfen wir Nicole, Mitarbeiterin der Züricher Heilsarmee, begleiten. Wie wichtig Nicole ihre Arbeit ist, zeigt sich auch daran, dass sie am Heiligabend ihren Mann alleine lässt und sich stattdessen lieber mit ihrer Kollegin um die Bedürftigen kümmert. Der S... DIE NACHT DER VERGESSENEN Bei dem Buch „Die Nacht der Vergessenen“ dürfen wir Nicole, Mitarbeiterin der Züricher Heilsarmee, begleiten. Wie wichtig Nicole ihre Arbeit ist, zeigt sich auch daran, dass sie am Heiligabend ihren Mann alleine lässt und sich stattdessen lieber mit ihrer Kollegin um die Bedürftigen kümmert. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und die Geschichten selbst berühren einen vom ersten Moment an. Man taucht sofort in das Buch ein und man sieht Weihnachten plötzlich auch mit anderen Augen. Wenn wir an Weihnachten denken haben wir viele Bilder vor Augen, aber die wenigsten lassen uns an die Menschen denken, die aus verschiedenen Gründen, kein Zuhause haben und den Heiligabend, teilweise auf der Straße verbringen müssen. Für diese Menschen sind Nicole und ihre Kollegen ein wahrer Segen, sie verzichten auf den wohl schönsten Tag des Jahres, um den bedürftigen Menschen zur Seite zu stehen. Es ist sehr bewegend und ergreifend zu lesen was sie diesen Menschen damit geben. Die einzelnen Schicksaale die Iris Muhl in diesem Roman beschreibt gehen zu Herzen, bewegen, machen nachdenklich und lassen vieles in einem anderen Licht erscheinen. Es wird klar, das man nicht immer Einfluss darauf hat wie es im Leben kommt und das man manchmal gezwungen ist ein anderes Leben zu führen wie man eigentlich möchte. „Die Nacht der Vergessenen“ ist ein bewegendes und ergreifendes Buch, das nicht nur zeigt wie wichtig die Arbeit der Heilsarmee ist, sondern auch das es nicht nur die materiellen Dinge sind die Menschen in Not helfen. Mich hat das Buch von der ersten Geschichte an erreicht und ich kann es jedem nur empfehlen. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung, unabhängig von der Jahreszeit und fünf Sterne.

Eine wahre Weihnachtsgeschichte
von mannomania am 27.11.2018

Zum Inhalt: Es weihnachtet wieder und wie jedes Jahr machen sich die beiden Damen Niki und ihre Kollegin Heidi, beide bei der Heilsarmee beschäftigt, auf den Weg nach Zürich in die "rote Meile", eine Straße, wo Benachteiligte, Kriminelle, Prostituierte und Obdachlose wohnen. Sie möchten Trost spenden und auch den Menschen helf... Zum Inhalt: Es weihnachtet wieder und wie jedes Jahr machen sich die beiden Damen Niki und ihre Kollegin Heidi, beide bei der Heilsarmee beschäftigt, auf den Weg nach Zürich in die "rote Meile", eine Straße, wo Benachteiligte, Kriminelle, Prostituierte und Obdachlose wohnen. Sie möchten Trost spenden und auch den Menschen helfen, um aus diesem Milieu heraus zu finden, besonders an Heilig Abend. Während sie unterwegs sind, trafen sie sich mit den Gedanken, ob es überhaupt Sinn macht, weil sie für ihre Bemühungen keinen so rechten Erfolg sehen, ja, sie hadern sogar mit Gott, denn, sie sind christlich eingestellt und empfinden Mitleid mit den Menschen. Fazit: Der Leser gewinnt Einblicke in diese so andere Welt. Dieses Buch beschreibt unterschiedliche Perspektiven und Beweggründe der einzelnen Pesonen, so daß man deren Reaktionen zum Teil verstehen kann, aber die Hoffnung zum Guten sollte man nicht aufgeben. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut verständlich. Sie hat mit diesem Buch eine bewegende Weihnachtsgeschichte geschrieben. Es lohnt sich wirklich, dieses Buch zu lesen, da die Weihnachtszeit eine besinnliche Zeit und der Nächstenliebe ist, veranlaßt die Geschichte, den Leser zum Nachdenken. Vielleicht hat man auch einen Nachbarin, die Heilig Abend alleine ist und sich über eine Einladung freuen werde... Ich kann dieses wunderbare Buch unbedingt als lesenswert nur empfehlen!